1790 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1787: Unterzeichnung der Verfassung der Vereinigten Staaten
- 1789: Sturm auf die Bastille und Beginn der Französischen Revolution
- 1791: Verabschiedung der Bill of Rights in den Vereinigten Staaten
- 1793: Hinrichtung von König Ludwig XVI. von Frankreich
- 1794: Sturz und Hinrichtung von Robespierre
- 1796: Napoleon Bonaparte beginnt den Italienfeldzug
- 1798: Irische Rebellion gegen die britische Herrschaft
- 1800: Napoleon wird Erster Konsul von Frankreich
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen
- 1805: Schlacht von Trafalgar
- 1806: Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
- 1808: Beginn des Spanischen Unabhängigkeitskrieges
Sturm auf die Bastille (14. Juli 1789): Der Sturm auf die Bastille markierte den Beginn der Französischen Revolution. An diesem Tag stürmten rund 800 Pariser die Bastille, eine Festung und ein Symbol königlicher Tyrannei. Die Menge forderte die Freilassung der wenigen Gefangenen und Waffen, um die Revolution zu unterstützen. Der Gouverneur der Bastille, Bernard-René de Launay, kapitulierte schließlich, und die Bastille wurde eingenommen. Dieser Tag wird heute als französischer Nationalfeiertag gefeiert. Mehr Informationen
Hinrichtung von Ludwig XVI. (21. Januar 1793): Ludwig XVI., der letzte König von Frankreich vor der Revolution, wurde nach einem gescheiterten Fluchtversuch und einem Prozess wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Am 21. Januar 1793 wurde er auf der Place de la Révolution in Paris enthauptet. Seine Hinrichtung markierte das Ende der Monarchie in Frankreich und verstärkte die anarchischen Strömungen innerhalb der Revolution. Dies führte zu einer Periode extremen Terrors, bekannt als die Schreckensherrschaft. Mehr Informationen
Schlacht von Austerlitz (2. Dezember 1805): Die Schlacht von Austerlitz, auch bekannt als die Drei-Kaiser-Schlacht, war eine der größten Triumphe Napoleons. Die Auseinandersetzung zwischen Frankreich und den verbündeten Armeen Russlands und Österreichs fand in der Nähe von Austerlitz (heute in der Tschechischen Republik) statt. Napoleon nutzte eine listige Taktik, indem er seine Truppen in einer schwachen Position darstellte, um den Gegner zu einem überstürzten Angriff zu verleiten. Das Resultat war eine vernichtende Niederlage der Alliierten, die Napoleons Kontrolle über Mittel- und Westeuropa festigte. Mehr Informationen
- 1787 - Unterzeichnung der Verfassung der Vereinigten Staaten
- 1789 - Beginn der Französischen Revolution
- 1791 - Bill of Rights wird in die Verfassung der Vereinigten Staaten aufgenommen
- 1793 - Hinrichtung von König Ludwig XVI. von Frankreich
- 1796 - Erfindung des Impfstoffs gegen Pocken durch Edward Jenner
- 1804 - Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen
- 1812 - Beginn des Britisch-Amerikanischen Krieges
- 1815 - Schlacht bei Waterloo
- 1821 - Unabhängigkeit Mexikos von Spanien
- 1825 - Eröffnung der ersten Eisenbahnstrecke zwischen Stockton und Darlington
- 1830 - Julirevolution in Frankreich
- 1845 - Texas wird als 28. Staat in die Vereinigten Staaten aufgenommen
Am 14. Juli 1789 ereignete sich der Sturm auf die Bastille, ein zentrales Ereignis in der frühen Phase der Französischen Revolution. Die Bastille war ein Symbol der willkürlichen königlichen Macht und wurde von den Bürgern von Paris eingenommen, was als Akt des Widerstands gegen die Monarchie und den Beginn einer neuen politischen Ordnung betrachtet wird. Der Fall der Bastille markierte einen Wendepunkt, der zur Abschaffung des Feudalismus, zur Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte sowie zur Einführung weitreichender politischer und gesellschaftlicher Reformen führte. Dieser Aufstand spiegelte den wachsenden Unmut über die soziale Ungerechtigkeit und die wirtschaftliche Misere wider, die die unteren Schichten der französischen Gesellschaft stark belasteten. Die Ereignisse in Paris brachten eine Kettenreaktion von revolutionären Aktivitäten im ganzen Land in Gang, die letztendlich in der Etablierung der Ersten Französischen Republik mündeten.
