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1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1851
  • 1853: Beginn des Krimkriegs.
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs.
  • 1865: Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs und Ermordung von Präsident Abraham Lincoln.
  • 1871: Deutsche Reichsgründung nach dem Deutsch-Französischen Krieg.
  • 1883: Erstes Treffen des Meridiankongresses in Washington, D.C.
  • 1896: Erste Olympische Spiele der Neuzeit in Athen.
  • 1905: Russische Revolution von 1905 und die Schlacht von Tsushima.
  • 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs.
  • 1917: Russische Oktoberrevolution, die zur Gründung der Sowjetunion führt.

Am 1. Januar 1863 trat die Emanzipationsproklamation in Kraft, die von US-Präsident Abraham Lincoln während des Bürgerkriegs erlassen wurde. Dieses Dokument erklärte alle Sklaven in den konföderierten Staaten für frei, obwohl es nicht unmittelbar die Sklaverei in den Grenzstaaten oder in den von der Union kontrollierten Teilen der Südstaaten beendete. Die Proklamation markierte jedoch einen entscheidenden Wendepunkt im Krieg und trug zur späteren Abschaffung der Sklaverei in den gesamten Vereinigten Staaten bei. Weitere Informationen finden Sie hier.

Am 28. Juni 1914 ereignete sich das Attentat von Sarajevo, bei dem der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie von Gavrilo Princip, einem bosnisch-serbischen Nationalisten, erschossen wurden. Dieses Ereignis löste eine Kette von Ereignissen aus, die letztlich zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten. Der Attentäter war Mitglied der organisation „Schwarze Hand“, die sich für die Unabhängigkeit südslawischer Gebiete vom österreichisch-ungarischen Reich einsetzte. Mehr dazu können Sie hier lesen.

Am 1. August 1914 erklärte das Deutsche Reich im Rahmen des Ersten Weltkriegs Russland den Krieg, nachdem Russland sich geweigert hatte, seine Truppen an der deutschen Grenze zu demobilisieren. Dies folgte auf die Mobilisierung Russlands, die als Antwort auf die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien erfolgte. Diese Kriegserklärung führte schnell zu einer Eskalation, die in einen Pan-Europäischen Krieg mündete. Weitere Details sind hier verfügbar.

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1852
  • 1852: Staatsstreich von Louis-Napoléon Bonaparte in Frankreich
  • 1853: Beginn des Krimkriegs (Kriegsausbruch zwischen Russland und dem Osmanischen Reich mit Beteiligung Frankreichs und Großbritanniens)
  • 1856: Pariser Vertrag beendet den Krimkrieg
  • 1859: Beginn des Sardinischen Kriegs gegen Österreich (Vorphase der italienischen Einigung)
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1862: Beginn der Schlacht von Antietam (Entscheidende Phase des Amerikanischen Bürgerkriegs)
  • 1863: Emanzipationsproklamation in den USA
  • 1870: Deutsch-Französischer Krieg beginnt
  • 1877: Russisch-türkischer Krieg beginnt (1877–1878)
  • Der Krimkrieg begann 1853 und wurde 1854/55 besonders intensiv geführt. Der Konflikt zwischen dem Russischen Kaiserreich und einer Allianz aus dem Osmanischen Reich, Großbritannien und Frankreich verlagerte sich vor allem auf die Halbinsel Krim. Auslöser waren Macht- und Einflussfragen im Osmanischen Reich sowie Streit um den Schutz christlicher Heiligtümer. Der Krieg gilt als einer der ersten „modernen“ Kriege mit groß angelegten Truppentransporten, dem Einsatz neuer Waffen und massiven Verwundetenproblemen.

