1789 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges
- 1748: Vertrag von Aachen (Aix-la-Chapelle)
- 1756: Ausbruch des Siebenjährigen Krieges
- 1763: Vertrag von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
- 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
- 1789: Beginn der Französischen Revolution (Sturm auf die Bastille)
- 1804: Ausrufung des Kaiserreichs in Frankreich durch Napoleon
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1813: Schlacht bei Leipzig (Völkerschlacht)
- Der Polnische Erbfolgekrieg begann 1733 und wurde vor allem durch den Konflikt um die Nachfolge in Polen ausgelöst. Verschiedene europäische Mächte griffen in den Streit ein, was den Krieg zu einem Teil der größeren Machtkonkurrenz des 18. Jahrhunderts machte. Der Konflikt zog sich über mehrere Jahre hin, bevor sich die angestrebte Lösung schließlich durchsetzte und die politische Ordnung in der Region neu ausbalanciert wurde.
- Am 4. Juli 1776 verabschiedeten die amerikanischen Kolonien die Amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Damit erklärten sie sich von Großbritannien los und begründeten ihre Entscheidung mit politischen und rechtlichen Argumenten. Die Erklärung wurde zu einem Schlüsselmoment der Amerikanischen Revolution und prägte weit über die USA hinaus das Denken über Selbstbestimmung, Staatsrecht und demokratische Ideen.
- In der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 trafen napoleonische Truppen auf eine Koalition aus Gegnern Frankreichs. Die Völkerschlacht bei Leipzig gilt als eine der entscheidenden Großschlachten der Napoleonischen Kriege. Nach der Niederlage Napoleons veränderte sich das Kräfteverhältnis deutlich zugunsten der Koalition, was den weiteren Verlauf der Kriegsjahre stark beeinflusste.
1731 – Vertrag von Wien (1731): Mit dem Vertrag von Wien (1731) wurde vor allem die außenpolitische Ausrichtung der beteiligten Mächte koordiniert. Solche Abkommen zielten darauf ab, Machtverschiebungen in Europa (u. a. im Umfeld der späteren Auseinandersetzungen um Macht- und Einflusszonen) zu ordnen und künftige Konflikte diplomatisch vorzubereiten bzw. einzudämmen. Der Vertrag gilt als Teil der komplexen Bündnispolitik im frühen 18. Jahrhundert, in der Entscheidungen oft sowohl innenpolitische Stabilität als auch militärische Planung unterstützen sollten.
1732 – Gründung der britischen Kolonie Georgia: Im Jahr 1732 begann die planmäßige Gründung der britischen Kolonie Georgia. Die Kolonie sollte als Pufferzone im Süden Nordamerikas dienen und zugleich neue Siedler anziehen. Neben wirtschaftlichen Zielen (Landkultivierung, Handel, Aufbau einer stabilen Kolonie) stand auch die strategische Absicherung gegenüber spanischen Einflussgebieten im Vordergrund. Die Gründung markiert damit einen wichtigen Schritt in der britischen Expansion und in der Entwicklung kolonialer Verwaltungs- und Siedlungsstrukturen.
1734 – Schlacht bei Guastalla: Die Schlacht bei Guastalla im Jahr 1734 war eine Episode im größeren Kontext des Polnischen Thronfolgekriegs. In dieser Auseinandersetzung in Norditalien prallten verschiedene Einflusssphären und Bündnisinteressen aufeinander. Solche Gefechte waren oft entscheidend, um kurzfristig Gelände, Nachschubwege und regionale Kontrolle zu gewinnen oder zu verlieren. Der Verlauf und das Ergebnis wirkten sich auf die weitere militärische Lage in der Region aus und zeigten, wie eng Diplomatie und Kriegführung in dieser Zeit miteinander verknüpft waren.
- 1732 – Gründung der britischen Kolonie Georgia (Charter erteilt).
- 1733 – Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs.
- 1736 – Russland erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg (Russisch-Osmanischer Krieg 1736–1739).
- 1739 – Beginn des War of Jenkins’ Ear (Spanisch-Englischer Konflikt in der Karibik/ Nordamerika).
- 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs (Silesische Kriege im größeren Kontext).
- 1748 – Vertrag von Aix-la-Chapelle (Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs).
- 1754 – Beginn des Franzosen- und Indianerkriegs in Nordamerika.
- 1755 – Erdbeben von Lissabon (1. November 1755).
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges in Europa.
