1789 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1803: Louisiana-Kauf durch die USA
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser der Franzosen
- 1805: Schlacht von Trafalgar
- 1806: Auflösung des Heiligen Römischen Reiches durch Franz II. (1806)
- 1807: Frieden von Tilsit zwischen Frankreich und Russland
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1815: Schlacht von Waterloo und Ende der Herrschaft Napoleons
- 1820: Beginn der liberalen Revolution in Spanien (Trienio Liberal)
- 1828: Beginn des Russisch-Österreichisch-Türkischen Krieges (Russisch-Österreichischer Feldzug gegen das Osmanische Reich)
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1803 wurde mit dem Reichsdeputationshauptschluss im Heiligen Römischen Reich eine weitreichende Neuordnung beschlossen. Dabei wurden zahlreiche geistliche Territorien säkularisiert und viele kleinere Herrschaften wurden größeren Fürstentümern zugeschlagen (Mediatisierung). Für viele deutsche Staaten bedeutete das eine starke Umstrukturierung von Besitzständen, Verwaltung und politischer Stellung – ein wichtiger Schritt hin zu der späteren Auflösung der überlieferten Reichsordnung.
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1815 führte der Wiener Kongress nach den napoleonischen Kriegen zu einer Neuordnung Europas. Ziel war es, das Machtgleichgewicht wiederherzustellen und dauerhafte Stabilität zu schaffen. In den deutschen Gebieten entstand dabei die Deutsche Konföderation, und viele Grenzen wurden im Sinne der neuen Ordnung neu festgelegt. Die Entscheidungen des Kongresses prägten die europäische Politik über weite Teile des 19. Jahrhunderts.
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1827 kam es zur entscheidenden Schlacht von Navarino im Rahmen des Griechischen Unabhängigkeitskriegs. Die vereinte Flotte Großbritanniens, Frankreichs und Russlands traf vor der griechischen Halbinsel Peloponnes auf die osmanisch-ägyptische Flotte. Der Sieg der Alliierten schwächte die gegnerischen Seestreitkräfte erheblich und machte den militärischen Handlungsspielraum der Gegner kleiner. In der Folge erhielt die griechische Unabhängigkeitsbewegung einen großen politischen und militärischen Rückenwind.
- 1804: Proklamation des Französischen Kaiserreichs durch Napoleon Bonaparte
- 1815: Wiener Kongress und Neuordnung Europas
- 1821: Gründung des Deutschen Bundes
- 1830: Julirevolution in Frankreich
- 1848: Märzrevolution in Deutschland
- 1849: Beginn des Zweiten Schleswig-Holsteinischen Krieges
- 1853: Ausbruch des Krimkriegs
- 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
- 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
- 1804 ließ sich Napoleon Bonaparte in Paris zum Kaiser der Franzosen krönen („Napoleonische Kaiserkrönung“). Mit diesem Schritt konsolidierte er seine Herrschaft nach der französischen Revolution und machte den Übergang von der Konsulatsregierung zum imperialen Regime deutlich. Die Krönung stand zugleich für eine neue europäische Machtordnung: Viele Staaten mussten ihre Bündnisse und Interessen neu ausrichten, weil Napoleons Anspruch auf eine dauerhafte kaiserliche Stellung die innenpolitische Reformdynamik mit aggressiver Außenpolitik verknüpfte. Für Zeitgenossen wirkte der Akt wie eine endgültige Abkehr von revolutionären Prinzipien zugunsten einer starken, zentral gelenkten Monarchie.
- In den deutschen Staaten führte die Revolutionswelle von 1848 zu tiefgreifenden politischen Umbrüchen („Märzrevolution“). Ausgehend von Forderungen nach Verfassungen, bürgerlichen Rechten und nationaler Selbstbestimmung kam es zu Protesten, Barrikadenkämpfen und Regierungswechseln. Besonders prägend war die Frankfurter Nationalversammlung, in der versucht wurde, einen einheitlichen deutschen Nationalstaat auf verfassungsrechtlicher Grundlage zu entwerfen. Obwohl die Revolution letztlich scheiterte, prägten ihre Ideen die weitere Entwicklung: Liberale und demokratische Forderungen blieben wirksam, und der Druck auf Reformen nahm dauerhaft zu.
