1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1888: Dritte Internationale Konferenz zur Beringung und Seefahrt (Washingtoner Seevertrag)
- 1890: Verabschiedung des Sherman Antitrust Act (1890)
- 1894: Beginn des Ersten Italienisch-Äthiopischen Kriegs (1894)
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg und Beginn der US-Expansion nach Übersee (1898)
- 1901: Proklamation des Deutschen Reiches durch Kaiser Wilhelm II. (1901)
- 1903: Beginn der Panama-Krise und Unabhängigkeit Panamas von Kolumbien (1903)
- 1905: Russische Revolution von 1905 (1905)
- 1912: Erster Balkankrieg (1912)
- 1913: Zweiter Balkankrieg (1913)
Im sogenannten Dreikaiserjahr 1888 wechselte in kurzer Zeit gleich zweimal das deutsche Kaiseroberhaupt: Nach dem Tod von Kaiser Wilhelm I. im März folgte zunächst Friedrich III., der jedoch nur wenige Monate regierte. Mit dem Amtsantritt von Wilhelm II. im Juni 1888 setzte sich eine deutlich andere Politik- und Machtauffassung durch. Dieses Jahr gilt als Wendepunkt, weil sich damit langfristig der Kurs des Deutschen Kaiserreichs in Richtung stärker persönlicher Einflussnahme des Monarchen und eine sich verschärfende außenpolitische Rivalität entwickelte.
Die Russische Revolution von 1905 begann im Zuge der Unzufriedenheit über die soziale Lage, politische Unterdrückung und die schweren Folgen des Russisch-Japanischen Kriegs. Streiks, Proteste und Unruhen griffen rasch auf viele Regionen über und zwangen die Zarenregierung zu Zugeständnissen. Besonders prägend waren dabei die Bildung revolutionärer Zusammenschlüsse und die Entstehung von Räten/ähnlichen Vertretungsstrukturen, die den Machtanspruch der Protestbewegung sichtbar machten. Obwohl die Revolution letztlich niedergeschlagen wurde, führte sie zu Reformen (u. a. einer eingeschränkten Parlamentarisierung) und wirkte als wichtiger Vorläufer weiterer Umbrüche.
Der Untergang der Titanic ereignete sich am 15. April 1912 während ihrer Jungfernfahrt von Southampton nach New York. Das Schiff kollidierte bei Nacht und hoher Geschwindigkeit mit einem Eisberg, wodurch große Bereiche des Rumpfs schwer beschädigt wurden. Der Unfall führte zu umfangreichen Rettungsbemühungen, gleichzeitig aber auch zu tragischen Verlusten an Menschenleben—auch weil Sicherheitsmaßnahmen und Abläufe (etwa die Zahl und Handhabung von Rettungsmitteln) damals noch nicht ausreichend umgesetzt waren. Der Vorfall löste weltweit Debatten über Seerechts- und Sicherheitsstandards aus und gilt als Auslöser für zahlreiche Reformen im internationalen Schiffs- und Rettungswesen.
- 1888: Jack the Ripper verübt seine Morde in London
- 1896: Der erste moderne Olympische Spiele in Athen
- 1903: Erster erfolgreicher Flug der Gebrüder Wright
- 1912: Untergang der Titanic
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Revolution
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1933: Hitler wird Reichskanzler in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor
- 1944: Landung der Alliierten in der Normandie (D-Day)
Der Erste Weltkrieg: Der Erste Weltkrieg, der von 1914 bis 1918 andauerte, war ein globaler Krieg, der Europa, Afrika, den Nahen Osten und mehrere Regionen Asiens und Amerikas umfasste. Über 70 Millionen Militärangehörige, darunter 60 Millionen Europäer, wurden mobilisiert, was ihn zu einem der größten Kriege der Geschichte macht. Der Konflikt entstand hauptsächlich aus Spannungen zwischen den großen europäischen Mächten und deren Allianzen. Nach dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo kam es zur Julikrise, die schließlich zum Kriegsausbruch führte. Die Hauptkriegsparteien waren die Alliierten, angeführt von Frankreich, Russland und Großbritannien, und die Mittelmächte, angeführt von Deutschland, Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich. Der Krieg endete mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 und führte zu weitreichenden politischen und territorialen Veränderungen in Europa. Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia.
Die Weltwirtschaftskrise: Die Weltwirtschaftskrise, die von 1929 bis in die frühen 1930er Jahre andauerte, war die schwerste Wirtschaftskrise des 20. Jahrhunderts. Ihr Auslöser war der Börsencrash im Oktober 1929, bekannt als Schwarzer Freitag. Die Krise verbreitete sich rasch von den USA auf andere Länder und führte weltweit zu massiven Einbrüchen in der Industrieproduktion, hohen Arbeitslosenzahlen und weitverbreiteter Armut. Den Wohlstand vieler Menschen zerstörend, bewirkte die Krise auch bedeutende politische Veränderungen, darunter das Erstarken neu radikaler politischer Bewegungen. In Deutschland trug sie erheblich zum Aufstieg der NSDAP bei. Trotz umfangreicher staatlicher Maßnahmen konnten viele Länder erst im Verlauf der 1930er Jahre eine wirtschaftliche Erholung verzeichnen. Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia.
Der Zweite Weltkrieg: Der Zweite Weltkrieg war ein globaler militärischer Konflikt, der von 1939 bis 1945 stattfand und der bis heute folgenreichste Krieg der Menschheitsgeschichte ist. Er begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen, worauf Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg erklärten. Dieser Krieg zog zahlreiche Länder über mehrere Kontinente hinweg in die Kampfhandlungen. Die Hauptkonfliktparteien waren die Achsenmächte, hauptsächlich bestehend aus Deutschland, Italien und Japan, und die Alliierten, zu denen die Sowjetunion, die Vereinigten Staaten, Großbritannien, China und zahlreiche andere Länder zählten. Die Ursprünge des Krieges lagen in den territorialen Ambitionen und ideologischen Spannungen der 1930er Jahre, insbesondere des nationalsozialistischen Deutschlands unter Adolf Hitler. Der Krieg endete in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 und im Pazifik mit der Kapitulation Japans im September 1945 nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Dieser Krieg führte zur Gründung der Vereinten Nationen und zur Einteilung der Welt in Einflusszonen, die den Kalten Krieg prägten. Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia.
- 1888: Dreyfus-Affäre beginnt
- 1894: Beginn des Ersten Chinesisch-Japanischen Krieges
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1917: Oktoberrevolution in Russland
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1929: Weltwirtschaftskrise beginnt
- 1933: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor
- 1957: Start des Sputnik-Programms
Am 28. Juni 1914 wurde in Attentat von Sarajevo der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie ermordet. Das Attentat galt als Auslöser für eine Eskalationskette zwischen mehreren europäischen Großmächten. Nach diplomatischen Krisen und ultimativen Forderungen erklärten sich die Staaten gegenseitig den Krieg, was schließlich in den Ersten Weltkrieg mündete. Das Ereignis steht heute sinnbildlich für das „Funken“-Moment einer bereits stark angespannten politischen Lage in Europa.
Am 1. September 1939 begann mit dem Polenfeldzug der Überfall des Deutschen Reiches auf Polen. Damit eskalierte der seit Jahren wachsende Druck in Europa in einen offenen Krieg. Der Feldzug war nicht nur ein militärischer Konflikt, sondern setzte auch eine grundlegende Veränderung der Kriegsführung und der politischen Ziele in Gang: kurze Zeit später erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg, wodurch der Zweite Weltkrieg in Europa seinen Anfang nahm. Die Folgen des Überfalls prägten die folgenden Jahre durch Besatzung, Deportationen und die systematische Eskalation von Gewalt auf mehreren Fronten.
Vom 24. Juni 1948 bis zum 12. Mai 1949 verursachte die Berlin-Blockade eine der bekanntesten Krisen des beginnenden Kalten Krieges. Die Sowjetunion blockierte den Zugang zu West-Berlin, um die Versorgung der Stadt zu unterbrechen. Als Gegenmaßnahme starteten die Westalliierten die Berlin-Luftbrücke, bei der über Lufttransporte Millionen Tonnen an Gütern in die eingeschlossene Stadt gebracht wurden. Am Ende führte die Blockade zur Wiederaufnahme der Verkehrswege und gilt als bedeutsamer Test für Entschlossenheit und Durchhaltevermögen in der Nachkriegszeit.
