1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1885 — Abschluss der Berliner Afrikakonferenz und Anerkennung des Kongo-Freistaats
- 1889 — Einweihung des Eiffelturms in Paris anlässlich der Weltausstellung
- 1890 — Aufhebung der Sozialistengesetze in Deutschland
- 1894 — Beginn der Dreyfus-Affäre in Frankreich
- 1896 — Schlacht bei Omdurman während des Mahdi-Aufstands im Sudan
- 1898 — Spanisch-Amerikanischer Krieg endet mit dem Vertrag von Paris
- 1901 — Tod von Königin Victoria und Thronbesteigung von Edward VII.
- 1905 — Russische Revolution von 1905 (u. a. Veröffentlichung des Oktobermanifestes)
- 1910 — Beginn der Mexikanischen Revolution
- Die Berliner Kongokonferenz (1884/1885) regelte in einer Zeit zunehmender Konkurrenz der europäischen Kolonialmächte (vor allem in Afrika) zentrale Grundsätze für die Besetzung und Verwaltung von Gebieten. Zwischen 1884 und 1885 wurden auf Druck der Großmächte Regeln zur „effektiven“ Inbesitznahme sowie zur freien Schifffahrt auf bestimmten Flüssen festgelegt. Für viele Regionen führte das dazu, dass Grenzen weniger nach lokalen Gegebenheiten als nach strategischen und wirtschaftlichen Interessen der europäischen Mächte gezogen wurden. Die Konferenz gilt deshalb als wichtiger Meilenstein der formellen kolonialen Neuordnung Afrikas und prägt langfristig die politischen Konfliktlinien bis in die Gegenwart.
- Der Boxeraufstand (1899–1901) war ein gewaltsamer antiausländischer und antichristlicher Aufstand in China, der sich in Teilen der Bevölkerung vor allem gegen Missionare, Händler und die wachsende ausländische Einflussnahme richtete. In einer Phase wirtschaftlicher Not, verschärfter sozialer Spannungen und zunehmenden Drucks durch ausländische Mächte eskalierten lokale Konflikte zu einer breit getragenen Erhebung. Die Situation führte zu militärischen Interventionen mehrerer Staaten (darunter europäische Mächte sowie Japan), die den Aufstand niederschlugen. Folgen waren unter anderem die massive Zerstörung in betroffenen Regionen, hohe Opferzahlen und zusätzliche politische und wirtschaftliche Zugeständnisse an die ausländischen Akteure.
- Die Erste Marokkokrise (1905–1906) war eine internationale diplomatische Konfrontation, die eng mit den Rivalitäten zwischen dem Deutschen Kaiserreich und Frankreich zusammenhing. Auslöser war der Versuch Deutschlands, den Einfluss Frankreichs in Marokko zu begrenzen bzw. die internationale Position Frankreichs in Frage zu stellen. Die Krise eskalierte zunächst in den Beziehungen der europäischen Großmächte, wurde aber schließlich durch Verhandlungen und Konferenzentscheidungen entschärft. Politisch wirkte das Ereignis jedoch wie ein Brandbeschleuniger für die Spannungen zwischen den Bündnissystemen: Frankreich konnte seinen Einfluss festigen, während Deutschland sich in seiner Außenpolitik stärker isoliert fühlte. Insgesamt trug die Marokkokrise dazu bei, die Voraussetzungen für die zunehmende Militarisierung und die spätere Eskalation in Europa zu verstärken.
