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1787 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1845
  • 1848: Märzrevolution in Deutschland
  • 1853–1856: Krimkrieg
  • 1859: Beginn der Italienischen Einigung (Schlacht von Solferino)
  • 1861–1865: Amerikanischer Bürgerkrieg
  • 1864: Preußisch-österreichischer Krieg (Deutsch-Dänischer Krieg)
  • 1866: Deutscher Krieg (Austritt Österreichs aus dem Deutschen Bund)
  • 1870–1871: Deutsch-Französischer Krieg und Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1896: Zweiter Burenkrieg beginnt (Beginn der britischen Invasion in der Südafrikanischen Republik)
  • 1914–1918: Erster Weltkrieg
  • Deutsche Reichsgründung (1871)
    Nach dem Deutsch-Französischen Krieg gelang es den deutschen Staaten, unter preußischer Führung ein geeintes Kaiserreich zu bilden. Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal von Versailles der deutsche Kaiserproklamiert. Das Ereignis veränderte die europäische Machtbalance nachhaltig, stärkte nationalstaatliche Strukturen in Deutschland und prägte die politische Entwicklung der folgenden Jahrzehnte.

  • Berliner Kongress (1884/1885)
    Auf dem Berliner Kongress einigten sich die europäischen Großmächte auf Regeln für die “Aufteilung Afrikas” und die koloniale Einflussnahme im afrikanischen Raum. Dabei wurden u. a. Prinzipien für die Anerkennung von Besitzansprüchen festgelegt. Das Ergebnis war eine Phase beschleunigter kolonialer Expansion, die tiefgreifende politische, wirtschaftliche und soziale Folgen für viele Regionen Afrikas hatte.

  • Europäischer Friedensschluss: Vertrag von Brest-Litowsk (1918)
    Der Vertrag von Brest-Litowsk beendete am Ende vor allem zwischen dem Deutschen Reich und Russland den Kriegsteil im Osten im Kontext des Ersten Weltkriegs. Er wurde 1918 geschlossen, beruhte aber auf Entwicklungen und Verhandlungen ab 1917. Die Abschlüsse führten zu erheblichen territorialen Veränderungen und hatten spürbare Auswirkungen auf die Kriegsführung sowie die politische Lage in Europa.
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1845
  • 1846–1848: Zweiter Opiumkrieg
  • 1848: Februarrevolution in Frankreich
  • 1861–1865: Amerikanischer Bürgerkrieg
  • 1864: Zweiter Deutsch-Dänischer Krieg
  • 1866: Deutscher Krieg
  • 1870–1871: Deutsch-Französischer Krieg
  • 1905: Erste Russische Revolution
  • 1914–1918: Erster Weltkrieg
  • 1933: Machtübertragung an die NSDAP in Deutschland

Die Revolution von 1848/1849 erschütterte die deutschen Staaten: Auslöser waren unter anderem wirtschaftliche Not, politische Unzufriedenheit und Forderungen nach mehr Mitbestimmung. In vielen Städten kam es zu Aufständen, und die Frankfurter Nationalversammlung versuchte, eine demokratische Verfassung zu schaffen. Trotz einzelner Erfolge scheiterte die Bewegung letztlich, weil die Fürstenherrschaft wieder gestärkt wurde und sich die Kräfte nicht dauerhaft gegen die monarchischen Strukturen durchsetzen konnten.

Mit der Deutschen Reichsgründung 1871 entstand im Ergebnis des Deutsch-Französischen Krieges ein geeintes deutsches Kaiserreich unter preußischer Führung. Die politische Neuordnung veränderte die Machtverhältnisse in Europa nachhaltig und führte zu einer neuen Rolle Deutschlands als Großmacht. Zentral war dabei auch die damit verbundene Neustrukturierung von Verwaltung, Militär und Staatsfinanzen im Reich.

Der Erste Weltkrieg begann 1914 und entwickelte sich schnell zu einem weltweiten Konflikt, der Millionen Opfer forderte und Gesellschaften tief veränderte. Neue Kriegstechniken, groß angelegte Materialschlachten und eine lange Dauer des Krieges führten zu schweren wirtschaftlichen Belastungen und zu massiven politischen Umbrüchen. In vielen Ländern trugen die Folgen des Krieges – unter anderem soziale Spannungen, Versorgungsprobleme und Vertrauenskrisen – maßgeblich zu Instabilitäten bei.

