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1788 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1723
  • 1723: Peter der Große stirbt – Zarenreich geht an Nachfolger Katharina I. über.
  • 1723: Der Vertrag von Worms beendet den Spanischen Erbfolgekrieg (letzte Nachwirkungen) im Heiligen Römischen Reich.
  • 1725: Tod von Peter dem Großen; Thronfolge durch Katharina I. und anschließend Peter II.
  • 1726: Ende des Krieges zwischen Russland und Schweden – Beginn der Stabilisierung im Ostseeraum.
  • 1728: Beginn des Dienstes Johann Sebastian Bachs als Organist an der Thomaskirche in Leipzig (seit 1723, hier als Ereignisphase bis 1728).
  • 1730: Aufstand der Stephansdom-Baumeister (kurzzeitige Unruhen) in Wien während der Habsburger Konsolidierung.
  • 1733: Ausbruch des Polnischen Thronfolgekriegs (bis 1736).
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Tod Kaiser Karls VI. (1740–1748).
  • 1748: Frieden von Aachen beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
  • 1723 – Amtsantritt von Johann Sebastian Bach als Thomaskantor in Leipzig: Im Jahr 1723 wurde Bach zum Thomaskantor an der Thomasschule zu Leipzig berufen. In dieser Funktion war er für die musikalische Gestaltung der Gottesdienste an den wichtigsten Leipziger Kirchen verantwortlich, komponierte und leitete Kantaten und prägte das kirchenmusikalische Leben der Stadt über Jahre hinweg nachhaltig. Der Stellenantritt markiert zudem einen entscheidenden Einschnitt in Bachs Laufbahn: Leipzig wurde zu seinem zentralen Wirkungsort, von dem aus er ein umfangreiches Werk schuf und seine stilistische Entwicklung (u. a. in der Kantatenkomposition) konsequent vorantrieb.

  • 1738 – Abschluss des Wiener Vertrags (1738) nach dem Polnischen Thronfolgekrieg: Der Wiener Vertrag beendete den Polnischen Thronfolgekrieg (1733–1738) und regelte die umstrittene Nachfolgefrage in Polen. Für die europäischen Mächte bedeutete dies eine Neuordnung von Einflussbereichen, insbesondere im Spannungsfeld zwischen Habsburg, Frankreich und weiteren beteiligten Staaten. Der Frieden stabilisierte die Lage in Teilen Europas zunächst wieder, zeigte aber auch, wie stark dynastische Interessen und Bündnispolitik die Konflikte dieser Zeit bestimmten. Zugleich bereitete er den Boden dafür, dass spätere Machtkonstellationen in den 1740er Jahren erneut zu größeren kriegerischen Auseinandersetzungen führten.

  • 1748 – Frieden von Aachen (1748) und Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs: 1748 wurde mit dem Frieden von Aachen der Österreichische Erbfolgekrieg beendet. Der Konflikt, der seit Beginn der 1740er Jahre weite Teile Europas erfasst hatte, stand im Zusammenhang mit den Erbansprüchen nach dem Tod Kaiser Karls VI. und führte zu tiefen wirtschaftlichen und politischen Belastungen. Der Friedensschluss brachte zwar eine formale Beruhigung und eine Rückkehr vieler Gebietsfragen in den Status quo ante, blieb aber zugleich ein bedeutender Abschnitt in der Geschichte der europäischen Machtpolitik: Viele ungelöste Interessen und Rivalitäten wirkten fort und trugen dazu bei, dass die nächste Phase der Konflikte bereits in den nachfolgenden Jahren angelegt war.

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1724
  • 1724: Gründung der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg durch Peter den Großen
  • 1725: Unterzeichnung des Vertrags von Wien
  • 1727: Tod von König Georg I.; Thronbesteigung von Georg II. in Großbritannien
  • 1728: Uraufführung der „Beggar’s Opera“ in London
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
  • 1739: Beginn des Kriegs um das „Jenkins’ Ear“ (War of Jenkins’ Ear) zwischen Großbritannien und Spanien
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1746: Schlacht bei Culloden
  • 1748: Abschluss des Aachener Friedens (Vertrag von Aachen/Aix-la-Chapelle)

Im Jahr 1740 begann der Österreichische Erbfolgekrieg. Ausgelöst wurde er durch die Frage, wer nach dem Tod Kaiser Karls VI. die habsburgischen Erblande regieren sollte. Der Konflikt entwickelte sich zu einem großen europäischen Krieg, in dem mehrere Mächte (darunter Österreich, Preußen, Frankreich und unterschiedliche Verbündete) um Territorien und Einfluss rangen. Besonders die militärischen Auseinandersetzungen in Mitteleuropa prägten die folgenden Jahre und stellten das europäische Machtgleichgewicht nachhaltig in Frage.

