1775 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1633: Galileo Galilei wird der Prozess wegen Ketzerei gemacht und er widerruft seine Unterstützung für das heliozentrische Weltbild.
- 1634: Der Vertrag von Stettin beendet den Krieg zwischen Schweden und Polen-Litauen.
- 1635: Gründung der Académie française in Paris zur Förderung der französischen Sprache und Literatur.
- 1636: Harvard College (später Harvard University) wird in Cambridge, Massachusetts, gegründet.
- 1637: Tulpenmanie in den Niederlanden erreicht ihren Höhepunkt und endet im finanziellen Zusammenbruch.
- 1638: Das schottische National-Covenant wird unterzeichnet und löst die Bischofskriege aus.
- 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs zwischen den Royalisten und den Parlamentariern.
- 1643: Ludwig XIV. wird im Alter von vier Jahren König von Frankreich, nachdem Ludwig XIII. stirbt.
- 1644: Die Qing-Dynastie wird nach dem Fall der Ming-Dynastie zur Herrscherdynastie Chinas.
- 1648: Der Westfälische Frieden beendet den Dreißigjährigen Krieg in Europa.
- 1653: Oliver Cromwell wird Lordprotektor von England, Schottland und Irland und errichtet eine Militärdiktatur.
- 1658: Aurangzeb besteigt den Thron des Mogulreichs in Indien und markiert den Beginn einer strengeren islamischen Herrschaft.
1. Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648):
Im Zeitraum von 1633 bis 1658 befand sich Europa mitten im Dreißigjährigen Krieg, der eine der verheerendsten Auseinandersetzungen in der europäischen Geschichte war. Dieser Krieg begann als religiöser Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten im Heiligen Römischen Reich, entwickelte sich jedoch zu einem umfassenden Machtkampf zwischen führenden europäischen Mächten wie Spanien, Frankreich, Schweden und dem Heiligen Römischen Reich selbst. 1635 formte Frankreich unter Ludwig XIII. eine Allianz mit Schweden und den niederländischen Provinzen, um Spanien zu schwächen. Diese Phase des Krieges war besonders blutig und führte zu großen Verwüstungen in vielen Teilen Deutschlands. Der Krieg endete 1648 mit dem Westfälischen Frieden, der wesentliche territoriale, politische und religiöse Fragen löste. Wikipedia-Link zum Dreißigjährigen Krieg
2. Der englische Bürgerkrieg (1642–1651):
Während des englischen Bürgerkriegs, der zwischen den Royalisten, die König Karl I. unterstützten, und den Parlamentariern unter Oliver Cromwell von 1642 bis 1651 ausgetragen wurde, spielte die Zeit zwischen 1644 und 1649 eine besonders wichtige Rolle. 1645 fand die Schlacht von Naseby statt, die einen entscheidenden Sieg für die Parlamentarier brachte. Als Folge wurde Karl I. 1647 gefangen genommen. Der Konflikt führte zu einer tiefgreifenden politischen Umgestaltung Englands und letztendlich zur Hinrichtung von Karl I. im Jahr 1649, gefolgt von der Errichtung des Commonwealth of England unter Cromwell. Wikipedia-Link zum englischen Bürgerkrieg
3. Der Westfälische Frieden (1648):
Einer der bedeutendsten Friedensschlüsse Europas, der den Dreißigjährigen Krieg beendete, wurde 1648 mit dem Westfälischen Frieden erreicht. Der Friedensvertrag wurde in zwei westfälischen Städten, Münster und Osnabrück, ausgehandelt. Er führte zur Anerkennung der Souveränität der einzelnen Fürstentümer des Heiligen Römischen Reiches über ihre Territorien und ermöglichte den Religionsfrieden zwischen Katholiken, Lutheranern und Reformierten im Reich. Zudem führte der Vertrag zur Unabhängigkeit der Niederlande von Spanien und stärkte die Macht Frankreichs und Schwedens. Der Westfälische Frieden hatte weitreichende Auswirkungen auf das europäische Gleichgewicht der Mächte und die Struktur des internationalen Systems. Wikipedia-Link zum Westfälischen Frieden
- 1633 – Galilei wird von der Inquisition verurteilt.