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1846
  • 1846: Beginn des Zweiten Anglo-Afghanischen Krieges (1846–1847)
  • 1846: Ausbruch des Ersten Opiumkriegs (1840–1842) war zwar früher, 1846 eskalierte jedoch der britische Druck in China im Rahmen der fortdauernden Konflikte
  • 1846: Beginn des US-amerikanischen Mexikanisch-Amerikanischen Krieges (1846–1848)
  • 1846: Aufstand in Irland und Beginn der Großen Hungersnot (1845–1852) verschärfte sich 1846 deutlich
  • 1846: Massaker von Großbritannien an der Siedlung Fort Dearborn? (Hinweis: ab 1846 begann die Eskalation in den Konflikten um den Nordwesten; konkrete Schlacht variiert)
  • 1846: Beginn der Kundschafterexpedition von John C. Frémont in Kalifornien (1846–1847)
  • 1846: Havarie und Rettungsaktion rund um die Donner Party ging 1846 weiter (1846–1847)
  • 1847: Vertrag von Nanking wird nach dem Ersten Opiumkrieg 1842 geschlossen, doch 1847 fanden weitere Umsetzungen und Verhandlungen statt
  • 1847: Befreiungs- und Unabhängigkeitsbewegungen in Südamerika; Verlauf mehrerer Kampagnen gegen die spanische Herrschaft erreichte 1847 entscheidende Etappen
  • Am 8. Mai 1846: Schlacht von Palo Alto markierte einen frühen Höhepunkt des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges im US-Bundesstaat Texas. In der Schlacht trafen mexikanische Truppen unter General Mariano Arista auf eine zahlenmäßig überlegene US-Formation. Trotz der beiderseitigen Verluste zeigte sich, dass moderne Artillerietaktiken und das geordnete Vorgehen der US-Streitkräfte in den folgenden Monaten entscheidend sein würden. Die Auseinandersetzung wird häufig als Beginn einer Phase betrachtet, in der der Konflikt in der Region schnell eskalierte und größere Offensiven beider Seiten möglich machte.

  • Der Vertrag von Oregon (15. Juni 1846) regelte die lange umstrittene Grenzziehung zwischen den Vereinigten Staaten und dem britischen Nordamerika (heute vor allem Kanada) im Westen Nordamerikas. Besonders wichtig war die Entscheidung zur Teilung/Abgrenzung entlang des 49. Breitengrades, wodurch der „Oregon-Konflikt“ entschärft und ein möglicher Krieg verhindert wurde. Der Vertrag hatte weitreichende Folgen: Er schuf klare territoriale Voraussetzungen für spätere Entwicklungen im pazifischen Raum, beeinflusste die Migration und prägte die politische Lage bis zur späteren Aufnahme weiterer Gebiete in die USA.

  • In Irland verschärfte sich in den Jahren 1846/1847 die Große Hungersnot („Irish Potato Famine“) dramatisch. Nachdem die Kartoffelfäule bereits 1845 begonnen hatte, führten wiederholte Missernten und eine dauerhaft schlechte Versorgungslage 1846 zu massiven Notständen. 1847 setzte sich die Katastrophe fort: Krankheiten breiteten sich aus, die Sterblichkeit stieg deutlich, und Hunderttausende Menschen wurden zusätzlich durch Armut und fehlende Arbeitsmöglichkeiten in die Emigration getrieben. Die Hungersnot prägte danach Gesellschaft, Demografie und Politik nachhaltig – und gilt bis heute als einer der folgenreichsten Einschnitte in der irischen Geschichte.

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1846
  • 1846: Beginn des Zweiten Opiumkriegs (bis 1860)
  • 1853: Beginn des Krimkriegs (bis 1856)
  • 1857: Beginn des Indischen Aufstands (Sepoy-Rebellion)
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1866: Preußisch-österreichischer Krieg (Deutscher Krieg)
  • 1867: Gründung des Norddeutschen Bundes
  • 1870: Beginn des Deutsch-Französischen Kriegs
  • 1905: Revolution in Russland (erste Russische Revolution)
  • 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs

1848/49 kam es im Zuge der europäischen Revolutionswelle zur Deutschen Revolution 1848/1849. Ausgelöst durch wirtschaftliche Not, politische Forderungen nach mehr Mitbestimmung und den Wunsch nach nationaler Einheit, gingen in vielen Städten Demonstrationen, Aufstände und Streiks hervor. Höhepunkt war die Arbeit der Frankfurter Nationalversammlung, die eine demokratische Reichsverfassung ausarbeitete; letztlich scheiterte die Revolution jedoch an anhaltenden Machtkonflikten und der Wiederherstellung konservativer Kräfte.

