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1623
  • 1623: Veröffentlichung des First Folio von William Shakespeare
  • 1625: Thronbesteigung von Karl I. in England
  • 1628: Verabschiedung der Petition of Right in England
  • 1629: Erlass des Edikts von Restitution im Zuge des Dreißigjährigen Krieges
  • 1630: Landung Gustav Adolfs in Pommern und Beginn der schwedischen Intervention
  • 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs
  • 1651: Schlacht von Worcester, entscheidende Niederlage der Anhänger Karls II.
  • 1666: Große Feuersbrunst von London
  • 1680: Beginn des Pueblo-Aufstands in New Mexico
  • Im Jahr 1625 begann mit der Dänischen Intervention im Dreißigjährigen Krieg unter König Christian IV. ein weiterer großer Machtzuwachs der protestantischen Seite im skandinavisch geprägten Teil des Konflikts. Dänemark griff in den Krieg ein, um Einfluss im Norden und an den strategisch wichtigen Küsten- und Handelsrouten zu sichern. Der militärische Druck veränderte die Lage im Reich spürbar, auch weil es dadurch zu neuen Koalitionen und Gegenbewegungen kam. Obwohl Dänemark am Ende keine dauerhafte Wende erzielte, zeigte die Intervention, wie international der Krieg bereits geworden war.

  • Der Westfälische Friede (1648) beendete den Dreißigjährigen Krieg und gilt als einer der wichtigsten Wendepunkte der frühneuzeitlichen Geschichte Europas. In den Verhandlungen wurden zentrale Konfliktfragen geregelt: die religiöse Ordnung im Heiligen Römischen Reich, politische Souveränität sowie territoriale Neuordnungen. Besonders folgenreich war, dass die im Frieden festgeschriebenen Prinzipien den Reichsständen weitreichendere Handlungsspielräume sicherten und damit die politische Struktur des Reichs nachhaltig prägten. Der Friede schuf zudem einen Rahmen, der viele weitere europäische Auseinandersetzungen beruhigte und Diplomatie stärker in den Vordergrund rückte.

  • Am Großen Brand von London (1666) zerstörte ein Feuer große Teile der englischen Metropole und veränderte das Stadtbild langfristig. Ausgehend von einem Brandherd breitete sich das Feuer in kurzer Zeit rasch aus, begünstigt durch die bauliche Dichte und viele damals noch stark brennbare Materialien. Die Katastrophe führte zu massiven Verlusten unter Bevölkerung und Infrastruktur, löste jedoch zugleich umfangreiche Wiederaufbauprogramme aus. In der Folge wurde nicht nur eine neue Planung und Bauweise diskutiert, sondern auch der Umgang mit Brandgefahren verbessert.

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1623
  • 1623 – Tokugawa Iemitsu wird dritter Shogun des Tokugawa-Shogunats in Japan.
  • 1628 – Beginn des Mantuanischen Erbfolgekriegs.
  • 1629 – Verabschiedung des Restitutionsedikts im Heiligen Römischen Reich.
  • 1631 – Schlacht bei Breitenfeld im Dreißigjährigen Krieg (Gustav Adolf gegen Tilly).
  • 1634 – Schlacht bei Nördlingen (schwedische Niederlage; Tod Gustav Adolfs).
  • 1643 – Schlacht bei Rocroi (Niederlage der spanischen Tercios gegen Frankreich).
  • 1648 – Friedensschlüsse des Westfälischen Friedens (Münster und Osnabrück).
  • 1651 – Erlass des englischen Navigation Acts.
  • 1683 – Zweite Türkenbelagerung Wiens und Entsatz durch die verbündeten Streitkräfte.

1635 wurde im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges der Prager Frieden geschlossen. In diesem Vertrag wurden wesentliche Konfliktlinien neu geordnet: Mehrere Fürsten und Territorien fanden zu einer Neuorientierung ihrer Bündnisse, und der Kaiser gewann Spielraum, um die kriegerische Eskalation zumindest teilweise zu beenden. Der Prager Frieden gilt als ein wichtiger Schritt, der den Weg zu späteren Friedensschlüssen innerhalb des Krieges ebnete.