- 1871 wurde das Deutsche Kaiserreich gegründet und in Versailles der neue Kaiser proklamiert („Deutsche Reichsgründung“). Der politische Zusammenschluss vieler Einzelstaaten unter preußischer Führung war das Ergebnis jahrelanger Machtpolitik, insbesondere der militärischen Erfolge im Deutsch-Französischen Krieg. Die Reichsgründung veränderte die europäische Kräftebalance nachhaltig: Aus einer Vielzahl rivalisierender Staaten wurde eine größere, zentral organisierte Macht. Für die folgenden Jahrzehnte bedeutete das unter anderem neue innenpolitische Strukturen, eine stärkere Reichszentralisierung und eine intensivere Einflussnahme auf europäische Diplomatie.
- 1804: Krönung Napoleons zum Kaiser
- 1807: Abschluss des Vertrags von Tilsit zwischen Frankreich und Russland
- 1810: Annexion der Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg durch Frankreich
- 1812: Beginn des Russlandfeldzugs Napoleons
- 1813: Völkerschlacht bei Leipzig
- 1815: Wiener Kongress
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich
- 1842: Verabschiedung des Prager Frieden / Beginn der Neuordnung nach dem Sonderfall (Schlesien)
- 1848: Märzrevolution in Deutschland
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2. Dezember 1804: In Paris ließ sich Napoleon Bonaparte zum Kaiser der Franzosen krönen. Die Kaiserkrönung Napoleons festigte Napoleons Macht nach der Revolution und nach dem Bruch mit der bisherigen Ordnung. Mit der Krönung machte er seinen Anspruch auf eine neue, stabile Herrschaft sichtbar und brachte zugleich die europäischen Monarchien in eine neue Konflikt- und Machtkonstellation.
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ab 1814 (bis 1815): Der Wiener Kongress sollte nach den Napoleonischen Kriegen eine umfassende Neuordnung Europas verhandeln. In vielen Einzelfragen ging es um die Wiederherstellung bzw. Anpassung von Grenzen, die Einbindung von Staaten in ein Gleichgewicht der Kräfte und die Festigung monarchischer Interessen. Auch wenn nicht alle Nationen gleichermaßen berücksichtigt wurden, prägten die Ergebnisse die politische Landschaft bis weit ins 19. Jahrhundert hinein.
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1848/1849: In den Staaten des Deutschen Bundes führte die Deutsche Revolution 1848/1849 zu tiefgreifenden politischen Umbrüchen. Ausgehend von Forderungen nach Freiheitsrechten, nationaler Einheit und einer Verfassung kam es zu Massenerhebungen und politischen Reformversuchen. Besonders prägend war die Arbeit der Frankfurter Nationalversammlung, die eine gesamtdeutsche Lösung ausarbeiten wollte; am Ende scheiterten diese Bestrebungen jedoch im Zuge der militärischen und politischen Gegenbewegungen, sodass sich die Revolution bis 1849 nicht dauerhaft durchsetzen konnte.
- 1804: Krönung von Napoleon Bonaparte zum Kaiser der Franzosen
- 1805: Schlacht von Austerlitz
- 1807: Abschaffung des Sklavenhandels im Britischen Königreich
- 1812: Beginn des Vaterländischen Krieges in Russland gegen Napoleon
- 1815: Schlacht bei Waterloo
- 1820: Unabhängigkeitserklärung von Peru
- 1821: Tod Napoleons Bonaparte auf St. Helena
- 1824: Erste Fotografie durch Joseph Nicéphore Niépce
- 1830: Julirevolution in Frankreich
- 1836: Gründung der Republik Texas
- 1848: Revolutionen in Europa ("Märzrevolution")
- 1853: Beginn des Krimkrieges
Am 2. Dezember 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte in einer aufwendigen Zeremonie in der Kathedrale Notre-Dame in Paris selbst zum Kaiser der Franzosen. Diese Krönung markierte den Höhepunkt seiner Macht und leitete das Erste Französische Kaiserreich ein. Napoleon, ehemals General der französischen Revolutionstruppen, etablierte eine dynastische Herrschaft und setzte umfangreiche Reformen um, die Frankreichs Verwaltung und Justiz dauerhaft prägten. Die Krönung selbst wurde von Papst Pius VII. zelebriert, wobei Napoleon das Kaiserkronendiadem eigenhändig aufsetzte, um seine Unabhängigkeit von der Kirche zu demonstrieren. Mehr Informationen finden Sie auf Wikipedia.