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Polnischer Erbfolgekrieg (1733–1738)
Der Konflikt brach 1733 aus, als der Tod des polnischen Königs August II. einen Streit über die Nachfolge auslöste. Europäische Großmächte griffen ein, um ihre Macht- und Einflussinteressen zu sichern. Der Krieg führte zu militärischen Auseinandersetzungen in mehreren Regionen Europas und endete nach wechselhaften Feldzügen mit der Durchsetzung eines neuen Königs in Polen. -
Österreichischer Erbfolgekrieg (1740–1748)
Nach dem Tod Kaiser Karls VI. (1730) entbrannte 1740 ein Streit um die Nachfolge in den Habsburgischen Erblanden. Königreiche und Fürstentümer versuchten, die Gelegenheit zu nutzen, um Gebietsansprüche durchzusetzen. Der Krieg prägte die europäische Allianzpolitik nachhaltig und führte zu bedeutenden territorialen Verschiebungen, insbesondere in Mitteleuropa. -
Siebenjähriger Krieg (1756–1763)
Der Siebenjährige Krieg begann 1756 und entwickelte sich zu einer der umfassendsten Auseinandersetzungen des 18. Jahrhunderts. Ursprünglich standen sich mehrere europäische Machtblöcke mit gegensätzlichen Interessen gegenüber, doch der Konflikt weitete sich aus und wirkte auch in Kolonialgebieten. In der zweiten Kriegshälfte kam es zu zahlreichen entscheidenden Schlachten, die die Kräfteverhältnisse in Europa und darüber hinaus spürbar veränderten.
- 1732: Geburt von George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten.
- 1733: Gründung der Kolonie Georgia, der letzten der dreizehn ursprünglichen Kolonien in Nordamerika.
- 1735: Gründung der Zürcher Bibelgesellschaft in der Schweiz, um die Verbreitung der Bibel zu fördern.
- 1738: John Wesley erlebt seine "Aldersgate-Erweckung", die zur Gründung des Methodismus führt.
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges nach dem Tod von Kaiser Karl VI.
- 1741: Entdeckung Alaskas durch Vitus Bering während seiner zweiten Kamtschatka-Expedition.
- 1742: Uraufführung von Händels Oratorium "Messiah" in Dublin.
- 1745: Die Schlacht von Fontenoy, Teil des Österreichischen Erbfolgekriegs, in der französische Truppen die Briten besiegen.
- 1746: Die Schlacht bei Culloden beendet den Jakobitenaufstand in Schottland.
- 1748: Der Vertrag von Aachen beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1751: Veröffentlichung der ersten Ausgabe der Encyclopédie in Frankreich, herausgegeben von Denis Diderot und Jean le Rond d'Alembert.
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges, der einen globalen Konflikt zwischen den Großmächten darstellt.
1. Schlacht von Culloden (1746): Die Schlacht von Culloden fand am 16. April 1746 statt und war ein entscheidender Konflikt der Jakobitenaufstände des 18. Jahrhunderts. Die Kämpfe fanden auf dem Culloden Moor in der Nähe von Inverness in den schottischen Highlands statt. Auf der einen Seite standen die jakobitischen Kräfte, die sich für den im Exil lebenden Charles Edward Stuart ("Bonnie Prince Charlie") stark machten, während auf der anderen Seite die britische Regierungstruppen unter der Führung von William Augustus, Herzog von Cumberland, kämpften. Die Schlacht endete mit einer verheerenden Niederlage für die Jakobiten. Dies markierte das Ende der Bestrebungen der Stuarts, den britischen Thron zurückzugewinnen, und führte zu weitreichenden sozialen und kulturellen Veränderungen in den schottischen Highlands, einschließlich der Unterdrückung der Clan-Strukturen und der Verbote traditioneller schottischer Kleidung und Bräuche.
2. Erster Schlesischer Krieg (1740-1742): Der Erste Schlesische Krieg war ein bedeutender militärischer Konflikt, der zwischen 1740 und 1742 im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs ausgetragen wurde. Dieser Krieg begann kurz nach dem Tod Kaiser Karls VI., als der preußische König Friedrich II., bekannt als Friedrich der Große, die Gelegenheit nutzte, in die österreichische Provinz Schlesien einzumarschieren. Maria Theresia von Österreich, die Nachfolgerin Karls VI., wehrte sich energisch, aber durch den Friedensschluss von Breslau im Juni 1742 musste sie den Großteil Schlesiens an Preußen abtreten. Diese Annexion vergrößerte nicht nur Preußens Territorium erheblich, sondern steigerte auch seine Macht in Mitteleuropa, was zu einer langfristigen Rivalität zwischen Preußen und Österreich führte. Der Krieg war der Auftakt für eine Reihe von Konflikten, die als "Schlesische Kriege" bekannt wurden.
3. Annäherung von Mauritius (1732): Die Annäherung von Mauritius, auch bekannt als das Ereignis von 1732, war ein bemerkenswerter Versuch des Freibeuters Olivier Levasseur, besser bekannt als "La Buse", einen spektakulären Schatz zu verbergen. Levasseur war berüchtigt für seine Piraterie im Indischen Ozean. Der Legende nach vergrub er einen immensen Schatz, der aus Gold, Diamanten und anderen Juwelen bestand, irgendwo auf der Insel Mauritius oder einer der nahegelegenen Inseln. Laut Überlieferungen soll er bei seiner Hinrichtung 1730 ein Rätsel in Form eines kryptischen Verses hinterlassen haben, das zu seinem versteckten Schatz führen soll. Trotz vieler Bemühungen von Schatzsuchern weltweit ist der Schatz bis heute nicht gefunden worden, was der Legende um La Buse eine beständige Faszination verleiht und weiterhin Geheimnis und Abenteuer verspricht.