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1787 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1720
  • 1721: Frieden von Nystad zwischen Schweden und Russland
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1748: Friede von Aachen (Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs)
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1763: Vertrag von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
  • 1768: Beginn des James-Cook-Weltumsegelung (erste Südsee-Expedition)
  • 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs
  • 1789: Beginn der Französischen Revolution
  • 1794: Schreckensherrschaft endet mit dem Sturz Robespierres (9. Thermidor)
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges – Nach dem Tod Kaiser Karls VI. entbrannte ein Macht- und Erbfolgestreit um die Habsburger Monarchie. Der Krieg zwischen den europäischen Großmächten prägte die politische Neuordnung in Mitteleuropa und führte zu Bündnisverschiebungen; er wurde schließlich durch den Österreichischen Erbfolgekrieg entschieden.

  • 1756: Ausbruch des Siebenjährigen Krieges – Der Konflikt weitete sich von Europa auch auf Kolonialräume aus und gilt als einer der ersten “Weltkriege” der Neuzeit. Besonders prägend waren die Kämpfe in Nordamerika und der Karibik sowie die Auseinandersetzungen um Einflusssphären in Asien; im Zentrum standen die Großmächte und ihre Gegenblöcke, die sich im Siebenjährigen Krieg gegenüberstanden.

  • 1793–1794: Schreckensherrschaft (Reign of Terror) in Frankreich – Während der Französischen Revolution verschärfte sich der politische Kampf. In dieser Phase wurden im Zuge der Revolution “Feinde der Republik” besonders hart verfolgt; Revolutionstribunale und Massenhinrichtungen prägten das Geschehen. Die Ereignisse werden als Schreckensherrschaft zusammengefasst und markieren einen Höhepunkt der Gewaltspirale vor dem späteren Umschlag der Revolution.

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1720
  • 1720: Spanischer Erbfolgekrieg endet nicht, aber der Viertelkrieg in Italien formiert sich erneut; Großbritannien und Spanien schließen den Frieden von Madrid (1720) als Teil der Nachwirkungen des Krieges.
  • 1721: Gründung der Stadt und Festung New Orleans durch die französische Kolonie (1721).
  • 1722: Beginn der Wahren Jakobiten-Erhebung in Schottland (1722).
  • 1724: Tod von Peter dem Großen; Beginn der Regierungszeit von Katharina I. (1725) als Folge der Nachfolgekrise.
  • 1725: Peter II. wird Kaiser von Russland nach dem Tod Katharinas I. (1727), vorher herrscht Katharina I. (1725–1727).
  • 1727: Tod von Peter II.; Beginn der Herrschaft von Anna I. in Russland (1727–1740).
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs (1733).
  • 1739: Ausbruch des Osterreichisch-Russischen Türkenkriegs (1737) in der späteren Phase und Kämpfe rund um den Belagerungs- und Machtkampf in Südosteuropa (1739 als Wendepunkt durch den Frieden von Belgrad).
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs (1740).
  • 1745: Zweite Schlacht von Fontenoy und britische/österreichische Entwicklungen im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs (1745).
  • 1721 – Frieden von Nystad: Der Frieden von Nystad beendete nach jahrelangen Kämpfen den Großen Nordischen Krieg zwischen dem Russischen Reich und dem Königreich Schweden. Russland erhielt dabei bedeutende Gebiete am Baltikum (u. a. Teile des heutigen Estlands und Lettlands) und gewann entscheidend an Einfluss in der Region. Für Schweden bedeutete der Vertrag einen erheblichen Macht- und Territorialverlust, während Russland in der Folge zu einer führenden europäischen Großmacht aufstieg. Der Abschluss gilt als Wendepunkt der europäischen Machtverhältnisse im 18. Jahrhundert.
    Link: Frieden von Nystad
  • 1733 – Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs: Mit dem Ausbruch des Polnischen Erbfolgekriegs versuchten mehrere europäische Mächte, die Nachfolge in Polen-Litauen nach dem Tod des bisherigen Königs zu beeinflussen. Der Konflikt wurde insbesondere zwischen den Kandidaten August III. und Stanisław Leszczyński ausgetragen, wobei äußere Unterstützer (u. a. aus dem habsburgischen und französischen Umfeld sowie aus dem sächsisch-russischen Einflussbereich) den Krieg international prägten. Der Krieg zog sich über Jahre und endete schließlich mit einer Neuordnung der polnischen Herrschaft und einer stärkeren Verflechtung europäischer Interessen.
    Link: Polnischer Erbfolgekrieg
  • 1745 – Schlacht bei Hohenfriedberg: Die Schlacht bei Hohenfriedberg war eine bedeutende militärische Auseinandersetzung im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs. In dieser Schlacht gelang es Preußen unter Friedrich II. (dem Großen), eine österreichische Armee in der Schlesien-Region entscheidend zu schlagen. Der Sieg stärkte Preußens Position im Konflikt und trug dazu bei, die strategische Ausgangslage für weitere Feldzüge zu verbessern. Die Schlacht gilt bis heute als eine der einflussreicheren Kampfhandlungen des frühen preußisch-österreichischen Ringen um Macht und Territorium im 18. Jahrhundert.
    Link: Schlacht bei Hohenfriedberg
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1721
  • 1721: Frieden von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges zwischen Russland und Schweden).
  • 1722: Beginn der Persienexpedition Peters des Großen.
  • 1724: Russisch-Osmanischer Vertrag von Konstantinopel.
  • 1725: Tod Peters des Großen; Aufstieg Katharinas I. zur Zarin von Russland.
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs.
  • 1748: Vertrag von Aix-la-Chapelle (Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs).
  • 1754: Ausbruch des Franzosen- und Indianerkriegs in Nordamerika.
  • 1763: Vertrag von Paris (Beendigung des Siebenjährigen Krieges).
  • 1766: Aufhebung des Stamp Act durch das britische Parlament.