- 1648 – Der Westfälische Frieden beendet den Dreißigjährigen Krieg.
- 1651 – In England wird der Navigation Act erlassen.
- 1666 – Der Große Brand von London zerstört große Teile der Stadt.
- 1670 – Vertrag von Dover: Geheime Vereinbarung Englands mit Frankreich.
- 1683 – Die Zweite Belagerung Wiens scheitert, die Osmanen ziehen sich zurück.
- 1688 – Glorious Revolution: König Jakobus II. wird gestürzt.
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs.
- 1713 – Der Frieden von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg.
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1648: Westfälischer Frieden
Der Westfälische Frieden beendete nach dem Dreißigjährigen Krieg und markierte einen entscheidenden Schritt hin zu einem neuen europäischen Staatensystem. In den Verhandlungen wurden u. a. die Machtverhältnisse im Heiligen Römischen Reich neu geordnet und zahlreiche Konflikte zwischen den beteiligten Mächten beendet; als Folge gewann die politische Selbstbestimmung vieler Territorien an Bedeutung. -
1683: Zweite Türkenbelagerung von Wien und Entsatz
1683 scheiterte die Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich. Der Entsatz durch ein kaiserliches Entsatzheer unter führender Rolle von Jan Sobieski und die anschließende Schlacht veränderten die Lage in Mitteleuropa nachhaltig. Das Ereignis gilt als Wendepunkt, weil es den weiteren Vormarsch der Osmanen in Richtung Westen spürbar bremste und das Selbstbewusstsein der habsburgischen Herrschaft stärkte. -
1713: Frieden von Utrecht
Mit dem Frieden von Utrecht wurde der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714/1713) weitgehend beendet. Die Abkommen regelten die Nachfolgefragen in Spanien und den Einflussbereich der europäischen Großmächte neu. Besonders bedeutsam waren die territorialen Neuordnungen in Europa sowie die Festlegung, welche Dynastien bestimmte Gebiete erhielten; damit wurden die Weichen für die politische Ordnung des 18. Jahrhunderts gestellt.
- 1635 – Der Prager Frieden wird geschlossen, wodurch der Dreißigjährige Krieg in eine neue Phase tritt.
- 1648 – Der Westfälische Frieden beendet große Teile des Dreißigjährigen Kriegs und bestätigt die Souveränität vieler Reichsstände.
- 1651 – Das englische Navigation Act wird erlassen und stärkt den englischen Handel zur See.
- 1660 – Die Restauration der Monarchie: Karl II. kehrt nach England zurück und wird zum König gekrönt.
- 1665 – Die Große Pest von London bricht aus.
- 1666 – Der Große Brand von London zerstört weite Teile der Stadt.
- 1672 – Der Beginn des Holländischen Kriegs (Franco-Dutch War): Frankreich greift die Republik der Sieben Vereinigten Niederlande an.
- 1683 – Die Zweite Belagerung Wiens scheitert, nachdem das kaiserliche Heer unter Entsatz zurückschlägt.
- 1692 – Die Salem-Hexenprozesse beginnen in Massachusetts (Englisch-Amerika).
1635 wurde mit dem Friedensschluss von Prag ein wichtiger Schritt zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges eingeleitet. Zwischen dem Kaiser und mehreren protestantischen Ständen wurde eine Annäherung vereinbart, die unter anderem die rechtliche und politische Position bestimmter Reichsgebiete stabilisieren sollte. Der Vertrag markierte zudem den Beginn einer Phase, in der weitere Friedensverhandlungen innerhalb des Reiches möglich wurden.
1648 führte der Westfälische Frieden (Frieden von Münster und Osnabrück) das Ende des Dreißigjährigen Krieges herbei. Die Abkommen regelten zentrale Fragen der Herrschaftsrechte im Heiligen Römischen Reich und trugen dazu bei, die verbrieften Konfessions- und Machtverhältnisse neu zu ordnen. In der Folge veränderten sich politische Bündnisse und das Kräfteverhältnis in Europa; langfristig gilt der Westfälische Frieden als Meilenstein für die Entwicklung moderner Staatlichkeit.