1648 beendete der Westfälische Friede den Dreißigjährigen Krieg und zugleich den Achtzigjährigen Krieg. Die Verträge stärkten die Eigenständigkeit der Reichsstände und prägten die politische Ordnung in Europa nachhaltig. Darüber hinaus hatte der Frieden weitreichende Folgen für die religiöse und territoriale Landschaft im Heiligen Römischen Reich sowie für das internationale Gleichgewicht der Mächte.

Im Jahr 1683 kam es während der Türkenkriege zum Entsatz und zur Belagerung Wiens. Die osmanische Armee belagerte die Stadt, während sich ein Entsatzheer formierte. Entscheidend war der militärische Wendepunkt in der Schlacht um Wien, bei dem die Belagerung scheiterte. Das Ereignis gilt als symbolträchtiger Moment, der die weitere Entwicklung der Auseinandersetzungen in Mitteleuropa maßgeblich beeinflusste.

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1624
  • 1624 — Die Niederländer gründen New Amsterdam (später New York).
  • 1625 — Karl I. wird König von England.
  • 1628 — Die Belagerung von La Rochelle endet mit dem Fall der Stadt.
  • 1630 — Gustav II. Adolf landet in Pomeranien und greift in den Dreißigjährigen Krieg ein.
  • 1632 — Schlacht von Lützen, in der Gustav II. Adolf fällt.
  • 1635 — Frankreich tritt offiziell in den Dreißigjährigen Krieg ein.
  • 1648 — Westfälischer Frieden beendet weitgehend den Dreißigjährigen Krieg.
  • 1666 — Der Große Brand von London zerstört große Teile der Stadt.
  • 1674 — Schlacht bei Seneffe im Rahmen des Französisch-Niederländischen Kriegs.
  • Belagerung von Stralsund (1628): Während des Dreißigjährigen Krieges spielte Stralsund (Schweden als wichtiger Ostsee-Stützpunkt) eine zentrale Rolle. Die Belagerung durch kaiserliche bzw. ligistische Truppen sollte die schwedische Machtbasis an der Ostsee schwächen. Der Widerstand der Stadt, unterstützt durch schwedische Hilfe, schlug die Angreifer teilweise zurück und machte Stralsund zu einem Symbol für die Fortdauer schwedischen Einflusses in der Region. Der Ausgang der Kämpfe wirkte sich damit auch auf die strategische Lage im Kriegsgeschehen im Norden aus.
  • Westfälischer Frieden (1648): Der Westfälische Frieden beendete den Dreißigjährigen Krieg und brachte zudem weitreichende Regelungen für weitere Konflikte des sogenannten „Achtzigjährigen Krieges“. In den Friedensverträgen wurden politische und konfessionelle Streitfragen neu geordnet und die Souveränität vieler Reichsstände gestärkt. Für Europa war der Frieden vor allem deshalb bedeutend, weil er die Grundlage für eine neue politische Ordnung schuf, die die Machtverhältnisse dauerhaft prägte—und in der Erinnerung bis heute als Wendepunkt für die Beendigung religiös-politischer Gewaltkonflikte gilt.
  • Großes Feuer von London (1666): Im September 1666 brach in der englischen Hauptstadt ein Großbrand aus, der große Teile der Stadt zerstörte. Das Feuer griff rasch um sich, begünstigt durch die damaligen Baumaterialien und die enge Bebauung. Besonders gravierend waren die Folgen für Infrastruktur, Wohnraum und Wirtschaftsleben; viele Menschen verloren Hab und Gut. Zugleich führte das Ereignis langfristig zu Veränderungen in der Stadtplanung und im Umgang mit Brandschutz—London wurde in der Folge teilweise neu organisiert und wiederaufgebaut, was das Stadtbild und die Zukunft des Gemeinwesens nachhaltig beeinflusste.
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1625
  • 1625: König Karl I. wird nach dem Tod seines Vaters König von England, Schottland und Irland.
  • 1626: Der Buckingham-Vorstoß scheitert bei der Belagerung von La Rochelle.
  • 1628: Das englische Parlament erlässt die Petition of Right gegen Eingriffe der Krone.
  • 1629: Auflösung des englischen Parlaments; Beginn der persönlichen Herrschaft Karls I. („Eleven Years’ Tyranny“).
  • 1630: Beginn der Schwedischen Intervention im Dreißigjährigen Krieg mit der Landung Gustav Adolfs in Pommern.
  • 1631: Schlacht bei Breitenfeld – entscheidender schwedischer Sieg im Dreißigjährigen Krieg.
  • 1632: Schlacht am Lech/“Schlacht bei Lützen” (bei Lützen) – Tod Gustav Adolfs.
  • 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs zwischen Royalisten und Parlamentariern.
  • 1648: Friede von Münster (Westfälischer Frieden) und Ende bedeutender Kampfhandlungen im Achtzigjährigen Krieg.
  • 1625: Eintritt D\u00e4nemarks in den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg (D\u00e4nischer Krieg)
