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1781 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1860
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1862: Zweite Schlacht von Bull Run (Beginn der Emanzipationspolitik im Verlauf des Krieges)
  • 1863: Abschaffung der Sklaverei in den USA (Emanzipationsproklamation)
  • 1864: Drittes Gefecht bei Petersburg (entscheidende Phase des Bürgerkriegs)
  • 1865: Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs und Abschaffung der Sklaverei (13. Verfassungszusatz)
  • 1867: Gründung des Norddeutschen Bundes
  • 1870: Deutsch-Französischer Krieg beginnt
  • 1871: Proklamation des Deutschen Kaiserreichs
  • 1885: Berliner Konferenz zur Regelung der europäischen Kolonialpolitik in Afrika
  • Der Zweite Schleswigsche Krieg (1864) war ein bewaffneter Konflikt zwischen Dänemark und den deutschsprachigen Mächten Österreich und Preußen. Auslöser waren Streitigkeiten um die Zugehörigkeit der Herzogtümer Schleswig und Holstein. Der Krieg endete mit der Niederlage Dänemarks und führte dazu, dass die Herzogtümer unter österreichisch-preußische Verwaltung kamen; Schleswig ging später an Preußen. Das Ereignis stärkte den politischen Einfluss Preußens im Norden und gilt als wichtiger Schritt in Richtung der späteren deutschen Reichsbildung.
  • Der Deutsch-Französische Krieg (1870/1871) zwischen dem Deutschen Bund unter Führung Preußens und dem Kaiserreich Frankreich veränderte die europäische Machtbalance nachhaltig. Nach militärischen Erfolgen der preußisch geführten Truppen kam es zur Entscheidungsschlacht bei Sedan und schließlich zur Kapitulation Frankreichs. In der Folge wurde am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles das Deutsche Kaiserreich proklamiert. Der Krieg prägte die nationalen Bewegungen, festigte die Stellung Preußens und führte langfristig zu Spannungen zwischen Frankreich und dem neuen Deutschen Reich.
  • Die Berliner Kongokonferenz (1884/1885) brachte die europäischen Kolonialmächte zusammen, um ihre Ansprüche und Einflusszonen im Kongobecken zu regeln. Im Mittelpunkt standen Fragen der „freien“ Handelsschifffahrt auf internationalen Flüssen sowie die Festlegung von Regeln, wie Erwerb und Verwaltung von Gebieten im „Kongo“-Raum nach außen legitimiert werden sollten. Praktisch verstärkte die Konferenz die koloniale Konkurrenz in Afrika und trug dazu bei, dass Grenzen und Machtverhältnisse häufig ohne Beteiligung der betroffenen afrikanischen Gesellschaften festgelegt wurden. Das Ereignis gilt als bedeutender Meilenstein des europäischen Kolonialismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
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1861
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1867: Gründung der Konföderation Kanada (Kanadische Konföderation)
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1884: Berliner Kongokonferenz
  • 1896: Schlacht von Omdurman
  • 1905: Russische Revolution von 1905
  • 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
  • 1919: Vertrag von Versailles
  • 1933: Machtübertragung an die NSDAP (Beginn der nationalsozialistischen Diktatur)
  • 1861 begann der Amerikanische Bürgerkrieg: Nach jahrelangen politischen und wirtschaftlichen Spannungen zwischen dem industrialisierten Norden und den hauptsächlich agrarisch geprägten Südstaaten brach im April 1861 der offene Konflikt aus. Der Krieg entwickelte sich zu einem der folgenschwersten Ereignisse der US-Geschichte und mündete letztlich in der Abschaffung der Sklaverei sowie in der endgültigen Bewahrung der staatlichen Einheit der USA. Der Verlauf prägte Politik, Wirtschaft und gesellschaftliche Strukturen für Jahrzehnte. Amerikanischer Bürgerkrieg
  • 1914 kam es zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs: Nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand im Juni 1914 setzten sich in Europa innerhalb weniger Wochen eine Kette von Bündnissen und Ultimaten durch. Am Ende standen sich große Koalitionen gegenüber, deren militärische Ausrüstung und Mobilmachungspläne den Konflikt rasch eskalierten ließen. Der Krieg führte zu massiven Zerstörungen, großen Opferzahlen und veränderte die politische Landkarte Europas nachhaltig. Erster Weltkrieg
  • 1933 erlangten die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht: Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann die schrittweise Errichtung der NS-Diktatur. In den folgenden Monaten wurden politische Gegner zunehmend ausgeschaltet und demokratische Institutionen stark entmachtet bzw. gleichgeschaltet. Dadurch veränderten sich Rechtssystem, Medienlandschaft und Gesellschaft grundlegend, mit weitreichenden Folgen bis hin zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust. Machtergreifung
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1861
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1867: Verabschiedung des British North America Act (Gründung des Konföderation Kanadas)
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
  • 1917: Russische Revolution
  • 1918: Waffenstillstand im Ersten Weltkrieg (Ende der Kampfhandlungen)
  • 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise
  • 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
  • 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
  • Im Amerikanischen Bürgerkrieg (ab 1861) eskalierten Konflikte zwischen dem Norden (Union) und den Südstaaten (Konföderation) zu einem umfassenden Waffengang. Auslöser waren unter anderem die starke politische und wirtschaftliche Gegensätzlichkeit sowie die Frage der Sklaverei und ihre rechtliche Stellung. Mit dem Angriff auf Fort Sumter im April 1861 begann die offene militärische Auseinandersetzung; der Krieg entwickelte sich anschließend zu einem der verlustreichsten Konflikte des 19. Jahrhunderts. 1865 endete er mit der Niederlage der Konföderation und ebnete den Weg für die Abschaffung der Sklaverei sowie für den grundlegenden Umbau der politischen Ordnung in den USA.