  • Der Deutsche Krieg von 1866 zwischen Preußen und Österreich entschied endgültig die Führungsfrage im Deutschen Bund. Nach schnellen militärischen Erfolgen der preußischen Streitkräfte, unter anderem in der Schlacht bei Königgrätz, wurde Österreich aus der politischen Neuordnung verdrängt. Die Folge war eine Neuorganisation der deutschen Staaten: Preußen schuf die Grundlage für die Norddeutsche Konföderation, während der Deutsche Bund als übergreifende Ordnung praktisch beendet wurde.

  • Mit der Deutschen Reichsgründung 1871 entstand das Deutsche Kaiserreich. Hintergrund war der Sieg im Deutsch-Französischen Krieg (1870/71), der die bis dahin noch zersplitterten deutschen Staaten stärker zusammenführte. Am 18. Januar 1871 wurde Wilhelm I. in Versailles zum Kaiser ausgerufen, womit eine neue zentrale politische Struktur geschaffen wurde. Die Reichsgründung veränderte die Kräfteverhältnisse in Europa nachhaltig und prägte die folgenden Jahrzehnte der Innen- und Außenpolitik im Deutschen Reich.

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1852
  • 1852: Staatsstreich von Louis-Napoléon Bonaparte und Beginn des Zweiten Französischen Kaiserreichs
  • 1853: Beginn des Krimkriegs
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1866: Preußisch-Österreichischer Krieg (Deutscher Krieg)
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1876: Alexander Graham Bell erhält das Patent für das Telefon
  • 1884: Beginn der Berliner Afrika-Konferenz
  • 1905: Erste Russische Revolution (Revolution von 1905)
  • 1912: Untergang der RMS Titanic

Deutsch-Französischer Krieg (1870–1871): Der Konflikt zwischen dem seit 1867/1871 entstehenden Deutschen Reich und dem Zweiten Kaiserreich Frankreich endete mit einer entscheidenden Niederlage Frankreichs. Der Krieg stärkte die Position des Deutschen Reiches in Europa nachhaltig und führte zur Reichsgründung bzw. Festigung der deutschen Staatsordnung im Umfeld der militärischen Erfolge, einschließlich der Proklamation des Deutschen Kaiserreichs im Januar 1871.

Revolution von 1905 im Russischen Kaiserreich: 1905 erschütterten Streiks, Proteste und Aufstände das Zarenreich – ausgelöst u. a. durch die Niederlage im Russisch-Japanischen Krieg sowie durch soziale Not und politische Unzufriedenheit. Zu den wichtigsten Folgen zählten die Bildung bzw. Stärkung revolutionärer Strukturen sowie die Einberufung der ersten Duma; trotz späterer Einschränkungen zeigte das Ereignis, dass das System erheblichen Reform- und Krisendruck erlebte.

Balkankriege (1912–1913): Die Balkankriege waren eine Serie von Kriegen zwischen dem Osmanischen Reich und den Balkanstaaten sowie anschließend zwischen diesen Staaten untereinander. 1912 beginnend führten sie zu großen territorialen Verschiebungen in Südosteuropa und schwächten die Stellung des Osmanischen Reiches deutlich. Die Ergebnisse verschärften zudem die Spannungen zwischen den Mächten und beeinflussten damit den Weg in die instabilere europäische Lage der folgenden Jahre.

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1852
  • 1853–1856: Krimkrieg
  • 1854: Schlacht von Balaclava
  • 1857: Indischer Aufstand (Sepoy-Aufstand)
  • 1858: Indian Rebellion / Government of India Act (1858)
  • 1859: Zweiter Unabhängigkeitskrieg Italiens (Schlacht von Solferino)
  • 1861–1865: Amerikanischer Bürgerkrieg
  • 1862: Emanzipationsproklamation (1. Januar 1863, vorbereitet 1862)
  • 1866: Preußisch-Österreichischer Krieg und Deutscher Krieg
  • 1870–1871: Deutsch-Französischer Krieg

1853–1856: Der Krimkrieg brach zwischen dem Osmanischen Reich sowie Großbritannien und Frankreich einerseits und dem Russischen Kaiserreich andererseits aus. Der Konflikt wurde insbesondere auf der Krim ausgetragen und führte durch Belagerungen, Massenschicksale und die moderne Kriegsführung zu tiefgreifenden politischen Folgen in Europa. Mit dem Frieden von Paris 1856 wurde die russische Vormachtstellung im Schwarzen Meerraum deutlich geschwächt.

