1779 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1889 – Der Eiffelturm wird fertiggestellt.
- 1889 – Die Weltausstellung „Exposition Universelle“ in Paris eröffnet.
- 1889 – Die Johnstown-Flut in den USA fordert tausende Menschenleben.
- 1889 – Der Oklahoma-Landrun „Unassigned Lands“ beginnt.
- 1889 – Die japanische Meiji-Verfassung wird promulgiert.
- 1889 – Der London County Council wird als neue Gebietskörperschaft eingerichtet.
- 1889 – North Dakota wird als Bundesstaat in die USA aufgenommen.
- 1889 – South Dakota wird als Bundesstaat in die USA aufgenommen.
- 1889 – Washington wird als Bundesstaat in die USA aufgenommen.
- Am wurde der Eiffelturm in Paris offiziell eröffnet. Er war als weithin sichtbares Bauwerk für die Weltausstellung 1889 errichtet worden und sollte das hundertjährige Jubiläum der Französischen Revolution symbolisieren. Der Ingenieurbau von Gustave Eiffel prägte das Stadtbild nachhaltig – trotz anfänglicher Kritik wurde der Turm rasch zu einem technischen und kulturellen Wahrzeichen.
- Am trat Benjamin Harrison sein Amt als 23. Präsident der Vereinigten Staaten an. Seine Inauguration markierte den Amtswechsel in einer Phase, in der innenpolitisch vor allem Fragen von Industrieentwicklung, Zöllen und sozialstaatlichen Reformen im Vordergrund standen. Harrison verfolgte danach eine deutlich republikanisch geprägte Politik, die u. a. Auswirkungen auf die wirtschaftliche Ausrichtung der USA hatte.
- Am beschloss der Deutsche Reichstag das Gesetz zur Einführung der Invaliditäts- und Altersversicherung. Mit diesem Schritt setzte Bismarcks Sozialpolitik einen weiteren Meilenstein: Ziel war, Arbeiter und Beschäftigte im Alter sowie bei Erwerbsunfähigkeit finanziell abzusichern. Die Versicherung wurde als Pflichtsystem ausgestaltet und gilt heute als wichtiger Vorläufer moderner Sozialversicherung in Deutschland.
- 1889: Eröffnung des Eiffelturms in Paris
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg – Beginn des US-Engagements in Kuba
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1919: Unterzeichnung des Vertrags von Versailles
- 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise (Börsencrash in New York)
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland
- 1939: Ausbruch des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands – Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1956: Ungarischer Volksaufstand
Der Erste Weltkrieg begann im Jahr 1914 und entwickelte sich aus der sich zuspitzenden Lage in Europa nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand zu einem großen, weltweiten Konflikt. Die Konfrontation der Machtblöcke führte zu massiven militärischen Auseinandersetzungen an mehreren Fronten, zu schweren wirtschaftlichen Belastungen und schließlich zu tiefgreifenden politischen Umwälzungen in vielen Ländern. Der Krieg endete 1918 und prägte die internationale Ordnung nachhaltig.
Mit dem Zweiten Weltkrieg kam es ab 1939 erneut zu einem totalen Krieg in Europa und darüber hinaus. Der Überfall auf Polen im September 1939 war der unmittelbare Ausgangspunkt, der rasch zum weltweiten Kriegsgeschehen ausweitete. Der Konflikt war durch extreme Gewalt, den Einsatz neuer Waffen sowie die systematische Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen gekennzeichnet. 1945 endete der Krieg nach der Kapitulation der Achsenmächte, was das politische und gesellschaftliche Leben in der Nachkriegszeit stark veränderte.
Im Jahr 1956 erschütterte der Ungarische Volksaufstand das Land: Studenten, Arbeiter und Teile der Bevölkerung forderten Reformen und mehr Selbstbestimmung gegenüber der sowjetischen Kontrolle. Die Ereignisse begannen im Oktober 1956 und führten zu bewaffneten Auseinandersetzungen und intensiven Kämpfen in Budapest. Trotz anfänglicher Zugeständnisse schlugen sowjetische Truppen den Aufstand letztlich nieder, doch die kurze Freiheits- und Reformphase blieb als bedeutsames Ereignis in der Geschichte des Kalten Krieges und der mitteleuropäischen Protestbewegungen in Erinnerung.
