1776 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1651: Die Navigation Acts werden vom englischen Parlament verabschiedet, um die Handelsgrößen der Kolonien mit England zu sichern.
- 1652: Beginn des Ersten Englisch-Niederländischen Krieges, ausgelöst durch Handelskonflikte zwischen England und den Niederlanden.
- 1653: Oliver Cromwell löst das Rumpfparlament auf und etabliert das Protektorat, womit er zum Lordprotektor von England, Schottland und Irland wird.
- 1654: Ende des Ersten Englisch-Niederländischen Krieges mit dem Vertrag von Westminster, der den Konflikt beendet und den Frieden wiederherstellt.
- 1660: Die Stuart-Restauration erfolgt, als König Karl II. den englischen Thron besteigt und die Monarchie in England wiedereinführt.
- 1665: Ausbruch der Großen Pest in London, die eine der tödlichsten und verheerendsten Pestepidemien in der Geschichte Londons darstellt.
- 1666: Der Große Brand von London bricht aus und zerstört weite Teile der Stadt, was zu umfangreichen Wiederaufbauarbeiten führt.
- 1670: Gründung der Hudson’s Bay Company durch ein königliches Charter von König Karl II., um den Handel in Kanada zu fördern.
- 1672: Beginn des Franco-Niederländischen Krieges, als König Ludwig XIV. von Frankreich die Niederlande angreift.
1. Am 3. September 1651 fand die Schlacht von Worcester statt, die den letzten bedeutenden Konflikt im Englischen Bürgerkrieg darstellte. Oliver Cromwells Streitkräfte besiegten die Royalisten unter König Karl II. Diese Schlacht markierte das Ende der royalistischen Bedrohung für die New Model Army. Karl II. musste fliehen und verbrachte mehrere Jahre im Exil, bevor er 1660 als König von England, Schottland und Irland zurückkehrte.
2. Das Große Feuer von London begann am frühen Morgen des 2. September 1666 und wütete bis zum 6. September. Es zerstörte einen großen Teil der Stadt, darunter etwa 13.200 Häuser, 87 Kirchen und die St. Paul’s Cathedral. Dieser verheerende Brand führte zu wichtigen städtebaulichen Veränderungen und Verbesserungen im Brandschutz. Die Rekonstruktion Londons dauerte mehrere Jahre und bot Gelegenheiten für architektonische Innovationen und Neubauprojekte.
3. Der Niederländisch-Schwedische Krieg begann 1658 und endete 1660 mit dem Vertrag von Oliva. Der Konflikt entstand aus dem Bestreben König Karls X. Gustav von Schweden, seinen Einfluss auf den Ostseeraum zu erweitern. Die kaiserlichen Truppen, unterstützt von den Niederlanden, Dänemark und Polen, konnten die schwedischen Ambitionen zurückdrängen. Der Frieden von Oliva stabilisierte die territorialen Machtverhältnisse in Europa und trug zum Ende des Zweiten Nordischen Krieges bei.
- 1651: Verabschiedung des ersten Navigation Act in England
- 1653: Oliver Cromwell wird zum Lord Protector ausgerufen
- 1660: Restauration der Monarchie in England (Rückkehr Karls II.)
- 1666: Großbrand von London (Great Fire of London)
- 1672: Beginn des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges
- 1688: Glorious Revolution in England (Absetzung Jakobs II.)
- 1689: Verabschiedung der Bill of Rights in England
- 1697: Abschluss des Vertrags von Ryswick (Beendigung des Neunjährigen Krieges)
- 1718: Abschluss des Vertrags von Passarowitz (Požarevac) zwischen Habsburg und dem Osmanischen Reich
1651 kam es bei Schlacht von Worcester zur letzten großen Auseinandersetzung im Englischen Bürgerkrieg zwischen den Anhängern des Parlaments und den Royalisten. Nach der Niederlage des Königsanhängers bzw. seines Feldherrn wurde der Widerstand der Royalisten weitgehend gebrochen. Damit wurde der Weg für die anschließende Neuordnung der Machtverhältnisse in England besonders nachhaltig gefestigt.
