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1775 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1637
  • 1637: Beginn des Shimabara-Aufstands in Japan (1637–1638).
  • 1642: Ausbruch des Englischen Bürgerkriegs.
  • 1648: Abschluss des Westfälischen Friedens (u. a. Verträge von Münster und Osnabrück).
  • 1651: Erlass des „Navigation Act“ in England.
  • 1653: Oliver Cromwell wird zum Lord Protector eingesetzt (Beginn des Protektorats).
  • 1660: Restauration der Monarchie in England (Rückkehr von König Karl II.).
  • 1666: Großes Feuer von London.
  • 1688: Beginn der „Glorious Revolution“ (Glorreiche Revolution) in England.
  • 1700: Beginn des Großen Nordischen Kriegs.
  • Westfälischer Frieden (1648): Mit dem Abschluss des Westfälischen Friedens endeten in weiten Teilen Europas die Konflikte des Dreißigjährigen Krieges sowie der damit verbundenen Auseinandersetzungen. Der Vertrag veränderte die politische Ordnung nachhaltig: Er stärkte vor allem die Selbstbestimmung der Territorien im Heiligen Römischen Reich und trug dazu bei, dass der Religionsfrieden zwischen katholischen und protestantischen Kräften langfristig festgeschrieben wurde. Gleichzeitig gilt der Westfälische Frieden als Meilenstein für das spätere Verständnis von staatlicher Souveränität und internationaler Ordnung.
  • Zweite Wiener Türkenbelagerung (1683): Im Jahr 1683 wurde Wien erneut von osmanischen Truppen belagert. Der Vormarsch wurde schließlich durch das Eingreifen eines Entsatzheeres unter anderem aus dem Bereich des Heiligen Römischen Reiches beendet, was die militärische Lage entscheidend wendete. Die Ereignisse rund um die Belagerung gelten als bedeutender Wendepunkt in den Türkenkriegen in Mitteleuropa und hatten Folgen für die weitere Ausdehnung und Verteidigung der habsburgischen Positionen in der Region.
  • Frieden von Rijswijk (1697): Der Frieden von Rijswijk beendete den langjährigen Konflikt des Neunjährigen Krieges zwischen Frankreich und einer Koalition europäischer Mächte. Inhaltlich ging es um die Rückgabe bzw. Neuordnung zahlreicher Gebiete und die Stabilisierung der Machtverhältnisse nach mehreren Jahren großer militärischer Auseinandersetzungen. Der Vertrag trug dazu bei, die unmittelbare Kriegsphase zu beenden und beeinflusste damit die politische Landschaft Europas bis zum Beginn der folgenden Konfliktserien am Ende des 17. Jahrhunderts.
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1639
  • 1639: Beginn der Bischofskriege zwischen England und Schottland.
  • 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs (Parlamentarier gegen König Karl I.).
  • 1648: Abschluss des Westfälischen Friedens (Beendigung des Dreißigjährigen Kriegs).
  • 1651: Schlacht von Worcester; Ende des Royalistenaufstands in England.
  • 1658: Tod Oliver Cromwells.
  • 1660: Restauration der Monarchie in England (Rückkehr Karls II.).
  • 1666: Großes Feuer von London.
  • 1688: Beginn der Glorious Revolution (Sturz Jakobs II.); Einsetzen der Ereignisse um Wilhelm von Oranien.
  • 1697: Frieden von Rijswijk (Beendigung des Neunjährigen Krieges in Europa).
  • Westfälischer Frieden (1648)

    Der Westfälische Frieden bildete den Abschluss des Dreißigjährigen Krieges und zugleich des Achtzigjährigen Krieges. In mehreren Teilverträgen wurden politische und territoriale Fragen neu geordnet und die Stellung vieler Territorien im Heiligen Römischen Reich gestärkt. Der Frieden gilt als wichtiger Einschnitt für die Entwicklung staatlicher Souveränität und für die spätere europäische Friedensordnung, weil er u. a. die Beendigung langjähriger Religions- und Machtkonflikte festschrieb.

  • Zweite Belagerung von Wien (1683)

    Im Jahr 1683 belagerten osmanische Truppen Wien, das für die Region strategisch und politisch von großer Bedeutung war. Nach gescheiterten Durchbruchsversuchen gelang es schließlich einer entlastenden Streitmacht, die Belagerung zu beenden. Die Ereignisse um die Schlacht bei Wien gelten als Wendepunkt im Konflikt zwischen dem Osmanischen Reich und dem habsburgischen Einflussraum in Mitteleuropa und prägten die weitere Entwicklung der Machtverhältnisse in der Region.

