1776 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1648: Westfälischer Frieden (Friedensschlüsse von Münster und Osnabrück)
- 1651: Erlass des Navigation Act in England
- 1653: Oliver Cromwell wird zum Lord Protector ernannt
- 1655: England erobert Jamaika (Beginn der britischen Herrschaft)
- 1660: Restauration in England – Karl II. wird König
- 1666: Großbrand von London
- 1672: Beginn des Französisch-Datutschen Krieges (Franco-Dutch War)
- 1678: Vertrag von Nimwegen beendet den Französisch-Datutschen Krieg
- 1682: Peter der Große wird Mit-Zar im Russischen Reich
- 1648: Westfälischer Frieden – Der Westfälische Frieden beendete nach Jahrzehnten zahlreiche Konflikte im Heiligen Römischen Reich, insbesondere den Dreißigjährigen Krieg. Er regelte u. a. Fragen der Souveränität und der Religionsausübung, stärkte die Stellung der Reichsstände und gilt bis heute als wichtiger Meilenstein für das Verständnis moderner Staatenordnung.
- 1666: Großbrand von London – Im September 1666 brach in London ein Feuer aus, das weite Teile der Stadt verwüstete. Der Brand zerstörte zahlreiche Gebäude, darunter bedeutende Teile der damaligen Innenstadt, und führte zu einem großen Wiederaufbau. Das Ereignis prägte die Stadtentwicklung und blieb in der Folgezeit ein markantes Beispiel für die Herausforderungen urbaner Feuerbekämpfung im 17. Jahrhundert.
- 1682: Beginn der festen Hofverlegung nach Versailles – 1682 verlegte Ludwig XIV. den französischen Königshof dauerhaft nach Versailles. Damit wurde Versailles zum politischen und repräsentativen Zentrum des französischen Absolutismus. Der Umzug diente auch dazu, den Adel stärker an den Hof zu binden und dadurch Einfluss im Reich besser zu bündeln; zugleich wuchsen Schlossanlage und Hofkultur weiter an.
- 1645 – Schlacht von Naseby im Englischen Bürgerkrieg
- 1646 – Kapitulation von Oxford, Ende der ersten Phase des Englischen Bürgerkriegs
- 1647 – Putney Debates im Umfeld der New Model Army
- 1648 – Westfälischer Frieden (Friedensschlüsse von Münster und Osnabrück)
- 1651 – Schlacht von Worcester, Niederlage der Royalisten
- 1655 – Eroberung Jamaikas durch englische Truppen im Rahmen des Western Design
- 1660 – Restauration der Monarchie in England: Rückkehr von Karl II.
- 1666 – Großbrand von London
- 1670 – Geheimvertrag von Dover zwischen England und Frankreich
- Westfälischer Frieden (1648) beendete den Dreißigjährigen Krieg und markierte einen wichtigen Schritt hin zu einem neuen europäischen Staatensystem. In den Friedensverhandlungen in Münster und Osnabrück wurde unter anderem die politische und religiöse Ordnung im Heiligen Römischen Reich neu geregelt. Für viele Territorien bedeutete dies größere Selbstständigkeit, während die Konflikte um Konfession und Machtstrukturen weitgehend ausgeglichen wurden.
- Schlacht von Worcester (1651) war die entscheidende letzte große Schlacht im Zweiten Englischen Bürgerkrieg. Die Niederlage der Truppen des Thronanwärters führte dazu, dass die republikanisch-„parlamentarische“ Seite unter Oliver Cromwell die militärische Kontrolle festigte. Damit wurde der Weg für die weitere Etablierung der Commonwealth-Regierung geebnet, obwohl die politischen Spannungen in England danach noch lange nachwirkten.
- Großer Brand von London (1666) brach in einer Zeit großer Stadtverdichtung aus und zerstörte weite Teile der damaligen Innenstadt. Der Brand verwüstete zahlreiche Wohn- und Geschäftsgebiete und hatte weitreichende Folgen für die Stadtentwicklung, Wirtschaft und das öffentliche Leben. In der Folge setzten umfangreiche Wiederaufbauarbeiten ein, die langfristig die Grundlage für neue Planungs- und Baukonzepte in London bildeten.
- 1645 – Schlacht bei Naseby (Englischer Bürgerkrieg)
- 1648 – Westfälischer Frieden (Friedensschlüsse beenden den Dreißigjährigen Krieg)
- 1649 – Hinrichtung König Karls I. von England
- 1651 – Schlacht von Worcester (letzte große Schlacht im Englischen Bürgerkrieg)
- 1653 – Oliver Cromwell wird zum Lord Protector ernannt
- 1658 – Tod Oliver Cromwells
- 1660 – Restauration der Monarchie: Karl II. wird König von England
- 1666 – Großes Feuer von London
- 1667 – Frieden von Breda (Beendigung des Zweiten Englisch-Niederländischen Kriegs)
- Westfälischer Frieden (1648): Der Westfälische Frieden beendete nach Jahrzehnten den Dreißigjährigen Krieg und stabilisierte weite Teile Europas. In den Verträgen wurden unter anderem Fragen der territorialen Souveränität und der Konfessionsrechte neu geregelt; damit wurde der Grundstein für die spätere Entwicklung eines Staatensystems gelegt, in dem die Reichsstände wesentlich stärker eigenständig handeln konnten.
