1778 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1894: Zweiter Burenkrieg beginnt.
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg – die USA greifen Kuba und Spanien an.
- 1899: Beginn des Boxeraufstands in China.
- 1903: Erste erfolgreiche bemannte Motorflugversuche der Gebrüder Wright.
- 1904: Russisch-japanischer Krieg beginnt.
- 1905: Revolution in Russland und Einführung zahlreicher Reformen.
- 1912: Erster Balkankrieg.
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs.
- 1916: Schlacht an der Somme.
- Der Spanisch-Amerikanische Krieg (1898) brach nach wachsenden Spannungen zwischen Spanien und den USA aus. Der Krieg führte zur Niederlage Spaniens und markierte eine Zäsur in der Weltpolitik: Die USA gewannen Einfluss über Gebiete in der Karibik und im Pazifik, darunter Puerto Rico und die Philippinen. Damit begann für die USA stärker als zuvor eine aktive Rolle als überseeische Macht.
- Die Erste Marokkokrise (1905–1906) war ein zentraler Konflikt in der europäischen Vorkriegspolitik. Frankreichs Bestrebungen, seinen Einfluss in Marokko auszubauen, stießen auf Widerstand, insbesondere durch das Deutsche Reich. Die Krise verschärfte das Misstrauen zwischen den europäischen Großmächten und trug dazu bei, gegnerische Bündnissysteme weiter zu festigen – ein Schritt auf dem Weg zu den Spannungen, die später in den Ersten Weltkrieg mündeten.
- Die Oktoberrevolution (1917) in Russland führte zum Sturz der provisorischen Regierung und zur Machtübernahme der Bolschewiki. In einem durch Krieg, wirtschaftliche Not und soziale Unruhen stark destabilisierten Land gewann diese Revolution rasch an Dynamik. Die Ereignisse veränderten die politische Landschaft in Europa grundlegend, beeinflussten den weiteren Verlauf des Ersten Weltkriegs und führten schließlich zur Gründung eines neuen Staatsmodells in Russland.
- 1893 - Erste Aufführung der Oper „Pagliacci“ von Ruggero Leoncavallo
- 1894 - Beginn des Ersten Japanisch-Chinesischen Krieges
- 1896 - Erste Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen
- 1898 - Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges
- 1901 - Attentat auf den US-Präsidenten William McKinley
- 1903 - Erstflug der Gebrüder Wright
- 1905 - Russische Revolution von 1905
- 1912 - Untergang der Titanic
- 1914 - Beginn des Ersten Weltkrieges
- 1915 - Schlacht von Gallipoli
- 1916 - Schlacht an der Somme
- 1917 - