1788 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1724 – Gründung der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg durch Peter den Großen
- 1725 – Tod Peters des Großen; Nachfolge durch Katharina I.
- 1727 – Georg II. wird König von Großbritannien
- 1733 – Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs (Krieg um die Thronfolge in Polen)
- 1739 – Beginn des „War of Jenkins’ Ear“ zwischen Großbritannien und Spanien
- 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1742 – Frieden von Breslau zwischen Österreich und Preußen
- 1746 – Schlacht von Culloden (Niederschlagung des Jakobitenaufstands)
- 1748 – Vertrag von Aachen (Friede von Aix-la-Chapelle) beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg
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1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs: Nach dem Tod von Kaiser Karl VI. beanspruchte Maria Theresia die habsburgischen Länder als Erbin nach der Pragmatik. Mehrere europäische Mächte – insbesondere Preußen unter Friedrich II. und das Kurfürstentum Bayern – stellten jedoch die Thronfolge infrage. Der Konflikt entwickelte sich zu einem gesamteuropäischen Krieg, in dem um Territorien, Einfluss und Bündnisse zwischen verschiedenen Staaten gerungen wurde. Der Krieg prägte die Machtpolitik in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nachhaltig und legte den Grundstein für weitere Auseinandersetzungen in Mittel- und Osteuropa.
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1745 – Schlacht bei Hohenfriedberg: Im Verlauf der Schlesischen Kriege kam es am 4. Juni 1745 zur Schlacht bei Hohenfriedberg. Die preußischen Truppen unter Friedrich II. trafen auf die österreichischen Streitkräfte, die im Rahmen des Krieges um die Vorherrschaft in Schlesien versuchten, preußische Positionen zurückzudrängen. Die Schlacht verlief für Preußen besonders erfolgreich: Friedrichs Truppen konnten die gegnerischen Kräfte entscheidend schlagen und damit den militärischen Druck im Raum Schlesien erheblich verringern. Der Sieg gilt als einer der bedeutenderen Faktoren für Preußens Durchsetzungsfähigkeit in dieser Phase des Konflikts.
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1748 – Vertrag von Aix-la-Chapelle (Vertrag von Aachen): Nach Jahren kriegerischer Auseinandersetzungen wurde 1748 der Vertrag von Aix-la-Chapelle geschlossen, der den Österreichischen Erbfolgekrieg weitgehend beendete. Der Friedensschluss brachte den beteiligten Mächten keine vollständige „Neuverteilung“ nach einem einzigen Gesamtsieg, sondern eher einen Ausgleich der bisherigen Ergebnisse: Unter anderem wurde die Lage in Schlesien zu einem zentralen Streitpunkt, wobei die politische Anerkennung der preußischen Machtpositionen eine entscheidende Rolle spielte. Insgesamt stabilisierte der Vertrag die Rahmenbedingungen in Europa vorübergehend, ließ aber Spannungen bestehen, die später erneut zu Konflikten führten.
- 1724 – Der Beginn des Nordischen Krieges endet mit der Rückkehr der Region nach dem Tod Karls XII.; strategische Lage in Nordeuropa verändert sich weiter.
- 1733 – Ausbruch des Polnischen Erbfolgekriegs nach dem Tod Augusts II.
- 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Tod Kaiser Karls VI.
- 1748 – Abschluss des Österreichischen Erbfolgekriegs durch den Frieden von Aachen.
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges.
- 1763 – Frieden von Paris beendet große Teile des Siebenjährigen Krieges.
- 1776 – Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.
- 1789 – Beginn der Französischen Revolution.
- 1797 – Unterzeichnung des Friedens von Campo Formio zwischen dem revolutionären Frankreich und Österreich.
Im Jahr 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges brach in weiten Teilen Europas (und darüber hinaus auch in Kolonialgebieten) ein groß angelegter Konflikt aus. Der Krieg war geprägt vom Ringen um Macht- und Einflusszonen, insbesondere zwischen den europäischen Großmächten sowie durch den Streit um koloniale Besitzungen. Mit der Bündnispolitik der beteiligten Staaten entwickelte sich der Konflikt zu einem insgesamt weltumspannenden Krieg.
