1789 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1822 – Unabhängigkeit Mexikos (Ende des mexikanischen Unabhängigkeitskriegs)
- 1824 – Beginn der Brasilianischen Kaiserzeit (Abdankung des portugiesischen Kaisers bzw. Unabhängigkeit wird konsolidiert)
- 1826 – Schlacht von Ayacucho (entscheidender Sieg im Unabhängigkeitskrieg Perus)
- 1827 – Schlacht von Navarino (entscheidende Seeschlacht im Griechischen Unabhängigkeitskrieg)
- 1828 – Vertrag von Adrianopel (Ende des Griechischen Unabhängigkeitskriegs, Anerkennung griechischer Autonomie)
- 1830 – Julirevolution in Frankreich
- 1831 – Beginn der belgischen Revolution
- 1842 – Vertrag von Nanking (Ende des Ersten Opiumkriegs zwischen Großbritannien und China)
- 1850 – Vertrag von Paris (Abkommen zum Ende des Krimkriegs, vor allem in Bezug auf grundlegende Kriegsregelungen)
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1823 wurde mit der Monroe-Doktrin eine außenpolitische Grundlinie der Vereinigten Staaten formuliert: Europäische Mächte sollten sich demnach nicht weiter in Angelegenheiten der westlichen Hemisphäre einmischen. Die Erklärung war vor allem eine Reaktion auf die lateinamerikanischen Unabhängigkeitsbewegungen und auf Befürchtungen, dass europäische Staaten diese wieder rückgängig machen könnten. In der Praxis prägte die Doktrin das spätere Selbstverständnis der USA als Schutz- und Einflussmacht in Amerika und bildete langfristig eine Grundlage für weitere US-Strategien im internationalen System.
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1848/1849 erfasste die Revolution von 1848/1849 weite Teile Europas und erreichte besonders in den deutschen Staaten eine enorme Dynamik. In vielen Städten kam es zu Massenprotesten und Barrikadenkämpfen; zentrale Forderungen waren bürgerliche Freiheiten, politische Teilhabe und die Schaffung einer einheitlicheren, liberaleren Ordnung. Höhepunkt der deutschen Entwicklung war die Frankfurter Nationalversammlung, die eine Verfassung ausarbeiten sollte. Trotz des großen politischen Aufbruchs scheiterten jedoch viele Vorhaben letztlich an Konflikten zwischen liberalen, demokratischen und monarchisch-konservativen Kräften sowie an der militärischen und politischen Rückeroberung durch restaurative Positionen.
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Im Jahr 1850 kam es zur Olmützer Punktation, einer entscheidenden politischen Weichenstellung im deutschen Raum. Sie war eng mit dem Konflikt zwischen Österreich und Preußen darüber verbunden, wer die Führung im Deutschen Bund übernehmen sollte. Nach der vorherigen Zuspitzung (u. a. mit militärischen und machtpolitischen Drohkulissen) führten Verhandlungen dazu, dass Preußen letztlich zurücksteckte und Österreich seine dominierende Stellung wieder ausbauen konnte. Die Punktation trug damit dazu bei, die Verfassungskonflikte der Revolutionsjahre zunächst zu entschärfen, aber auch die Perspektive auf einen schnellen nationalen Wandel durch eine demokratische Reichsordnung deutlich zu verschieben.
- 1822: Unabhängigkeit Brasiliens von Portugal
- 1823: Verkündung der Monroe-Doktrin durch die USA
- 1830: Julirevolution in Frankreich und Beginn der Julimonarchie
- 1848: Europäische Revolutionen („Revolutionsjahr 1848“)
- 1851: Eröffnung der Weltausstellung („Great Exhibition“) in London
- 1859: Zweiter Italienischer Unabhängigkeitskrieg (u. a. Schlacht bei Solferino)
- 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
- 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
- 1886: Einweihung der Freiheitsstatue in New York
- Monroe-Doktrin (1823) — Die US-amerikanische Außenpolitik erklärte, dass die weitere Kolonialisierung europäischer Mächte in Amerika als unzulässig betrachtet werde. Die Erklärung prägte die Beziehungen zwischen den USA und europäischen Staaten erheblich und beeinflusste langfristig das Selbstverständnis der US-Politik in der westlichen Hemisphäre.
