1790 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1787 – Annahme und Unterzeichnung der US-Verfassung (Constitution).
- 1791 – Ratifizierung der Bill of Rights in den USA.
- 1804 – Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen.
- 1815 – Schlacht von Waterloo und Ende der Herrschaft Napoleons.
- 1821 – Unabhängigkeit Mexikos von Spanien (Vertrag von Córdoba).
- 1830 – Beginn der Julirevolution in Frankreich.
- 1848 – Beginn der europäischen Revolutionen („Völkerfrühling“).
- 1861 – Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs.
- 1866 – Deutscher Krieg: Schlacht bei Königgrätz und Sieg Preußens über Österreich.
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1787: Unterzeichnung der Verfassung der Vereinigten Staaten Am 17. September 1787 wurde in Philadelphia die neue Verfassung der Vereinigten Staaten verabschiedet. Der Konvent bündelte die Erfahrungen aus der Zeit der „Artikel der Konföderation“ und schuf einen Bundesstaat mit klar getrennten Gewalten (Legislative, Exekutive, Judikative). Mit dem Prinzip der föderalen Struktur, einem Repräsentationssystem und einem Mechanismus zur Verfassungsänderung legte das Dokument Grundlagen, die später maßgeblich für moderne Verfassungssysteme wurden.
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1804: Kaiserkrönung Napoleons Am 2. Dezember 1804 ließ sich Napoleon Bonaparte in Notre-Dame de Paris zum Kaiser krönen. Durch die Krönung machte er aus der zuvor bestehenden Konsulatsverfassung eine stabilere kaiserliche Herrschaftsform und stärkte damit seinen Anspruch auf eine dauerhafte Neuordnung Europas. Das Ereignis war zugleich ein Zeichen der Legitimation im traditionellen Sinn, diente aber inhaltlich vor allem der politischen Machtkonsolidierung und der symbolischen Überhöhung seiner Reform- und Expansionspolitik.
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1848–1849: Revolution in den deutschen Staaten (Märzrevolution und Frankfurter Nationalversammlung) Die Revolution von 1848/1849 war eine europaweit vernetzte Aufstands- und Reformbewegung, die auch in den deutschen Staaten zu weitreichenden politischen Forderungen führte. Ausgehend von massiven Protesten und Demonstrationen entstand der Ruf nach Grundrechten, einer verantwortlichen Regierung und nationaler Einheit. In der Frankfurter Nationalversammlung wurde erstmals versucht, eine gesamtdeutsche Verfassung auszuarbeiten; zwar scheiterten die Revolutionsziele letztlich, die Ereignisse prägten jedoch die weitere Entwicklung hin zu Parlamentarismus, Rechtsstaatlichkeit und nationaler Mobilisierung.
- 1789: Beginn der Französischen Revolution.
- 1791: Verabschiedung der US-amerikanischen Bill of Rights.
- 1804: Napoleon Bonaparte wird Kaiser der Franzosen.
- 1807: Abschaffung des Sklavenhandels im Britischen Empire.
- 1812: Beginn des Britisch-Amerikanischen Krieges.
- 1815: Schlacht bei Waterloo und Ende der Herrschaft Napoleons.
- 1825: Eröffnung der Stockton and Darlington Railway, der ersten öffentlichen Eisenbahn der Welt.
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich, Ende der Herrschaft der Bourbonen.
- 1837: Beginn der Regierungszeit von Königin Victoria in Großbritannien.
- 1848: Europäische Revolutionsbewegungen und Veröffentlichung des Kommunistischen Manifests.
- 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs.
- 1865: Abschaffung der Sklaverei in den USA mit dem 13. Verfassungszusatz.
Am 14. Juli 1789 ereignete sich der Sturm auf die Bastille, ein Schlüsselmoment in der Französischen Revolution. Diese Revolte gegen die Monarchie in Frankreich begann, als Pariser Bürger die Bastille, eine Festung und ein Symbol königlicher Tyrannei, angriffen. Der Erfolg des Angriffs auf die Bastille wurde zu einem Symbol der Freiheit und des Kampfes gegen das Unrecht. Dieser Tag wird jährlich als französischer Nationalfeiertag begangen und markiert den Beginn einer neuen Ära in der französischen Geschichte.
Vom 24. Februar bis 2. Dezember 1848 fand die Februarrevolution 1848 in Frankreich statt. Sie führte zur Absetzung des französischen Königs Louis-Philippe I. und zur Etablierung der Zweiten Französischen Republik. Die sozialen und wirtschaftlichen Missstände sowie die Unzufriedenheit mit der monarchistischen Regierung führten zu einer breiten Revolte. Diese Revolution war Teil eines größeren revolutionären Klimas in Europa, das als das Revolutionsjahr 1848 bekannt ist und eine Reihe von politischen Umwälzungen und Reformen auslöste.
Der Amerikanische Bürgerkrieg dauerte vom 12. April 1861 bis zum 9. April 1865 und endete mit dem Sieg der Union über die Konföderierten Staaten. Ein entscheidender Moment war die Schlacht von Gettysburg, die vom 1. bis 3. Juli 1863 stattfand. Diese Schlacht gilt als Wendepunkt im Bürgerkrieg, da sie den Vorstoß der konföderierten Armee unter General Robert E. Lee ins nördliche Territorium stoppte. Der Sieg der Unionstruppen unter General George G. Meade war entscheidend für das Schicksal der Konföderation und leitete eine Serie von Erfolgen der Unionstruppen ein, die schließlich zur Kapitulation der Konföderierten und dem Ende des Bürgerkriegs führte.
- 1789: Französische Revolution beginnt.
- 1791: Abschaffung der Leibeigenschaft in Frankreich (August 1793) wird vorbereitet; erste Schritte mit dem Ende feudaler Privilegien durch die Revolution.