- 1886: Verhängung des Sozialistengesetzes in Deutschland
- 1890: Verbot des Sozialistengesetzes in Deutschland
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1929: Börsencrash an der Wall Street und Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1933: Machtübernahme der NSDAP in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1969: Start der Apollo 11 und erstes Menschenlandung auf dem Mond
- 1974: Beginn der Entspannungspolitik in Europa (Willy Brandt/Egon Bahr) mit weiterer internationaler Annäherung
- 1914 – Beginn des Ersten Weltkriegs: Nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo erklärte Österreich-Ungarn dem Königreich Serbien den Krieg. Die folgenden Bündnisse und Mobilmachungen führten schnell dazu, dass sich der Konflikt in ganz Europa ausweitete und schließlich mehrere Staaten in einen weltweiten Krieg verwandelte. Der Erste Weltkrieg wurde zu einem der folgenreichsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts, geprägt durch großangelegte Frontkämpfe, schwere Verluste und tiefgreifende politische Umwälzungen. Erster Weltkrieg
- 1933 – Machtübernahme der Nationalsozialisten („Machtergreifung“): In Deutschland kam die NSDAP Anfang der 1930er Jahre durch die politische Krise der Weimarer Republik zunehmend an die Macht. Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. In der Folge wurden demokratische Strukturen rasch ausgeschaltet und die Diktatur der Nationalsozialisten etabliert, unter anderem durch Eingriffe in Rechte und die Gleichschaltung des gesellschaftlichen und politischen Lebens. Machtergreifung
- 1969 – Erste bemannte Mondlandung (Apollo 11): Am 20. Juli 1969 landete die Mission Apollo 11 mit den Astronauten Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins erfolgreich auf dem Mond. Während Collins im Mondorbit verblieb, setzten Armstrong und Aldrin als Teil der ersten bemannten Mondlandung ihre Expeditionen fort und brachten zahlreiche Messungen und Proben mit. Das Ereignis gilt als Meilenstein der Raumfahrt und als Symbol für den technologischen Fortschritt im „Wettlauf zum Mond“. Apollo 11
- 1886: Gründung der American Federation of Labor (AFL)
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg (Beginn und Verlauf)
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Revolution
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs (Waffenstillstand)
- 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise (Börsencrash)
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1940: Deutsche Offensive im Westfeldzug (Schlacht um Frankreich)
Ungarischer Staatsstreich von 1919 (1919): In Ungarn kam es nach dem Zusammenbruch der Monarchie zu heftigen politischen Umbrüchen. Nach kurzer Zeit einer bürgerlich-nationalen Regierung folgte die Machtübernahme der „Räterepublik“ unter Béla Kun. Die Auseinandersetzungen verschärften sich durch innere Konflikte sowie durch den Druck von außen, u. a. im Zuge der Nachkriegsordnung nach dem Ersten Weltkrieg. Das Ereignis steht sinnbildlich für die Instabilität in Mitteleuropa während der frühen Nachkriegszeit.
Attentat von Sarajevo (28. Juni 1914): Bei dem Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo wurden die Weichen für eine Kettenreaktion in Europa gestellt. Das Attentat wurde zum unmittelbaren Auslöser der Julikrise; infolgedessen eskalierten die diplomatischen Spannungen zwischen den europäischen Großmächten. Die Folge waren schließlich die Kriegserklärungen, die in den Ersten Weltkrieg führten und damit die politische und gesellschaftliche Landschaft Europas nachhaltig veränderten.
Münchner Abkommen (30. September 1938): Das Münchner Abkommen zwischen Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Italien regelte zunächst scheinbar friedlich die weitere Vorgehensweise gegenüber der Tschechoslowakei. Es sah die Abtretung des Sudetenlands an das Deutsche Reich vor. Befürworter hofften auf eine Beruhigung Europas („Appeasement“), doch die Entscheidung wurde von vielen Zeitgenossen und späteren Historikern als folgenschwer kritisiert, weil sie die weitere aggressive Politik begünstigte. Nur ein Jahr später begann schließlich der Zweite Weltkrieg.