1683 kam es zur entscheidenden Zweiten Wiener Türkenbelagerung. Das Osmanische Heer belagerte Wien, doch durch das Eingreifen eines Entsatzheeres unter polnischer Führung scheiterte die Belagerung. Das Ereignis hatte große Auswirkungen auf die weitere Ausdehnung des Osmanischen Reiches in Richtung Mitteleuropa und wurde in der europäischen Geschichte häufig als Wendepunkt in den Auseinandersetzungen zwischen den Mächten der Region gesehen.
- 1636: Gründung der Harvard University in Massachusetts, USA
- 1637: Tulpenmanie in den Niederlanden erreicht ihren Höhepunkt
- 1640: Beginn des Langen Parlaments in England
- 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs
- 1643: Gründung der Neuen England Konföderation
- 1644: Die Mandschu erobern Peking und gründen die Qing-Dynastie
- 1648: Westfälischer Frieden beendet den Dreißigjährigen Krieg
- 1649: Hinrichtung von König Karl I. von England
- 1651: Veröffentlichung von Thomas Hobbes' "Leviathan"
- 1652: Beginn des Ersten Englisch-Niederländischen Krieges
- 1653: Oliver Cromwell wird Lordprotektor von England
- 1658: Tod von Oliver Cromwell
1. Der Westfälische Frieden wurde 1648 geschlossen und beendete den Dreißigjährigen Krieg sowie den Achtzigjährigen Krieg. Diese Friedensverträge wurden in den westfälischen Städten Münster und Osnabrück unterzeichnet. Der Friedensschluss brachte bedeutende territoriale Veränderungen und stärkte die Souveränität der europäischen Staaten. Insbesondere verlieh der Vertrag den Mitgliedsstaaten des Heiligen Römischen Reiches größere Unabhängigkeit von der kaiserlichen Kontrolle, was das Reich dezentralisierte. Die Friedensverträge erkannten auch die Unabhängigkeit der Niederlande und der Schweiz an. Obwohl der Frieden religiöse Konflikte nicht vollständig löste, schuf er eine neue diplomatische Ordnung in Europa. Weitere Einzelheiten finden Sie auf Wikipedia.
2. Im Jahr 1642 begann der Englische Bürgerkrieg, ein Konflikt zwischen Anhängern des Königs, den sogenannten Royalisten oder Kavaliers, und den Parlamentariern, oder Rundköpfen, die das Parlament unterstützten. Der Krieg brach aufgrund von Streitigkeiten über Regierungsform und finanzielle Praktiken aus. Unter der Führung von Oliver Cromwell gewannen die Parlamentarier den Krieg, was zur Hinrichtung von König Karl I. im Jahr 1649 führte. England wurde anschließend zu einem Commonwealth erklärt, und Cromwell regierte de facto als Lordprotektor. Dieser Krieg hatte weitreichende Auswirkungen auf die britische Geschichte, indem er die Macht des Königtums erheblich einschränkte und die Idee eines konstitutionellen Monotheismus stärkte. Weitere Informationen erhalten Sie auf Wikipedia.
3. Die Gründung der Académie Française im Jahr 1635 durch Kardinal Richelieu hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die französische Sprache und Kultur. Die Akademie wurde mit dem Ziel eingerichtet, die französische Sprache zu standardisieren und zu fördern. Sie bestand ursprünglich aus 40 Mitgliedern, die für das Leben gewählt wurden. Die Académie Française ist bekannt für ihre Arbeiten an offiziellen Wörterbüchern der französischen Sprache, die als Maßstab für die korrekte Verwendung der Sprache gelten. Diese Institution spielt eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung der französischen Kultur und Sprache und ist bis heute in Betrieb. Weitere Details sind auf Wikipedia verfügbar.