- 1889: Gründung des Eiffelturms in Paris
- 1890: Tod von Vincent van Gogh
- 1891: Erfindung des Teslaspulen von Nikola Tesla
- 1892: Ellis Island wird Eingangstor für Einwanderer in die USA
- 1893: Durchbruch beim Panamakanalprojekt
- 1894: Beginn der Dreyfus-Affäre in Frankreich
- 1895: Entdeckung der Röntgenstrahlung durch Wilhelm Conrad Röntgen
- 1896: Eröffnung der ersten modernen Olympischen Spiele in Athen
- 1897: Gründung der Bayerischen Motoren Werke AG (BMW)
- 1900: Veröffentlichung von Sigmund Freuds "Traumdeutung"
- 1903: Erstflug der Gebrüder Wright
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
Am 28. Juni 1914 ereignete sich das Attentat von Sarajevo, bei dem der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie von Gavrilo Princip, einem bosnisch-serbischen Nationalisten, ermordet wurden. Dieses Ereignis gilt als der unmittelbare Auslöser des Ersten Weltkriegs. Weitere Informationen finden Sie hier.
Am 17. Dezember 1903 gelang den Brüdern Orville und Wilbur Wright der erste gesteuerte motorisierte Flug mit ihrem Flugzeug „Flyer“. Dieses Ereignis in Kitty Hawk, North Carolina, markiert den Beginn der modernen Luftfahrt. Sie starteten zu vier kurzen Flügen, der längste dauerte 59 Sekunden und legte eine Strecke von 260 Metern zurück. Weitere Details zum historischen ersten Flug finden Sie hier.
Am 10. Juli 1890 ließ Vincent van Gogh in Saint-Rémy-de-Provence, nachdem er ein Jahr in einer psychiatrischen Klinik verbracht hatte, nach vielen produktiven Malmonaten einige seiner bedeutendsten Werke stehen, darunter „Sternennacht“ und „Olivenbäume“. Van Gogh, dessen Werk in seiner Zeit nicht die verdiente Anerkennung erlangte, schoss sich am 27. Juli 1890 in die Brust und starb zwei Tage später an seinen Verletzungen. Mehr zu Vincent van Goghs Leben und Werk in dieser Zeit finden Sie hier.
- 1890: Die erste elektrische Straßenbahn wird in Richmond, Virginia, USA, in Betrieb genommen.
- 1890: Vincent van Gogh stirbt am 29. Juli in Auvers-sur-Oise, Frankreich.
- 1890: Wyoming wird der 44. Bundesstaat der Vereinigten Staaten.
- 1890: Alfred Tennysons Gedicht "The Charge of the Light Brigade" wird in seiner endgültigen Form veröffentlicht.
- 1890: Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien wird gegründet.
- 1890: Kaiser Wilhelm II. entlässt den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck.
- 1890: Die Wounded Knee Massacre ereignet sich am 29. Dezember, wobei über 150 Lakota-Indianer in South Dakota getötet werden.
- 1890: Der Boxershorts-ähnliche Schneidezahn-Föhn wird von der Goodyear Tire and Rubber Company patentiert.
- 1890: Der Helgoland-Sansibar-Vertrag wird zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien unterzeichnet.
- 1890: Verabschiedung des Sherman Antitrust Act in den USA zur Bekämpfung von Monopolen.
- 1890: Idaho wird der 43. Bundesstaat der Vereinigten Staaten.
- 1890: Die National American Woman Suffrage Association wird in den USA gegründet.
Im Jahr 1890 wurde das Helgoland-Sansibar-Abkommen zwischen dem Deutschen Kaiserreich und dem Vereinigten Königreich geschlossen. Der Vertrag wurde am 1. Juli 1890 abgeschlossen und regelte die kolonialen Einflussbereiche der beiden Mächte in Afrika. Im Austausch gegen den Verzicht Deutschlands auf Ansprüche in Sansibar erhielt das Deutsche Reich die Kontrolle über die Nordseeinsel Helgoland. Dieses Abkommen war ein wichtiger Schritt in der Neuordnung der kolonialen Interessen der beiden Länder und ein Beispiel für die Diplomatie im imperialen Zeitalter.
