1790 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1783: Vertrag von Paris (Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs)
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1793: Beginn der Französischen Revolutionskriege
- 1804: Kaiserkrönung Napoleons I.
- 1805: Schlacht von Trafalgar
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1815: Schlacht von Waterloo
- 1821: Unabhängigkeit Griechenlands beginnt (Beginn des Griechischen Unabhängigkeitskriegs)
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich
1789 begann mit der Französischen Revolution einer der tiefgreifendsten Umbrüche der neueren Geschichte. Ausgehend von sozialen Spannungen, einer Krise des Staatshaushalts und politischen Konflikten zwischen den Ständen kam es zu einem Machtwechsel, der die alte Ordnung nachhaltig erschütterte. Besonders prägend war die Mobilisierung der Bevölkerung und der Übergang zu radikaleren Reformen und Phasen intensiver Umwälzungen.
1804 ließ Napoleon Bonaparte mit der Kaiserkr%C3%B6nung das Erste Französische Kaiserreich proklamieren. Damit festigte er seine Herrschaft nach der bisherigen revolutionären und konsularischen Phase und schuf ein politisches System, das auf zentrale Macht, reformierte Verwaltung und militärische Durchsetzungskraft setzte. Die Krönung symbolisierte zugleich den Anspruch auf eine neue europäische Ordnung unter französischer Führung.
1815 wurde auf dem Wiener Kongress nach den Napoleonischen Kriegen eine Neuordnung Europas ausgehandelt. Ziel war es, durch die Wiederherstellung bzw. Neuausrichtung von Machtverhältnissen weitere große Konflikte zu verhindern und die politische Stabilität zu sichern. In der Folge entstanden neue Grenzen und Bündnissysteme, die das europäische Staatsgefüge über Jahrzehnte prägten.
- 1783 – Vertrag von Paris beendet den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg
- 1789 – Sturm auf die Bastille markiert den Beginn der Französischen Revolution
- 1792 – Ausrufung der Französischen Republik
- 1804 – Napoleon krönt sich zum Kaiser der Franzosen
- 1815 – Schlacht von Waterloo beendet die Herrschaft Napoleons
- 1830 – Juli-Revolution in Frankreich
- 1832 – Reform Act im Vereinigten Königreich (Wahlrechtsreformen)
- 1848 – Revolutionen in mehreren europäischen Ländern
- 1851 – Eröffnung der Great Exhibition in London (Crystal Palace)
- Vertrag von Paris (1783) beendete den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und regelte die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten. Durch die von Großbritannien und den dreizehn Kolonien ausgehandelten Bestimmungen wurden unter anderem die Gebietsgrenzen im Nordosten Nordamerikas neu festgelegt und die weitere territoriale Entwicklung zwischen dem Mutterland und den jungen USA vertraglich geordnet. Der Vertrag gilt als entscheidender diplomatischer Schritt, der die Entstehung eines selbstständigen Staates in der Region international absicherte.
- Kaiserkrönung Napoleons (1804) markierte den Übergang vom Konsulat zum Kaiserreich in Frankreich. Napoleon ließ sich 1804 zum Kaiser krönen und verband damit politische Autorität und eine neue Form staatlicher Legitimation. Die Inszenierung der Krönung sollte nicht nur den Machtanspruch personalisieren, sondern auch die Stabilität des neuen Herrschaftssystems symbolisch darstellen. In der Folge prägten Napoleons Umgestaltungen von Verwaltung, Recht und Militär das europäische Machtgefüge nachhaltig, besonders im Kontext der napoleonischen Kriege.
- Weltausstellung 1851 in London war eine der prägendsten Technik- und Innovationsschauen des 19. Jahrhunderts. In der „Crystal Palace“-Ausstellung wurden Errungenschaften aus Industrie, Handwerk und Wissenschaft ausgestellt und einem internationalen Publikum sichtbar gemacht. Die Veranstaltung gilt als Meilenstein der Industrialisierung: Sie beschleunigte den Austausch von Ideen, förderte neue Technologien und stärkte das Bewusstsein dafür, wie stark moderne Produktion die Gesellschaft verändert. Darüber hinaus hatte sie auch eine kulturelle Wirkung, indem sie Vorstellungen von Fortschritt und Globalisierung im öffentlichen Leben verankerte.
- 1783 (5. Februar): Großes Erdbeben in Kalabrien und auf Sizilien.
- 1783 (28. März): Weitere schwere Erdbeben im Gebiet Kalabrien/Sizilien.
- 1783 (4. Juni): Erster unbemannter Heißluftballonflug der Gebrüder Montgolfier in Annonay.
- 1783 (8. Juni): Beginn des Vulkanausbruchs der Laki-Spalte (Skaftáreldar) auf Island.
- 1783 (3. September): Unterzeichnung des Vertrags von Paris (Frieden zwischen Großbritannien und den USA).
- 1783 (21. August): Entscheidung im Fall Commonwealth v. Jennison in Massachusetts zur Sklaverei.
- 1783 (18. September): Tod von Leonhard Euler.
- 1783 (21. November): Erster bemannter Heißluftballonflug in Paris (Gebrüder Montgolfier/Jean-François Pilâtre de Rozier und Marquis d’Arlandes).
- 1783 (23. Dezember): George Washington legt sein Amt als Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee nieder.