Am 18. Juni 1815 fand die Schlacht bei Waterloo statt, eine entscheidende Auseinandersetzung, die zum Ende der Herrschaft Napoleons Bonapartes führte. Die Schlacht wurde zwischen der französischen Armee unter Napoleon und den Verbündeten unter der Führung des Herzogs von Wellington und dem preußischen Feldmarschall Blücher ausgetragen. Trotz anfänglicher Erfolge der französischen Armee konnten die Alliierten ihre Position halten und schließlich die französischen Linien durchbrechen. Napoleon wurde gezwungen, abzudanken und ins Exil auf die Insel St. Helena verbannt. Die Schlacht bei Waterloo stellte einen Wendepunkt in der europäischen Geschichte dar, da sie die endgültige Niederlage Napoleons und das Ende der napoleonischen Kriege besiegelte. Dies führte zur Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress und zur Restauration der alten Monarchien.
Am 27. Mai 1832 erließ das britische Parlament die Parlamentsreform von 1832, auch bekannt als "Great Reform Act". Diese Reform war eine Reaktion auf den wachsenden Druck für eine gerechtere und repräsentativere politische Partizipation im Vereinigten Königreich. Vor der Reform war das Parlament von "rotten boroughs" dominiert, kleinen Wahlkreisen mit sehr wenigen Wählern, oft im Besitz reicher Landbesitzer, während große industrielle Städte kaum repräsentiert waren. Die Reformakte beseitigte viele dieser ungleichen Wahlkreise und verteilte die Sitze neu. Sie erweiterte auch das Wahlrecht beträchtlich, indem sie mehr Männer aus der Mittelklasse einschloss, wenn auch die Mehrheit der Arbeiter- und unteren Klassen weiterhin ausgeschlossen blieb. Diese Reform legte den Grundstein für weitere Reformen im 19. Jahrhundert und war ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einem demokratischeren und repräsentativeren politischen System im Vereinigten Königreich.
- 1787: Verabschiedung der US-Verfassung
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1791: Verabschiedung der Bill of Rights in den USA
- 1793: Hinrichtung von Ludwig XVI.
- 1799: Staatsstreich Napoleons (18. Brumaire)
- 1804: Proklamation des Kaiserreichs in Frankreich
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1815: Niederlage Napoleons bei Waterloo und Beginn der Restauration
- 1820: Revolutionen in Spanien und Griechenland (Beginn der griechischen Unabhängigkeitsbewegung)
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1787 wurde in Philadelphia der Entwurf der Verfassung der Vereinigten Staaten ausgearbeitet. Nach Jahren politischer Spannungen unter den „Articles of Confederation“ sollten die neuen Regelungen die föderale Ordnung stabilisieren, die Machtverteilung zwischen Bund und Bundesstaaten klarer definieren und mit einem System aus Gewaltenteilung (Legislative, Exekutive, Judikative) verhindern, dass sich die Macht dauerhaft bei einer Institution konzentriert. Die spätere Ratifizierung machten die Verfassung zu einem grundlegenden Rahmen für den modernen Verfassungsstaat.
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Zwischen 1814 und 1815 prägte der Wiener Kongress nach den Napoleonischen Kriegen die politische Neuordnung Europas. In Wien berieten Vertreter großer Mächte über Gebietsfragen, Sicherheitsgarantien und das Gleichgewicht der Kräfte. Ziel war es, künftige revolutionäre Umwälzungen und Machtverschiebungen zu begrenzen, indem Staaten neu geordnet und Bündnisse strukturiert wurden. Auch wenn die Ergebnisse je nach Region unterschiedlich ausfielen, beeinflusste die „Restauration“ die europäische Politik über Jahre—unter anderem durch die Festigung monarchischer Ordnungen und die Schaffung eines konservativen Stabilitätsanspruchs.
