1790 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1799: Napoleon Bonaparte wird zum Ersten Konsul ernannt
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen
- 1806: Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
- 1812: Beginn des Feldzugs Napoleons gegen Russland
- 1815: Schlacht von Waterloo und Ende der Herrschaft Napoleons
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich
- 1831: Ausbruch der Belgischen Revolution
- 1848: Revolutionen in mehreren europäischen Ländern (Märzrevolution)
- 1852: Louis-Napoléon Bonaparte wird zum Kaiser Napoleon III. ausgerufen
Am 2. Dezember 1804 ließ sich Napoleon Bonaparte in Paris zum Kaiser krönen. Der Akt symbolisierte den Übergang vom Konsulat zum ersten französischen Kaiserreich und sollte seine Herrschaft dauerhaft legitimieren. Nach den Umwälzungen der Französischen Revolution und den napoleonischen Siegen wurde damit auch das politische Gleichgewicht in Europa neu geordnet, was weitere Konflikte und Bündnissysteme in Gang setzte. Link: Krönung Napoleons
Der Wiener Kongress (ab 1814, Abschluss 1815) war die zentrale diplomatische Konferenz nach den Napoleonischen Kriegen. Ziel war es, die Ordnung in Europa neu zu strukturieren und die Machtverhältnisse zwischen den Staaten auszubalancieren. Gleichzeitig prägten die Ergebnisse die Restaurationspolitik und führten in vielen Ländern zu wachsendem Konflikt zwischen konservativer Stabilisierung und liberalen sowie nationalen Forderungen. Link: Wiener Kongress
Am 2. Dezember 1852 wurde Napoleon III. zum Kaiser des Zweiten Französischen Kaiserreichs proklamiert. Damit endete die Phase der Zweiten Republik, und Frankreich erhielt wieder ein autoritär geprägtes Herrschaftssystem mit starker Betonung von Ordnung, nationalem Prestige und Reformen. Die Kaiserzeit beeinflusste die europäische Politik erheblich, unter anderem durch außenpolitische Ambitionen und die Rolle Frankreichs im Konzert der Großmächte. Link: Zweites Französisches Kaiserreich
- 1799: Napoleon übernimmt erneut die Macht durch den Staatsstreich des 18. Brumaire
- 1802: Friede von Amiens zwischen Großbritannien und Frankreich
- 1804: Napoleon krönt sich zum Kaiser der Franzosen
- 1805: Schlacht von Trafalgar
- 1806: Beginn der Kontinentalsperre (Erlass gegen den britischen Handel)
- 1807: Frieden von Tilsit
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1815: Schlacht von Waterloo
- 1824: Tod von Napoleon Bonaparte
- Staatsstreich des 18. Brumaire (9. November 1799) brachte in Frankreich einen politischen Kurswechsel. Napoleon Bonaparte stützte sich dabei auf ein Bündnis aus Militär und konservativen Kräften, ließ das Verzeichnis-Regime (das „Direktorium“) ablösen und ebnete den Weg für das Konsulat. Das Ereignis gilt als entscheidender Schritt auf dem Weg zur späteren Alleinherrschaft Napoleons.
- Napoleons Kaiserkrönung (2. Dezember 1804) markierte den Übergang vom Konsulat zum Ersten Französischen Kaiserreich. Durch die Krönung machte Napoleon seinen Herrschaftsanspruch nicht nur politisch, sondern auch symbolisch unumkehrbar. Die Entscheidung veränderte das Machtgefüge in Europa nachhaltig und verschärfte zugleich die Konflikte mit den europäischen Monarchien.
- Wiener Kongress (ab 1814, Abschluss 1815) war eine der wichtigsten diplomatischen Weichenstellungen nach den Koalitionskriegen gegen Napoleon. In Wien versuchten die europäischen Großmächte, die politische Ordnung neu zu ordnen und die Grenzen so zu stabilisieren, dass Frankreich dauerhaft in ein Kräftegleichgewicht eingebunden blieb. Zugleich trugen die Beschlüsse zur längerfristigen Spannungsquelle bei, weil nationale und liberale Bewegungen im Restaurationssystem vielfach auf Widerstand stießen.