- 1888: Vertrag von Konstantinopel zwischen dem Osmanischen Reich und Russland
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs (Waffenstillstand von Compiègne)
- 1923: Beginn des Hitler-Putschs in München
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs (deutscher Überfall auf Polen)
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)
- 1966: Beginn des Großen Proletarischen Kulturprogramms in der Volksrepublik China
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Das Dreikaiserjahr 1888 markierte in Deutschland einen außergewöhnlichen politischen Umbruch: Kaiser Wilhelm I. starb im März, sein Nachfolger Friedrich III. regierte nur kurz (99 Tage) und starb ebenfalls, woraufhin Wilhelm II. die Herrschaft übernahm. Die schnelle Abfolge prägte die innen- und außenpolitische Richtung des Kaiserreichs spürbar.
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Der Erste Weltkrieg begann im Sommer 1914 nach der Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand und der anschließenden Eskalationskette zwischen den europäischen Großmächten. Der Konflikt entwickelte sich zu einem umfassenden Industrie- und Stellungskrieg, veränderte die politische Landkarte Europas und hatte weitreichende Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft.
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Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 versuchten die DDR-Führung und die sowjetische Seite, den starken Fluchtstrom aus der DDR in den Westteil Berlins zu stoppen. Die Mauer wurde zu einem sichtbaren Symbol des Kalten Krieges und prägte Jahrzehnte lang das Leben der Menschen in Berlin sowie die internationalen Beziehungen zwischen Ost und West.
- 1889 – 11. Februar: Verkündung der Meiji-Verfassung in Japan
- 1889 – 31. März: Offizielle Eröffnung des Eiffelturms (Pariser Weltausstellung)
- 1889 – 6. Mai: Beginn der Pariser Weltausstellung (Exposition Universelle)
- 1889 – 14. Juli: Gründung der Zweiten Internationale in Paris
- 1889 – 31. Mai: Johnstown-Flut (katastrophale Überschwemmung in Pennsylvania, USA)
- 1889 – 15. März: Einrichtung des London County Council (Beginn der neuen Lokalverwaltung)
- 1889 – 2. November: Aufnahme von North Dakota und South Dakota als US-Bundesstaaten
- 1889 – 8. November: Aufnahme von Montana und Idaho als US-Bundesstaaten
- 1889 – 15. November: Ausrufung der Republik in Brasilien
- Am 6. Mai 1889 wurde in Paris die Weltausstellung 1889 eröffnet. Die Ausstellung stand ganz im Zeichen des 100-jährigen Bestehens der Französischen Revolution und zeigte unter anderem große Fortschritte in Technik, Industrie und Wissenschaft. Neben zahlreichen Pavillons und Ausstellungshallen prägte vor allem der Bau des neuen Pariser Wahrzeichens das Messegelände: Der damals neu errichtete Eiffelturm wurde zu einem Symbol des modernen Zeitalters.
- Am 22. Juni 1889 verabschiedete das Deutsche Reich das Gesetz über die Invaliditäts- und Altersversicherung als Teil von Bismarcks Sozialgesetzgebung. Damit wurde erstmals in größerem Umfang eine staatlich organisierte Absicherung gegen zentrale Lebensrisiken geschaffen. Beschäftigte und Arbeitgeber beteiligten sich an Beiträgen; Ziel war es, Armut im Alter bzw. bei dauernder Erwerbsunfähigkeit zu verringern und zugleich die soziale Lage der Arbeiterschaft zu stabilisieren.
- Am 31. Mai 1889 ereignete sich in den USA die Johnstown-Flutkatastrophe. Nach dem Versagen eines Staudamms stürzten große Wassermassen innerhalb kürzester Zeit in das Tal der Conemaugh und trafen die Stadt Johnstown besonders schwer. Die Katastrophe wurde zu einer der bekanntesten Flutkatastrophen ihrer Zeit und führte in der Folge zu stärkerer Aufmerksamkeit für Sicherheitsstandards bei Stauanlagen und beim technischen Umgang mit Hochwasserrisiken.