1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1856 - Vertrag von Paris beendet den Krimkrieg
- 1857 - Beginn des Indischen Aufstands gegen die britische Kolonialherrschaft
- 1858 - Gründung des ersten transatlantischen Telegraphenkabels
- 1859 - Veröffentlichung von Charles Darwins "Über die Entstehung der Arten"
- 1861 - Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
- 1863 - Erlass der Emanzipationserklärung durch Abraham Lincoln
- 1865 - Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs
- 1867 - Alaska-Kauf: Die USA erwerben Alaska von Russland
- 1870 - Beginn des Deutsch-Französischen Krieges
- 1871 - Gründung des Deutschen Kaiserreiches
- 1876 - Erfindung des Telefons durch Alexander Graham Bell
- 1879 - Gründung der Deutschen Chemischen Gesellschaft
1. Amerikanischer Bürgerkrieg (1861-1865): Der Amerikanische Bürgerkrieg war ein bewaffneter Konflikt zwischen den Nordstaaten der USA (Union) und den Südstaaten (Konföderation), der vor allem wegen der Streitfrage der Sklaverei geführt wurde. Beginnend mit dem Angriff der Konföderierten auf Fort Sumter im April 1861, führte der Krieg zu erheblichen Verlusten und Zerstörungen. Bedeutende Schlachten wie Gettysburg und Antietam sowie die Emanzipationsproklamation von Präsident Abraham Lincoln prägten den Verlauf des Krieges. Die Union setzte sich letztlich im April 1865 durch, was zur Auflösung der Konföderation und der Abschaffung der Sklaverei führte.
2. Deutsch-Dänischer Krieg (1864): Der Deutsch-Dänische Krieg war ein militärischer Konflikt zwischen Dänemark und einem Bündnis aus Preußen und Österreich, ausgelöst durch die Schleswig-Holsteinische Frage. Er begann im Februar 1864 mit dem Einmarsch preußisch-österreichischer Truppen in Schleswig. Entscheidende Ereignisse waren die Düppeler Schanzen und die Schlacht bei Alsen. Der Krieg endete im Oktober 1864 mit dem Wiener Frieden, in dem Dänemark die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an Preußen und Österreich abtrat.
3. Gründung des Deutschen Kaiserreichs (1871)
- 1855 – Fall von Sewastopol während des Krimkriegs
- 1856 – Unterzeichnung des Vertrags von Paris (Ende des Krimkriegs)
- 1857 – Beginn der Sepoy-Erhebung in Indien
- 1863 – Verkündung der Emanzipationsproklamation in den USA
- 1867 – Kauf Alaskas durch die USA von Russland
- 1868 – Meiji-Restauration in Japan
- 1870 – Beginn des Deutsch-Französischen Kriegs
- 1871 – Proklamation des Deutschen Kaiserreichs in Versailles
- 1878 – Berliner Kongress / Vertrag von Berlin
- Erster Barmer Aufstand (Barmer Gewerbeaufstand) 1848: In der Region Barmen kam es 1848 zu einem frühen Aufstand von Arbeitern und Handwerkern gegen wirtschaftliche Notlagen und politische Einschränkungen. Obwohl das Ereignis nicht im exakten Zeitraum 1855–1880 liegt, wird es hier nicht verwendet.
- 1855: Vertrag von Paris beendet den Krimkrieg
- 1857: Beginn des Indischen Aufstands (Sepoy-Rebellion)
- 1859: Veröffentlichung von Darwins „On the Origin of Species“
- 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
- 1863: Erteilung der Emanzipationsproklamation in den USA
- 1865: Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs und Abschaffung der Sklaverei
- 1866: Deutscher Krieg zwischen Preußen und Österreich
- 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
- 1876: Alexander Graham Bell erhält das Patent für das Telefon
Im Jahr 1855 kulminierte die Belagerung von Sewastopol während des Krimkriegs: Nach schweren Verlusten und anhaltenden Bombardements gaben die russischen Truppen die Stadt schließlich auf. Der Fall Sewastopols schwächte die russische Kriegsposition, zeigte aber zugleich, wie folgenschwer die moderne Artillerie- und Festungskriegsführung geworden war.
1861 begann in den USA der Amerikanische Bürgerkrieg zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten (konföderierte Staaten). Der Konflikt, ausgelöst unter anderem durch die Frage der Sklaverei und die politische Machtverteilung im föderalen System, entwickelte sich rasch zu einem der verlustreichsten Kriege des 19. Jahrhunderts. Am Ende führten die militärischen und gesellschaftlichen Umwälzungen zur Abschaffung der Sklaverei und veränderten die politische Ordnung der USA dauerhaft.
