1789 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1821: Gründung des Deutschen Bundes
- 1823: Französische Truppen intervenieren in Spanien (Hunderttausend Söhne)
- 1824: Tod von Lord Byron
- 1825: Börsencrash in London (Great Crash)
- 1826: Beginn des Ersten Russisch-Türkischen Krieges (1828–1829)
- 1830: Julirevolution in Frankreich
- 1831: Schlesischer Aufstand (Wiener Kriegs- und Hungerunruhen in der Zeit der Erhebung)
- 1832: Verabschiedung der Reform Bill im Vereinigten Königreich
- 1846: Abdankung/Ende der Regentschaft Napoleons II. (Rückkehr des Kaisers Napoleon III. ist nicht korrekt; stattdessen: Beginn der Machtkämpfe in der Schweiz mit Sonderbundkrieg in Vorbereitung)
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Frankfurter Vorparlament (September 1859)
Das Vorparlament war eine vorbereitende Versammlung liberaler Abgeordneter und politischer Vertreter in der Paulskirche zu Frankfurt. Es entstand im Umfeld der Revolution von 1848/49 und sollte die Voraussetzungen für eine gesamtdeutsche Nationalversammlung schaffen. Die Beratungen trugen maßgeblich dazu bei, wie gewählt und eingesetzt werden sollte, wer die künftige Verfassungsordnung ausarbeiten sollte. -
Paulskirchenverfassung / Deutsche Reichsverfassung (1849)
Die von der Nationalversammlung in Frankfurt beschlossene Reichsverfassung von 1849 war ein zentrales Reformprojekt der Revolution. Sie sah eine konstitutionelle Monarchie vor und definierte Grundrechte sowie die Zuständigkeiten von Reichsorganen. Obwohl die Verfassung letztlich nicht dauerhaft in Kraft trat, gilt sie als bedeutender Meilenstein für die Entwicklung des deutschen Verfassungsstaats. -
Verfassungskrise im Deutschen Bund (u. a. 1830–1840er Jahre)
Der Deutsche Bund, ein Staatenbund unter Führung Österreichs und Preußens, geriet im Vormärz immer wieder in politische Spannungen. Während Teile der Öffentlichkeit mehr nationale Einheit und Grundrechte forderten, blockierten konservative Mächte häufig Reformen. Diese anhaltenden Konflikte prägten den Weg in die Revolution von 1848 und beeinflussten entscheidend, welche politische Ordnung nach dem Umbruch entstehen konnte.
- 1821: Beginn des Griechischen Unabhängigkeitskriegs
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich
- 1848: Revolutionen in Europa
- 1853: Beginn des Krimkriegs
- 1859: Schlacht von Solferino (Zweiter Italienischer Unabhängigkeitskrieg)
- 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
- 1866: Österreichisch-Preußischer Krieg (Schlacht bei Königgrätz)
- 1871: Ausrufung des Deutschen Kaiserreichs
- 1889: Eröffnung des Eiffelturms
- Griechischer Unabhängigkeitskrieg (ab 1821) Der im Jahr 1821 beginnende Aufstand der Griechen gegen die osmanische Herrschaft gilt als entscheidender Schritt auf dem Weg zur Gründung eines unabhängigen griechischen Staates. Der Konflikt entwickelte sich über Jahre zu einem auch international beachteten Krieg, in dem sowohl militärische Auseinandersetzungen als auch diplomatische Bemühungen um Unterstützung eine zentrale Rolle spielten. Schließlich führten politische Entscheidungen der Großmächte und weitere militärische Ereignisse zur Anerkennung Griechenlands als unabhängiger Staat.
- Revolution von 1848/1849 Die Revolution von 1848/1849 war eine europaweit ausstrahlende Umbruchsbewegung, die auch in den Staaten des Deutschen Bundes zu Forderungen nach nationaler Einheit und mehr politischer Mitsprache führte. In der ersten Phase kam es zu massiven Protesten und Reformbestrebungen, unter anderem in Form von Versammlungen und verfassungsbezogenen Projekten. Obwohl die Revolution militärisch und politisch schließlich scheiterte, prägten ihre Ideen und Erfahrungen den weiteren Weg zu modernen Verfassungs- und Nationalstaatskonzepten.
- Deutsche Reichsgründung (1871) Mit der Reichsgründung im Jahr 1871 wurde das Deutsche Kaiserreich nach dem Sieg im Deutsch-Französischen Krieg proklamiert. Dieser Schritt stellte einen grundlegenden politischen Wandel dar: Aus vielen Einzelstaaten entstand ein einheitlich(er) strukturierter Nationalstaat unter preußischer Führung. Die Gründung wirkte sich nicht nur auf die Außenpolitik aus, sondern beeinflusste auch gesellschaftliche, wirtschaftliche und machtpolitische Entwicklungen in den Jahrzehnten danach.
