1789 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1732: Gründung der britischen Kolonie Georgia in Nordamerika durch James Oglethorpe.
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs.
- 1735: Beginn des Russisch-Osmanischen Krieges (1735–1739).
- 1737: Gründung der Universität Göttingen.
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs.
- 1743: Schlacht bei Dettingen.
- 1748: Friedensschluss von Aachen (Vertrag von Aix-la-Chapelle), Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs.
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges.
- 1757: Schlacht von Plassey.
-
1733 begann der Krieg um die polnische Erbfolge. Auslöser war der Streit um die Nachfolge im Königreich Polen-Litauen nach dem Tod des Königs August II. Verschiedene europäische Mächte mischten sich ein, um ihre Interessen abzusichern. Der Konflikt entwickelte sich rasch von einer regionalen Auseinandersetzung zu einem größeren Machtkampf zwischen Staaten, der auch die politischen Bündnisse in Europa nachhaltig veränderte.
-
1740 entfachte der Österreichische Erbfolgekrieg. Anlass war der Anspruch auf habsburgische Erblande nach dem Tod Kaiser Karls VI., der keine männlichen Nachfolger hinterlassen hatte. Mehrere Fürstenhäuser stellten sich gegen die Thronansprüche der Maria Theresia. In der Folge kam es zu langjährigen Kämpfen, die nicht nur die Stellung Österreichs beeinflussten, sondern auch die Kräfteverhältnisse der europäischen Großmächte neu ordneten.
-
1756 startete der Siebenjährige Krieg. Der Konflikt war in weiten Teilen die Zuspitzung früherer Rivalitäten in Europa und kolonialen Auseinandersetzungen, insbesondere zwischen Großbritannien und Frankreich. In Kontinentaleuropa gerieten vor allem Preußen und Österreich aneinander, während in anderen Weltregionen weitere Mächte in den Streit hineingezogen wurden. Der Krieg führte schließlich zu tiefgreifenden territorialen und politischen Veränderungen und gilt als bedeutender Wendepunkt im 18. Jahrhundert.
- 1732: Geburt von George Washington
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1760: Krönung von George III. als König von Großbritannien
- 1763: Ende des Siebenjährigen Krieges und Abschluss des Pariser Friedens
- 1765: Verabschiedung des Stamp Act durch das britische Parlament
- 1773: Boston Tea Party
- 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges
- 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
- 1783: Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges mit dem Vertrag von Paris
- 1787: Verfassung der Vereinigten Staaten wird verabschiedet
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1799: Napoleon Bonaparte wird Erster Konsul von Frankreich
Am 4. Juli 1776 erklärten die dreizehn amerikanischen Kolonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Diese Unabhängigkeitserklärung markierte den Beginn eines neuen souveränen Staates – den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Erklärung wurde hauptsächlich von Thomas Jefferson verfasst und durch den Kontinentalkongress ratifiziert. Der Text betonte die Prinzipien menschlicher Gleichheit und das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Die Französische Revolution begann 1789 und führte zu tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Frankreich. Diese Ereignisse waren gekennzeichnet durch die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, die Abschaffung der Monarchie und die Hinrichtung von König Ludwig XVI. Die Revolution stellte die alte Gesellschaftsordnung in Frage und war ein entscheidender Wendepunkt in der europäischen Geschichte. Vertiefende Informationen finden Sie hier.
1793 wurde Ludwig XVI., der König von Frankreich, nach einem revolutionären Prozess wegen Hochverrats und Verbrechen gegen den Staat zum Tode verurteilt. Er wurde am 21. Januar 1793 auf der Place de la Révolution (heute Place de la Concorde) in Paris durch die Guillotine hingerichtet. Dieses Ereignis markierte das Ende der Monarchie in Frankreich und vertiefte die Radikalisierung der Französischen Revolution. Weitere Details finden Sie hier.
- 1732: Gründung von Savannah in der britischen Kolonie Georgia
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763: Frieden von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
- 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1793: Hinrichtung Ludwigs XVI.