Am 1. Juli 1839 begann in China der Erste Opiumkrieg zwischen dem Qing-Dynastie und dem Britischen Empire. Der Krieg resultierte aus den Bestrebungen der britischen Händler, den Opiumhandel fortzusetzen und ihre Handelsräume zu erweitern. Die Qing-Regierung, besorgt über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Opiumkonsums, beschlagnahmte und zerstörte große Mengen an britischem Opium. Dies führte zu einer militärischen Reaktion Großbritanniens. Die britischen Truppen siegten aufgrund ihrer überlegenen Technologie und Taktik, was 1842 im Vertrag von Nanking mündete. Dies war der erste der sogenannten „Ungleichen Verträge“, der China beträchtliche Gebietsverluste und Handelsnachteile einbrachte. Mehr Informationen finden Sie auf Wikipedia.
Am 24. Februar 1848 brach in Frankreich die Februarrevolution aus, die das Ende der Herrschaft von König Louis-Philippe markierte und zur Ausrufung der Zweiten Französischen Republik führte. Die Revolution wurde durch Unzufriedenheit über soziale Ungleichheiten, politische Repression und wirtschaftliche Notlagen angestoßen. Massenproteste und Barrikadenkämpfe in Paris trieben den König zur Abdankung und zur Flucht nach Großbritannien. Die provisorische Regierung, die daraufhin gebildet wurde, führte bedeutende soziale Reformen ein, darunter das allgemeine Männerwahlrecht. Die Februarrevolution war Teil einer Reihe von revolutionären Bewegungen, die 1848 ganz Europa erschütterten und als das „Europäische Revolutionsjahr“ bekannt wurden. Mehr Informationen finden Sie auf Wikipedia.
- 1804: Napoleon lässt den Herzog von Enghien hinrichten.
- 1804: Der Code civil (Napoleons Gesetzbuch) wird verabschiedet.
- 1804: Napoleon wird zum Kaiser der Franzosen gekrönt.
- 1805: Seeschlacht von Trafalgar.
- 1805: Kapitulation der französischen Gegner in der Ulm-Kampagne.
- 1805: Schlacht bei Austerlitz (Dreikaiserschlacht).
- 1805: Friede von Pressburg.
- 1806: Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
- 1806: Schlachten von Jena und Auerstedt.
- Im Jahr 1804 ließ sich Napoleon Bonaparte in Notre-Dame in Paris zum Kaiser der Franzosen krönen. Dieses Ereignis markierte den Übergang von der Französischen Republik zum Kaiserreich und sollte seine Macht sowohl nach innen festigen als auch nach außen sichtbar machen. Mit der Krönung verband sich die Absicht, eine neue politische Ordnung zu schaffen, die Legitimität und Stabilität durch eine monarchische Inszenierung ersetzen sollte.
- Ebenfalls 1804 erlangte Haiti die Unabhängigkeit: Nach der erfolgreichen Revolution gegen die französische Kolonialherrschaft wurde die neue Ordnung ausgerufen und die Souveränität der Inselstaatlichkeit gegenüber Frankreich behauptet. Das Ereignis steht in der Geschichte als Wendepunkt der antikolonialen und antisklavereirevolutionären Bewegungen und prägte den weiteren Umgang europäischer Mächte mit dem jungen Staat. Näheres dazu: Unabhängigkeit Haitis.
- 1806 endete ein weiteres großes militärisches Kapitel in Mitteleuropa mit der Schlacht bei Jena und Auerstedt. In dieser Auseinandersetzung besiegten Truppen Napoleons die preußischen Kräfte und verursachten einen raschen militärischen Zusammenbruch Preußens. Die Schlacht gilt als entscheidender Schritt in Napoleons Vorherrschaft in Europa und beeinflusste unmittelbar die politischen und militärischen Reformen, die in den folgenden Jahren in den betroffenen Staaten angestoßen wurden. Details: Schlacht bei Jena und Auerstedt.