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1821 begann der Griechische Unabhängigkeitskrieg gegen die osmanische Herrschaft. Der Aufstand entwickelte sich von lokalen Erhebungen zu einem länger andauernden Konflikt, in dem auch internationale Interessen stärker sichtbar wurden—unter anderem durch Sympathien in europäischen Ländern und die zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit. Entscheidend war zudem, dass sich die militärische Lage und die Diplomatie gegenseitig beeinflussten: Der Weg zur Unabhängigkeit führte schließlich bis in die frühen 1830er Jahre, als Griechenland nach intensiven Verhandlungen Anerkennung als eigenständiger Staat erhielt.
- 1787: Verabschiedung der US-Verfassung
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1791: Verabschiedung der Bill of Rights in den USA
- 1793: Hinrichtung Ludwigs XVI.
- 1799: Staatsstreich des 18. Brumaire und Aufstieg Napoleons
- 1801: Beginn der Napoleonischen Kriege durch den Zweiten Koalitionskrieg
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser
- 1808: Beginn des Spanischen Unabhängigkeitskriegs
- 1812: Beginn des Feldzugs Napoleons gegen Russland
- 1787 wurde in Philadelphia die Verfassung der Vereinigten Staaten ausgearbeitet und am 17. September 1787 unterzeichnet. Sie legte die grundlegende Staatsordnung der neuen Republik fest, regelte u. a. die Aufteilung der Staatsgewalten zwischen Legislative, Exekutive und Judikative und bildete später die Grundlage für die Ratifizierung durch die Bundesstaaten.
- 1799 führte Napoleon Bonaparte mit dem Staatsstreich vom 18. Brumaire zur Ablösung des Direktoriums. Damit begann der Aufstieg Napoleons zum dominierenden Politiker in Frankreich und es wurde der Weg für die anschließende Neuordnung der Machtstrukturen im Rahmen des Konsulats geebnet.
- 1812 eröffnete Napoleon den Russlandfeldzug, der zu einem Wendepunkt der napoleonischen Kriege wurde. Der Vormarsch scheiterte unter anderem an der Ausdehnung der Operationsräume, an Nachschubproblemen und an der harten Witterung, während sich die militärische Lage im Laufe der Feldzugszeit zunehmend gegen die französischen Truppen kehrte.
- 25. Mai 1787: Beginn des Verfassungskonvents in Philadelphia (Vereinigte Staaten). 1787
- 13. Juli 1787: Verabschiedung der Northwest Ordinance durch den Kontinentalkongress. 1787
- 17. September 1787: Unterzeichnung der US-Verfassung im Verfassungskonvent. 1787
- 27. Oktober 1787: Erstausgabe der „Federalist Papers“ (Federalist No. 1). 1787
- 7. Dezember 1787: Ratifizierung der US-Verfassung durch Delaware. 1787
- 12. Dezember 1787: Ratifizierung der US-Verfassung durch Pennsylvania. 1787
- 18. Dezember 1787: Ratifizierung der US-Verfassung durch New Jersey. 1787
- Juli/August 1787: Beginn des Russisch-Osmanischen Kriegs (Kriegserklärung Russlands gegen das Osmanische Reich). 1787
- 23. Dezember 1787: HMS „Bounty“ sticht von England zur Südsee-Expedition mit Ziel Tahiti in See. 1787
25. Mai 1787: In Philadelphia beginnt der Verfassungskonvent, bei dem Vertreter der damals noch lockeren Vereinigten Staaten eine neue, dauerhaftere Staatsverfassung entwerfen sollen. Der Konvent markiert einen zentralen Schritt auf dem Weg von den Artikeln der Konföderation zu einem stärkeren Bundesstaat.
17. September 1787: Die Verfassung der Vereinigten Staaten wird in Philadelphia unterzeichnet. Mit der neuen Verfassung werden unter anderem Gewaltenteilung, föderale Zuständigkeiten sowie Institutionen wie der Kongress, der Präsident und der Oberste Gerichtshof festgelegt – ein grundlegender Neubau der politischen Ordnung.
29. Oktober 1787: In Prag findet die Uraufführung der Oper Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart statt. Das Werk gilt als Höhepunkt der Opernkunst der Zeit, verbindet dramatische und komische Elemente und setzte sich durch seine Figurenzeichnung und musikalische Vielfalt schon kurz nach der Premiere nachhaltig in der europäischen Musikszene durch.