    Im Jahr 1625 versch\u00e4rfte sich der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg in Norddeutschland deutlich, als D\u00e4nemark unter K\u00f6nig Christian IV. offen in den Konflikt eingriff. Der d\u00e4nische Schritt richtete sich gegen die Machtstellung der kaiserlich-katholischen Seite in den protestantisch gepr\u00e4gten Gebieten und sollte eigenen Einfluss sichern. In der Folge kam es zu wechselvollen milit\u00e4rischen Operationen, w\u00e4hrend weite Teile Sachsens, Schleswig-Holsteins und angrenzende Regionen stark unter Einquartierungen, Pl\u00fcnderungen und Versorgungsnot litten. Der D\u00e4nische Krieg endete zwar nicht mit einer grunds\u00e4tzlichen Wende, pr\u00e4gte aber die n\u00f6rdliche Kriegsdynamik nachhaltig und zeigte, wie viele europ\u00e4ische Akteure gleichzeitig in Deutschland um Einfluss rangen.
  • 1635: Frieden von Prag
    Der Frieden von Prag 1635 stellte einen wichtigen politischen Einschnitt innerhalb des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges dar. Im Kern ging es um einen Ausgleich zwischen Kaiser Ferdinand II. und dem Kursachsen des Kurf\u00fcrsten Johann Georg I., wodurch der bisherige Bruch zwischen den konfessionellen und machtpolitischen Bl\u00f6cken teilweise \u00fcberwunden wurde. Besonders bedeutend war, dass damit eine wichtige protestantische Macht sich wieder n\u00e4her an den Kaiser band, was die milit\u00e4rische Lage f\u00fcr viele der bisherigen Gegner ver\u00e4nderte. Der Frieden schuf zugleich neue Spielr\u00e4ume und bereitete den Boden f\u00fcr weitere Verhandlungen, w\u00e4hrend der Krieg insgesamt jedoch noch nicht zu einem Ende kam. In der R\u00fcckwirkung markiert er den Versuch, den Konflikt durch politische Neuordnungen zu entsch\u00e4rfen, obwohl die Gewaltspirale kurzfristig fortlief.
  • 1648: Westf\u00e4lischer Frieden
    Der Westf\u00e4lische Frieden von 1648 beendete den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg und gilt als einer der folgenreichsten Friedensschl\u00fcsse der fr\u00fchen Neuzeit. In den Verhandlungen setzten sich die vielf\u00e4ltigen Kriegsparteien mit ihren sehr unterschiedlichen Interessen auseinander \u2013 von territorialen Anspr\u00fcchen bis zu Fragen der Konfessionssicherung. Ergebnis waren nicht nur das formale Ende der Kampfhandlungen, sondern auch weitreichende Regelungen, die den rechtlichen und politischen Status zahlreicher Territorien festigten. Besonders pr\u00e4gend war die St\u00e4rkung der Selbstbestimmung der Reichsst\u00e4nde innerhalb des Heiligen R\u00f6mischen Reiches. Damit ver\u00e4nderte sich die politische Landkarte des Reiches nachhaltig, und viele Konfliktstrukturen wurden zumindest institutionell entsch\u00e4rft \u2013 auch wenn Europa danach weiterhin von neuen Spannungen gepr\u00e4gt blieb.
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1626
  • 1626: Grundsteinlegung des Petersdoms in Rom abgeschlossen.
  • 1630: Beginn des Dreißigjährigen Krieges in Norditalien.
  • 1632: Schlacht bei Lützen während des Dreißigjährigen Krieges.
  • 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs.
  • 1648: Westfälischer Frieden beendet den Dreißigjährigen Krieg.
  • 1651: Ende des Englischen Bürgerkriegs mit dem Sieg der Parlamentarier.
  • 1660: Restauration der Monarchie in England unter Karl II.
  • 1666: Großer Brand von London.
  • 1678: Entdeckung des Popish Plot in England.
  • 1683: Zweite Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich.
  • 1685: Widerruf des Edikts von Nantes durch das Edikt von Fontainebleau in Frankreich.
  • 1689: Glorious Revolution in England führt zur Thronbesteigung von Wilhelm III. und Maria II.
  1. Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648), einer der verheerendsten Konflikte in Mitteleuropa, endete mit dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648. Dieser Frieden beendete den langen, religiös motivierten Krieg zwischen Katholiken und Protestanten und führte zu einer großen Veränderung der politischen Landkarte Europas. Die Verhandlungen, die zur Unterzeichnung des Vertrags führten, fanden in Münster und Osnabrück statt und hatten enorme Auswirkungen auf die politische Souveränität und die territoriale Verteilung innerhalb des Heiligen Römischen Reiches. Der Vertrag etablierte die Grundlagen für moderne diplomatische Beziehungen zwischen Nationen und schuf eine neue Ordnung, die die Macht der Habsburger Monarchie einschränkte und die Unabhängigkeit der niederländischen Provinzen anerkannte. Weitere Informationen finden Sie auf [Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Westf%C3%A4lischer_Friede) Westfälischer Friede.