- Restauration in England (1660): Nach der Zeit des Commonwealth und der Herrschaft Oliver Cromwells wurde in England die Monarchie wiederhergestellt. Mit der Rückkehr Karls II. wurde die Stuart-Dynastie erneut eingesetzt, was politische Weichen für die spätere Machtbalance zwischen Krone und Parlament stellte. Die Restauration prägte außerdem die religiöse und kulturelle Ausrichtung der Epoche.
- Großer Brand von London (1666): Der Großbrand brach 1666 in London aus und verwüstete weite Teile der Stadt. Neben dem menschlichen Leid zerstörte er viele Gebäude, öffentliche Einrichtungen und große Teile der städtischen Infrastruktur. Der Wiederaufbau führte zu strengeren Bauvorschriften und veränderte das Gesicht Londons nachhaltig—auch im Hinblick auf eine modernere Stadtplanung.
- 1648 – Westfälischer Frieden beendet den Dreißigjährigen Krieg (u. a. Regelung der europäischen Staatensouveränität).
- 1651 – Verabschiedung des englischen Navigation Acts (Schifffahrts- und Handelsgesetz).
- 1660 – Restauration der Monarchie in England: Rückkehr von König Karl II.
- 1666 – Großes Feuer von London zerstört große Teile der Stadt.
- 1672 – Beginn des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges.
- 1683 – Ende der Zweiten Türkenbelagerung Wiens durch die Befreiungsarmee (Entscheidungsschlacht am Kahlenberg).
- 1688 – Glorious Revolution: Absetzung von König Jakob II. in England, Statthalterregentschaft von Wilhelm III. und Maria II.
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs.
- 1713 – Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht (u. a. Ende des Spanischen Erbfolgekriegs).
1648 endete der Westf%C3%A4lische Frieden. Mit den Verträgen von Münster und Osnabrück wurden viele Konflikte des Dreißigjährigen Krieges beendet und die politische Ordnung im Heiligen Römischen Reich neu geordnet. Besonders wichtig waren dabei die Festigung der Souveränitätsrechte der Territorien sowie klare Regelungen zum Verhältnis von Kaiser und Reichsständen.
1683 kam es zur Zweiten T%C3%BCrkenbelagerung Wiens. Das Osmanische Reich belagerte Wien, doch durch die Ankunft kaiserlicher und polnischer Entsatzkräfte unter König Johann III. Sobieski wurde die Belagerung entscheidend abgebrochen. Das Ereignis gilt als Wendepunkt, der den Vormarsch des Osmanischen Reiches in Richtung Mitteleuropa vorerst stoppte und die Allianz europäischer Mächte stärkten.
1718 wurde der Frieden von Passarowitz geschlossen. Der Vertrag beendete den Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und der Habsburgermonarchie nach der vorangegangenen militärischen Auseinandersetzung. In den Vereinbarungen wurden insbesondere Gebiets- und Grenzfragen geregelt; außerdem trug der Frieden dazu bei, die Beziehungen zwischen den Mächten für eine Zeit zu stabilisieren und weitere Konflikte zu entschärfen.
- 1648: Abschluss des Westfälischen Friedens (Friedensverträge von Münster und Osnabrück)
- 1653: Cromwell wird zum Lord Protector ernannt (Beginn des Protektorats in England)
- 1660: Restauration der Monarchie in England mit der Rückkehr Karls II.
- 1666: Großes Feuer von London
- 1672: Beginn des Holländischen Krieges (Franco-Dutch War)
- 1678: Vertrag von Nimwegen
- 1685: Thronbesteigung von Jakob II. in England
- 1688: Beginn der Glorious Revolution (Sturz Jakobs II. durch Wilhelm von Oranien)
- 1709: Schlacht von Poltawa im Großen Nordischen Krieg
Westfälischer Frieden (1648): Mit den Friedensschlüssen von Münster und Osnabrück wurde der Dreißigjährige Krieg beendet. Der Vertrag stärkte die territoriale Eigenständigkeit vieler Fürstentümer im Heiligen Römischen Reich, regelte konfessionelle Fragen und gilt bis heute als wichtiger Schritt zur Entwicklung eines europäischen Staatensystems.
Zweite Türkenbelagerung Wiens (1683): Die Osmanen belagerten Wien und standen am Ende des Vormarschs tief in Mitteleuropa. Der Entsatz durch ein christliches Bündnis unter polnischer Führung (mit starken Kontingenten aus dem Reich) führte zur Aufhebung der Belagerung. Das Ereignis gilt als bedeutender Wendepunkt in den Auseinandersetzungen zwischen dem Osmanischen Reich und dem habsburgischen Machtbereich.
Schlacht von Poltawa (1709): In der Großen Nordischen Kriegskonstellation kam es bei Poltawa zum entscheidenden Aufeinandertreffen zwischen dem schwedischen König Karl XII. und dem russischen Zaren Peter I. Die Niederlage der Schweden schwächte die schwedische Großmachtstellung erheblich und stärkte Russlands Aufstieg zur dominierenden Macht im östlichen Ostseeraum.