Am 4. Juli 1776 verabschiedeten die Vertreter der dreizehn britischen Kolonien in Nordamerika die Unabhängigkeitserklärung. In dem Dokument begründeten sie den Schritt von der britischen Herrschaft hin zu einem eigenen Staat mit politischen und rechtlichen Argumenten. Die Erklärung gilt bis heute als ein symbolischer und politischer Wendepunkt, der die folgenden Ereignisse des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs maßgeblich prägte.
Im Jahr 1789: Beginn der Französischen Revolution kam es in Frankreich zu einem tiefgreifenden politischen Umbruch. Wirtschaftliche Probleme, soziale Spannungen und die Krise des bestehenden Herrschaftssystems führten dazu, dass sich der Widerstand gegen die alte Ordnung verstärkte. Die Revolution brachte weitreichende Veränderungen in Rechts- und Machtstrukturen mit sich und beeinflusste in der Folge politische Entwicklungen in vielen weiteren Ländern Europas.
- 1727: George I. von Großbritannien stirbt und wird von seinem Sohn George II. abgelöst.
- 1733: Der Polnische Thronfolgekrieg beginnt.
- 1740: Friedrich II., bekannt als Friedrich der Große, wird König von Preußen.
- 1745: Die Schlacht bei Fontenoy findet während des Österreichischen Erbfolgekriegs statt.
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges.
- 1763: Der Siebenjährige Krieg endet mit dem Frieden von Paris.
- 1765: Der Stamp Act wird vom britischen Parlament erlassen, was Spannungen mit den Kolonien in Nordamerika auslöst.
- 1770: Der Boston Massaker findet statt, ein wichtiger Vorfall auf dem Weg zur Amerikanischen Revolution.
- 1773: Die Boston Tea Party erfolgt als Protest gegen die britische Teesteuer.
- 1776: Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten wird am 4. Juli unterzeichnet.
- 1781: Die Schlacht bei Yorktown endet mit der Kapitulation der britischen Truppen, was entscheidend für das Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges ist.
- 1787: Die Verfassung der Vereinigten Staaten wird in Philadelphia verabschiedet.
1. Am 5. April 1725 wurde der preußische König Friedrich Wilhelm I. und der russische Zar Peter der Große im Bündnisvertrag von Sankt Petersburg einig, eine Allianz zwischen Preußen und Russland zu schließen. Dieses Bündnis war Teil der europäischen Machtpolitik des frühen 18. Jahrhunderts und hatte zur Folge, dass Preußen sich stärker gegen den Einfluss von Österreich und Schweden positionierte. Der Vertrag besiegelte eine Freundschaft zwischen den beiden Herrschern, die auch durch persönliche Besuche in Russland und Preußen gestärkt wurde. Weitere Informationen finden Sie auf der deutschen Wikipedia.
2. Am 25. Oktober 1760 fand die Krönung von Georg III. im Rahmen einer aufwendigen Zeremonie in der Westminster Abbey statt, die den Beginn einer langen und einflussreichen Herrschaft markieren sollte. Georg III. regierte über Großbritannien und Irland in einer Zeit des Wandels und sah sich sowohl innenpolitischen als auch internationalen Herausforderungen gegenüber, einschließlich der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Gleichwohl prägte er das Bild der Monarchie nachhaltig und setzte sich für Reformen ein, die das britische Empire stärkten. Mehr Details finden Sie auf der deutschen Wikipedia.
3. Am 4. Juli 1776 verabschiedete der Kontinentalkongress der dreizehn Kolonien die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika. Dieses Dokument proklamierte die Loslösung von Großbritannien und betonte die Grundsätze der Freiheit und Gleichheit, die die neue Nation zu ihren Fundamenten machte. Die Unabhängigkeitserklärung gilt als eines der bedeutendsten Dokumente in der amerikanischen Geschichte und inspirierte viele weitere Freiheitsbewegungen weltweit. Die Erklärung, die hauptsächlich von Thomas Jefferson verfasst wurde, stellt eine wegweisende Entwicklung im Streben nach Souveränität und Menschenrechten dar. Weitere Informationen sind auf der deutschen Wikipedia verfügbar.