Im Jahr 1746 kam es zur Schlacht bei Culloden bei Inverness in Schottland. Hier fand die entscheidende Niederlage der jakobitischen Aufständischen gegen die Truppen der britischen Regierung statt, womit der letzte große Versuch, die Stuart-Monarchie wiederherzustellen, praktisch beendet wurde. Die Schlacht gilt als Wendepunkt: Danach verschärfte die Regierung ihre Maßnahmen zur Kontrolle über Schottland, was weitreichende Folgen für politische Strukturen und kulturelle Lebensverhältnisse in der Region hatte.

Im Jahr 1748 folgte mit dem Frieden von Aix-la-Chapelle (Frieden von Aachen) das offizielle Kriegsende des Österreichischen Erbfolgekriegs. Der Vertrag stellte die meisten vor Kriegsbeginn bestehenden Verhältnisse wieder her, doch nicht ohne bleibende politische Wirkung: Bestimmte Gebietsfestlegungen und Besitzstände beeinflussten die weitere Entwicklung in Europa. Für viele Staaten bedeutete der Frieden eine Atempause nach jahrelangen Feldzügen und finanziellem Druck, während zugleich das Ringen um Macht und Einfluss weiter voranschritt.

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1724
  • 1724: Peter der Große gründet die Russische Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg.
  • 1727: Tod von König Georg I.; Thronbesteigung von Georg II. im Vereinigten Königreich.
  • 1732: Gründung der britischen Kolonie Georgia in Nordamerika.
  • 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs.
  • 1739: Sklavenaufstand von Stono in South Carolina (USA).
  • 1740: Friedrich II. wird König von Preußen; Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs.
  • 1743: Schlacht von Dettingen (letzte Schlacht, in der ein britischer König persönlich anwesend war).
  • 1745: Beginn des Jakobitenaufstands in Schottland.
  • 1748: Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle), der den Österreichischen Erbfolgekrieg weitgehend beendet.
  • 1724: Mit dem Wunsch, Bildung und Forschung im Russischen Reich systematisch zu fördern, ordnete Zar Peter der Große die Gründung der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg an. Gelehrte und Fachleute wurden aus verschiedenen Ländern angeworben, um u. a. Naturwissenschaften, Medizin, Ingenieurwesen und Geisteswissenschaften voranzubringen. Die Akademie wurde zu einem wichtigen Zentrum für wissenschaftliche Arbeit und trug langfristig zur Modernisierung des russischen Bildungswesens bei.

  • 1733–1738: Der Polnische Erbfolgekrieg brach aus, als es nach dem Tod des polnischen Königs August II. zum Streit über seine Nachfolge kam. Verschiedene europäische Mächte mischten sich ein, weil die polnisch-litauische Wahlkönigswürde erhebliche strategische Bedeutung hatte. Der Konflikt war geprägt von Bündnispolitik, militärischen Feldzügen und diplomatischen Absprachen; am Ende wurde die Nachfolge mit einem neuen König festgelegt, was die Kräfteverhältnisse in der Region weiter beeinflusste.

  • 1748: Nach dem Österreichischen Erbfolgekrieg wurde der Aachener Frieden geschlossen. Der Vertrag markierte das Ende der Kampfhandlungen zwischen mehreren beteiligten Mächten und stellte wieder eine politische Ordnung her, die zuvor durch die groß angelegten Auseinandersetzungen erschüttert worden war. Für viele Länder war der Frieden auch ein Signal, die wirtschaftliche und militärische Belastung der Kriegsjahre zu begrenzen und die in Europa neu entstandenen Einflusssphären diplomatisch zu konsolidieren.

