1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1879 – Thomas Edison erfindet die Glühbirne
- 1883 – Fertigstellung der Brooklyn Bridge
- 1896 – Erste moderne Olympische Spiele in Athen
- 1903 – Erstflug der Gebrüder Wright
- 1912 – Untergang der Titanic
- 1914 – Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917 – Russische Revolution
- 1929 – Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1939 – Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945 – Ende des Zweiten Weltkriegs
- 1953 – Erstbesteigung des Mount Everest
- 1959 – Gründung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA)
Am 28. Juni 1914 ereignete sich der Attentat von Sarajevo, bei dem der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie, Herzogin von Hohenberg, von dem serbischen Nationalisten Gavrilo Princip ermordet wurden. Dieser Anschlag führte direkt zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die politischen Spannungen, die in Europa bereits herrschten, wurden durch das Attentat weiter verschärft und führten zu einer Verkettung von Ereignissen, die schließlich im Krieg mündeten.
Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen. Daraufhin erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Der Konflikt weitete sich schnell zu einem globalen Krieg aus, der bis 1945 dauerte und massive Menschenverluste sowie weitreichende Zerstörungen zur Folge hatte. Der Krieg endete mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 und der Kapitulation Japans im September 1945.
Am 4. Oktober 1957 gelang der Sowjetunion der Start des Sputnik 1, des ersten künstlichen Erdsatelliten. Dieses Ereignis markierte den Beginn des Weltraumzeitalters und löste den sogenannten Sputnikschock in den Vereinigten Staaten aus. Die erfolgreiche Platzierung von Sputnik 1 im Erdorbit zeigte die technologische Überlegenheit der Sowjetunion zu diesem Zeitpunkt und führte zu einem intensiven Wettlauf zwischen den USA und der Sowjetunion, der als Wettlauf ins All bekannt wurde und schließlich zur Mondlandung 1969 führte.
- 1879: Beginn des Zweiten Burenkriegs in Südafrika
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Revolution
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1929: Weltwirtschaftskrise (Beginn)
- 1933: Machtübergabe an Adolf Hitler in Deutschland
- 1939: Ausbruch des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands (Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa)
- 1968: Studenten- und Protestbewegungen weltweit (u. a. in Frankreich und Deutschland)
Am 28. Juli 1914 begann der Erste Weltkrieg mit der Eskalation der europäischen Konflikte nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand. In einem Bündnissystem traten nach und nach viele Staaten in den Krieg ein, was aus einem regionalen Konflikt einen weltweiten Krieg machte. Die folgenden Jahre waren geprägt von Materialschlachten, Stellungskrieg und tiefgreifenden politischen sowie gesellschaftlichen Umwälzungen.
Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen. Daraufhin erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg, wodurch der Konflikt rasch zu einem globalen Krieg ausweitete. Der Krieg war geprägt von Besatzungspolitik, massenhaftem Leid, systematischer Verfolgung und schließlich dem Einsatz immer zerstörerischerer Waffen bis hin zu den letzten Kriegsjahren 1944/45.
Am 13. August 1961 startete der Bau der Berliner Mauer als sichtbares Symbol der Teilung Berlins und damit der Spannungen zwischen Ost- und Westblock. Mit dem Abriegeln der Grenze wurden Fluchten aus der DDR in den Westen stark erschwert. Die Mauer prägte den Alltag vieler Menschen über Jahrzehnte und wurde später zu einem zentralen Bezugspunkt für die Entwicklungen, die schließlich in die deutsche Wiedervereinigung mündeten.
- 1879: Abschluss des Zweibunds zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn
- 1884: Beginn der Berliner Kongokonferenz
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg
- 1905: Russische Revolution
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1918: Waffenstillstand von Compiègne
- 1919: Vertrag von Versailles
- 1929: Börsencrash an der Wall Street und Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1932: Olympische Sommerspiele in Los Angeles
- Im Jahr Zweibund (1879) schlossen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn ein militärisches Bündnis. Ziel war, sich gegenseitig im Falle eines Angriffs zu unterstützen und die europäische Machtbalance zu stabilisieren. Das Abkommen wurde später durch weitere Verträge in ein größeres Bündnissystem eingebunden und prägte damit die Vorkriegszeit deutlich.
- Am Beginn des Ersten Weltkriegs (1914) eskalierte ein zunächst regionaler Konflikt durch ein komplexes System von Bündnissen in einen globalen Krieg. Mit der Mobilisierung und dem Kriegseintritt großer Staaten entwickelte sich ein Stellungskrieg, der besonders auf europäischem Boden immense Zerstörungen verursachte. Der Krieg endete 1918 und führte unter anderem zu tiefgreifenden politischen Umwälzungen in Europa.
- Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 setzte weltweit ganze Volkswirtschaften unter massiven Druck und löste in vielen Ländern Arbeitslosigkeit und politische Instabilität aus. Auch in Deutschland verstärkte die Krise wirtschaftliche Schwierigkeiten, verschlechterte die Lage großer Teile der Bevölkerung und trug dazu bei, dass extreme politische Kräfte an Einfluss gewannen. Bis in die frühen 1930er-Jahre prägten die Folgen die Entwicklungen nachhaltig.