Frieden von Nystad (1721) beendete den Großen Nordischen Krieg zwischen Schweden und dem Zarenreich Russland. In dem Abkommen trat Schweden große Teile seiner ostbaltischen Gebiete an Russland ab, darunter u. a. Livland und Estland. Damit verschob sich das Machtgleichgewicht in Nordeuropa deutlich zugunsten Russlands. Für Schweden markierte der Frieden den Beginn einer lang anhaltenden Schwächung seiner Position.

Aachener Frieden (1748) beendete den Österreichischen Erbfolgekrieg in Europa. Der Vertrag, der im Umfeld des Wiener Systems als Ausgleich zwischen den Großmächten ausgehandelt wurde, führte dazu, dass weite Teile der eroberten Territorien wieder zurückgegeben oder neu geordnet wurden. Obwohl der Konflikt damit endete, blieb das politische Ergebnis weitgehend umkämpft und die strategischen Spannungen zwischen den beteiligten Mächten bestehen. Der Frieden gilt daher oft als Status-quo-Versuch, der aber keine endgültige Stabilität brachte.

Pariser Frieden (1763) beendete den Siebenjährigen Krieg zwischen Großbritannien und Frankreich sowie ihren jeweiligen Verbündeten. Besonders folgenschwer waren die territorialen Neuordnungen in Nordamerika und im Rahmen der kolonialen Konkurrenz: Frankreich musste große Gebiete abtreten, wodurch Großbritannien erheblich an Einfluss gewann. Der Frieden veränderte damit die globale Machtverteilung und hatte weitreichende Folgen für die Entwicklung der Kolonien. Gleichzeitig verschärften die daraus resultierenden Kosten und politischen Spannungen in den Folgejahren die Beziehungen zwischen den beteiligten Staaten.