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen
- 1815: Schlacht von Waterloo und Ende der napoleonischen Herrschaft
- Der Siebenjährige Krieg begann 1756 und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Konflikte des 18. Jahrhunderts. Er wurde in mehreren Weltregionen ausgetragen, etwa in Europa, in den Kolonien Nordamerikas sowie in Teilen Indiens. Der Krieg brachte eine Neuordnung von Einflussbereichen und führte u. a. dazu, dass Großbritannien in Nordamerika erheblich an Macht gewann, während Frankreich stark geschwächt wurde. Insgesamt gilt der Krieg als „globaler“ Wendepunkt, weil er weit über Europa hinausreichende Folgen hatte.
- Mit dem Ausbruch der Französischen Revolution im Jahr 1789 begann ein grundlegender Umbruch in Frankreich. Ausgelöst durch soziale Spannungen, finanzielle Krisen und politische Konflikte, führte sie zur Schwächung der alten ständestaatlichen Ordnung und zur Proklamation neuer Grundideen wie Menschen- und Bürgerrechten. In der Folge kam es zu wechselnden politischen Regierungen, tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderung sowie schweren inneren Auseinandersetzungen. Die Revolution prägte zudem die Politik und Debatten in ganz Europa nachhaltig.
- Der Wiener Kongress fand zwischen 1814 und 1815 statt und zielte darauf ab, nach den Napoleonischen Kriegen eine neue politische Ordnung in Europa zu schaffen. Die Teilnehmerstaaten versuchten, das Gleichgewicht der Kräfte wiederherzustellen und territoriale Veränderungen zu legitimieren. In diesem Rahmen wurden Grenzen neu gezogen und monarchische Stabilität gefördert, gleichzeitig löste die Neuordnung jedoch auch Widerstände aus, weil viele National- und Freiheitsbewegungen nicht ihren Erwartungen entsprechend berücksichtigt wurden. Mit dem Wiener Kongress gilt der Zeitraum als Abschluss einer langen Phase der Umwälzungen seit 1789.
- 1732: Gründung der Kolonie Georgia in Amerika durch James Oglethorpe.
- 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs.
- 1735: Ende des Polnischen Erbfolgekriegs mit dem Frieden von Wien.
- 1738: Vertrag von Wien beendet den Konflikt zwischen Spanien und Großbritannien.
- 1739: Vertrag von Belgrad beendet den Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und Russland sowie Österreich.
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Tod von Kaiser Karl VI.
- 1742: Ende der Belagerung von Prag durch Friedensverhandlungen im Österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1745: Schlacht bei Fontenoy, ein bedeutender Sieg der Franzosen im Österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1746: Schlacht bei Culloden in Schottland, die die jakobitische Rebellion beendet.
- 1748: Der Vertrag von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1752: Einführung des Gregorianischen Kalenders in Großbritannien und seinen Kolonien.
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs mit dem Angriff auf Sachsen durch Preußen.
Am 10. März 1735 wurde Europa von einem spektakulären Naturereignis erschüttert: ein Nordlicht, das als Nordlicht-Phänomen von 1730–1735 bekannt ist, wurde in großer Intensität und über weite Teile Europas hinweg gesichtet. Dieses Ereignis fiel in eine Zeit verstärkter Sonnenaktivität, die als "Solarer Zyklus 0" bekannt ist. Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Instrumente zu dieser Zeit stiftete das Phänomen sowohl Bewunderung als auch Furcht bei den Menschen. Die Himmelserscheinung von 1735 ist möglicherweise das am weitesten verbreitete Nordlicht-Ereignis, das bis dahin in der Geschichte der aufgezeichneten Beobachtungen dokumentiert wurde.
Am 13. September 1745 kam es zur Schlacht bei Kesselsdorf, einem kritischen Kampf im Rahmen des Zweiten Schlesischen Krieges, Teil der Konfliktreihe der Schlesischen Kriege. Die preußischen Truppen unter der Führung von Leopold I. von Anhalt-Dessau erzielten einen entscheidenden Sieg über die sächsisch-österreichischen Streitkräfte. Die Schlacht bei Kesselsdorf markierte den Beginn des Endes für den Krieg, da es Preußen ermöglichte, die Kontrolle über Schlesien zu sichern. Dieser Sieg verdeutlichte die militärische Effizienz und Effektivität der preußischen Armee unter Friedrich dem Großen und trug dazu bei, die Vormachtstellung Preußens in Mitteleuropa zu festigen.
