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1789 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1743
  • 1743 Schlacht von Dettingen
  • 1756 Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1763 Unterzeichnung des Vertrags von Paris
  • 1776 Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten
  • 1789 Beginn der Französischen Revolution
  • 1799 Staatsstreich Napoleons (18. Brumaire)
  • 1804 Krönung Napoleons zum Kaiser
  • 1815 Wiener Kongress
  • 1821 Beginn des Griechischen Freiheitskriegs
  • Der Pariser Frieden (1763) beendete den Siebenjährigen Krieg zwischen Großbritannien und Frankreich (sowie weiteren beteiligten Mächten). Der Vertrag führte zu tiefgreifenden territorialen Verschiebungen: Großbritannien erhielt unter anderem weite Teile des französischen Besitzes in Nordamerika (u. a. Kanada), während Frankreich im Wesentlichen seine Position dort verlor. In Europa bedeutete dies eine Neuordnung der Machtverhältnisse, die sich auch politisch und wirtschaftlich auswirkte. Besonders langfristig wurde der Konfliktverlauf und die neue Belastung der britischen Staatsfinanzen mitverursachend für Spannungen in den britischen Kolonien in Nordamerika.
  • Die Französische Revolution begann 1789 und veränderte das politische System Frankreichs grundlegend. Ausgehend von der Krise des absolutistischen Staates, knapper Finanzen und sozialer Ungleichheit führten die Einberufung der Generalstände und die anschließende Eskalation zur Entmachtung alter Strukturen. Symbolisch gilt der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 als Startpunkt einer neuen Phase: Es folgten Erklärungen über Freiheits- und Menschenrechte, die Abschaffung feudaler Lasten und der Aufbau neuer Institutionen. Durch die zunehmende Radikalisierung, innere Konflikte und die Kriege gegen andere europäische Monarchien entwickelte sich die Revolution zu einem Ereignis von europäischer Tragweite, das schließlich auch den Aufstieg Napoleons mitprägte.
  • Der Kongress von Wien tagte ab 1814 (mit entscheidenden Ergebnissen 1815) und sollte nach den Napoleonischen Kriegen eine dauerhafte Neuordnung Europas schaffen. Im Zentrum standen die Prinzipien der Restauration und der „Balance of Power“: Ziel war, die Macht so zu verteilen, dass künftig keine einzelne Großmacht die gesamteuropäische Ordnung destabilisiert. Dazu wurden Grenzen neu gezogen und Herrschaftsverhältnisse teilweise wiederhergestellt, zugleich entstand unter anderem der Deutsche Bund. Obwohl der Kongress eine politische Stabilisierung erreichen wollte, führte die Reorganisation in vielen Regionen auch zu Unzufriedenheit, weil nationalstaatliche und liberale Forderungen häufig nicht bzw. nur unzureichend berücksichtigt wurden.
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1743
  • 1743: Schlacht bei Dettingen
  • 1743: Vertrag von Åbo
  • 1744: Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg
  • 1745: Schlacht bei Fontenoy
  • 1745: Ankunft von Charles Edward Stuart („Young Pretender“) in Schottland
  • 1745: Schlacht bei Hohenfriedberg
  • 1745: Schlacht bei Soor
  • 1746: Schlacht von Culloden
  • 1746: Schlacht bei Roucoux
  • Am 27. Juni 1743 kam es zur Schlacht von Dettingen. In der Phase des Österreichischen Erbfolgekriegs prallten dabei alliierte Truppen (u. a. unter Führung des britischen Königs Georg II.) auf französische Kräfte. Die Schlacht gilt als eine der letzten größeren Feldschlachten, in denen ein regierender Monarch selbst an der Front eingriff. Obwohl die Kämpfe besonders für die königlichen Truppen verlustreich waren, konnten die Alliierten den französischen Druck vorübergehend abwehren und die militärische Lage stabilisieren.