Im Jahr 1878 fand der Berliner Kongress statt, auf dem die Großmächte die Folgen des Russisch-Türkischen Kriegs neu ordneten. Dabei wurden unter anderem die Stellung des Osmanischen Reiches in Europa, territoriale Veränderungen auf dem Balkan und die internationale Garantie von Reformen thematisiert. Der Kongress führte zu einer Neujustierung des europäischen Staatensystems, prägte aber zugleich die Konfliktlinien in Südosteuropa für die folgenden Jahrzehnte.
- 1859: Zweites Schleswigsches Krieg und Beginn des Krieges zwischen Dänemark und dem Deutschen Bund
- 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
- 1866: Deutscher Krieg zwischen Preußen und Österreich
- 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
- 1876: Russisch-türkischer Krieg (Ende) und Beginn der Serienunabhängigkeitskriege auf dem Balkan
- 1884: Berliner Kongokonferenz zur Aufteilung Afrikas durch europäische Mächte
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Revolution
- 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise
Der Deutsche Krieg (1866) war ein bewaffneter Konflikt zwischen Preußen und Österreich um die Vorherrschaft im Deutschen Bund. Der Krieg führte zu einer deutlichen Schwächung Österreichs in den deutschen Angelegenheiten und ebnete den Weg für eine „kleindeutsche“ Lösung unter preußischer Führung. Nach den militärischen Entscheidungen wurde die politische Neuordnung vorangetrieben, was schließlich zur Gründung des Norddeutschen Bundes beitrug und die Voraussetzungen für die spätere Reichsgründung schuf.
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 geriet Europa in den größten Krieg seiner Zeit. Hintergrund waren langjährige Konflikte um Macht- und Interessensphären sowie ein komplexes Bündnissystem, das im Krisenfall eine rasche Eskalation begünstigte. Nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand kam es zu einer Kette von Kriegserklärungen, die zahlreiche Staaten erfasste. Der Krieg entwickelte sich zu einem Stellungskrieg mit massiven Verlusten, tiefgreifenden wirtschaftlichen Belastungen und weitreichenden politischen Folgen, die bis nach 1918 die europäische Ordnung grundlegend veränderten.
Der Schwarze Donnerstag am 24. Oktober 1929 gilt als markantes Ereignis, das den Beginn der weltweiten Weltwirtschaftskrise in den meisten Ländern deutlich beschleunigte. In den Vereinigten Staaten kam es an der Börse zu starken Kursstürzen, die das Vertrauen in Finanzmärkte erschütterten. Die Krise griff schnell auf Banken, Unternehmen und die Realwirtschaft über: Produktion wurde gedrosselt, Arbeitslosigkeit stieg stark an und der internationale Handel brach ein. Die wirtschaftlichen Verwerfungen wirkten sich zudem politisch aus und trugen in mehreren Staaten zu einer Verschärfung sozialer Spannungen bei.
- 1857: Indischer Aufstand (Sepoy-Rebellion)
- 1859: Veröffentlichung von „On the Origin of Species“ durch Charles Darwin
- 1861: Beginn des Sezessionskriegs in den USA (Amerikanischer Bürgerkrieg)
- 1863: Abschaffung der Sklaverei in den USA durch die Emanzipationsproklamation
- 1865: Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs und Ermordung von Abraham Lincoln
- 1866: Annexion Venetien durch Italien nach dem Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg
- 1867: Kauf Alaskas durch die USA (Alaska Purchase)
- 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
- 1876: Beginn des Kriegs gegen die Sioux (Black Hills War)
- Erster Englisch-Afghanischer Krieg (1839–1842) – Auch wenn der Krieg selbst vor 1855 liegt, wirkten seine Folgen in Afghanistan und in der Region noch lange nach. Entscheidend für die spätere Entwicklung war unter anderem die anhaltende politische Instabilität in Afghanistan, die sich bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein auf das Kräfteverhältnis zwischen Großbritannien und anderen regionalen Mächten auswirkte und damit die Rahmenbedingungen für spätere Auseinandersetzungen prägte.
- Deutscher Krieg (1866) – Der Konflikt zwischen Preußen und den deutschen Staaten unter Führung von Österreich veränderte die Machtverhältnisse im Deutschen Bund grundlegend. Preußen setzte sich militärisch durch und schuf danach eine neue politische Ordnung: In der Folge wurde unter preußischer Führung ein engerer Zusammenschluss der norddeutschen Staaten organisiert, was den Weg zur späteren Reichsgründung wesentlich ebnete.
- Deutsch-Französischer Krieg (1870/1871) – Der Krieg zwischen dem Deutschen Reich (bzw. den von Preußen geführten deutschen Staaten) und Frankreich führte zur entscheidenden Zäsur in Europa. Mit dem Sieg der deutschen Seite wurde das Deutsche Kaiserreich ausgerufen und damit eine neue Großmachtkonstellation geschaffen. Gleichzeitig hatte der Konflikt tiefgreifende Folgen für die französische Politik und die internationale Balance der Kräfte im späten 19. Jahrhundert.