  • Der Erste Weltkrieg begann im Sommer 1914, nachdem die Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo die Spannungen zwischen den europäischen Großmächten zum Ausbruch brachte. Durch ein dichtes Netz aus Bündnissen wurden Konflikte rasch eskaliert: Aus einem regionalen Ereignis wurde ein weltweiter Krieg. In der Folge prägten Masseneinberufungen, industrielle Kriegsführung und insbesondere Stellungskrieg mit Gräben und schwerem Artilleriebeschuss das Geschehen. Der Krieg endete 1918 und hatte weitreichende Folgen: Grenzen wurden neu gezogen, Monarchien stürzten, und die politischen sowie wirtschaftlichen Erschütterungen trugen später wesentlich zur Destabilisierung Europas bei.

  • Im Jahr 1945 kam es zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki während des Zweiten Weltkriegs. Am 6. August wurde Hiroshima, am 9. August Nagasaki angegriffen; die Bombardements führten zu massiver Zerstörung und zehntausenden sofortigen sowie in der Folge stark zunehmenden Todesfällen. Die Ereignisse gelten als Wendepunkt, weil sie das Ende des Krieges beschleunigten und zugleich den Beginn des nuklearen Zeitalters markierten. Bis heute wird ausführlich über die militärische Notwendigkeit, die humanitären Folgen und die moralische Verantwortung diskutiert.

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1861
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1863: Emanzipations-Proklamation in den USA
  • 1865: Erschießung von Abraham Lincoln
  • 1867: Veröffentlichung von "Das Kapital" von Karl Marx
  • 1870: Beginn des Deutsch-Französischen Krieges
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1876: Ernennung von Königin Victoria zur Kaiserin von Indien
  • 1881: Attentat auf Zar Alexander II. von Russland
  • 1885: Fertigstellung der Freiheitsstatue in New York
  • 1892: Gründung des Deutschen Fußball-Bundes
  • 1895: Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen
  • 1896: Erste Olympische Spiele der Neuzeit in Athen

Am 12. April 1861 begann der Amerikanische Bürgerkrieg, als konföderierte Truppen Fort Sumter in South Carolina angriffen. Dieser Krieg markierte den Beginn eines blutigen Konflikts zwischen den Nord- und Südstaaten der Vereinigten Staaten, hauptsächlich über die Fragen der Sklaverei und der staatlichen Rechte. Der Krieg dauerte vier Jahre und endete schließlich 1865 mit der Kapitulation der Konföderation und der Befreiung aller versklavten Menschen in den USA. Mehr über den Amerikanischen Bürgerkrieg