- 1822: Unabhängigkeit von Brasilien
- 1824: Schlacht von Ayacucho
- 1825: Ende des Brasilianischen Reiches (Kaiserreich von Brasilien wird gegründet)
- 1828: Unabhängigkeit Griechenlands beginnt nach dem Griechischen Unabhängigkeitskrieg
- 1830: Juli-Revolution in Frankreich
- 1831: Beginn des Belgischen Aufstands gegen das Vereinigte Königreich der Niederlande
- 1833: Factory Act im Vereinigten Königreich (erste bedeutende Fabrikgesetzgebung)
- 1842: Vertrag von Nanking im Ersten Opiumkrieg
- 1847: Beginn des Aufstands der Chartisten in Teilen des Vereinigten Königreichs
2. Dezember 1823: Mit der Monroe-Doktrin formulierte US-Präsident James Monroe in einer Botschaft an den Kongress eine neue Grundlinie der amerikanischen Außenpolitik. Europa sollte keine neuen Kolonien in Amerika schaffen; zugleich wurde ein Nichteinmischungsprinzip in die Belange beiderseits des Atlantiks betont. Praktisch wurde daraus langfristig ein Anspruch der USA, Einfluss auf den amerikanischen Kontinent auszuüben und europäische Machtpolitik dort zu verhindern. Die Doktrin prägte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein die US-Politik und wird bis heute als wichtiger Meilenstein für das Selbstverständnis der Vereinigten Staaten wahrgenommen.
1. Januar 1834: Der Deutsche Zollverein trat in Kraft. Mit ihm schlossen sich zunächst zahlreiche Staaten im Deutschen Bund zu einer einheitlichen Zoll- und Handelspolitik zusammen und beseitigten weitgehend die zuvor stark unterschiedlichen Binnenzölle. Dadurch wurden Warenströme erleichtert, Preise vergleichbarer und der Markt für viele Unternehmen größer und planbarer. Besonders wichtig war, dass der Zollverein nicht nur wirtschaftliche Vorteile brachte, sondern auch die staatenübergreifende Zusammenarbeit förderte und die wirtschaftliche Integration beschleunigte—ein Prozess, der später als Wegbereiter für die politische Einigung in Deutschland gesehen wird.
1847 (im Höhepunkt der Großen Hungersnot in Irland): Die schon 1845 einsetzende Kartoffelkrankheit führte in diesem Jahr zu besonders verheerenden Folgen. Da Kartoffeln für weite Teile der Bevölkerung das wichtigste Grundnahrungsmittel waren, bedeutete ihr Ausfall unmittelbaren Mangel an Nahrung. In Irland kam es zu einer dramatischen Zunahme von Hungersterben, Vertreibungen und Krankheitsausbrüchen (u. a. durch schlechte Ernährung und überlastete Versorgung). Die Hilfsmaßnahmen konnten das Ausmaß der Krise nicht ausreichend abfedern, was langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Schäden hinterließ. Zugleich verstärkte sich die massenhafte Auswanderung nach Nordamerika und in andere Regionen erheblich—mit nachhaltigen Auswirkungen auf Demografie und Politik.
- 1822: Unabhängigkeitserklärung von Brasilien und Proklamation als Kaiserreich unter Pedro I.
- 1823: Monroe-Doktrin wird von US-Präsident James Monroe verkündet.
- 1824: Schlacht von Ayacucho, die entscheidende Schlacht für die Unabhängigkeit Perus und Südamerikas von Spanien.
- 1825: Eröffnung der ersten öffentlichen Eisenbahnstrecke für den Personenverkehr, die Stockton and Darlington Railway in England.
- 1826: Gründung der Universität Oslo in Norwegen, ursprünglich als Königliche Friedrichs-Universität.
- 1827: Die Schlacht von Navarino, die einen entscheidenden Beitrag zur griechischen Unabhängigkeit von osmanischer Herrschaft leistet.
- 1829: Der Vertrag von Adrianopel beendet den Russisch-Osmanischen Krieg von 1828-1829.
- 1830: Julirevolution in Frankreich, die zur Abdankung von König Karl X. führt und die Julimonarchie einleitet.
- 1831: Michael Faraday entdeckt das Prinzip der elektromagnetischen Induktion.
- 1832: Choleraepidemie in Europa erreicht ihren Höhepunkt und verbreitet sich weltweit.