- 1799: Napoleon Bonaparte putscht sich an die Macht in Frankreich (18. Brumaire) und beendet das Direktorium.
- 1800: Zweiter Koalitionskrieg zwischen Frankreich und verschiedenen europäischen Mächten.
- 1801: Vereinigtes Königreich und Irland schließen sich zum Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland zusammen.
- 1803: Die Vereinigten Staaten erwerben das Louisiana-Territorium von Frankreich.
- 1804: Napoleon wird zum Kaiser der Franzosen gekrönt.
- 1805: Schlacht bei Austerlitz, bedeutender Sieg Napoleons über Russland und Österreich.
- 1806: Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation endet durch die Abdankung von Kaiser Franz II.
- 1812: Napoleon beginnt den Russlandfeldzug.
- 1814: Napoleon wird nach seiner Abdankung auf die Insel Elba verbannt.
- 1815: Napoleon kehrt für die Herrschaft der Hundert Tage zurück und wird nach der Niederlage bei Waterloo nach St. Helena verbannt.
- 1821: Griechischer Unabhängigkeitskrieg beginnt gegen das Osmanische Reich.
- 1824: Erste Linie der Stockton and Darlington Railway, der ersten Eisenbahn für den öffentlichen Verkehr, wird in England eröffnet.
Napoleon Bonaparte putschte sich am 9. November 1799 durch den Staatsstreich des 18. Brumaire VIII an die Macht. Der Staatsstreich führte zur Gründung des Konsulats, einer neuen Regierungsform in Frankreich, und markierte das Ende der Französischen Revolution. Durch geschickte politische und militärische Manöver sicherte Napoleon seine Position und begann eine Reihe von Reformen, die Frankreich tiefgreifend veränderten. Er schuf beispielsweise den Code civil, auch bekannt als Code Napoléon, der bis heute Grundlage vieler Rechtssysteme ist.
Am 2. Dezember 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte in Notre-Dame de Paris zum Kaiser der Franzosen. Diese Krönung symbolisierte Napoleons Aufstieg zur unangefochtenen Herrschaft über Frankreich und verstärkte die Monarchie nach dem Ende der Republik. Die Zeremonie war prachtvoll und wurde in Anwesenheit von Papst Pius VII. vollzogen, obwohl Napoleon sich selbst die Krone aufsetzte, was als Zeichen seiner Unabhängigkeit und Macht interpretiert wurde. Dies führte zu einer Reihe von Napoleonischen Kriegen, die Europa in einem Zustand dauerhafter Konflikte hielten.
Am 24. August 1814 begann der Wiener Kongress, der darauf abzielte, nach den Napoleonischen Kriegen eine neue europäische Friedensordnung zu schaffen. Vertreter von mehr als 200 Staaten, Fürstentümern und Städten kamen zusammen, um territoriale Neuordnungen und politische Verhältnisse zu diskutieren. Die wichtigsten Teilnehmer waren Österreich, Preußen, Russland und Großbritannien. Der Kongress führte zur Restauration vieler Monarchien und zur Neuverteilung von Gebieten, was langfristig die politischen Verhältnisse in Europa stabilisierte, wenngleich Spannungen und Konfliktpotenziale blieben.
- 1799: Napoleon Bonaparte übernimmt in Frankreich die Macht im Rahmen des 18. Brumaire
- 1801: Frieden von Lunéville zwischen Frankreich und dem Heiligen Römischen Reich
- 1804: Ausrufung des Kaiserreichs durch Napoleon (Napoleon wird Kaiser)
- 1805: Schlacht von Trafalgar
- 1806: Gründung des Rheinbundes; Niederlegung der Reichskrone durch Franz II.
