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1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1863
  • 1863: Emanzipationsproklamation in den USA
  • 1867: Kauf Alaskas durch die USA von Russland
  • 1871: Proklamation des Deutschen Kaiserreichs
  • 1884: Beginn der Berliner Konferenz zur Aufteilung Afrikas
  • 1905: Russische Revolution von 1905
  • 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
  • 1919: Unterzeichnung des Versailler Vertrags
  • 1933: Machtübernahme der NSDAP durch Adolf Hitler
  • 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem deutschen Überfall auf Polen
  • 1863 erließ US-Präsident Abraham Lincoln die Emanzipationsproklamation. Mit ihr erklärte die US-Regierung die Sklaverei in den von der Konföderation kontrollierten Gebieten als beendet. Die Verordnung trat schrittweise in Kraft und war zunächst v. a. eine Kriegsmaßnahme im Zusammenhang mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Langfristig gilt sie jedoch als ein entscheidender Schritt zur Abschaffung der Sklaverei in den USA und prägte maßgeblich den Wandel hin zu einem neuen Verständnis von Bürgerrechten.
  • Am 28. Juni 1914 ereignete sich in Sarajevo das Attentat von Sarajevo. Der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie wurden von einem serbisch-nationalistischen Attentäter erschossen. Die Tat löste eine diplomatische Eskalationskette aus: Nach anschließenden Ultimaten und Mobilisierungen traten Bündnissysteme in Kraft und mehrere Staaten erklärten sich gegenseitig den Krieg. So wurde das Ereignis zum unmittelbaren Auslöser für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
  • Am 1. September 1939 begann mit dem Polenfeldzug der zweite Weltkrieg in Europa. Deutschland griff Polen an, woraufhin Großbritannien und Frankreich kurz darauf den Krieg erklärten. Der Feldzug war durch einen schnellen militärischen Vorstoß (u. a. durch den Einsatz neuer Taktiken) und massive Zerstörungen geprägt. Das Ereignis markierte den Übergang von der bisherigen internationalen Krise hin zu einem großflächigen, globalen Kriegsgeschehen mit langfristigen politischen und gesellschaftlichen Folgen.
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1863
  • 1863: Emanzipationsproklamation in den USA
  • 1867: Gründung des Deutschen Bundes? (Norddeutscher Bund/Deutschlands Reichsgründung) – Verfassung des Norddeutschen Bundes
  • 1871: Reichsgründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
  • 1916: Schlacht an der Somme
  • 1917: Russische Revolution
  • 1918: Ende des Ersten Weltkriegs (Waffenstillstand)
  • 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
  • 1945: Kapitulation Deutschlands (Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa)
  • Die Annahme der speziellen Relativitätstheorie (1905) : 1905 veröffentlichte Albert Einstein seine spezielle Relativitätstheorie. Sie veränderte das physikalische Verständnis von Raum und Zeit grundlegend, indem sie zeigte, dass die Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen gleich ist und dass Zeitdilatation sowie Längenkontraktion auftreten können. Die Arbeiten gelten als wichtiger Wendepunkt für die moderne Physik und bildeten eine Grundlage für spätere Entwicklungen wie die allgemeine Relativitätstheorie.
  • Der Beginn des Sezessionskriegs in den USA (1861–1865) mit Fokus auf 1863 : Im Jahr 1863 verschärfte sich der Sezessionskrieg zwischen Nord- und Südstaaten deutlich. Besonders prägend waren die Ereignisse um die Unionsstrategie in der Schlachtlandschaft und die politischen Folgen der Kriegsführung. Der Zeitraum um 1863 steht zudem für wichtige Weichenstellungen, die den Konflikt in Richtung einer Entscheidung zwischen den konkurrierenden politischen Systemen trieben.
  • Die Machtübernahme der NSDAP in Deutschland (1933) und ihre Folgen bis 1945 : 1933 gelang der NSDAP die Machtübernahme, was in kurzer Zeit zu einer grundlegenden Umgestaltung des politischen Systems führte. In den Folgejahren wurden Gegner systematisch verfolgt, die Gesellschaft stärker gleichgeschaltet und die deutsche Politik zunehmend auf Kriegsvorbereitung ausgerichtet. Das Regime führte letztlich zum Zweiten Weltkrieg; bis 1945 mündete die Entwicklung in die Niederlage Deutschlands und das Ende des nationalsozialistischen Herrschaftssystems.
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1864
  • 1864: Deutsch-Dänischer Krieg (Schleswig-Holstein-Frage)
  • 1866: Deutscher Krieg zwischen Preußen und Österreich
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1878: Frieden von San Stefano und Berliner Kongress
  • 1884: Beginn der deutschen Kolonialpolitik auf der Berliner Westafrika-Konferenz
  • 1896: Beginn des Ersten Burenkriegs
  • 1905: Russische Revolution von 1905
  • 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
  • 1928: Vertrag von Paris (Kellogg-Briand-Pakt)
  • 1864: Zweiter Schleswigscher Krieg zwischen Dänemark sowie Preußen und Österreich um die Herzogtümer Schleswig und Holstein. Der Krieg endete mit der Niederlage Dänemarks und führte dazu, dass die Gebiete zunächst unter preußisch-österreichischen Einfluss fielen. Das Ereignis verschärfte die Rivalität zwischen Preußen und Österreich und gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zur späteren Neuordnung Norddeutschlands.
  • 1871: Reichsgründung des Deutschen Kaiserreichs nach dem Deutsch-Französischen Krieg. Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal von Versailles der deutsche Kaiser proklamiert, wodurch die vielen Einzelstaaten des Deutschen Bundes zu einem einheitlichen Reich zusammengeführt wurden. Mit der Reichsgründung begann eine neue Phase deutscher Großmachtpolitik und der Ausbau von Institutionen wie Reichstag und Bundesrat.
  • 1928: Kellogg-Pakt (Pakt von Paris). In den späten 1920er-Jahren wurde mit dem Vertrag von zahlreichen Staaten die Ächtung des Krieges als Mittel der nationalen Politik vereinbart. Obwohl der Pakt ein wichtiges Signal für die internationale Abrüstung und die Idee kollektiver Sicherheit war, zeigte sich später, dass die fehlenden wirksamen Durchsetzungsmechanismen die Verhinderung neuer Großkonflikte nicht zuverlässig garantierten.
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1864
  • 1864: Deutsch-Dänischer Krieg
  • 1866: Deutscher Krieg
  • 1870: Beginn des Deutsch-Französischen Krieges
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1894: Beginn des Ersten Japanisch-Chinesischen Krieges
  • 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
  • 1918: Ende des Ersten Weltkriegs und Ausrufung der Republik in Deutschland
  • 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
  • 1941: Angriff der Achsenmächte auf die Sowjetunion (Unternehmen Barbarossa)

