1789 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1763: Pariser Frieden (Ende des Siebenjährigen Krieges)
- 1774: Tod Ludwigs XV. und Beginn der Regentschaft Ludwigs XVI.
- 1775: Beginn des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs
- 1781: Kapitulation bei Yorktown (Entscheidung im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg)
- 1789: Sturm auf die Bastille (Beginn der Französischen Revolution)
- 1792: Abschaffung der Monarchie und Ausrufung der Französischen Republik
- 1799: Staatsstreich vom 18. Brumaire (Napoleon wird Erster Konsul)
- 1803: Reichsdeputationshauptschluss (Umgestaltung des Heiligen Römischen Reiches)
Am 14. Juli 1789, der Sturm auf die Bastille gilt als eines der bekanntesten Ereignisse der Französischen Revolution. In Paris wurde dabei das als Staatsgefängnis und Symbol königlicher Macht betrachtete Gebäude gestürmt. Die Aktion steht sinnbildlich für den wachsenden Widerstand gegen den absolutistischen Herrschaftsanspruch und leitete eine dynamische Phase politischer Umbrüche ein.
Am 18. Brumaire (9. November 1799) gelang Napoleon Bonaparte mit dem Staatsstreich die Machtübernahme in Frankreich. Unter dem Vorwand, die instabile Lage der Republik zu ordnen, wurde der bisherige Regierungskurs beendet und die Voraussetzungen für das Konsulat geschaffen. Für Napoleon bedeutete das Ereignis den Beginn seiner Aufstiegskarriere zum zentralen politischen Akteur der Zeit.
Im Zeitraum bis Ende 1803 prägte der Louisiana-Kauf entscheidend die Geschichte Nordamerikas. Die Vereinigten Staaten erwarben dabei von Frankreich ein riesiges Gebiet westlich des Mississippi. Der Kauf veränderte die Macht- und Siedlungsverhältnisse in der Region erheblich und bereitete den späteren territorialen Ausbau der USA vor.
- 1749 – Uraufführung von Georg Friedrich Händels „Music for the Royal Fireworks“ in London
- 1754 – Beginn des „French and Indian War“ (Franzosen- und Indianerkrieg) in Nordamerika
- 1755 – Erdbeben von Lissabon
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1757 – Schlacht von Plassey
- 1763 – Frieden von Paris (Beendigung des Siebenjährigen Krieges)
- 1768 – James Cooks erste Weltumsegelung beginnt
- 1770 – Boston Massacre
- 1773 – Boston Tea Party
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1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges: Der Siebenjährige Krieg begann in Europa zwischen den Großmächten mit einem Bündnissystem, das in vielen Regionen zu Kämpfen führte (u. a. in Mitteleuropa, in den Kolonien sowie in Nordamerika). Besonders prägend waren die Machtkämpfe um Einfluss und Territorien, die dadurch noch über das „europäische“ Kriegsgeschehen hinausgingen. Der Krieg entwickelte sich zu einem der kostenintensivsten Konflikte des 18. Jahrhunderts und verschob langfristig Kräfteverhältnisse in Europa und den Kolonien.
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1763 – Pariser Frieden und Neuordnung nach dem Krieg: Der Pariser Frieden (1763) beendete den Siebenjährigen Krieg und führte zu einer erheblichen Neuordnung von Besitz- und Einflussgebieten. In mehreren Teilen der Welt wurden Grenzen und Herrschaftsansprüche neu festgelegt, während Kriegsfolgen (Schulden, wirtschaftliche Belastungen und politische Spannungen) die Staaten noch lange beschäftigten. Der Frieden gilt daher nicht nur als Abschluss eines Krieges, sondern auch als Wendepunkt für die weitere Entwicklung der kolonialen Rivalitäten.
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1773 – Boston Tea Party: Die Boston Tea Party war ein spektakulärer Protest gegen die britische Steuer- und Wirtschaftspolitik in den amerikanischen Kolonien. Dabei wurden unter anderem Teelieferungen als Symbol für die als ungerecht empfundene Abhängigkeit von Großbritannien zerstört bzw. versenkt. Die Aktion verschärfte den Konflikt zwischen Kolonien und Krone deutlich und trug zur Eskalation bei, die in Richtung der späteren Unabhängigkeitsbewegung führte. Für die Öffentlichkeit wurde damit sichtbar, wie stark der Widerstand gegen die Durchsetzung britischer Maßnahmen bereits gewachsen war.