Am 21. November 1783 gelang mit einer Montgolfière (Heißluftballon) einer der ersten erfolgreichen bemannten Flüge der Luftfahrtgeschichte. Der Flug von Pilâtre de Rozier und dem Marquis d’Arlandes zeigte, dass Menschen Ballone nicht nur als Kuriosität, sondern als technisch nutzbares Fluggerät einsetzen konnten – ein wichtiger Impuls für die spätere Entwicklung der Luft- und Raumfahrt. Der Ereignisname bezieht sich auf die Entstehung und frühen Fahrten mit der Montgolfière.
Am 3. September 1783 wurde der Vertrag von Paris (1783) unterzeichnet. Er beendete den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg offiziell und legte unter anderem die neuen Grenzen und die britische Anerkennung der Souveränität der Vereinigten Staaten fest. Für die beteiligten Mächte bedeutete dies den Übergang von einem Kriegskonflikt zu diplomatischen Neuordnungen in Nordamerika und in der Folge auch wirtschaftlichen und politischen Umbrüchen.
Am 23. Dezember 1783 trat George Washington als Oberbefehlshaber der Kontinentalarmee zurück. Mit dieser Entscheidung wollte er die Idee stärken, dass militärische Macht nach dem Krieg nicht dauerhaft politisch dominiert, sondern unter zivile Kontrolle gestellt wird. Der Rücktritt wurde in den USA später als bedeutsames Symbol für republikanische Staatsführung und den geordneten Rückzug aus dem Kriegszustand verstanden.
- 1783: Unterzeichnung des Vertrags von Paris (Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs)
- 1789: Sturm auf die Bastille (Beginn der Französischen Revolution)
- 1791: Beginn der Haitianischen Revolution in Saint-Domingue
- 1804: Napoleon wird zum Kaiser der Franzosen gekrönt
- 1807: Verabschiedung des Slave-Trade-Act im Britischen Empire (Handel mit Sklaven wird verboten)
- 1815: Schlacht bei Waterloo und Ende der Herrschaft Napoleons
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich
- 1848: Revolutionen in Europa (u. a. Februarrevolution in Frankreich)
- 1857: Aufstand der Sepoys in Indien (Beginn der Indischen Rebellion)
- Frieden von Paris (1783) beendete am 3. September 1783 den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Durch den Vertrag wurden die britischen Gebietsansprüche in Nordamerika stark reduziert und die Souveränität der USA völkerrechtlich anerkannt. Gleichzeitig regelten die Abkommen auch Fragen wie Grenzziehungen und die Rückgabe bzw. Entschädigung von Eigentum. Das Abkommen gilt als Meilenstein für die Entstehung der USA als unabhängigen Staat und beeinflusste später viele Diskussionen über Verfassungen und Rechte.
- Wiener Kongress fand von 1814 bis 1815 nach den Napoleonischen Kriegen statt und sollte Europa neu ordnen. In Wien verhandelten die großen Mächte über Gebietsverschiebungen, Machtbalance und die Rückkehr bzw. Absicherung monarchischer Ordnung. Ziel war vor allem, erneute großflächige Kriege zu verhindern, indem ein Gleichgewicht der Kräfte geschaffen wurde. Für viele Staaten bedeutete dies tiefgreifende territoriale Veränderungen; zugleich prägte der Kongress das politische Denken des europäischen „Konzertsystems“ für die folgenden Jahrzehnte.
- Indischer Aufstand 1857 war eine große Erhebung gegen die britische Herrschaft in Teilen des Indischen Subkontinents. Auslöser waren unter anderem Spannungen im Zusammenhang mit Rekrutierung und militärischer Disziplin, die bei Soldaten wie auch in der Bevölkerung als Bedrohung traditioneller Lebensweisen wahrgenommen wurden. Der Aufstand führte zu massiven Kämpfen und weitreichenden politischen Konsequenzen für die britische Verwaltung. Nach dessen Niederschlagung wurde die Kontrolle über Indien stärker zentralisiert und die East India Company zunehmend durch die britische Krone ersetzt.
- 1783: Vertrag von Paris – Ende des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1791: Verabschiedung der Verfassung und der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in Frankreich
- 1793: Hinrichtung von König Ludwig XVI.
- 1804: Ausrufung des Kaiserreichs durch Napoleon (Napoléon Bonaparte)
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1815: Schlacht von Waterloo und Ende der Herrschaft Napoleons
- 1821: Tod Napoleons im Exil auf St. Helena
- 1840: Abschaffung des Sklavenhandels im Britischen Empire (Slave Trade Act 1807 wird faktisch wirksam durch verstärkte Maßnahmen)
1783: Mit dem Frieden von Paris (1783) wurde der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg formell beendet. Der Vertrag regelte u. a. die Anerkennung der Unabhängigkeit der USA und legte Grenzen fest; zudem markierte er einen wichtigen Wendepunkt für das Machtgefüge in Nordamerika und in Europa.
1815: Auf dem Wiener Kongress wurden nach den napoleonischen Kriegen neue politische Ordnungsvorstellungen ausgehandelt. Ziel war vor allem, das Gleichgewicht der Mächte wiederherzustellen und die Herrschaftsverhältnisse in Europa zu stabilisieren; daraus entwickelten sich langfristig die europäische Bündnispolitik und das sogenannte „Konzert der Mächte“.
1834: Mit dem Beginn des Deutschen Zollvereins (Zollverein) entstand in den deutschen Staaten eine weitgehend einheitliche Zoll- und Handelszone. Das reduzierte Binnenzölle, erleichterte den Warenverkehr und trug damit spürbar zur wirtschaftlichen Annäherung bei – ein Schritt, der später oft als Bestandteil der Voraussetzungen für die politische Einigung eingeordnet wird.