1788 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1723: Johann Sebastian Bach tritt als Thomaskantor in Leipzig sein Amt an.
- 1724: Zar Peter der Große gründet die Russische Akademie der Wissenschaften (Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg).
- 1727: König Georg I. stirbt; Georg II. wird König von Großbritannien.
- 1733: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs? (nein) – Beginn des Kriegs um die Polnische Erbfolge.
- 1738: Der Vertrag von Wien wird geschlossen und beendet den Russisch-Österreichisch-Polnischen Konflikt im Rahmen des Kriegs um die Polnische Erbfolge.
- 1740: Maria Theresia besteigt den österreichischen Thron; damit beginnt der Österreichische Erbfolgekrieg.
- 1745: Beginn des Jakobitenaufstands in Schottland.
- 1748: Der Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1751: Veröffentlichung des ersten Bandes der „Encyclopédie“ in Frankreich.
- Johann Sebastian Bach tritt 1723 sein Amt als Thomaskantor in Leipzig an: 1723 wurde Bach als Thomaskantor verpflichtet und prägte fortan das Musikleben in Leipzig entscheidend. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Kantaten und große geistliche Werke; sein Einfluss reichte weit über die Stadt hinaus.
- Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs (1740): 1740 eskalierte der Streit um die Nachfolge in Österreich. Der Konflikt verwickelte in Europa mehrere Mächte und führte zu langen Kampfhandlungen sowie tiefgreifenden politischen Verschiebungen, die bis weit in die 1740er-Jahre hinein wirkten.
- Der Aachener Frieden (1748) beendet den Krieg in weiten Teilen: Mit dem Aachener Frieden wurde 1748 ein wichtiger Schritt zur Beendigung des Österreichischen Erbfolgekriegs erreicht. Der Vertrag stabilisierte zwar die Lage in Teilen Europas, löste aber nicht alle Spannungen dauerhaft auf, sodass die Konflikte der Großmächte weiter anhielten.
- 1723: Johann Sebastian Bach wird zum Thomaskantor in Leipzig ernannt.
- 1727: Tod von König Georg I.; Georg II. besteigt den britischen Thron.
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs (Auseinandersetzung um die Nachfolge in Polen).
- 1735: Abschluss des Polnischen Erbfolgekriegs mit dem Frieden von Wien.
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Tod Kaiser Karls VI.
- 1742: Abschluss des Friedens von Breslau im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs.
- 1743: Schlacht von Dettingen im Österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1746: Schlacht von Culloden – entscheidende Niederlage der Jakobiten in Schottland.
- 1748: Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
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1723: Johann Sebastian Bach wird Thomaskantor in Leipzig – Im Jahr 1723 tritt der Komponist als Thomaskantor (Dirigent und Leiter der Musik an der Thomasschule zu Leipzig) in ein neues Wirkungsfeld ein. Damit verbindet sich für Leipzig ein nachhaltiger Aufschwung der Kirchenmusik: Bach verantwortet Aufführungen zu Gottesdiensten, entwickelt die Kantatenarbeit planmäßig weiter und prägt die musikalische Praxis der Stadt über Jahrzehnte entscheidend mit.
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1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs – Der Konflikt beginnt nach dem Tod Kaiser Karls VI. und entfaltet sich um die Frage, wer die habsburgischen Besitzungen und Titel übernehmen kann. Der Krieg wird schnell zu einer europaweiten Machtauseinandersetzung, in der mehrere Staaten unterschiedliche Bündnisse bilden. Besonders der Streit um territoriale Ansprüche führt zu langwierigen Feldzügen und Umbrüchen in der politischen Ordnung der Region.
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1748: Aachener Frieden (Vertrag von Aachen) – 1748 wird der Österreichische Erbfolgekrieg durch den Aachener Frieden beendet. Der Vertrag bringt eine allgemeine Stabilisierung nach jahrelangen Kämpfen, regelt aber zugleich nur teilweise offene Fragen: Viele Gebiets- und Machtverschiebungen werden faktisch zementiert. Für die beteiligten Staaten bedeutet dies einen Neustart der Diplomatie, während die langfristigen Spannungen in Europa weiterhin bestehen.
- 1723: Johann Sebastian Bach wird Thomaskantor in Leipzig.
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs.
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs.
- 1748: Vertrag von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges.
- 1763: Pariser Frieden (Ende des Siebenjährigen Krieges).
- 1776: Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.
- 1783: Vertrag von Paris beendet den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.
- 1785: Verabschiedung der Land Ordinance (1785) zur Regelung der Besiedlung des Nordwestterritoriums.
Der Österreichische Erbfolgekrieg begann 1740, nachdem der Tod Kaiser Karls VI. die Frage der Habsburger Thronfolge auslöste. Die Auseinandersetzung entwickelte sich rasch zu einem umfassenden Machtkampf in Europa: Mehrere Staaten griffen die Stellung Maria Theresias an bzw. versuchten, Gebietsansprüche durchzusetzen. Der Konflikt prägte den Kräfteausgleich nachhaltig und gilt als wichtiger Schritt zur Herausbildung neuer Machtverhältnisse zwischen den Großmächten.
Mit Ausbruch des Siebenjährigen Krieges 1756 eskalierte der Wettbewerb großer europäischer Mächte nicht nur in Europa, sondern auch in den Kolonien. Der Krieg war von massiven Land- und Seeoperationen geprägt und beeinflusste Handelswege, Besitzansprüche und Bündnispolitik. Besonders in Nordamerika und auf den Weltmeeren trugen militärische Entscheidungen dazu bei, dass sich Machtzentren verlagerten – was sich später in den Friedensregelungen von 1763 widerspiegelte.
