1789 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1738: Beginn der „Vaucluse“-Politik zur Verfolgung der Hugenotten in Frankreich (Rücknahme des Edikts von Nantes)
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763: Frieden von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
- 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs
- 1776: Verkündung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1791: Verabschiedung der Preußischen Verfassung (Preußische Verfassung von 1791)
- 1813: Niederlage Napoleons in der Völkerschlacht bei Leipzig
- 1748: Vertrag von Aix-la-Chapelle – Der Frieden beendete den Österreichischen Erbfolgekrieg. In Europa wurde damit ein Großteil der territorialen Auseinandersetzungen vorläufig „eingefroren“, während die beteiligten Mächte ihre Kräfte neu ordnen konnten. Der Vertrag gilt als ein Wendepunkt hin zu einer späteren Balance der Mächte, auch wenn viele Konflikte zwischen Kolonial- und Machtinteressen in anderer Form weiterwirkten.
- 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten – Mit ihr erklärten die dreizehn britischen Kolonien ihre Loslösung von Großbritannien. Das Dokument begründete den Schritt mit politischen und philosophischen Argumenten (u. a. mit Bezug auf Naturrechte) und markierte den formalen Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs. Die Erklärung wurde später weltweit zu einem Symbol für republikanische Selbstbestimmung und beeinflusste viele weitere politische Bewegungen.
- 1813: Völkerschlacht bei Leipzig – In dieser mehrtägigen Schlacht trafen Truppen Napoleons auf ein weites Bündnis gegen Frankreich. Der Sieg der Koalition führte dazu, dass Napoleons Machtposition in Europa deutlich geschwächt wurde und der Feldzug in Richtung Frankreich kippte. Die Schlacht gilt als eine der entscheidenden militärischen Auseinandersetzungen der Befreiungskriege und hatte weitreichende Folgen für die Neuordnung Europas.
- 1738: Gründung der Methodistenbewegung durch John Wesley in England
- 1739: Vertrag von Belgrad, das Ende des Österreichisch-Türkischen Krieges
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekrieges
- 1741: Schlacht bei Mollwitz, erster großer Sieg Preußens im Österreichischen Erbfolgekrieg
- 1742: Vertrag von Breslau, Preußen erhält Schlesien
- 1745: Schlacht bei Fontenoy im Österreichischen Erbfolgekrieg
- 1748: Abschluss des Friedens von Aachen, Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1750: Beginn der industriellen Revolution in Großbritannien
- 1751: Veröffentlichung der ersten Enzyklopädie von Denis Diderot und Jean-Baptiste le Rond d’Alembert
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1759: Schlacht auf der Abraham-Ebene, Briten erobern Québec von den Franzosen
- 1763: Abschluss des Pariser Friedens, Ende des Siebenjährigen Krieges
Ein bedeutendes historisches Ereignis in diesem Zeitraum war der Österreichische Erbfolgekrieg, der von 1740 bis 1748 andauerte. Der Krieg begann mit dem Tod von Kaiser Karl VI., dessen Tochter Maria Theresia aufgrund des Mangels eines männlichen Erben auf den Habsburgischen Thron folgte. Mehrere europäische Mächte, darunter Preußen, Frankreich, Spanien und Bayern, erkannten ihren Anspruch auf die Thronfolge nicht an und nutzten die Gelegenheit, ihre territoriale Macht auszuweiten. Der Konflikt erstreckte sich über weite Teile Europas und führte zu komplizierten politischen und militärischen Auseinandersetzungen. Am Ende wurde der Konflikt mit dem Vertrag von Aachen 1748 beigelegt, der Maria Theresia im Wesentlichen als Herrscherin anerkannt wurde, aber Preußen Schlesien überlassen wurde.
Ein weiteres bemerkenswertes Ereignis war die Gründung der Georg-August-Universität Göttingen im Jahr 1737. Obwohl das Gründungsdatum knapp vor 1738 liegt, hat die Universität insbesondere in den Jahren danach eine bedeutende Entwicklung erfahren und prägende Einflüsse auf die akademische Welt gehabt. Die Universität wurde von König Georg II. von Großbritannien und Kurfürst von Hannover während des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg gegründet. Sie entwickelte sich schnell zu einem Zentrum der Aufklärung in Deutschland und zog einige der bedeutendsten Gelehrten ihrer Zeit an. Bis heute gilt sie als eine der renommiertesten Universitäten in Deutschland und wurde vor allem durch ihre Förderung von Naturwissenschaften und ihre fortschrittlichen Lehrmethoden bekannt.