- 1886 - Verabschiedung des Acht-Stunden-Tages in den USA
- 1896 - Erste moderne Olympischen Spiele in Athen
- 1903 - Erstflug der Gebrüder Wright
- 1914 - Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917 - Russische Revolution
- 1918 - Ende des Ersten Weltkriegs
- 1929 - Börsencrash an der Wall Street
- 1933 - Adolf Hitler wird deutscher Reichskanzler
- 1939 - Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945 - Ende des Zweiten Weltkriegs
- 1949 - Gründung der Bundesrepublik Deutschland
- 1954 - Ende des Indochinakriegs
Am 28. Juni 1914 wurde das Attentat von Sarajevo verübt, bei dem der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie Chotek von Gavrilo Princip, einem Mitglied der nationalistischen Bewegung "Schwarze Hand", erschossen wurden. Dieses Ereignis löste eine Kette von diplomatischen und militärischen Reaktionen aus, die direkt zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten. Der Mord an dem Thronfolger sorgte für eine Eskalation der Spannungen zwischen den Großmächten Europas, die bereits in einem fragilen Gleichgewicht standen. Deutschland stellte sich hinter Österreich-Ungarn, Russland unterstützte Serbien, und bald darauf zogen Frankreich und Großbritannien in den Konflikt. Der Krieg dauerte bis 1918 und forderte Millionen von Menschenleben.
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Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der deutschen Geschichte. An diesem Tag wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. In den folgenden Monaten und Jahren konsolidierte die NSDAP ihre Macht durch eine Reihe politischer Maßnahmen und Gewaltakte. Das Ermächtigungsgesetz von März 1933 gab Hitler die uneingeschränkte legislative Autorität, wodurch die Demokratie der Weimarer Republik de facto endete. Die etablierten politischen Strukturen wurden aufgelöst und durch eine totalitäre Diktatur ersetzt. Die NS-Herrschaft führte zu einer drastischen Umgestaltung des gesellschaftlichen und politischen Lebens in Deutschland und hatte verheerende globale Konsequenzen, die letztlich zum Zweiten Weltkrieg und zum Holocaust führten.
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Am 6. August 1945 warfen die USA eine Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima ab, was einen bedeutenden Moment in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Menschheit darstellt. Die Bombe, genannt "Little Boy", wurde von einem B-29 Bomber abgeworfen und explodierte in etwa 600 Metern Höhe über der Stadt. Die Explosion zerstörte nahezu alles im Umkreis von mehreren Kilometern und führte unmittelbar zum Tod von geschätzten 70.000 bis 80.000 Menschen, während viele weitere in den folgenden Wochen und Monaten an den Folgen der Strahlung und Verletzungen starben. Der Angriff auf Hiroshima, gefolgt von einem zweiten Atomangriff auf Nagasaki drei Tage später, war ein entscheidender Faktor, der Japan schließlich zur Kapitulation und damit zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Asien führte.
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- 1886 – Gründung der Internationalen Arbeiterbewegung/Die Haymarket-Angelegenheiten in Chicago
- 1898 – Spanisch-Amerikanischer Krieg und Beginn der US-amerikanischen Einflussnahme auf Kuba und Puerto Rico
- 1914 – Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1919 – Unterzeichnung des Vertrags von Versailles
- 1929 – Börsencrash an der Wall Street (Beginn der Weltwirtschaftskrise)
- 1933 – Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt
- 1936 – Beginn der Olympischen Spiele in Berlin
- 1939 – Ausbruch des Zweiten Weltkriegs (Überfall auf Polen)
- 1941 – Japan greift Pearl Harbor an (USA treten in den Zweiten Weltkrieg ein)
Im Jahr Eiffelturm wurde 1889 zur Weltausstellung in Paris eröffnet. Der nach einem Entwurf von Gustave Eiffel errichtete Stahlfachwerkturm prägte das Stadtbild nachhaltig und wurde zunächst auch kontrovers diskutiert, entwickelte sich dann jedoch zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Welt und zu einem technischen Symbol der Industrialisierung.
Am Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914 wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand ermordet. Das Ereignis führte in der Folge zu einer eskalierenden politischen und militärischen Kettenreaktion zwischen mehreren europäischen Mächten, die schließlich in den Ausbruch des Ersten Weltkriegs mündete und die europäische Ordnung tiefgreifend veränderte.
Im Juni 1941 begann das Unternehmen Barbarossa, der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Diese Operation war ein Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs: Sie führte zu massiven Zerstörungen und hohen Opferzahlen auf beiden Seiten, verlangte einen enormen Kräfte- und Logistikaufwand und stellte die Kriegsführung aufgrund von Frontausdehnung sowie klimatischen Bedingungen vor große Herausforderungen.