- 1879: Beginn des Anglo-Zulu-Kriegs
- 1881: Ende des Ersten Burenkriegs (Konvention von Pretoria)
- 1884: Eröffnung der Berliner Afrikakonferenz
- 1889: Eröffnung der Weltausstellung in Paris und Vollendung des Eiffelturms
- 1898: Beginn des Spanisch-Amerikanischen Kriegs
- 1899: Beginn des Zweiten Burenkriegs
- 1900: Ausbruch des Boxeraufstands in China
- 1901: Tod von Königin Victoria und Beginn der Herrschaft von Edward VII.
- 1904: Beginn des Russisch-Japanischen Kriegs
- Zweibund (Deutsch-österreichischer Bündnisvertrag) – 1879 Bereits 1879 schlossen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn einen militärisch-politischen Beistandspakt. Der Vertrag zielte darauf ab, die Stellung Deutschlands in Europa abzusichern und im Fall eines Angriffs gegenseitige Unterstützung zu gewährleisten. Damit wurde die Grundlage für die spätere Ausgestaltung der Bündnissysteme im Zeitalter der Machtpolitik gelegt und das Gleichgewicht auf dem Kontinent stärker in Richtung enger Koordination der Mittelmächte verschoben.
- Berliner Kongokonferenz – 1884/1885 Auf der Konferenz der europäischen Großmächte wurde der Umgang mit Gebieten im Kongobecken sowie die Regeln für die koloniale Expansion in Afrika weitgehend festgelegt. Ziel war es, Konflikte zwischen den Kolonialmächten zu mindern, indem Einflusszonen, Besitzansprüche und „Freihandels“-Prinzipien verhandelt wurden. Die Beschlüsse gelten als wichtiger Meilenstein für die sogenannte „Scramble for Africa“, wirkten aber zugleich nachhaltig in Form kolonialer Herrschaftsstrukturen und tiefgreifender Eingriffe in politische und wirtschaftliche Lebenswelten afrikanischer Gesellschaften.
- Herero- und Namaaufstand – ab 1904 Im Deutschen Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika brach 1904 ein bewaffneter Aufstand der Herero und Nama gegen die deutsche Kolonialherrschaft aus. Auslöser waren unter anderem die zunehmende Entrechtung, gewaltsame Durchsetzung von Arbeits- und Landzwängen sowie die brutal eskalierenden Verhältnisse in Folge der deutschen Eroberung und Besiedlung. Der Aufstand führte zu einem langjährigen, äußerst gewalttätigen Krieg und wird in der Forschung eng mit Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Verbindung gebracht, die im Rahmen der Niederschlagung verübt wurden.
- 6. Januar 1879 - Beginn des Zulukrieges
- 11. Januar 1879 - Britische Invasion in Zululand
- 22. Januar 1879 - Schlacht von Isandhlwana
- 23. Januar 1879 - Schlacht bei Rorke’s Drift
- 10. März 1879 - Chile erklärt Bolivien den Krieg (Salpeterkrieg)
- April 1879 - Konklave zur Wahl von Papst Leo XIII.
- 13. Mai 1879 - Eröffnung der Berliner Gewerbeausstellung
- 14. Mai 1879 - Erste US Patentanmeldung für eine Cash-Register
- 1. Juni 1879 - Beginn des Burenaufstands in Südafrika
- 20. Juni 1879 - Hōei-Too-Expedition erreicht den Fuji-Gipfel
- 31. Juli 1879 - Gründung der Los Angeles Times
- 3. September 1879 - Käthe Kollwitz geboren
Am 4. März 1879 legte in Deutschland der Generalpostmeister des Deutschen Reiches, Heinrich von Stephan, einen Entwurf zur Reform des Postwesens vor. Diese Reform war ein bedeutender Schritt zur Modernisierung und Verbesserung der Effizienz der Postdienste im Deutschen Reich und legte die Grundlage für das moderne Postwesen in Deutschland. Von Stephans umfangreiche Reformen wurden mit dem Ziel umgesetzt, das wachsende Bedürfnis nach schnellen und zuverlässigen Kommunikationswegen zu befriedigen.
Am 31. Mai 1879 wurde die Gotthardbahn, eine der bedeutendsten Eisenbahnverbindungen in Europa, offiziell eröffnet. Diese Alpenbahnstrecke, die auch heute noch als technische Meisterleistung gilt, verband Luzern in der Schweiz mit Chiasso an der Grenze zu Italien. Der Bau der Strecke dauerte fast zehn Jahre und beanspruchte zahlreiche Menschenleben. Sie verkürzte die Reisezeit erheblich und trug maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der beteiligten Länder bei.
Am 15. Juni 1879 eröffnete in Mannheim die erste städtische Elektrizitätsversorgung in Deutschland. Die Installation dieser Anlage war ein Meilenstein in der Nutzung von Elektrizität und markierte den Beginn der Elektrifizierung städtischer Gebiete. Dies veränderte nicht nur das tägliche Leben der Menschen tiefgreifend, sondern läutete auch ein neues Zeitalter technologischen Fortschritts und urbaner Entwicklung ein.