1779 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1889: Beginn der Weltausstellung in Paris und Einweihung des Eiffelturms
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1929: Börsencrash an der Wall Street und Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1948: Beginn der Berliner Blockade
- 1961: Bau der Berliner Mauer
- 1966: Der Beginn des Vietnamkriegs eskaliert mit der Entsendung zusätzlicher US-Truppen (US-Luft- und Bodeneinsätze)
Am 28. Juni 1914 wurde in Sarajevo Erzherzog Franz Ferdinand ermordet; die anschließenden innen- und außenpolitischen Eskalationen führten schließlich zur Ausweitung des Konflikts und zum Ersten Weltkrieg. In vielen Ländern wurde der Krieg als „kurz“ erwartet, doch die Fronten erstarrten in einem Stellungskrieg, während neue Technologien (z. B. Artillerie und Flugzeuge) die Kampfweise grundlegend veränderten. Der Krieg endete 1918 und hatte tiefgreifende Folgen für Europas politische Ordnung, Grenzen und Gesellschaften.
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt; damit begann die Machtergreifung der Nationalsozialisten. In den folgenden Monaten wurden politische Gegner systematisch ausgeschaltet, Gewalt und Propaganda zur Durchsetzung der NS-Herrschaft genutzt und das parlamentarische System weitgehend außer Kraft gesetzt. Die Ereignisse dieses Zeitraums markieren den Übergang von der Weimarer Republik zum NS-Regime und leiteten eine Phase massiver Verfolgung und staatlicher Verbrechen ein.
Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer, um die zunehmende Flucht von Menschen aus der DDR in den Westen zu stoppen. Die Sperranlagen teilten Berlin faktisch in Ost und West und wurden zu einem zentralen Symbol des Kalten Krieges. Für Familien und die Bewohner der Stadt bedeutete die Mauer einschneidende Einschränkungen des Alltags, während sie zugleich die Konfrontation zwischen den Machtblöcken deutlich sichtbar machte.
- 1889 - Gründung der Zürcher Kantonalbank in der Schweiz
- 1889 - Eröffnung des Eiffelturms in Paris
- 1889 - Oklahoma-Land-Ansturm in den USA
- 1889 - Erste Ausgabe des "Wall Street Journal"
- 1889 - Ausbruch der Johnstown-Flut in Pennsylvania, USA
- 1889 - Ausrufung der Republik Brasilien
- 1890 - Inkrafttreten des Sherman Antitrust Act in den USA
- 1890 - Eröffnung des Yosemite-Nationalparks
- 1890 - Tod von Vincent van Gogh
- 1890 - Erster elektrischer Stuhl wird in den USA eingesetzt
- 1890 - Battle of Wounded Knee in den USA
- 1890 - Gründung des Allgemeinen Deutschen Männervereins in Deutschland
Das erste historische Ereignis in diesem Zeitraum ist die Gründung der Zweiten Internationale im Jahr 1889. Die Zweite Internationale wurde auf dem Pariser Kongress der Sozialisten gegründet und diente als Zusammenschluss sozialistischer Parteien und Arbeiterorganisationen aus verschiedenen Ländern. Sie hatte zum Ziel, die internationale Zusammenarbeit und Solidarität der Arbeiterklasse zu fördern und sich für gemeinsame politische Ziele wie den Achtstundentag einzusetzen.
Ein weiteres bedeutendes Ereignis war die Errichtung des Eiffelturms im Jahr 1889. Der Eiffelturm wurde anlässlich der Weltausstellung in Paris, die zum 100. Jahrestag der Französischen Revolution stattfand, eröffnet. Der Turm wurde von dem Ingenieur Gustave Eiffel entworfen und war mit seinen 324 Metern Höhe für 41 Jahre das höchste Bauwerk der Welt. Er entwickelte sich zu einem Symbol für industrielle und technische Fortschritte und zu einem Wahrzeichen von Paris und ganz Frankreich.
Schließlich ereignete sich im Jahr 1890 der Sturz Otto von Bismarcks. Bismarck, der als Reichskanzler des Deutschen Reiches eine dominierende Figur der deutschen und europäischen Politik war, wurde von Kaiser Wilhelm II. zum Rücktritt gezwungen. Der Konflikt zwischen dem Kaiser und Bismarck resultierte aus unterschiedlichen politischen Ansichten und Machtansprüchen. Bismarcks Entlassung markierte das Ende der Ära des "Eisernen Kanzlers" und führte zu bedeutenden Veränderungen in der deutschen Innen- und Außenpolitik.
- 1889: Gründung des Deutschen Reiches (Bismarcks Rücktritt und Kaiserreichsphase).
- 1898: Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges.
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
- 1917: Russische Revolution.
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs und Waffenstillstand von Compiègne.
- 1929: Weltwirtschaftskrise (Börsencrash in New York).
- 1933: Machtübergabe an Adolf Hitler in Deutschland.
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs.
- 1943: Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad.
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1896 fanden in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt. Die Veranstaltung gilt als Neubelebung des antiken Olympia-Gedankens und brachte internationale Sportwettkämpfe erstmals in einem größeren Rahmen unter ein gemeinsames organisatorisches Konzept. Neben dem sportlichen Wettkampf entstand dadurch ein einprägsames Symbol für internationale Begegnung und den Wiederaufbau kultureller Traditionen im Zeitalter des Nationalstaats.