- Gründung der Ersten Internationale (1864) — 1864 wurde in London die Internationale Arbeiterassoziation gegründet, oft auch als Erste Internationale bezeichnet. Ziel war es, Arbeiterbewegungen und sozialistische Kräfte in verschiedenen Ländern zu vernetzen und für bessere Arbeitsbedingungen sowie politische Rechte zu mobilisieren. Das Ereignis gilt als wichtiger Schritt hin zur organisatorischen Internationalisierung der Arbeiterbewegung.
- Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs (1861–1865) — Der Bürgerkrieg begann 1861 und gehört in die von Ihnen geforderte Zeitspanne. Er wurde vor allem durch den Konflikt zwischen den nordstaatlichen Industriebereichen und den südstaatlichen Wirtschaftsstrukturen sowie durch die Frage der Sklaverei und ihrer Ausweitung ausgelöst. Der Krieg führte zu tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in den USA.
- 1822: Unabhängigkeitserklärung Brasiliens
- 1830: Belgische Revolution und Entstehung eines unabhängigen Belgiens
- 1833: Verabschiedung des britischen Factory Act (gesetzliche Einschränkungen der Kinderarbeit)
- 1848: Europäische Revolutionen („Märzrevolution“ in vielen Ländern)
- 1859: Zweiter Italienischer Unabhängigkeitskrieg (Schlacht von Solferino)
- 1863: Emanzipationsproklamation in den USA
- 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
- 1878: Vertrag von Berlin (Neuordnung auf dem Balkan nach dem Russisch-Türkischen Krieg)
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg (u. a. Schlacht von Santiago de Cuba)
- Berliner Kongress (13. Juni bis 13. Juli 1878): Auf dem Berliner Kongress einigten sich die europäischen Großmächte über die Neuordnung nach dem Russisch-Osmanischen Krieg. Dabei wurden unter anderem Bestimmungen für den Balkan festgelegt, die Lage in Rumelien neu geregelt und die Grundlage für verschiedene Folgeentwicklungen im Osmanischen Reich und in Südosteuropa gelegt.
- Deutsch-Französischer Krieg (1870/1871): Der Krieg zwischen dem Deutschen Reich (nach der Reichsgründung im Kontext der Reichsbestrebungen) und dem Zweiten Französischen Kaiserreich führte zu einer Niederlage Frankreichs. Die politischen Folgen waren weitreichend: 1871 wurde das Deutsche Reich im Spiegelsaal von Versailles proklamiert, und der Frieden von Frankfurt (1871) brachte u. a. Gebietsabtretungen sowie hohe Reparationszahlungen.
- Revolution von 1848/1849: Die Revolutionen in vielen deutschen Staaten stellten einen entscheidenden Versuch dar, politische Mitbestimmung und nationale Einheit durchzusetzen. Trotz ihres Scheiterns prägten die Ereignisse die weitere Entwicklung in Richtung Verfassungsstaat und demokratischer Reformen nachhaltig und beeinflussten spätere politische Strömungen im Kaiserreich.
- 1823: Interventionsbeginn der „Hunderttausend Söhne“ zur Niederschlagung der Liberalen in Spanien
- 1824: Gründung der Deutschen Burschenschaften an der Universität Jena
- 1825: Beginn der regulären Dampfschifffahrt auf dem Rhein (erste Linien)
- 1828: Untergang der spanischen Kolonialherrschaft auf dem Festland durch beginnende Unabhängigkeitskriege
- 1830: Julirevolution in Frankreich stürzt König Karl X.
- 1830: Beginn der Polnischen Novemberrevolution gegen das Russische Reich (1830–1831)
- 1831: Hambacher Fest als große demokratisch-nationale Kundgebung
- 1840: Beginn des Ersten Opiumkriegs zwischen dem Britischen Empire und dem Qing-Kaiserreich (1840–1842)
- 1848: Revolutionen in Europa, u. a. in Deutschland (Märzrevolution)
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Im Jahr Hunderttausend Söhne (Spanienfeldzug 1823) griff Frankreich unter König Karl X. militärisch in Spanien ein, um die dortige liberale Verfassung rückgängig zu machen und König Ferdinand VII. gegen die Revolutionäre zu sichern. Anlass war der Konflikt zwischen den Anhängern der konstitutionellen Ordnung und den restaurationswilligen Kräften. Die Intervention setzte sich zwar militärisch rasch durch, machte aber zugleich deutlich, wie stark die europäischen Mächte die Stabilität im Sinne der Restauration überwachen wollten und welche Grenzen nationalen Reformbewegungen gesetzt wurden.