  • Am 11. Mai 1745 fand die Schlacht von Fontenoy im Rahmen des Österreichischen Erbfolgekriegs statt. Auf dem Schlachtfeld trafen französische Truppen unter dem Oberbefehl bedeutender Feldherren auf verbündete Gegner, darunter auch Kontingente aus den österreichisch-britisch-niederländischen bzw. habsburgisch geprägten Koalitionen. Besonders in der Art, wie die Infanterie angesetzt und die gegnerischen Linien durch koordinierte Manöver durchbrochen wurden, wird die Schlacht häufig als Lehrbeispiel für Taktik und Formationskampf ihrer Zeit beschrieben. Der Sieg der Franzosen hatte spürbare Auswirkungen auf die weitere Kriegsführung und die Verhandlungen in der Schlussphase der Konflikte um Territorien und Einflusszonen.

  • Am 16. April 1746 endete mit der Schlacht von Culloden der letzte große Aufstand der Jakobiten in Großbritannien. Dabei trafen Regierungstruppen in der Nähe von Inverness auf Anhänger des Hauses Stuart (unter Charles Edward Stuart, auch „Bonnie Prince Charlie“ genannt). Die Schlacht verlief für die Jakobiten entscheidend verlustreich; sie markiert den Beginn einer harten Repressionsphase, in der Strukturen der schottischen Clans und Unterstützungsnetzwerke stark unterdrückt wurden. Historisch gilt Culloden daher nicht nur als militärisches Ereignis, sondern auch als Zäsur für die weitere Entwicklung politischer Machtverhältnisse in Schottland und das Ende der militärischen Option zur Wiederherstellung der Stuart-Monarchie.

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1743
  • 1743: Österreichischer Erbfolgekrieg – Schlacht bei Dettingen
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1763: Frieden von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
  • 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs
  • 1776: Erklärung der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten
  • 1789: Beginn der Französischen Revolution
  • 1793: Hinrichtung von Ludwig XVI.
  • 1804: Krönung Napoleons I. zum Kaiser der Franzosen
  • 1808: Beginn des Spanischen Unabhängigkeitskriegs
  • Der Siebenjährige Krieg (ab 1756) war ein großangelegter Konflikt zwischen europäischen Großmächten, der zugleich Auswirkungen auf koloniale Auseinandersetzungen in Übersee hatte. In Europa lief er vor allem als Kampf um Einflussräume und Machtgleichgewichte; außerdem verschärften sich in den Kolonien die Rivalitäten zwischen den beteiligten Mächten. Der Krieg gilt als „erster globaler“ Konflikt dieser Größenordnung im 18. Jahrhundert.
  • Mit der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 erklärten die dreizehn britischen Kolonien in Nordamerika ihre Loslösung von Großbritannien. Das Dokument begründete die Trennung mit politischen und philosophischen Ideen über Selbstbestimmung und Rechte der Bevölkerung und wurde zum Signal für den Beginn des Unabhängigkeitskriegs. In der Folge wirkten die Ereignisse über die USA hinaus stark auf politische Debatten in Europa.
  • Der von Napoleon maßgeblich beeinflusste Rheinbund wurde 1806 gegründet und verband zunächst mehrere süd- und westdeutsche Fürsten zu einer politischen und militärischen Allianz. Durch diese Neugruppierung verlor das Heilige Römische Reich erheblich an innerer Geschlossenheit, was die ohnehin geschwächte kaiserliche Ordnung weiter unter Druck setzte. Der Rheinbund gilt deshalb als wichtiger Schritt auf dem Weg zu der grundlegenden Neuordnung in Mitteleuropa während der Napoleonischen Kriege.
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1743
  • 1743: Schlacht bei Dettingen während des Österreichischen Erbfolgekrieges
  • 1745: Bonny Prince Charlie beginnt den jakobitischen Aufstand in Schottland
  • 1746: Schlacht bei Culloden beendet den jakobitischen Aufstand
  • 1748: Vertrag von Aix-la-Chapelle beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg
  • 1751: Gründung der ersten modernen Universitätsbibliothek in Göttingen
  • 1752: Einführung des Gregorianischen Kalenders in Großbritannien und den Kolonien
  • 1755: Erdbeben von Lissabon zerstört die portugiesische Hauptstadt
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1759: Britischer Sieg in der Schlacht bei Québec
  • 1763: Abschluss des Friedens von Paris beendet den Siebenjährigen Krieg
  • 1765: Verabschiedung des Stempelgesetzes durch das britische Parlament
  • 1768: James Cook bricht zu seiner ersten Entdeckungsreise auf