- 1749: Gründung von Halifax (Nova Scotia)
- 1754: Beginn des Französisch-Englischen Kriegs in Nordamerika
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1759: Schlacht um Québec (Sieg der Briten)
- 1763: Pariser Vertrag beendet den Siebenjährigen Krieg
- 1765: Einführung des Stamp Act in den britischen Kolonien
- 1770: Bostoner Massaker (Boston Massacre)
- 1773: Boston Tea Party
- 1774: Erstes Kontinentalkongress in den britischen nordamerikanischen Kolonien
1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges – Der Konflikt entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Kriege des 18. Jahrhunderts und erfasste weite Teile Europas sowie koloniale Auseinandersetzungen in Nordamerika und darüber hinaus. Besonders prägend waren die Rivalitäten zwischen Großbritannien und Frankreich um Macht und Einfluss in den Kolonien sowie zwischen den europäischen Großmächten um Gebiete und Bündnisse.
1763: Vertrag von Paris (1763) – Mit dem Friedensvertrag wurde der Siebenjährige Krieg weitgehend beendet. Die Abmachungen führten zu großen territorialen Verschiebungen, insbesondere in Nordamerika: Frankreich trat umfangreiche Gebiete an Großbritannien ab, was die politische und militärische Lage in der Region deutlich veränderte. Der Vertrag hatte damit langfristige Folgen für koloniale Machtverhältnisse.
1774: Erster Kontinentalkongress – In den britischen Kolonien in Nordamerika eskalierten die Spannungen mit der britischen Krone nach belastenden Gesetzen. Der Erste Kontinentalkongress brachte Vertreter der Kolonien zusammen, um gemeinsam zu beraten und eine koordinierte Antwort zu formulieren. Damit entstand ein entscheidender Schritt hin zu späteren Unabhängigkeitsbestrebungen.
- 1750: Vertrag von Madrid (Spanien und Portugal zur Regelung der Kolonialgrenzen in Südamerika)
- 1750: Tod von Johann Sebastian Bach (28. Juli 1750)
- 1751: Beginn der Veröffentlichung der „Encyclopédie“ (Diderot und d’Alembert)
- 1752: Experiment von Benjamin Franklin zum Blitz (Kite-Experiment)
- 1752: Umstellung auf den Gregorianischen Kalender in Großbritannien (Kalenderreform 1752)
- 1752: Schlacht von Pickawillany (Konflikt im heutigen Ohio-Gebiet zwischen französischen und britischen Einflusssphären)
- 1753: Veröffentlichung von „Species Plantarum“ durch Carl von Linné
- 1753: Beginn der Mission von George Washington an der Grenze zwischen Briten und Franzosen im Ohio-Gebiet
- 1753: Verabschiedung des „Hardwicke’s Marriage Act“ in Großbritannien
- Britisch-preußischer Zollkrieg (1750–1753): In der ersten Hälfte der 1750er Jahre eskalierte zwischen Preußen und Großbritannien ein Zoll- und Handelkonflikt, der vor allem durch unterschiedliche Wirtschaftsinteressen im Ostsee- und Seehandel geprägt war. Der Streit wirkte sich auf die Handelsbeziehungen und die Rahmenbedingungen für den Warenverkehr aus und zeigte, wie stark wirtschaftliche Machtpolitik bereits vor der großen Auseinandersetzung der späteren Jahre wirkte.
- Neuer Abschnitt der Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und Großbritannien (Beginn 1754, Vorzeichen ab 1750): Obwohl der Siebenjährige Krieg offiziell erst 1756 begann, verdichteten sich die Spannungen zwischen den europäischen Großmächten bereits ab etwa 1750. In Nordamerika und in den kolonialen Regionen nahm der Druck auf die jeweiligen Machtstellungen zu; Konflikte um Einflussgebiete und Handelswege kündigten den späteren offenen Krieg an. Die Jahre bis 1753 gelten dabei als Vorphase, in der die Lage immer unübersichtlicher wurde.
- Vorbereitung und Verschiebung der Machtverhältnisse in Mitteleuropa (1730er/1740er Nachwirkungen bis 1753): Nach den Auseinandersetzungen um Schlesien und der Neuordnung der Machtverhältnisse lag zwischen 1750 und 1753 der Schwerpunkt stärker auf Diplomatie, Bündnispolitik und der strategischen Ausrichtung. In dieser Zeit wurden Weichen gestellt, die später im Siebenjährigen Krieg entscheidend wurden. Besonders relevant waren Fragen der militärischen Ausrüstung, der Bündnisabsprachen und der Zielsetzungen der beteiligten Staaten.