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1776 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1640
  • 1648: Friede von Westfalen beendet den Dreißigjährigen Krieg.
  • 1660: Restauration der Monarchie in England mit Rückkehr von König Karl II.
  • 1666: Großes Feuer von London zerstört weite Teile der Stadt.
  • 1672: Beginn des Holländischen Krieges (Franco-Dutch War) zwischen Frankreich und den Niederlanden.
  • 1678: Abschluss des Vertrags von Nimwegen beendet den Holländischen Krieg.
  • 1688: Glorreiche Revolution in England; Wilhelm III. von Oranien wird Mitregent.
  • 1697: Vertrag von Rijswijk beendet den Neunjährigen Krieg.
  • 1701: Verabschiedung des Act of Settlement in England (Regelung der Thronfolge).
  • 1708: Schlacht von Oudenaarde im Rahmen des Spanischen Erbfolgekriegs.
  • Westfälischer Frieden (1648) beendete sowohl den Dreißigjährigen Krieg im Heiligen Römischen Reich als auch maßgeblich den Konflikt zwischen Spanien und den niederländischen Provinzen. Mit den Verträgen wurden zentrale politische und religiöse Fragen neu geregelt: Territoriale Souveränität einzelner Fürsten wurde gestärkt, die konfessionelle Ordnung im Reich blieb aber zugleich von weitreichenden Ausgleichs- und Auslegungsfragen geprägt. Für Europa markierte der Frieden einen wichtigen Schritt hin zu einer stabileren Staatenordnung und gilt als Wegbereiter moderner Vorstellungen von Staatsgrenzen und zwischenstaatlicher Diplomatie.
  • Zweite Türkenbelagerung Wiens (1683) war ein entscheidender Wendepunkt in den Türkenkriegen. Die osmanische Armee belagerte Wien, was die Vormachtstellung im Donauraum und die strategische Kontrolle über Mitteleuropa massiv beeinflusst hätte. Das Eingreifen einer entlastenden Armee unter Königspatenschaften und Heerführern sowie die anschließende Gegenoffensive führten zur Aufhebung der Belagerung. Der Sieg stärkte die Position der Habsburgermonarchie im Kampf gegen das Osmanische Reich nachhaltig und setzte in der Folge eine Dynamik in Gang, in der der osmanische Einfluss in Mitteleuropa schrittweise zurückging.
  • Act of Union (1707) führte zur politischen Vereinigung von England und Schottland zu einem gemeinsamen Staat, dem Königreich Großbritannien. Die Union entstand nach längeren politischen und wirtschaftlichen Verhandlungen und stellte zugleich einen grundlegenden Eingriff in die staatliche Ordnung beider Länder dar: Parlamente wurden zusammengeführt, gemeinsame Institutionen etabliert und die Rahmenbedingungen für Handel und Gesetzgebung neu geordnet. Die Entscheidung hatte langfristige Folgen für die britische Außen- und Innenpolitik, für die Stellung Schottlands innerhalb des neuen Staates sowie für die Entwicklung des europäischen Staatensystems im frühen 18. Jahrhundert.
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1640
  • 1648: Westfälischer Frieden (Ende des Dreißigjährigen Krieges)
  • 1653: Oliver Cromwell wird zum Lord Protector
  • 1660: Restauration der Monarchie in England (Karl II.)
  • 1665: Große Pest in London
  • 1666: Großes Feuer von London
  • 1672: Beginn des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges (Englands gegen die Niederlande)
  • 1688: Glorious Revolution in England
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1713: Frieden von Utrecht (Abschluss des Spanischen Erbfolgekriegs)
  • 1648 beendeten der Westfälische Frieden (u. a. in Münster und Osnabrück) den Dreißigjährigen Krieg in weiten Teilen Europas. Die Vereinbarungen regelten insbesondere Fragen der religiösen und politischen Ordnung im Heiligen Römischen Reich und schufen damit einen vergleichsweise stabileren Rahmen für die weitere Entwicklung der Territorien. Zugleich hatten die Verträge auch eine langfristige Wirkung auf das europäische Staats- und Völkerrechtsdenken, weil sie den Grundgedanken stärkten, dass Konflikte durch vertragliche Lösungen zwischen den beteiligten Mächten beendet werden können.