1859: Die Schlacht von Solferino war eine der entscheidenden Auseinandersetzungen im zweiten italienischen Unabhängigkeitskrieg. Inmitten hoher Verluste und massiver Not erkannte der Schweizer Henri Dunant das Ausmaß der Verwundetenversorgung als akutes gesellschaftliches Problem. Seine Eindrücke führten später zur Idee standardisierter Hilfe für Verwundete im Krieg und trugen maßgeblich zur Gründung der Rotkreuz-Bewegung bei.

1870–1871: Der Deutsch-Französische Krieg zwischen dem Deutschen Reich (unter Führung Preußens) und Frankreich veränderte die politische Ordnung Europas nachhaltig. Der Krieg gipfelte in bedeutenden Schlachten und endete mit der Niederlage Frankreichs; im Ergebnis wurde das Deutsche Reich gefestigt und im Januar 1871 proklamiert. Die anschließenden Nachwirkungen prägten die europäische Diplomatie und die Beziehungen zwischen den Staaten für Jahrzehnte.

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1852
  • 1852 – 20. März: Veröffentlichung von Harriet Beecher Stowes Roman Onkel Toms Hütte.
  • 1852 – 2. Dezember: Louis-Napoleon Bonaparte wird zum Kaiser Napoleon III. des Zweiten Französischen Kaiserreichs proklamiert.
  • 1852 – Veröffentlichung von Karl Marx’ Schrift Der 18. Brumaire des Louis Bonaparte.
  • 1853 – 16. April: Der erste Passagierzug der indischen Eisenbahnen fährt von Bombay nach Thane.
  • 1853 – 19. März: Die Taiping-Rebellen erobern Nanjing und machen es zu ihrer Hauptstadt.
  • 1853 – 30. November: Seeschlacht von Sinop zwischen russischer und osmanischer Flotte.
  • 1854 – 28. März: Großbritannien und Frankreich erklären Russland den Krieg (Beginn des Krimkriegs).
  • 1854 – 20. September: Schlacht von Alma (erste große Schlacht des Krimkriegs).
  • 1854 – 10. Juni: Wiedereröffnung des Crystal Palace in Sydenham bei London.
  • 1852: Mit der Proklamation des Zweiten Französischen Kaiserreichs etablierte sich Louis-Napoléon Bonaparte als Napoleon III. Nach einem politischen Umschwung im Vorfeld wurde die bisherige Republik faktisch beendet und die Staatsmacht stärker zentralisiert. Das Kaiserreich knüpfte dabei zugleich an napoleonische Traditionen an und prägte die französische Politik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nachhaltig.
  • 1853: Der Krimkrieg nahm seinen Anfang, als der Konflikt zwischen dem Osmanischen Reich und dem Russischen Kaiserreich eskalierte. Der Streit um den Einfluss im östlichen Mittelmeer und insbesondere um Schutzrechte in den heiligen Stätten in Palästina wurde zum Auslöser, während diplomatische Spannungen bereits zuvor stark zugenommen hatten. In der Folge weitete sich der Krieg zu einem europäischen Großkonflikt aus.
  • 1854: In der entscheidenden Phase des Krimkriegs kam es zur Schlacht von Balaklawa, in der russische Truppen versuchten, die Belagerer um Sewastopol zu treffen. Die Kämpfe führten zu schweren Verlusten auf beiden Seiten und zeigten, wie verlustreich moderne Artillerie- und Infanteriegefechte in der Mitte des 19. Jahrhunderts waren. Strategisch trug der Ausgang der Schlacht dazu bei, den Belagerungscharakter des Krieges weiter zu verfestigen.
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