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1724
  • 1724: Beginn der Regierungszeit von Katharina I. in Russland (bis 1727)
  • 1733: Ausbruch des Polnischen Erbfolgekriegs
  • 1739: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs in Österreich (Österreichischer Krieg um das Erbe, bis 1748)
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1763: Frieden von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
  • 1768: Beginn des Russland-Osmanischen Krieges (bis 1774)
  • 1775: Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg beginnt
  • 1783: Vertrag von Paris (Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs)
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
    Mit dem Tod Kaiser Karls VI. 1740 endete die von der Habsburgermonarchie garantierte Erbfolge nach dem Pragmat. Sanktion. Zahlreiche europäische Mächte nutzten die Nachfolgekritik, um eigene Ansprüche geltend zu machen. Der Konflikt entwickelte sich dadurch zu einem weitreichenden europäischen Krieg, an dem u. a. Österreich, Preußen sowie weitere Großmächte beteiligt waren. Für die Zeit danach prägte er die Neuordnung der Kräfteverhältnisse in Mitteleuropa entscheidend mit—insbesondere im Hinblick auf den Aufstieg Preußens.
  • 1756: Ausbruch des Siebenjährigen Krieges
    Der Siebenjährige Krieg gilt als einer der prägenden Konflikte des 18. Jahrhunderts. Im Zentrum standen die Rivalitäten zwischen großen europäischen Mächten um Einfluss, Territorien und koloniale Positionen. Trotz regional unterschiedlicher Kriegsschauplätze erfasste der Konflikt letztlich Europa, See- und Überseegebiete. Besonders bedeutsam war, dass sich Bündnisse verschoben und damit die militärische Ausgangslage neu ordnete. Der Krieg führte zu tiefgreifenden Veränderungen im Machtgefüge und hatte auch Auswirkungen auf spätere Reform- und Stabilitätsstrategien der beteiligten Staaten.
  • 1772: Erste Teilung Polens
    Im Zuge der inneren Schwäche des polnisch-litauischen Staates kam es 1772 zur ersten Teilung Polens durch die Nachbarmächte Preußen, Österreich und Russland. Der Schritt war Ausdruck des machtpolitischen Wettstreits dieser Großmächte und der zunehmenden Schwierigkeit, die politische Handlungsfähigkeit Polens zu erhalten. Mit der Teilung gingen bedeutende Gebiete verloren, während zugleich das Gleichgewicht in Mitteleuropa neu verteilt wurde. Die Ereignisse trugen darüber hinaus dazu bei, dass sich die Situation in Polen weiter zuspitzte und schließlich weitere Teilungen folgten.
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1724
  • 1724: Zar Peter der Große ordnet die Gründung der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg an.
  • 1725: Vertrag von Wien: Bündnis- und Rivalitätenregelung zwischen Habsburg und Großbritannien/Frankreich im Kontext des Europäischen Gleichgewichts.
  • 1727: In Großbritannien folgt Georg II. als König auf Georg I.
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs nach dem Tod des polnischen Königs August II.
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs (u.a. Preußens Angriff auf Schlesien nach dem Tod Kaiser Karls VI.).
  • 1745: Der Jakobitenprätendent Karl Eduard Stuart (Bonnie Prince Charlie) landet in Schottland und löst den Aufstand aus.
  • 1746: Schlacht von Culloden: Niederschlagung des Jakobitenaufstands in Schottland.
  • 1748: Vertrag von Aix-la-Chapelle beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
  • 1749: Georg Friedrich Händel: Uraufführung der „Music for the Royal Fireworks“ in London.
  • Im Jahr 1724 veranlasste Zar Peter I. die Gründung der Russischen Akademie der Wissenschaften. Ziel war es, die Forschung und Ausbildung in Russland systematisch zu fördern (u. a. in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin) und damit den wissenschaftlichen Einfluss des Landes zu stärken.
  • 1740 begann der Österreichische Erbfolgekrieg (nach dem Tod von Kaiser Karl VI.). Maria Theresia trat mit ihren Ansprüchen auf die habsburgischen Erblande an, woraufhin mehrere europäische Mächte eingriffen. Der Konflikt entwickelte sich zu einem langwierigen Krieg, der die Machtverhältnisse in Europa nachhaltig prägte.
  • 1746 fand die Schlacht bei Culloden statt, in der die Truppen der Regierung Großbritanniens die jakobitischen Aufständischen unter Charles Edward Stuart besiegten. Die Niederlage beendete den letzten großen Versuch, die Stuart-Monarchie wiederherzustellen, und führte zu einer harten politischen sowie sozialen Repression in den schottischen Regionen der Aufständischen.
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