  2. Im Jahr 1665 brach der Zweite Englisch-Niederländische Krieg aus, eine der vielen Auseinandersetzungen zwischen dem Königreich England und der niederländischen Republik im 17. Jahrhundert. Dieser Krieg wurde hauptsächlich auf See ausgetragen, da beide Nationen maritime Großmächte waren und um die Vorherrschaft im Welthandel kämpften. Einer der Höhepunkte des Krieges war die Seeschlacht bei Lowestoft, in der die englische Flotte einen entscheidenden Sieg errang. Trotz der Konflikte endete der Krieg mit dem Frieden von Breda im Jahr 1667, bei dem beide Seiten leichten Gebietsgewinnen zustimmten und wichtige Handelsverträge unterschrieben. Dieser Frieden legte den Grundstein für den späteren Dritten Englisch-Niederländischen Krieg. Weitere Informationen finden Sie auf [Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Englisch-Niederl%C3%A4ndischer_Krieg) Zweiter Englisch-Niederländischer Krieg.

  3. Die Glorreiche Revolution von 1688 war ein entscheidendes Ereignis in der Geschichte Englands. Sie führte zur Absetzung von König Jakob II. und der Thronbesteigung seiner Tochter Maria II. und ihres Ehemanns Wilhelm III. von Oranien. Dieser politischen Umwälzung ging eine Zeit wachsender Unzufriedenheit mit Jakobs Herrschaft voraus, die von seiner pro-katholischen Haltung und dem Aussetzen des etablierten protestantischen Erbes geprägt war. Die Revolution wurde nahezu gewaltfrei vollzogen und führte zur Etablierung der konstitutionellen Monarchie in England, die die Macht des Parlaments stärkte und die Bill of Rights von 1689 einführte. Diese Entwicklungen setzten Maßstäbe für künftige demokratische Kontrollen und bürgerliche Freiheiten. Weitere Informationen finden Sie auf [Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Glorreiche_Revolution) Glorreiche Revolution.

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