Der Pariser Vertrag von 1783 beendete den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten. In dem Vertrag erkannte Großbritannien die Unabhängigkeit der neuen US-Republik an; zugleich wurden territoriale Fragen und Grenzen geregelt. Der Vertrag hatte weitreichende Folgen: Er stärkte das entstehende Selbstverständnis der USA als souveräner Staat und wirkte als politisches Signal für Unabhängigkeits- und Reformbewegungen in anderen Teilen der Welt.
- 1723: Endgültige Teilung des Altpreußischen Ordenslandes zwischen Preußen und Litauen
- 1724: Verbrennung des letzten großen Autodafé der Inquisition in Lissabon
- 1725: Gründung der Russischen Akademie der Wissenschaften
- 1726: Veröffentlichung von Jonathan Swifts "Gullivers Reisen"
- 1727: Tod von Georg I. von Großbritannien
- 1728: Veröffentlichung der "Mathematical Principles of Natural Philosophy" von Sir Isaac Newton in Latein
- 1729: Erster Aufstand der Jesuitenreduktionen in Paraguay
- 1730: Thronbesteigung König Friedrich Wilhelms I. von Preußen
- 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekrieges
- 1735: Fertigstellung des zöllfreien Hafens von Hamburg
- 1740: Beginn der Regentschaft von Friedrich dem Großen in Preußen
- 1748: Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs mit dem Frieden von Aachen
Frankreichs Premierminister, Kardinal André-Hercule de Fleury, initiierte 1726 eine umfassende Wirtschaftsreform, die dem Land half, nach den enormen Kosten des Spanischen Erbfolgekriegs und den folgenden Staatsbankrotten wieder auf die Beine zu kommen. Diese Reformen sollten die französische Wirtschaft stärken und die Steuerlast gerechter verteilen. Fleury setzte auf eine Politik der Friedenssicherung und wirtschaftlichen Stabilität. Mehr Informationen finden Sie hier.
1733 begann in Europa der Polnische Thronfolgekrieg, ein bedeutender Konflikt, der bis 1738 dauerte. Der Krieg begann nach dem Tod von König August II. von Polen, als sich verschiedene europäische Mächte in die Nachfolgeregelung einmischten. Frankreich unterstützte den früheren polnischen König Stanislaus I. Leszczyński, während Russland und das Heilige Römische Reich August III. unterstützten. Der Krieg führte zu einer Neuordnung der Machtverhältnisse in Europa. Mehr Informationen finden Sie hier.
Im Jahr 1740 bestieg Maria Theresia den Thron der Habsburgermonarchie, was den Österreichischen Erbfolgekrieg auslöste. Dieser Krieg dauerte bis 1748 und war ein maßgeblicher Konflikt in der europäischen Geschichte. Er begann, weil Maria Theresias Anspruch auf die Habsburgischen Erblande von mehreren europäischen Mächten, darunter Preußen, Bayern und Frankreich, bestritten wurde. Diese Kämpfe führten zu weitreichenden politischen und territorialen Veränderungen in Europa. Weitere Informationen finden Sie hier.
- 1723: Johann Sebastian Bach wird Thomaskantor in Leipzig.
- 1725: Der Vertrag von Wien wird geschlossen.
- 1727: Katharina I. stirbt; Peter II. wird Kaiser von Russland.
- 1733: Der Polnische Erbfolgekrieg beginnt.
- 1739: Schlacht bei Grocka im Österreichisch-Osmanischen Krieg.
- 1740: Maria Theresia wird Herrscherin Österreichs; die Österreichische Erbfolgekrise beginnt.
- 1742: Schlacht bei Chotusitz während der Österreichischen Erbfolgekriege.
- 1745: Schlacht von Fontenoy im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs.
- 1748: Friede von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet die Österreichischen Erbfolgekriege.
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1727 verstarb in Großbritannien Georg I. und sein Sohn bestieg den Thron als Georg II.. Der Regierungswechsel fiel in eine Phase, in der das politische System zunehmend vom Zusammenspiel zwischen Krone und Parlament geprägt wurde. Mit Georg II. verband sich außenpolitisch vor allem die Fortsetzung europäischer Machtkonflikte; zugleich blieb die innenpolitische Entwicklung stark von der Position der jeweiligen Minister abhängig. Für das Vereinigte Königreich bedeutete das Ereignis daher einen wichtigen Einschnitt in der Kontinuität der Dynastie und in der politischen Steuerung während der folgenden Jahre.
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Im Jahr 1733 begann der Polnische Thronfolgekrieg. Anlass war die Nachfolgekrise in Polen-Litauen, die rasch zu einem europäischen Konflikt wurde, weil verschiedene Großmächte unterschiedliche Kandidaten unterstützten. Der Krieg zeigte damit exemplarisch, wie eng dynastische Ansprüche und machtpolitische Interessen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts miteinander verknüpft waren. Obwohl der Konflikt militärisch in mehreren Regionen geführt wurde, prägte er vor allem die spätere Ordnung in Osteuropa und beeinflusste die Strategien der beteiligten Mächte über die Grenzen Polens hinaus.
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1748 wurde mit dem Aachener Frieden ein langwieriger Kriegskomplex beendet: Der Vertrag war eng mit dem Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs verknüpft und stellte eine Neujustierung nach jahrelangen Kämpfen dar. Der Aachener Frieden brachte vor allem den Versuch, die kriegsbedingten Verschiebungen wieder zu ordnen, ohne dass sich alle Machtinteressen vollständig auflösten. Dennoch markierte das Ereignis einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung in Teilen Europas und leitete eine Phase ein, in der die großen Staaten ihre Positionen neu bewerten mussten. Für die betroffenen Territorien bedeutete der Frieden häufig direkte Folgen für Verwaltung, Bündnispolitik und militärische Planung.