  • Frieden von Rijswijk (1697)

    Der Frieden von Rijswijk beendete den sogenannten Pfälzischen bzw. zunehmend als „Neunjährige[n] Krieg“ verstandenen Konflikt zwischen Frankreich und einer großen Allianz europäischer Mächte. Der Vertrag führte zu territorialen Rückgaben und neue Absprachen zur Machtbalance in Westeuropa. Besonders bedeutsam war die Eindämmung französischer Expansionsansprüche und die Wiederherstellung eines für viele Staaten stabileren Kräfteverhältnisses, nachdem jahrelange Kämpfe und wechselnde Koalitionen die politische Lage stark belastet hatten.

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1639
  • 1639: Schweden besiegt Dänemark in der Schlacht bei Jever (Dänisch-Schwedischer Krieg)
  • 1648: Westfälischer Frieden beendet den Dreißigjährigen Krieg
  • 1651: England verabschiedet den Navigation Act
  • 1652: Beginn des Ersten Anglo-Niederländischen Krieges
  • 1660: Restauration der Monarchie in England mit der Rückkehr Karls II.
  • 1665: Beginn der Großen Pest in London
  • 1672: Beginn des Dritten Niederländisch-Englischen Krieges
  • 1688: Glorreiche Revolution in England
  • 1710: Peter I. gewinnt entscheidend bei der Schlacht von Poltawa

1648: Westfälischer Frieden – Mit den Verträgen von Münster und Osnabrück endete der Dreißigjährige Krieg. Der Frieden regelte grundlegend das Verhältnis zwischen den Reichsständen und dem Kaiser, stärkte die Selbstständigkeit vieler Territorien und führte zu einer neuen Ordnung im Heiligen Römischen Reich. Zugleich wurde in Europa ein wichtiger Schritt in Richtung einer stärker verrechtlichten Konfliktbeilegung getan.

1683: Zweite Türkenbelagerung Wiens – Im Spätsommer 1683 belagerte das Osmanische Reich Wien. Die Verteidigung der Stadt wurde schließlich durch das Eingreifen eines Entsatzheeres unter anderem mit König Johann III. Sobieski von Polen-Litauen entscheidend gewendet. Das Ereignis gilt als Wendepunkt in den Türkenkriegen und prägte die Macht- und Bündnispolitik in Mitteleuropa für die folgenden Jahrzehnte.

1709: Schlacht bei Poltawa – In der Schlacht bei Poltawa trafen im Rahmen des Großen Nordischen Krieges das schwedische Heer unter Karl XII. und die Truppen des Zarenreichs Russland unter Peter I. aufeinander. Die Niederlage Schwedens beendete die bislang dominierende schwedische Stellung im Ostseeraum und beschleunigte Russlands Aufstieg zur Großmacht. Der Sieg Russlands wirkte sich dauerhaft auf die Neuordnung der Machtverhältnisse im nordöstlichen Europa aus.

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1639
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1640
  • 1648: Westfälischer Frieden
  • 1651: Act of Navigation im englischen Parlament
  • 1660: Restauration der Monarchie in England (Karl II.)
  • 1666: Großes Feuer von London
  • 1672: Beginn des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges
  • 1683: Zweite Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich (Abwehr der Armee)
  • 1689: Glorious Revolution und Einsetzung Wilhelms III. und Marias II. in England
  • 1713: Vertrag von Utrecht
  • 1720: Platzen der South-Sea-Bubble (South Sea Bubble)
  • 1648 wurde der Westfälische Friede geschlossen, der den Dreißigjährigen Krieg in weiten Teilen Europas beendete. Die in Münster und Osnabrück ausgehandelten Regelungen stärkten die Autonomie vieler Territorien innerhalb des Heiligen Römischen Reiches und trugen dazu bei, die Konfliktlage in Mittel- und Nordeuropa zu entschärfen. Zugleich festigten sie ein politisches Gleichgewicht zwischen konkurrierenden Mächten und veränderten die Machtverhältnisse nachhaltig.
  • 1688/1689 führte die Glorreiche Revolution in England zu einem politischen Machtwechsel: König James II. wurde abgesetzt, und Wilhelm III. von Oranien und Maria II. übernahmen die Herrschaft. In der Folge wurden parlamentarische Rechte gegenüber der Krone deutlich gestärkt; besonders wichtig waren dabei die Leitideen eines stärker verrechtlichten, begrenzten Königtums. Diese Ereignisse wirkten später auf die Entwicklung moderner Verfassungs- und Regierungsprinzipien in Großbritannien ein.
  • 1713/1714 beendete der Vertrag von Utrecht den Spanischen Erbfolgekrieg. Die Vereinbarungen regelten die Neuordnung von Territorien in Europa und legten fest, wie sich Macht und Einfluss zwischen den europäischen Großmächten verteilten. Für viele Staaten bedeutete der Friedensschluss eine langfristige Verschiebung strategischer Interessen: Handels- und Kolonialfragen wurden neu bewertet, und die europäische Bündnispolitik erhielt durch die Neuaufteilung von Besitzständen einen spürbaren Richtungswechsel.
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