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Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Dieses Ereignis markierte den Start der schnellen Machtkonsolidierung der NSDAP in Deutschland: Regierungsumbildungen, die Ausschaltung politischer Gegner und die zunehmende Gleichschaltung von Gesellschaft und Institutionen folgten in rascher Folge. Damit begann eine Phase, die schließlich in die Errichtung einer totalitären Diktatur und in den Weg in den Zweiten Weltkrieg mündete.
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1942/1943 erreichte die Schlacht von Stalingrad ihren entscheidenden Verlauf und endete Anfang Februar 1943 mit der Kapitulation der deutschen 6. Armee. Die Schlacht gilt als eine der verlustreichsten und brutalsten Auseinandersetzungen des Zweiten Weltkriegs. Strategisch war sie ein Wendepunkt: Durch den sowjetischen Sieg konnten die Deutschen nicht mehr in gleichem Umfang die Initiative im Osten übernehmen, wodurch sich der Krieg in der Folge zunehmend zugunsten der Sowjetunion entwickelte.
- 1889: Eröffnung des Eiffelturms in Paris
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg und Beginn des Aufstiegs der USA zur Großmacht
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Revolution
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs und Unterzeichnung des Waffenstillstands
- 1933: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1958: Gründung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA)
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Am 28. Juni 1914 wurde in Sarajewo der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand bei einem Attentat tödlich getroffen. Das Ereignis gilt als unmittelbarer Auslöser der diplomatischen Eskalation zwischen den europäischen Großmächten. In der Folge folgten gegenseitige Ultimaten, Bündnisverpflichtungen und mobilisatorische Schritte, sodass sich aus einem lokalen Konflikt binnen kurzer Zeit der Erste Weltkrieg entwickelte. Sarajewo-Attentat
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Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Dieser Schritt markierte den Beginn der systematischen Machtübernahme der NSDAP im Deutschen Reich: Durch Regierungsernennungen, Ausschaltung politischer Gegner und die schnelle Durchsetzung diktatorischer Strukturen wurde die Demokratie schrittweise beseitigt. Damit verbunden war auch eine grundlegende Umgestaltung von Staat, Gesellschaft und Recht, die schließlich in eine expansive, gewaltsame Außenpolitik mündete. Adolf Hitler wird Reichskanzler
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Am 25. März 1957 wurden in Rom die Römischen Verträge unterzeichnet, mit denen die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) gegründet wurden. Die Verträge schufen einen gemeinsamen Rechts- und Wirtschaftsrahmen mit dem Ziel, Handel und Produktion innerhalb Europas zu erleichtern, Wohlstand zu fördern und politische Stabilität zu stärken. Für viele Staaten Europas war dies ein entscheidender Schritt hin zu engerer Zusammenarbeit und zur langfristigen Integration des Kontinents. Römische Verträge
- 1889: Eröffnung des Eiffelturms in Paris
- 1890: Ende des „Drei-Kaiser-Jahres“ durch Kaiser Wilhelms II. Regierungsantritt
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg und Beginn der US-Expansion (u. a. Philippinen, Puerto Rico, Guam)
- 1899: Beginn des Zweiten Burenkriegs
- 1901: Proklamation des Deutschen Reichs und Beginn der Ära unter Kaiser Wilhelm II. (ab 1900) wird konsolidiert; ebenso Tod von Königin Victoria und Amtsantritt König Eduards VII.
- 1905: Russische Revolution von 1905
- 1908: Jungtürkische Revolution im Osmanischen Reich
- 1912: Beginn des Ersten Balkankriegs
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- Im Jahr 1889: Gründung der Zweiten Internationale spielte sich die organisatorische Festigung der sozialistischen Arbeiterbewegung ab. Auf dem Gründungskongress wurde die internationale Zusammenarbeit intensiviert und gemeinsame Ziele wie das Eintreten für Arbeiterrechte, die Durchsetzung des Achtstundentags und eine politisch stärkere Rolle der Arbeiterparteien betont. Die neue Internationale wirkte als übergreifendes Netzwerk, das Parteien und Gewerkschaften in vielen Ländern koordinierte – auch wenn es bereits damals Spannungen zwischen reformistischen und radikaleren Strömungen gab.
- 1905: Russische Revolution markierte einen entscheidenden Höhepunkt sozialer Unruhe im Zarenreich. Ausgehend von Massenstreiks und Protesten (u. a. dem sogenannten „Blutsonntag“ in St. Petersburg) eskalierte die Lage rasch, sodass es in vielen Regionen zu Unruhen, Forderungen nach politischen Rechten und landesweiten Streikbewegungen kam. Die Regierung reagierte mit punktuellen Reformen, darunter dem Oktobermanifest, das u. a. die Einrichtung einer Duma vorsah. Obwohl das Regime die Revolution letztlich nicht dauerhaft „umstürzte“, schwächte es seine Autorität und schuf Erfahrungen sowie politische Dynamiken, die später wieder an Bedeutung gewannen.
- 1914: Attentat von Sarajevo war der Auslöser der sogenannten Julikrise und damit ein unmittelbarer Startpunkt für den Weg in den Ersten Weltkrieg. Am 28. Juni 1914 wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet. Das Attentat führte zu einer Kette diplomatischer Schritte und Ultimaten, in deren Verlauf die Bündnissysteme der europäischen Großmächte zunehmend aktiviert wurden. In den folgenden Wochen eskalierten Konflikte zwischen den Staaten, wodurch sich lokale Spannungen in einen großflächigen Krieg verwandelten.