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1721
  • 1721: Frieden von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg zwischen Schweden und Russland.
  • 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs (Ringen um die Nachfolge in Polen-Litauen).
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs.
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges.
  • 1763: Frieden von Paris beendet große Teile des Siebenjährigen Krieges in Europa und Nordamerika.
  • 1765: Beginn des Amerikanischen Steuerkrisen-Vorlaufs mit dem Stamp Act (Stempelgesetz).
  • 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs.
  • 1789: Beginn der Französischen Revolution.
  • 1793: Beginn der Schreckensherrschaft während der Französischen Revolution.
  • Frieden von Nystad (1721) beendete den Großen Nordischen Krieg zwischen dem Russischen Reich und dem Königreich Schweden. In dem Abkommen wurden unter anderem Gebiete wie Ingrien, Estland und Livland an Russland abgetreten, wodurch Russland seine Stellung als aufstrebende Großmacht im Ostseeraum deutlich festigte. Für Schweden markierte der Frieden einen tiefen Machtverlust, während für Zaren Peter den Großen der Weg zu einer stärker regionalen und später auch politischen Vormachtstellung im Norden Europas geebnet wurde.

  • Pariser Frieden (1763) stellte das Ende des Siebenjährigen Krieges dar. Der Vertrag veränderte das koloniale Gleichgewicht besonders in Nordamerika und in den französischen Besitzungen: Frankreich musste unter anderem Kanada an Großbritannien abtreten, während Großbritannien seine Stellung in Übersee ausbaute. Zugleich führte die Neuordnung der Machtverhältnisse zu neuen politischen Spannungen zwischen den europäischen Großmächten und trug in der Folge dazu bei, dass die Kolonialkonflikte im britisch-französischen Raum weiter an Bedeutung gewannen.

  • Sturm auf die Bastille (1789) gilt als eines der markantesten Ereignisse zu Beginn der Französischen Revolution. Am 14. Juli 1789 wurde die Pariser Bastille, eine Festung und staatliche Gefängnisanlage, von aufständischen Kräften gestürmt. Das Ereignis steht symbolisch für den Bruch mit der königlichen Macht und den Aufstieg der revolutionären Bewegung. Es führte zudem zu einer starken Dynamik in weiteren Teilen Frankreichs, wo Proteste und politische Umwälzungen sich in den folgenden Wochen und Monaten immer stärker ausbreiteten.

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1721
  • 1721: Vertrag von Nystad beendet den Großen Nordischen Krieg zwischen Russland und Schweden.
  • 1725: Tod Peters des Großen; Katharina I. wird Zarin.
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs.
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs.
  • 1748: Vertrag von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
  • 1754: Beginn des Siebenjährigen Krieges in Nordamerika (Konflikt um französische Besitzungen).
  • 1760: Tod Kaiser Franz’ I.; Thronbesteigung seines Sohnes Joseph II.
  • 1763: Vertrag von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg.
  • 1769: James Cooks Expedition beobachtet den Transit der Venus über der Sonne in Tahiti.

Der Frieden von Nystad wurde 1721 zwischen Russland und Schweden geschlossen und beendete damit den Großen Nordischen Krieg. Russland erhielt dabei große Teile des Ostseeraums sowie ein deutlich gestärktes Einflussgebiet, während Schweden seine Großmachtposition weiter verlor. Der Vertrag gilt als entscheidender Schritt in Richtung Russlands Aufstieg zur europäischen Vormacht im 18. Jahrhundert.

Mit dem Aachener Frieden (1748) kam der Krieg um Österreichische Erbfolge nach mehreren Jahren zur Beendigung. Die Verhandlungen führten zu einer weitgehenden Rückkehr zu vor Kriegsbeginn bestehenden Verhältnissen, wobei einige territoriale Verschiebungen bestätigt wurden. In Europa bedeutete dies zwar keine klare „Gewinner“-Lage, stabilisierte aber kurzfristig das machtpolitische Gleichgewicht und prägte die weitere Rivalität der europäischen Großmächte.

Der Vertrag von Paris (1763) beendete den Siebenjährigen Krieg zwischen Großbritannien und Frankreich sowie deren jeweiligen Verbündeten. Vor allem in den kolonialen Gebieten kam es zu weitreichenden Neuzuordnungen, die das globale Kräfteverhältnis verschoben und damit die spätere Entwicklung in Nordamerika und im Karibikraum stark beeinflussten. Der Vertrag gilt als ein Wendepunkt für die britische Vorherrschaft zur Mitte des 18. Jahrhunderts und bereitete zugleich Konflikte vor, die in den kommenden Jahrzehnten erneut aufflammten.

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