Am 2. September 1666 brach in London das Großbrand von London aus, ein Feuer, das weite Teile der Stadt zerstörte und zu den folgenreichsten Katastrophen der Neuzeit zählt. Das Ereignis führte zu massiven Schäden an Wohn- und Geschäftsbauten sowie zum Verlust zahlreicher Einrichtungen. Der Wiederaufbau beeinflusste danach auch städtebauliche und bauliche Konzepte – unter anderem mit Blick auf den Brandschutz.
Mit dem Frieden von Utrecht wurde 1713 ein entscheidender Wendepunkt im europäischen Machtgefüge nach dem Spanischen Erbfolgekrieg erreicht. Der Vertrag regelte territoriale und politische Ansprüche zwischen mehreren beteiligten Staaten und trug dazu bei, eine neue Balance der Kräfte herzustellen. In der Folge wirkten sich die Vereinbarungen langfristig auf die Beziehungen und Bündnispolitik in Europa aus.
- 1651: Schlacht von Worcester (Ende des Dritten Englischen Bürgerkriegs)
- 1666: Großes Feuer von London
- 1678: Frieden von Nimwegen
- 1683: Zweite Türkenbelagerung Wiens (Schlacht am Kahlenberg)
- 1690: Schlacht am Boyne
- 1697: Frieden von Rijswijk
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1713: Frieden von Utrecht
- 1728: Uraufführung von „The Beggar’s Opera“ (John Gay)
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Schlacht von Worcester (3. September 1651) war die letzte große Entscheidungsschlacht der Dritten Englischen Bürgerkriege. Auf der einen Seite standen die Truppen des englischen Commonwealth unter Oliver Cromwell; auf der anderen Seite royalistische Kräfte, die Charles II. in die Herrschaft zurückführen wollten. Die Niederlage der Royalisten beendete den bewaffneten Widerstand weitgehend und festigte die Stellung der Commonwealth-Regierung in England. Für Charles II. bedeutete die Schlacht, dass sein Versuch, kurzfristig die Macht zurückzuerlangen, scheiterte und er zunächst auf der Flucht blieb.
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Großbrand von London (2. bis 6. September 1666) gehört zu den folgenschwersten Stadtbränden der Geschichte. Ausgehend von einem Feuer in einem Bäckereibetrieb griff das Feuer in den eng bebauten und damals oft aus Holz errichteten Quartieren rasch um sich. Ganze Straßenzüge brannten nieder, darunter weite Teile der City von London; besonders bekannt ist auch die Zerstörung der alten St.-Paul’s-Kathedrale (bzw. erhebliche Schäden daran). Der Wiederaufbau prägte das Stadtbild nachhaltig: Neue Bauvorschriften, breitere Straßen und eine stärkere Ausrichtung auf steinerne bzw. feuersichere Bauweisen wurden entscheidend.
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Frieden von Utrecht (ab 1713; umfassend 1714 in Kraft gesetzt) beendete den Spanischen Erbfolgekrieg und veränderte die europäische Machtbalance deutlich. In den Vertragswerken wurde die Nachfolge in Spanien geklärt, gleichzeitig aber versucht, die Vereinigung von französischer und spanischer Krone zu verhindern, um ein zu großes Übergewicht eines Bourbon-Herrschers zu vermeiden. Für viele Staaten brachte der Frieden weitreichende territoriale und politische Anpassungen: Vor allem Großbritannien erhielt bedeutende Handels- und Einflussmöglichkeiten, während Österreich bzw. andere Mächte in Europa Gebiete übernahmen. Damit legte Utrecht wesentliche Grundlagen für die Ordnung in Europa in den Folgejahrzehnten.
- 1651: Der britische „Navigation Act“ wird erlassen und stärkt Englands Kontrolle über den Handel auf See.
- 1652: Beginn des Ersten Englisch-Niederländischen Seekriegs.
- 1653: Oliver Cromwell wird zum „Lord Protector“ von England ernannt.
- 1655: England erobert Jamaika im Rahmen des Cromwell’schen Expansion in der Karibik.
- 1660: Die Restauration der Monarchie: Karl II. wird nach der englischen Interregnumszeit als König eingesetzt.
- 1662: Die Royal Society erhält ihre königliche Satzung.
- 1665: Die Große Pest wütet in London.
- 1666: Das Große Feuer von London zerstört weite Teile der Stadt.