- 1793: Beginn der Schreckensherrschaft in Frankreich.
- 1804: Ausrufung des Ersten Französischen Kaiserreichs.
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons.
- 1815: Schlacht von Waterloo und Ende der Herrschaft Napoleons.
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich.
- 1848: Märzrevolution in den deutschen Staaten und Ausbruch der europäischen Revolutionsbewegungen.
- 1855: Ende des Krimkriegs mit dem Beginn der Vorbereitungen zum Friedensschluss (u. a. Vertrag von Paris 1856).
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1789 eskalierte die Einnahme der Bastille in Paris zum sichtbaren Startschuss der Französischen Revolution. Der Aufstand gegen die königliche Macht symbolisierte den Bruch mit dem bisherigen absolutistischen System und löste eine Kettenreaktion politischer Umwälzungen in ganz Frankreich aus.
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1804 ließ Napoleon sich in Notre-Dame zum Kaiser der Franzosen krönen. Mit der Kaiserkrönung festigte er seine Herrschaft und signalisierte den Übergang von der Revolution bzw. der Konsulatsphase hin zu einer neuen, stark zentralisierten Machtordnung. Das Ereignis prägte die folgenden Jahre europäischer Politik deutlich.
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1848/1849 erfasste eine breit angelegte demokratische Revolution weite Teile der deutschen Staaten, verbunden mit der Arbeit der Frankfurter Nationalversammlung (Paulskirchenparlament). In der Hoffnung auf eine deutsche Einheit und eine freiheitliche Verfassung wurden grundlegende politische Weichenstellungen diskutiert, doch der Versuch, die Revolution langfristig durchzusetzen, scheiterte schließlich an militärischer und machtpolitischer Gegenwehr.
- 1789: Ausbruch der Französischen Revolution
- 1799: Staatsstreich des 18. Brumaire und Machtübernahme Napoleons Bonaparte
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen
- 1807: Einführung des Kontinentalsystems durch Napoleon
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1815: Schlacht von Waterloo und Ende der Herrschaft Napoleons
- 1830: Beginn der Julirevolution in Frankreich
- 1834: Beginn der Reform des britischen Armenwesens (Poor Law Amendment Act)
- 1846: Aufhebung der Corn Laws im Vereinigten Königreich
Im Jahr Sturm auf die Bastille (14. Juli 1789) übernahmen aufgebrachte Pariser Bürger eine königliche Festung in der Nähe von Paris. Das Ereignis gilt als eines der entscheidenden Startzeichen der Französischen Revolution, weil es die Konfrontation zwischen dem alten Machtapparat und den revolutionären Kräften sichtbar und praktisch beschleunigte.
Im Jahr Napoleons Kaiserkrönung (2. Dezember 1804) inszenierte sich Napoleon Bonaparte als Herrscher eines neuen, zentral organisierten Kaiserreichs. Mit der Krönung wurde die politische Neuordnung nach den Umbrüchen der Revolutions- und Koalitionskriege symbolisch gefestigt; zugleich veränderten sich Bündnisse, Rechts- und Verwaltungsstrukturen in großen Teilen Europas.
Zwischen 1814 und 1815 prägte der Wiener Kongress die Nachkriegsordnung nach Napoleons Niederlage. Die europäischen Großmächte verhandelten über Gebietsfragen und Machtverhältnisse, um Stabilität herzustellen und erneute revolutionäre bzw. großangelegte Konflikte zu verhindern. Das resultierende System beeinflusste die Politik in Europa über Jahre hinweg.
- 1789: Beginn der Französischen Revolution
- 1799: Staatsstreich vom 18. Brumaire und Machtergreifung Napoleons
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser
- 1807: Vertrag von Tilsit zwischen Frankreich und Russland
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1815: Wiener Kongress und Neuordnung Europas
- 1821: Beginn des Griechischen Unabhängigkeitskriegs
- 1830: Julirevolution in Frankreich
- 1832: Verabschiedung des Reform Acts im Vereinigten Königreich
Am Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 entlud sich in Paris die politische und soziale Krise der Französischen Revolution. Die Erstürmung der Festung, die als Symbol königlicher Willkür galt, wurde zum sichtbaren Startpunkt einer Phase, in der sich die Machtverhältnisse in Richtung eines revolutionären Umsturzes verschoben. Nach dem Erfolg verbreitete sich die Nachricht im ganzen Land, was den Widerstand gegen die alte Ordnung beschleunigte und die Revolution deutlich radikalisieren half.
Am 2. Dezember 1804 fand die Kaiserkrönung Napoleons statt, bei der Napoleon Bonaparte zum Kaiser gekrönt wurde. Damit wurde aus dem revolutionären bzw. konsularischen Frankreich faktisch ein neues, stark zentralisiertes Herrschaftssystem mit napoleonischer Programmatik. Die Krönung festigte Napoleons Anspruch auf umfassende politische Führung, beeinflusste auch das europäische Machtgefüge und war eng mit einer Neuordnung von Verwaltung, Recht und Staatspraxis im Sinne eines „napoleonischen Modells“ verbunden.
Beim Hambacher Fest am 27. Mai 1832 kamen viele Anhänger liberaler und demokratischer Ideen im bayerischen Rheinpfalzgebiet zusammen. Das Treffen gilt als eine der bedeutendsten frühen Massenkundgebungen für nationale Einheit und politische Freiheitsrechte im deutschsprachigen Raum. In Reden und Symbolik wurden Forderungen nach Verfassung, Grundrechten und einem geeinten Deutschland deutlich artikuliert; zugleich geriet die Veranstaltung in den Fokus staatlicher Repression. Damit steht sie exemplarisch für den Konflikt zwischen aufkommender Bürgerbewegung und den restaurativen Kräften der Zeit.