Ein weiteres signifikantes Ereignis innerhalb des angegebenen Zeitrahmens war der Beginn des Siebenjährigen Krieges im Jahr 1756. Dieser Krieg, der bis 1763 dauerte, wird oft als der erste Weltkrieg der Geschichte betrachtet, da er auf mehreren Kontinenten ausgetragen wurde, darunter Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika und Asien. Die Hauptkontrahenten waren einerseits Großbritannien und Preußen und andererseits Frankreich, Österreich und Russland. Der Konflikt war geprägt von großen Schlachten, politischen Strategien und militärischen Allianzen. Schließlich endete der Krieg mit dem Frieden von Hubertusburg und dem Frieden von Paris, die 1763 unterzeichnet wurden. Der Frieden von Paris führte zu großen territorialen Veränderungen, insbesondere in Nordamerika, wo Großbritannien die Kontrolle über weite Teile Kanadas und des östlichen Mississippi-Gebiets von Frankreich erhielt.
- 1738: Papst Clemens XII. verbietet in der Bulle „In eminenti“ die chinesischen Riten (Ritenkonflikt)
- 1748: Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle) zwischen Großmächten
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1763: Unterzeichnung des Vertrags von Paris (Ende des Siebenjährigen Kriegs)
- 1777: Schlacht von Saratoga (Wendepunkt im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg)
- 1781: Kapitulation von Yorktown (Endphase des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs)
- 1789: Sturm auf die Bastille (Auftakt der Französischen Revolution)
- 1799: Staatsstreich des 18. Brumaire (Napoleon wird Erster Konsul)
- 1808: Aufstand vom 2. Mai in Madrid (Beginn des Spanischen Unabhängigkeitskriegs)
1740 brach der Österreichische Erbfolgekrieg aus. Auslöser war der Tod Kaiser Karls VI. und die umstrittene Thronfolge in den habsburgischen Erblanden. Der Konflikt wurde schnell zu einem europäischen Machtkampf zwischen mehreren Großmächten und führte zu jahrelangen Feldzügen in Mitteleuropa, in deren Verlauf sich die Kräfteverhältnisse deutlich verschoben.
1763 wurde mit dem Frieden von Paris der Siebenjährige Krieg weitgehend beendet. Der Vertrag konsolidierte die Ergebnisse der Kämpfe, vor allem in Nordamerika und in den Kolonialgebieten, und hatte damit nachhaltige Folgen für das Verhältnis der europäischen Mächte zueinander. Besonders wirkte sich die Entscheidungskette auf die weitere Entwicklung der amerikanischen Kolonien und auf die strategische Neuordnung der Weltreiche der Zeit aus.
1807 schlossen Napoleon Bonaparte und Zar Alexander I. den Frieden von Tilsit, der die politischen und militärischen Weichen nach der Niederlage Preußens neu stellte. Der Vertrag veränderte Bündnisse, beeinflusste die Außenpolitik mehrerer Staaten und führte zu weitreichenden Verpflichtungen, insbesondere im Bereich wirtschaftlicher und militärischer Auflagen. Damit verstärkte sich die Phase der französischen Vorherrschaft in Europa, während zugleich neue Spannungen zwischen den beteiligten Mächten heranwuchsen.
- 1738: Beginn der ersten großen systematischen christlichen Verfolgungen der Katholiken im Osmanischen Reich unter Sultan Mahmud I.
- 1740: Beitritt von Maria Theresia und Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs.
- 1756: Ausbruch des Siebenjährigen Krieges.
- 1763: Frieden von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg.
- 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten.
- 1789: Beginn der Französischen Revolution.
- 1791: Verabschiedung der „Bill of Rights“ (Vereinigte Staaten).
- 1804: Ausrufung des Kaiserreichs in Frankreich unter Napoleon Bonaparte.