Mit der Reichsgründung 1871 entstand im Deutschen Kaiserreich ein geeintes Nationalstaatssystem unter preußischer Führung. Nach dem Sieg im Krieg gegen Frankreich (1870/71) wurde am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles der deutsche Kaiser proklamiert. Politisch bedeutete dies die Neuordnung Europas durch eine erstarkte Großmachtstellung Deutschlands, während wirtschaftlich und verwaltungstechnisch der Ausbau einheitlicher Strukturen begann.

Im Jahr 1917 prägte die Oktoberrevolution in Russland entscheidend den weiteren Verlauf des Ersten Weltkriegs und die europäische Politik. Nach der vorangegangenen Februarrevolution und anhaltender Kriegs- und Versorgungskrise gewannen radikale Kräfte um die Bolschewiki an Einfluss. Der Sturz der provisorischen Regierung und die Etablierung der neuen sowjetischen Macht lösten tiefgreifende gesellschaftliche und politische Umwälzungen aus und beeinflussten die Beziehungen zwischen den europäischen Staaten bis weit über den Krieg hinaus.

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1846
  • 1846: USA erklären Mexiko den Krieg – Beginn des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges.
  • 1846: Oregon-Vertrag zwischen den USA und Großbritannien zur Grenzziehung im Oregongebiet wird unterzeichnet.
  • 1846: Schlacht von Monterrey im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg.
  • 1846: Erste erfolgreiche öffentliche Demonstration der Äthernarkose (William T. Morton in Boston).
  • 1846: Beginn der Auswanderung der Mormon-Pioniere nach Utah (Great Plains nach Westen).
  • 1847: Schlacht von Buena Vista im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg.
  • 1847: Eröffnung der Eisenbahnlinie Zürich–Baden (Schweiz).
  • 1847: James Young Simpson führt Chloroform in der Medizin/Chirurgie ein.
  • 1847: „Black ’47“ – Höhepunkt der Großen Hungersnot in Irland.

Der Oregon-Vertrag wurde am 15. Juni 1846 zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich geschlossen. Er regelte den Streit um das „Oregon-Territorium“ und setzte die Grenze entlang des 49. Breitengrads fest – vom Gebiet der Rocky Mountains bis zum Pazifik. Damit wurde eine drohende Eskalation zu einem Krieg in der Region abgewendet und die weitere Besiedlung sowie Verwaltung in Nordamerika konnten auf eine klare Grenzziehung ausgerichtet werden.

In der Schlacht von Buena Vista (22.–23. Februar 1847) kam es während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges zu einer der entscheidenden Auseinandersetzungen. US-Truppen unter General Zachary Taylor verteidigten in der Nähe der Stadt Buena Vista gegen ein starkes mexikanisches Aufgebot unter General Antonio López de Santa Anna. Obwohl die mexikanischen Kräfte zeitweise Druck ausübten, gelang es den USA, ihre Positionen zu behaupten; die Schlacht gilt daher als wichtiger Wendepunkt im militärischen Verlauf des Krieges im Süden Nordamerikas.

Der Sonderbundskrieg fand 1847 in der Schweiz statt und war ein kurzer, aber folgenreicher Bürgerkrieg. Dabei gerieten konservative katholische Kantone, die sich zum „Sonderbund“ zusammengeschlossen hatten, in Konflikt mit den liberalen Kräften, die eine stärkere zentrale Ordnung forderten. Nach bewaffneten Auseinandersetzungen mit militärischen Niederlagen der Sonderbundskantone wurde der Sonderbund aufgelöst. Der Krieg schuf die Voraussetzungen für die spätere Bundesstaatsgründung: Mit der neuen Bundesverfassung von 1848 wurde die Schweiz politisch neu geordnet.

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