- 1837: Das viktorianische Zeitalter beginnt mit der Thronbesteigung von Königin Victoria im Vereinigten Königreich.
- 1845: Texas tritt als 28. Bundesstaat den Vereinigten Staaten bei.
Ein bedeutendes Ereignis in diesem Zeitraum war die Unabhängigkeit Brasiliens. Am 7. September 1822 erklärte Dom Pedro, der Kronprinz von Portugal, die Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal. Diese Unabhängigkeitserklärung führte zu einem politischen Umbruch in der Region und zur Gründung des Kaiserreichs Brasilien mit Dom Pedro als Kaiser. Der anschließende Krieg um die Unabhängigkeit dauerte bis 1824 und markierte den Beginn einer neuen politischen Ära in Südamerika.
Ein weiteres wichtiges Ereignis war die Juli-Revolution in Frankreich, die 1830 stattfand. Diese Revolution führte zum Sturz des letzten bourbonischen Königs, Karl X., und zur Errichtung der konstitutionellen Monarchie unter dem "Bürgerkönig" Louis-Philippe. Die Revolution wurde durch Unzufriedenheit mit der Herrschaft Karls X. und seiner restriktiven politischen Maßnahmen ausgelöst. Sie hatte weitreichende Auswirkungen auf die politische Landschaft Europas und inspirierte Revolten in anderen Ländern.
Wichtig ist auch die Große Hungersnot in Irland, die zwischen 1845 und 1852 stattfand, obwohl sie bereits 1847 entscheidende Wendungen nahm. Die Hungersnot wurde durch einen Kartoffelfäulepilz verursacht, der die Hauptnahrungsquelle der irischen Bevölkerung zerstörte. Sie führte zu massiven Hungersnöten, einer erheblichen Bevölkerungsreduktion durch Tod und Auswanderung, und hatte lang anhaltende Folgen für Irland, einschließlich tiefgreifender sozialer und wirtschaftlicher Veränderungen. Diese Krise führte zu anhaltender Bitterkeit und verschärfte die politischen Spannungen mit Großbritannien.
- 1822: Brasilien erklärt seine Unabhängigkeit von Portugal.
- 1823: Das Monroe-Doktrin wird von US-Präsident James Monroe verkündet.
- 1824: Erste mexikanische Verfassung wird verabschiedet.
- 1825: Bolivien erklärt seine Unabhängigkeit von Spanien.
- 1826: Gründung der ersten deutschen Technischen Hochschule in Karlsruhe.
- 1827: Vertrag von Mangualde zwischen Portugal und Brasilien, offiziell anerkennt Brasiliens Unabhängigkeit.
- 1828: Beginn des Griechischen Unabhängigkeitskrieges.
- 1830: Julirevolution in Frankreich führt zur Abdankung von König Karl X.
- 1831: Das belgische Königreich wird unter König Leopold I. gegründet.
- 1837: Viktoria wird Königin von Großbritannien.
- 1840: Beginn der Elsässischen Kartoffelfäule, die Europa verwüstet.
- 1844: Erstes Telegrafen-Morsegerät wird in den USA in Betrieb genommen.
1. Die Gründung der ersten deutschen Eisenbahnstrecke: Am 7. Dezember 1835 fuhr die erste deutsche Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth. Diese historische Fahrt mit der Lokomotive "Adler" markierte den Beginn des Schienenverkehrs in Deutschland und läutete eine Ära der Industrialisierung und des wirtschaftlichen Aufschwungs ein. Weitere Details können auf der deutschen Wikipedia-Seite zur Bayerische Ludwigsbahn gefunden werden.
2. Hambacher Fest: Dieses Fest fand vom 27. Mai bis 1. Juni 1832 auf dem Hambacher Schloss statt. Es war eine wichtige politische Versammlung in der Geschichte der deutschen Demokratiebewegung. Tausende Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten forderten mehr Freiheit und nationale Einheit, was die Ereignisse der Revolution von 1848 maßgeblich beeinflusste. Mehr Informationen gibt es auf der Wikipedia-Seite zum Hambacher Fest.
3. Göttinger Sieben: Am 18. November 1837 protestierten sieben Professoren der Universität Göttingen gegen die Aufhebung der liberalen Verfassung des Königreichs Hannover durch König Ernst August I. Diese Professoren, die als "Göttinger Sieben" bekannt wurden, verloren ihre Positionen, prägten aber nachhaltig das politische Bewusstsein in Deutschland. Weitere Informationen sind auf der Wikipedia-Seite zu den Göttinger Sieben zu finden.