Der Zweite Schleswigscher Krieg (1864) war ein militärischer Konflikt zwischen Dänemark und den Staaten Preußen und Österreich. Anlass waren Streitigkeiten um die Herzogtümer Schleswig und Holstein, die politisch und rechtlich umkämpft waren. Der Krieg endete mit der Niederlage Dänemarks und führte dazu, dass Preußen und Österreich die Kontrolle über die Herzogtümer übernahmen. Das Ereignis gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zur späteren deutschen Einigung und prägte die Entwicklung des Nordens über Jahrzehnte.

Mit dem Ersten Weltkrieg (ab 1914) brach ein groß angelegter Konflikt zwischen den europäischen Großmächten aus, der die politische Landkarte des Kontinents nachhaltig veränderte. Nach der Eskalation der Julikrise verwandelte sich ein regionaler Anstoß in einen Krieg mit weltweiten Folgen. Neue Militärtechniken, Stellungskrieg und industrielle Kriegsführung führten zu enormen Verlusten. Der Krieg endete 1918 und mündete in zahlreiche Neuordnungen, unter anderem durch Friedensverträge, die langfristig politische Spannungen verstärkten.

Das Unternehmen Barbarossa (1941) war der deutsche Angriff auf die Sowjetunion und stellt einen entscheidenden Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg dar. Die Operation begann im Juni 1941 und zielte auf einen schnellen Sieg durch großräumige Vorstöße. Trotz anfänglicher Erfolge scheiterten die Erwartungen an eine rasche Entscheidung: Die großen Entfernungen, logistisches Überdehnen und der zunehmende Widerstand der Roten Armee führten zu einer strategischen Wende. Barbarossa hatte darüber hinaus katastrophale humanitäre Folgen und prägte die Eskalation des Krieges in eine besonders brutale Phase.

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1864
  • 1864: Zweiter Schleswigkrieg
  • 1865: Aufhebung der Sklaverei in den USA (13. Verfassungszusatz)
  • 1866: Deutscher Krieg
  • 1867: Gründung der Norddeutschen Bundes
  • 1870: Deutsch-Französischer Krieg
  • 1871: Gründung des Deutschen Kaiserreichs
  • 1876: Verhängnisvolle Schlacht von Little Bighorn
  • 1877: Beginn der Russisch-Türkischen Befreiungskriege (4. Russisch-Türkischer Krieg)
  • 1883: Aufhebung des Gesetzes über die Sozialistische Ausnahmegesetzgebung im Deutschen Reich (Ende des Sozialistengesetzes)

Im Deutsch-dänischen Krieg (1864) kam es zwischen Preußen bzw. Österreich und Dänemark zum bewaffneten Konflikt um die Herzogtümer Schleswig und Holstein. Der Krieg endete mit einer Niederlage Dänemarks und führte dazu, dass die Herzogtümer zunächst unter österreichische und preußische Verwaltung gerieten. Politisch war der Ausgang ein wichtiger Schritt in Richtung der späteren Neuordnung des deutschen Nordens und trug zur Beschleunigung des Machtkampfs zwischen Österreich und Preußen bei.

Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 schuf der Sieg der deutschen Staaten unter preußischer Führung eine neue geopolitische Lage in Europa. Besonders die militärischen Entscheidungen nach dem Kriegseintritt zahlreicher süddeutscher Staaten waren entscheidend, und in der Folge kam es am 18. Januar 1871 zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs. Das Ereignis veränderte nicht nur die europäische Kräftebalance, sondern hatte auch weitreichende Auswirkungen auf innenpolitische Strukturen und das Selbstverständnis vieler Bevölkerungsteile.

Mit dem Krankenversicherungsgesetz von 1883 wurde in Deutschland eine frühe Form der staatlich organisierten Sozialversicherung eingeführt: Beschäftigte Arbeiter erhielten einen Anspruch auf Krankenhilfe, finanziert über ein System aus Beiträgen. Das Gesetz gilt als ein Meilenstein der sogenannten Sozialgesetzgebung und war eng mit Reformvorhaben verknüpft, die darauf abzielten, soziale Risiken des Arbeitslebens (vor allem Krankheit) besser abzufedern. Damit entstand ein wichtiger Grundstein für spätere Ausbauten der deutschen Sozialversicherung.

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