Am 18. Januar 1871 wurde das Deutsche Kaiserreich im Spiegelsaal von Versailles gegründet. Dies ereignete sich während des Deutsch-Französischen Krieges, als die süddeutschen Staaten sich nach dem Sieg über Frankreich dem Norddeutschen Bund anschlossen und Wilhelm I. von Preußen als Kaiser ausgerufen wurde. Diese Gründung markierte die politische und territoriale Einheit Deutschlands in einem Nationalstaat, was einen der bedeutendsten Momente der deutschen Geschichte darstellt. Mehr über die Gründung des Deutschen Kaiserreichs

Am 1. Mai 1886 fand in Chicago der Haymarket-Aufstand statt, der durch einen Bombenanschlag während einer Arbeiterdemonstration eskalierte. Diese Demonstration war Teil der landesweiten Bewegung für den Acht-Stunden-Arbeitstag und führte zu einer schweren Konfrontation zwischen Streikenden und der Polizei. Der Vorfall hatte weitreichende Auswirkungen auf die Arbeiterbewegung und die Gesetzgebung zu Arbeitsrechten in den Vereinigten Staaten und weltweit. Mehr über den Haymarket-Aufstand

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1861
  • 1861: Beginn des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1862: Schlacht von Antietam (entscheidende Wende im Amerikanischen Bürgerkrieg)
  • 1865: Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1876: Beginn des Russisch-Türkischen Kriegs (1877–1878)
  • 1884: Beginn der „Afrikanischen Konferenz“ zur Aufteilung Afrikas (Kongo-Konferenz)
  • 1896: Aufstand der Boxer in China (Beginn 1899)
  • 1905: Erste Russische Revolution und Einführung der Duma
  • 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
  • 1917: Russische Revolution
  • Der Amerikanische Bürgerkrieg (ab 1861) war ein tiefgreifender Konflikt zwischen dem Norden (Union) und den sezessionistischen Südstaaten (Konföderation). Auslöser waren vor allem die ungelösten Konflikte um die Sklaverei und die Frage nach der politischen Macht in einem föderalen Staat. Der Krieg führte zu massiven militärischen Auseinandersetzungen, veränderte die wirtschaftliche und soziale Ordnung in den betroffenen Regionen nachhaltig und endete 1865 mit der Niederlage der Konföderation sowie der rechtlichen Abschaffung der Sklaverei in den USA.
  • Mit der Deutschen Reichsgründung 1871 entstand nach dem Deutsch-Französischen Krieg ein einheitliches deutsches Kaiserreich unter preußischer Führung. Die politische Neuordnung bedeutete den Zusammenschluss vieler Einzelstaaten zu einem Bundesstaat mit gemeinsamer Gesetzgebung und zentraler Außenpolitik. Gleichzeitig prägten die neu gewonnenen Strukturen des Reiches die Innenpolitik (z. B. Gesetzgebung, Machtverteilung und Parteienbildung) sowie das europäische Gleichgewicht, weil das nun deutlich stärkere Deutsche Reich mitverantwortlich für neue diplomatische Konstellationen wurde.
  • Der Erste Weltkrieg begann 1914 und brachte Europa in einen lang anhaltenden, weltweiten Krieg. Getrieben durch ein komplexes Zusammenspiel von Bündnissen, nationalen Interessen und zuletzt auch durch die Eskalation der diplomatischen Lage (u. a. nach dem Attentat von Sarajevo) kam es zu einem raschen übergreifenden Konflikt zwischen den Großmächten. Der Krieg zeichnete sich durch industrielle Kriegsführung, massive Verluste und neue militärische Taktiken aus. Bis 1917 verschärfte sich die Lage insbesondere an den Fronten, und wichtige Ereignisse und Entscheidungen in Politik und Militär veränderten die weitere Kriegsdynamik entscheidend.
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