  • 1688/1689 führte die Glorious Revolution in England zu einem politischen Machtwechsel: Der bisher regierende König wurde abgesetzt und Wilhelm von Oranien sowie Maria wurden als neue Herrscher eingesetzt. In der Folge wurde mit der Bill of Rights (1689) die parlamentarische Kontrolle über die Monarchie deutlich gestärkt. Das Ereignis gilt als Wendepunkt hin zu einer Regierung, in der zentrale Rechte und Kompetenzen stärker im Parlament verankert wurden – mit Ausstrahlung auf weitere Verfassungsentwicklungen in Europa.
  • Im Verlauf des Friedens von Utrecht (1713; Abschlussarbeiten bis 1714/1715) endete der Spanische Erbfolgekrieg. Der Vertrag setzte neue politische Grenzen und beeinflusste die Machtverteilung zwischen den europäischen Großmächten erheblich: Die Frage, wer Spanien und die dazugehörigen Gebiete kontrollieren sollte, wurde neu geordnet, und Frankreich musste wesentliche territoriale Ansprüche abgeben. Gleichzeitig prägte Utrecht die langfristige Stabilität in Europa, indem es eine neue Balance der Interessen schaffen sollte und damit den Rahmen für die kommenden Jahre politisch neu justierte.
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1640
  • 1640: Beginn der Portugiesischen Restaurationskrieg mit der Erhebung gegen die spanische Herrschaft (Braganza-Restaurierung)
  • 1642: Ausbruch des Englischen Bürgerkriegs
  • 1645: Schlacht von Naseby (Entscheidende Niederlage der Royalisten im Englischen Bürgerkrieg)
  • 1648: Vertrag von Münster und Osnabrück (Westfälischer Frieden) beendet den Dreißigjährigen Krieg
  • 1649: Hinrichtung von König Karl I. von England
  • 1651: Verabschiedung des Navigation Acts (in England; stärkt die Kontrolle über den Handel zur See)
  • 1654: Cromwell wird Lord Protector (Einführung des Protektorats)
  • 1660: Restauration der Monarchie in England (Rückkehr Karls II.)
  • 1665: Beginn der Großen Pest in London
  • 1648: Westfälischer Frieden (Frieden von Münster und Osnabrück) – Nach jahrzehntelangen Kämpfen im Dreißigjährigen Krieg beendeten die Friedensschlüsse einen Großteil der Auseinandersetzungen in Mitteleuropa. Besonders wichtig waren die Anerkennung/Regelung zahlreicher Territorien und die neue politische Ordnung im Heiligen Römischen Reich, die Konflikte in der Region langfristig neu strukturierte.
  • 1649: Hinrichtung Karls I. von England – Mit der Hinrichtung des englischen Königs endete die Herrschaft der Monarchie in England vorerst endgültig. Die Ereignisse stehen im Zusammenhang mit dem Englischen Bürgerkrieg: Danach gewann die republikanische bzw. revolutionäre Seite die Oberhand, und es begann eine neue Phase der politischen Neuordnung unter wechselnden Machtträgern.
  • 1665: Große Pest in London – Die Stadt wurde von einer der schwersten Pestwellen der Geschichte getroffen. Die Seuche führte zu massiven Ausfällen in allen Lebensbereichen, verstärkter Angst und umfassenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung. Die Krise prägte das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in London nachhaltig und gilt als ein entscheidender Einschnitt in der Geschichte der Stadt.
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1640
  • 1642: Beginn des Englischen Bürgerkriegs
  • 1648: Unterzeichnung des Westfälischen Friedens
  • 1649: Hinrichtung von König Karl I. (Beginn der Commonwealth-Ära in England)
  • 1651: Verabschiedung der Navigation Acts in England
  • 1653: Oliver Cromwell wird zum Lord Protector ausgerufen
  • 1655: England erobert Jamaika
  • 1658: Tod von Oliver Cromwell
  • 1660: Restauration der Monarchie – Karl II. wird König
  • 1665: Beginn der Großen Pest in London
  • 1648 wurde der Westfälische Frieden geschlossen. Mit den Verträgen zwischen den europäischen Großmächten und vielen beteiligten Territorien endete der Dreißigjährige Krieg weitgehend. Der Frieden gilt als Meilenstein für die Neuordnung Europas: Er regelte unter anderem Fragen der Souveränität innerhalb des Heiligen Römischen Reiches, bestätigte bestehende territoriale Verhältnisse und schuf Rahmenbedingungen, die künftig weniger auf die „Durchsetzung“ durch Krieg als auf rechtliche Festlegungen setzten. Zugleich beeinflusste der Westfälische Frieden die langfristige Entwicklung des Staatensystems in Europa.