- 1676: Seeschlacht bei Öland im Rahmen des skandinavischen Kriegs zwischen Schweden und Dänemark.
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1651 kam es in England zur Schlacht von Worcester. In dieser entscheidenden Auseinandersetzung besiegten die Truppen von Oliver Cromwell die royalistischen Kräfte unter König Karls II. Damit wurde der bewaffnete Widerstand gegen das neue Machtgefüge nach dem Bürgerkrieg weitgehend beendet. Die Niederlage Karls II. zwang ihn zur Flucht, und Cromwells Herrschaft wurde dadurch militärisch weiter abgesichert.
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1666 wurde London von dem Großen Feuer von London heimgesucht. Der Brand brach in der City aus und griff weite Teile der Stadt an, wobei besonders viele Gebäude im dichten Altstadtgebiet zerstört wurden. Neben dem menschlichen Leid hatte das Feuer auch starke Auswirkungen auf die städtische Entwicklung: Der Wiederaufbau bot die Chance, Straßenführung, Bauweise und öffentliche Infrastruktur neu zu planen. Die Ereignisse gelten bis heute als prägend für die Entwicklung Londons.
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1672 begann in Europa der Französisch-niederländische Krieg, der besonders auch im Jahr 1672/73 in den Niederlanden und im Reich einen hohen Kriegsdruck erzeugte. Frankreich unter Ludwig XIV. stellte sich gegen die niederländischen Gegner und griff militärisch in die Region ein. Der Konflikt war nicht nur ein Kampf um Territorien, sondern auch Teil größerer Machtkonstellationen im Westen Europas, die Bündnisse verschoben und mehrere Feldzüge nach sich zogen.
- 1652 – Seeschlacht von Dungeness im Ersten Englisch-Niederländischen Krieg
- 1653 – Oliver Cromwell wird Lord Protector
- 1654 – Vertrag von Westminster zwischen England und den Niederlanden
- 1655 – Englische Eroberung Jamaikas beginnt
- 1658 – Tod von Oliver Cromwell
- 1660 – Restaurationsjahr: Rückkehr von König Karl II.
- 1665 – Große Pest in London
- 1666 – Großes Feuer von London
- 1677 – Schlacht bei Landskrona im Schonenkrieg
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1652 begann der Erste Englisch-Niederländische Krieg, ein zentraler Konflikt zwischen der Seemacht England und den Niederlanden. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Handels- und Vorherrschaftsfragen auf See, da beide Staaten um lukrative Routen und die Kontrolle über den internationalen Handel rangen. Der Krieg führte zu mehreren schweren Seegefechten und prägte die Entwicklung moderner Seetaktiken im 17. Jahrhundert. Insgesamt verschärfte er die Rivalität beider Mächte und hatte Folgen für die Handelsstrukturen in Europa.
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Am Großen Brand von London im Jahr 1666 kam es zu einer der verheerendsten Katastrophen der frühen Neuzeit. Ein Feuer, das vermutlich in einer Bäckerei ausbrach, griff in kurzer Zeit um sich und zerstörte große Teile der Stadt, da enge Bebauung, viele Holzkonstruktionen und fehlgeschlagene Eindämmungsmaßnahmen die Ausbreitung begünstigten. Neben dem menschlichen Leid und dem Verlust zahlreicher Gebäude veränderte der Brand auch das städtische Leben: Verwaltung, Wiederaufbau und Fragen der Feuervermeidung rückten stark in den Fokus. Der Wiederaufbau prägte das spätere Erscheinungsbild Londons und gilt bis heute als Wendepunkt in der Stadtgeschichte.
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Im Jahr 1672 eröffnete der Dritte Englisch-Niederländische Krieg eine weitere Runde der Auseinandersetzung zwischen England und den Niederlanden. Auslöser waren erneut Macht- und Handelsinteressen, insbesondere die Konkurrenz um Seewege, maritime Ressourcen und wirtschaftliche Vorteile. Der Krieg war geprägt von erbitterten Seekämpfen, politischen Spannungen und dem Versuch, die gegnerische Flotte nachhaltig zu schwächen. Auch wenn der Konflikt nicht dauerhaft in eine vollständige Vorherrschaft mündete, trug er entscheidend zur wachsenden Bedeutung der Seemächte im europäischen Machtgefüge bei.