Am 28. Juni 1743 fand die Schlacht von Dettenhausen während des Österreichischen Erbfolgekrieges statt. In dieser Schlacht standen sich die britischen und französischen Truppen gegenüber. Die britische Armee, geführt von König George II., erreichte mit dieser Schlacht einen bedeutenden Sieg über die Franzosen, eine der wenigen Gelegenheiten im Krieg, in denen ein Monarch persönlich an einer Schlacht teilnahm. Die Schlacht von Dettenhausen galt als wichtiger strategischer Erfolg für die Briten und ihre Verbündeten im Kampf um die Kontrolle über das europäische Festland.

Am 5. Januar 1757 ging die Schlacht bei Leuthen in die Geschichte ein, als preußische Truppen unter Friedrich dem Großen entscheidend gegen die österreichische Armee siegten. Diese Schlacht, Teil des Siebenjährigen Krieges, demonstrierte die überlegene Taktik und Disziplin der preußischen Armee und gilt als ein Meisterwerk militärischer Führung. Die Schlacht bei Leuthen sicherte die Position Preußens als bedeutende Militärmacht und hatte weitreichende Konsequenzen für die geopolitische Landschaft Europas. Friedrich der Große nutzte geschickte Flankenbewegungen und konzentrierte Artillerieangriffe, um die größere österreichische Streitmacht zu überwältigen.

Am 13. April 1768 kam es zur Gründung der Encyclopaedia Britannica, einer der bedeutendsten und ältesten Enzyklopädien der Welt. Das Werk, das in Edinburgh veröffentlicht wurde, sollte als umfassendes Nachschlagewerk für Wissen und Bildung dienen und setzte neue Maßstäbe für wissenschaftliche Genauigkeit und Qualität. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Encyclopaedia Britannica zu einer der wichtigsten Quellen für breite Bildung und Information und trug wesentlich zur Verbreitung von Wissen während der Aufklärung bei. Sie wurde als Antwort auf die zunehmende Nachfrage nach systematisiertem und leicht zugänglichem Wissen konzipiert und prägte das Format zukünftiger Enzyklopädien.

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1744
  • 1744: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1748: Unterzeichnung des Vertrags von Aix-la-Chapelle
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1759: Schlacht auf den Ebenen von Abraham (Quebec)
  • 1763: Unterzeichnung des Vertrags von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
  • 1768: Beginn der ersten Reise von James Cook in den Pazifik
  • 1770: Boston-Massaker
  • 1773: Boston Tea Party
  • 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs (Schlachten von Lexington und Concord)
  • 1748 – Aachener Vertrag (Frieden von Aachen): Der Aachener Vertrag beendete große Teile des durch die habsburgische Erbfolgekrise ausgelösten „Österreichischen Erbfolgekriegs“ (1740–1748). Viele eroberte Gebiete wurden wiederhergestellt bzw. an ihre früheren Inhaber zurückgegeben. Der Vertrag brachte damit vor allem in Europa eine vorläufige Stabilisierung, auch wenn die zugrunde liegenden Rivalitäten zwischen den Großmächten fortbestanden.
  • 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges: Mit dem Beginn des Siebenjährigen Krieges eskalierten die Konflikte zwischen den europäischen Großmächten, vor allem zwischen Preußen unter Friedrich II. sowie seinen Gegnern in wechselnden Bündnissen. Der Krieg war nicht nur in Europa entscheidend, sondern erfasste auch Kolonien und Seegebiete. Sein Verlauf prägt die weitere Entwicklung von Machtverhältnissen in Europa und in den überseeischen Besitzungen über Jahre hinweg.
  • 1775 – Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges: Am 19. April 1775 kam es bei Lexington und Concord zum bewaffneten Zusammenstoß zwischen britischen Truppen und aufständischen Kolonisten – ein Beginn der Schlacht von Lexington und Concord. Dieses Ereignis gilt als Startpunkt der bewaffneten Phase der US-Unabhängigkeitsbewegung. In der Folge organisierten sich die Kolonien militärisch stärker, und der Konflikt weitete sich aus, bis er schließlich den Weg zur Unabhängigkeit der späteren Vereinigten Staaten ebnete.
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