  • 1655 begann der Zweite Nordische Krieg (oft auch als „Schwedischer Krieg“ im weiteren Sinne bezeichnet). Ausgelöst durch den Konflikt um Macht- und Einflusssphären im Ostseeraum und in Nordeuropa drang Schweden in das Gebiet des heutigen Baltikums und Polens ein. Der Krieg war geprägt von wechselnden Fronten, langen Belagerungen und tiefen Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Er trug außerdem dazu bei, Schwedens Vormachtstellung im Ostseeraum für einige Jahre zu festigen, während rivalisierende Mächte ihre Pläne und Bündnisse neu ausrichten mussten.
  • 1665 brach in London die Große Pest von London aus, eines der verheerendsten Ereignisse in der europäischen Seuchengeschichte. Die Ausbreitung der Krankheit traf eine hochverdichtete Stadt mit nur begrenzten medizinischen Möglichkeiten. Auswirkungen waren nicht nur unmittelbare Todesfälle, sondern auch umfangreiche soziale und wirtschaftliche Folgen: Handel und Alltag kamen vielerorts zum Erliegen, Familien wurden auseinandergerissen, und Behörden versuchten – meist ohne wirksame Heilmethoden – durch Quarantänemaßnahmen und Sperrungen Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das „Pestjahr“ wurde später als Warnbild dafür verstanden, wie verletzlich große Städte gegenüber Infektionskrankheiten waren.
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1640
  • 1642 – Beginn des Englischen Bürgerkriegs
  • 1648 – Abschluss des Westfälischen Friedens (u. a. Ende des Dreißigjährigen Krieges)
  • 1651 – Verabschiedung der „Navigation Acts“ in England
  • 1660 – Restauration der Monarchie in England (Karl II.)
  • 1666 – Großes Feuer von London
  • 1672 – Beginn des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges (im Kontext des Holländischen Kriegs)
  • 1678 – Frieden von Nimwegen
  • 1688 – Glorious Revolution (Beginn der Absetzung von Jakobus II. in England)
  • 1692 – Beginn der Salem-Hexenprozesse
  • 1648: Westfälischer Friede beendete den Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) sowie den damit verflochtenen Achtzigjährigen Krieg. Die Friedensschlüsse (u. a. in Münster und Osnabrück) schufen eine neue politische Ordnung in Europa: Für viele Territorien im Heiligen Römischen Reich wurden weitreichende Autonomie- und Souveränitätsrechte gestärkt, und die konfessionelle Ordnung wurde in den Reichsstrukturen neu geregelt. Der Vertrag gilt als ein Meilenstein für die Entwicklung des modernen Völkerrechts und des Gleichgewichts in Europa.

  • 1666: Großbrand von London zerstörte weite Teile der englischen Hauptstadt. Der Brand brach im September 1666 aus und griff in kurzer Zeit auf zahlreiche Gebäude und Lagerstätten über, begünstigt durch enge Gassen, starke Hitze und weit verbreitete Holzbauten. Neben dem erheblichen materiellen Schaden veränderte das Ereignis auch die städtische Entwicklung: In der Folge wurden Teile Londons neu geplant und mit verbesserten Brandschutzmaßnahmen wiederaufgebaut, was langfristig die Infrastruktur und Bauweise der Stadt beeinflusste.

  • 1683: Belagerung/Wiener Türkenbelagerung stellte einen entscheidenden Wendepunkt im Ringen zwischen dem Osmanischen Reich und den Habsburgern dar. Wien wurde im Sommer 1683 belagert, doch die Lage änderte sich nach dem Eintreffen verbündeter Streitkräfte. Die erfolgreiche Entsatzschlacht gilt als wichtiges Signal dafür, dass die Vorstöße nach Mitteleuropa zeitweise gestoppt und die Initiative in der Folge eher auf der Seite der Gegner des Osmanischen Reiches lag. Politisch und militärisch prägte das Ereignis die weiteren Auseinandersetzungen im späten 17. Jahrhundert maßgeblich.

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