Ein weiteres bedeutendes Ereignis des Jahres 1890 war das Ende des Sozialistengesetzes in Deutschland. Das Gesetz war ursprünglich 1878 in Kraft getreten und zielte darauf ab, die Aktivitäten der Sozialdemokraten zu unterdrücken. Unter dem Druck der öffentlichen Meinung und aufgrund der gestiegenen Bedeutung der sozialistischen Bewegung beschloss der Deutsche Reichstag, das Gesetz nicht weiter zu verlängern. Mit dem Ende der Gesetzgebung am 30. September 1890 wurde der Weg für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) frei, legal zu agieren und sich politisch weiterzuentwickeln, was erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Politik hatte.
Im selben Jahr ereignete sich die Entlassung von Otto von Bismarck als Reichskanzler des Deutschen Kaiserreichs. Am 20. März 1890 bat Kaiser Wilhelm II. Bismarck, von seinem Amt zurückzutreten. Bismarcks Entlassung markierte das Ende einer Ära, in der er die deutsche und europäische Politik maßgeblich geprägt hatte. Nach seiner Entlassung zog sich Bismarck auf sein Gut in Friedrichsruh zurück, während Kaiser Wilhelm II. vermehrt eine aktivere Rolle in der deutschen Regierung übernahm. Diese Veränderung führte zu einer Neuorientierung der deutschen Außenpolitik und spielte eine Rolle in der Vorgeschichte des Ersten Weltkriegs.
- 1890: Rücktritt von Otto von Bismarck
- 1896: Erste Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg
- 1901: Amtsantritt von Wilhelm II. als Deutscher Kaiser
- 1905: Russische Revolution von 1905
- 1908: Jungtürkische Revolution im Osmanischen Reich
- 1911: Beginn der Italienisch-Türkischen Krieg
- 1912: Erster Balkankrieg
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
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1896 fanden in Athen die Olympischen Sommerspiele 1896 statt. Sie gelten als Beginn der modernen Olympischen Bewegung: Nach den Ideen von Pierre de Coubertin wurden erstmals wieder Spiele nach dem antiken Vorbild ausgetragen. Das Ereignis machte den Sport international stärker sichtbar, schuf ein dauerhaftes Regelwerk und legte damit den Grundstein für das heutige Olympische System. Gleichzeitig wirkten die Spiele als Symbol einer neuen, grenzüberschreitenden Öffentlichkeit in einer Zeit zunehmender Industrialisierung und Mobilität.
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Im Jahr 1905 erschütterte die Revolution von 1905 das Russische Reich. Auslöser waren unter anderem die soziale Not, politische Unterdrückung und die Niederlage im Russisch-Japanischen Krieg. Demonstrationen, Streiks und bewaffnete Aufstände forderten Reformen und mehr Rechte. Besonders einschneidend war die Eskalation der Proteste in Moskau (u. a. um den „Bloody Sunday“), die die Regierung in ihrer Härte herausforderte. Obwohl die Revolution letztlich niedergeschlagen wurde, führte sie zu wichtigen politischen Zugeständnissen wie Reformen und der Einrichtung der Duma, was langfristig die Entwicklung Richtung Umbrüche im folgenden Jahrzehnt beeinflusste.
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1914 kam es zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Nach der Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand im Juni 1914 eskalierte die internationale Lage rasch durch ein komplexes Bündnissystem und gegenseitige Ultimaten. Bereits wenige Wochen später waren große Teile Europas in einen groß angelegten Krieg verwickelt. Der Konflikt prägte die folgenden Jahre durch neue Dimensionen der Militärtechnik, massive Mobilisierung und verheerende Verluste. Darüber hinaus veränderte der Krieg nachhaltig Staaten, Gesellschaften und politische Ordnungen und gilt als entscheidender Einschnitt, der das 20. Jahrhundert entscheidend mitprägte.