- 1725: Vertrag von Hannover
- 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763: Vertrag von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
- 1772: Erste Teilung Polens
- 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
- 1789: Sturm auf die Bastille (Auftakt der Französischen Revolution)
- 1799: Staatsstreich des 18. Brumaire (Napoleons Machtübernahme)
- Der Österreichische Erbfolgekrieg (1740–1748) begann, als nach dem Tod Kaiser Karls VI. die habsburgischen Ansprüche auf Maria Theresia trafen. In Europa brach ein weit verzweigter Machtkampf aus, in dem mehrere Staaten die Gelegenheit nutzten, Gebiete zu gewinnen oder ihren Einfluss auszubauen. Der Krieg führte zu wechselnden Bündnissen, prägte die Militärstrategie der Zeit und endete schließlich mit dem Frieden von Aachen, der die Stellung Maria Theresias bestätigte, jedoch bedeutende territoriale Veränderungen hinterließ.
- Der Siebenjährige Krieg (1756–1763) gilt als einer der ersten global ausgreifenden Konflikte der Frühen Neuzeit. Neben dem Kampf in Europa spielte er besonders auch in den Kolonien eine zentrale Rolle: In Nordamerika, der Karibik sowie in Teilen Indiens wurde um Handelswege, Besitzansprüche und wirtschaftliche Vorherrschaft gerungen. Am Ende führte der Krieg zu großen politischen Verschiebungen und beeinflusste nachhaltig die Machtverhältnisse zwischen den europäischen Kolonialmächten.
- Die Französische Revolution (1789–1799) war ein tiefgreifender Umbruch, der das politische und gesellschaftliche System Frankreichs grundlegend veränderte. Auslöser waren unter anderem soziale Spannungen, eine angespannte Finanzlage und der Konflikt zwischen dem traditionellen Machtgefüge und Reformbestrebungen. Im Verlauf der Revolution kam es zu massiven politischen Umwälzungen, einer Neuausrichtung von Herrschaft und Rechten sowie großer Gewalt; zugleich prägten die Ereignisse Ideen von Freiheit und Gleichheit weit über Frankreich hinaus und wirken bis heute in Europa nach.
- 1725 – Abschluss des Vertrags von Wien (1725), einer Allianz zwischen Österreich und Großbritannien.
- 1727 – Peter II. wird Zar von Russland nach dem Tod von Katharina I.
- 1733 – Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs (War of the Polish Succession).
- 1739 – Vertrag von Belgrad: Ende des russisch-österreichischen Krieges gegen das Osmanische Reich.
- 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Tod Kaiser Karls VI. und der Thronfolge Maria Theresias.
- 1742 – Vertrag von Breslau: Preußen erhält weite Teile Schlesiens im Österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1743 – Schlacht bei Dettingen (Dettingen, später letzter britischer Sieg eines Königs im Feld).
- 1746 – Schlacht von Culloden: Niederlage der jakobitischen Truppen gegen die britische Regierung.
- 1748 – Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle): Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs.
- 1740: Mit dem Österreichischen Erbfolgekrieg brach in Europa ein Großmachtkonflikt aus, der durch die Nachfolgefrage in Österreich ausgelöst wurde. Besonders der Anspruch auf das habsburgische Erbe führte zu Bündnissen mehrerer Staaten, während Preußen unter Friedrich II. auch militärisch in die Auseinandersetzung eingriff.
- 1746: Die Schlacht von Culloden beendete den letzten großen Versuch der schottischen Jakobiten, die Stuart-Monarchie wiederherzustellen. Nach dem entscheidenden Sieg der Regierungstruppen wurde die jakobitische Bewegung nachhaltig geschwächt; zugleich beschleunigte sich die weitere Durchsetzung der britischen Zentralmacht in Schottland.
- 1748: Der Aachener Frieden beendete den Österreichischen Erbfolgekrieg. In Europa wurden damit viele Kampfhandlungen eingestellt und zentrale Streitpunkte formal beigelegt; zugleich blieben jedoch politische Spannungen bestehen, was die Zukunft der europäischen Machtbalance weiterhin prägte.