- 1815: Wiener Kongress und Neuordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen (Zeitraum bis 1815).
- 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten bildete den formalen Bruch der 13 britischen Kolonien mit dem Mutterland. Am 4. Juli 1776 verabschiedeten Vertreter der Kolonien in Philadelphia das Dokument, das politische Prinzipien wie Selbstbestimmung und das Recht auf Revolution in den Vordergrund stellte. Die Erklärung war zunächst vor allem eine Begründung nach innen und außen und leitete damit den weiteren Verlauf des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges ein.
- 1789: Französische Revolution begann als tiefgreifende Krise des französischen Staats- und Gesellschaftssystems. Der politische Aufbruch – verstärkt durch soziale Spannungen, Finanznot und die Forderung nach Mitbestimmung – führte zu radikalen Veränderungen, darunter der Schwächung der traditionellen Ständeordnung und der Neuordnung staatlicher Machtverhältnisse. Im Laufe der folgenden Jahre prägten sowohl politische Umbrüche als auch Konflikte und Gewalteskalationen die Entwicklung nachhaltig.
- 1804: Kaiserkrönung Napoleons I. markierte einen Wendepunkt nach der Französischen Revolution. Mit der Krönung zum Kaiser von Frankreich im Jahr 1804 machte Napoleon seine Herrschaft sichtbar konsolidierter als zuvor und verlieh dem Regime einen stärker monarchisch-kaiserlichen Charakter. Das Ereignis steht zugleich für die Neuordnung Europas im Zeichen napoleonischer Machtpolitik in den folgenden Jahren.
- 1739: Vertrag von Belgrad
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763: Ende des Siebenjährigen Krieges
- 1770: Boston Massaker
- 1773: Boston Tea Party
- 1776: Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
- 1781: Schlacht von Yorktown
- 1783: Vertrag von Paris beendet den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
- 1789: Französische Revolution beginnt
- 1793: Hinrichtung von Ludwig XVI.
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser
- 1812: Napoleon marschiert in Russland ein
Am 4. Juli 1776 erklärten dreizehn amerikanische Kolonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien, indem sie die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten verabschiedeten. Die Erklärung wurde hauptsächlich von Thomas Jefferson verfasst und von 56 Delegierten des Kontinentalkongresses unterzeichnet. Sie markierte den Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, in dem die Kolonisten für ihre Freiheit von der britischen Herrschaft kämpften. Die Unabhängigkeitserklärung ist ein zentrales Dokument in der Geschichte der Vereinigten Staaten und formulierte die Ideale von Freiheit und Demokratie, die die Grundlage der amerikanischen Nation bildeten.
Im Jahr 1789 ereignete sich ein bedeutendes historisches Ereignis in Europa, bekannt als die Französische Revolution. Die Revolution begann mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 und führte zur Abschaffung der Monarchie und zur Gründung der Ersten Französischen Republik. Die Ursachen der Revolution waren vielfältig, darunter soziale Ungerechtigkeit, wirtschaftliche Probleme und der Einfluss der Aufklärung. Die Französische Revolution hatte weitreichende Auswirkungen auf die politische Landschaft Europas und inspirierte zahlreiche Freiheitsbewegungen auf der ganzen Welt. Sie führte zu grundlegenden Veränderungen in der französischen Gesellschaft und setzte neue Maßstäbe für Menschenrechte und Demokratie.
Am 12. Juni 1812 begann der Russlandfeldzug von Napoleon Bonaparte, der als einer der entscheidendsten Feldzüge der Napoleonischen Kriege gilt. Napoleon führte eine Große Armee von über 600.000 Soldaten in das Russische Reich, um den Zaren Alexander I. zu zwingen, die Kontinentalsperre gegen Großbritannien durchzusetzen. Der Feldzug endete jedoch katastrophal für das französische Heer. Nach anfänglichen Erfolgen gerieten die französischen Truppen in den harten russischen Winter, was zu enormen Verlusten führte. Nur ein Bruchteil von Napoleons Armee kehrte nach Frankreich zurück. Der gescheiterte Feldzug schwächte Napoleons Macht erheblich und leitete seinen endgültigen Niedergang ein.