Ein weiteres bedeutendes historisches Ereignis in diesem Zeitraum ereignete sich am 28. Januar 1754, als die erste offizielle Zeitung von Kanada, die Halifax Gazette, veröffentlicht wurde. Diese Publikation stellte einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung der Medien und der Kommunikation in den nordamerikanischen Kolonien dar. Die Halifax Gazette war ein wichtiger Kanal für Nachrichten und Informationen, der sowohl lokale als auch internationale Ereignisse behandelte. Ihre Veröffentlichung markierte den Beginn der formellen Presse in Kanada und trug zur Entstehung einer informierten Öffentlichkeit und zur Meinungsvielfalt in der Region bei.
- 1733 – Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
- 1737 – Verabschiedung des britischen Licensing Act (Presse- und Buchzensur)
- 1739 – Ausbruch des Krieges von Jenkins’ Ohr zwischen Großbritannien und Spanien
- 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1741 – Schlacht bei Mollwitz im Österreichischen Erbfolgekrieg
- 1742 – Abschluss des Friedens von Breslau zwischen Preußen und Österreich
- 1748 – Unterzeichnung des Vertrags von Aachen (Aix-la-Chapelle), Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1758 – Fall der Festung Louisbourg an die britischen Truppen im Siebenjährigen Krieg
- Erbfolgekrieg um die polnische Krone (ab 1733) – 1733 entbrannte ein europäischer Konflikt, als der polnische Thronstreit nach dem Tod von König August II. zur internationalen Angelegenheit wurde. Verschiedene Mächte unterstützten unterschiedliche Kandidaten: Die Auseinandersetzungen führten dazu, dass große Teile Europas in die militärischen Operationen und diplomatischen Bündnisse hineingezogen wurden. Der Krieg war eng mit der Konkurrenz zwischen den Habsburgern, dem Haus Bourbon und den regionalen Interessen im Ostseeraum sowie in Polen verknüpft. Für die europäischen Staatensysteme bedeutete der Konflikt vor allem, dass sich die Machtblöcke der Folgezeit weiter festigten und die Spannungen zwischen den großen Mächten vertieften.
- Österreichischer Erbfolgekrieg (1740–1748) – 1740 begann der Krieg, nachdem der Tod Kaiser Karls VI. die Frage der Nachfolge in den habsburgischen Erblanden auslöste. Gegner nutzten die Möglichkeit, ihre politischen und territorialen Ansprüche geltend zu machen; zentral war dabei der Kampf um Souveränität und Einfluss in Mitteleuropa. Der Krieg zeigte besonders deutlich, wie sehr Dynastiepolitik, Bündnissysteme und militärische Planung ineinandergriffen: Große Armeen operierten in wechselnden Koalitionen, und auch die Frage der inneren Stabilität der Staaten spielte eine Rolle. Obwohl die Ursachen dynastisch waren, wirkten sich die Konflikte langfristig auf Grenzen, Verwaltung und das Gleichgewicht der Mächte in Europa aus und prägten die Bühne für die späteren Kriege der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
- Siebenjähriger Krieg (ab 1756) – 1756 eskalierte der Großeuropäische Konflikt, der später in seiner Gesamtheit als „Siebenjähriger Krieg“ bekannt wurde. Er bündelte gegensätzliche Interessen in Europa, koloniale Konkurrenz in Übersee und militärische Rivalität zwischen großen Imperien. In Europa standen sich vor allem Koalitionen gegenüber, deren Ziele sich von territorialen Fragen bis zur politischen Kontrolle strategischer Regionen erstreckten. Der Krieg verlief zwar nicht überall gleich, brachte aber in vielen Feldzügen eine hohe Intensität an Ressourcenaufwand und organisatorischen Veränderungen mit sich: Taktiken, Logistik und Bündnispolitik wurden unter Druck weiterentwickelt. Bis 1758 war der Krieg bereits weitreichend, und viele der Ereignisse in diesem Zeitraum verstärkten die Dynamik hin zu weiteren entscheidenden Schlachten und Umbrüchen.