- 1807: Vertrag von Tilsit zwischen Frankreich und Russland
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1815: Schlacht bei Waterloo; Ende der Herrschaft Napoleons
- 1821: Griechischer Unabhängigkeitskrieg beginnt (Ausbruch der Revolution)
18. Brumaire VIII (9. November 1799): In Paris führte Napoleon Bonaparte mit Unterstützung konservativer Kräfte einen Staatsstreich durch, der die Regierung des Direktoriums beendete. Der Umsturz ebnete den Weg für den Machtaufstieg Napoleons und führte zur Einrichtung des Konsulats, das Frankreich zunächst stabilisieren und politisch neu ordnen sollte.
Krönung Napoleons zum Kaiser (2. Dezember 1804): Bei der Zeremonie in der Kathedrale Notre-Dame in Paris erklärte sich Napoleon offiziell zum Kaiser des französischen Reiches. Damit verband er seine Herrschaft mit einer stärkeren monarchischen Legitimation, zugleich blieben viele Errungenschaften der Revolutionszeit erhalten und prägten die napoleonischen Reformen.
Wiener Kongress (1814–1815): Nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon trafen sich die europäischen Großmächte in Wien, um die politische Ordnung nach dem Ende der Napoleonischen Kriege neu festzulegen. Ziel war vor allem, das Gleichgewicht der Mächte zu sichern und territoriale Fragen zu regeln; mit der Neuordnung Europas wurden auch viele Grundlagen für die spätere Entwicklung in Deutschland, etwa die Gründung des Deutschen Bundes, gelegt.
- 1800 – 20. März: Alessandro Volta stellt der Öffentlichkeit die Voltasche Säule (erste Batterie) vor.
- 1800 – 2. April: Ludwig van Beethoven hat die Uraufführung seiner 1. Sinfonie (Nr. 1, op. 21) in Wien.
- 1800 – 14. Juni: Napoleon gewinnt die Schlacht von Marengo.
- 1800 – 2. August: Der „Act of Union“ wird mit Royal Assent verabschiedet (Vereinigung von Großbritannien und Irland ab 1801).
- 1800 – 30. September: Vertrag von Mortefontaine zwischen den USA und Frankreich (Beendigung der „Quasi-Kriegs“-Phase).
- 1800 – 1. Oktober: Vertrag von San Ildefonso (Spanien überträgt Louisiana an Frankreich).
- 1800 – 1. November: Der Regierungssitz der USA zieht nach Washington, D.C. (erste Sitzungswoche dort).
- 1800 – 7. November: US-Präsidentschaftswahl 1800 (Wahl von Jefferson gegen Adams).
- 1800 – 3. Dezember: Napoleonische Truppen gewinnen die Schlacht von Hohenlinden.
Am 1. Januar 1801 trat das von beiden britischen Parlamenten beschlossene Act of Union 1800 in Kraft. Es vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland zum Vereinigten Königreich Großbritannien und Irland. Damit wurden unter anderem das eigenständige irische Parlament abgeschafft und Irland politisch stärker in die britische Staatsstruktur integriert – eine Weichenstellung, die das politische Leben auf der Insel nachhaltig prägte.
Am 14. Juni 1800 kam es zur Schlacht von Marengo, einem entscheidenden Gefecht im Italienfeldzug zwischen Frankreich unter Napoleon Bonaparte und den Österreichern. Zunächst gerieten die französischen Truppen in eine schwierige Lage, doch eine spätere Gegenoffensive drehte den Verlauf der Schlacht zugunsten Frankreichs. Der Sieg stärkte Napoleons militärisches Ansehen erheblich und trug dazu bei, seine politische Position im Konsulat zu festigen.
Im Jahr 1800 wurde die Library of Congress in den Vereinigten Staaten gegründet: Das US-Kongressparlament legte den Grundstein für eine zentrale Bibliothek, die zunächst vor allem der Abgeordneten- und Regierungsarbeit dienen sollte. Damit entstand eine Institution, die sich über die folgenden Jahrzehnte stark ausdehnte und schließlich zu einer der bedeutendsten Bibliotheken der Welt wurde.