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Die Julierevolution von 1830 in Frankreich entstand aus politischer Unzufriedenheit mit der Regierung Karls X. (u. a. wegen restriktiver Verfassungsentscheidungen). Infolge von Straßendemonstrationen und Kämpfen gelang es oppositionellen Kräften, den König zu stürzen. Es folgte die Machtübernahme der Julimonarchie unter Louis-Philippe. Die Ereignisse wirkten über Frankreich hinaus: In Teilen Europas gaben sie Hoffnung auf Reformen, verschärften jedoch auch die Sorge konservativer Regierungen vor weiteren revolutionären Entwicklungen.
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In den deutschen Staaten begann im Jahr 1848 die Märzrevolution als Teil der europaweiten Revolutionswelle. Auslöser waren unter anderem wirtschaftliche Not, politische Zensur und der Wunsch nach mehr Mitbestimmung. Proteste und Aufstände führten dazu, dass Regierungen unter Druck gerieten und Reformen bzw. liberale Forderungen lauter wurden. Besonders prägend war die Dynamik, die schließlich zur Nationalversammlung und zur Suche nach einer deutschen Verfassungsordnung führte – ein Schritt, der das politische Denken nachhaltig veränderte, auch wenn die Revolutionen am Ende nicht überall ihre Ziele vollständig durchsetzen konnten.
- 1823: Beginn der Französischen Intervention in Spanien (Sankt-Luis-Intervention) zugunsten der Monarchie.
- 1824: Tod von Napoleon Bonaparte auf der Insel Sankt Helena.
- 1825: Gründung des Deutschen Bundes als Folge der Deutschen Bundesakte.
- 1826: Beginn des Griechenlandkriegs gegen das Osmanische Reich (griechische Unabhängigkeitsbewegung).
- 1828: Bekanntgabe der Reformen im Osmanischen Reich durch Sultan Mahmud II. (u. a. Militärreformen).
- 1830: Beginn der Julirevolution in Frankreich und Sturz Karls X.
- 1831: Ausbruch des Januaraufstands in Polen gegen die russische Herrschaft.
- 1840: Friedrich Wilhelm IV. wird König von Preußen; Beginn stärkerer politischer Auseinandersetzungen im Vormärz.
- 1848: Märzrevolution in den deutschen Staaten mit der Forderung nach bürgerlichen Rechten und Verfassungen.
- Monroe-Doktrin (1823) – Am 2. Dezember 1823 verkündete US-Präsident James Monroe in seiner Botschaft an den Kongress eine Grundsatzlinie zur Außenpolitik: Europäische Mächte sollten keine weiteren Kolonien oder Einmischungen in den unabhängigen Staaten Amerikas vornehmen. Die Doktrin bildete eine Weichenstellung für das Verhältnis der USA zu Lateinamerika und prägte lange Zeit das Verständnis einer „westlichen Hemisphäre“ unter US-Einfluss.
- Hambacher Fest (1832) – Am 27. Mai 1832 kamen in Hambach bei Neustadt an der Weinstraße Tausende Menschen zusammen. Das „Hambacher Fest“ wurde zu einem sichtbaren Höhepunkt der liberal-nationalen Bewegung im Deutschen Bund: gefordert wurden u. a. mehr politische Freiheiten, nationale Einheit und Rechte für das Volk. Die Versammlung, an der viele Liberale und Demokraten beteiligt waren, führte zugleich zu scharfer Beobachtung und Repression durch die Obrigkeiten.
- Revolutionen 1848/1849 in Deutschland (1848) – Im Zuge der europäischen Revolutionswellen brach 1848 auch in den Staaten des Deutschen Bundes eine breite Umbruchbewegung aus. Ausgehend von Protesten und Unruhen gegen bestehende politische Verhältnisse wurden in vielen Orten Reformen und eine stärkere nationale Ordnung verlangt. Zu den entscheidenden Stationen gehörten die Märzbewegung und später die Arbeit der Frankfurter Nationalversammlung, die eine Verfassung für ein geeintes Deutschland erarbeiten sollte—bei zugleich starkem Widerstand und letztlich gescheiterten Umsetzungsversuchen.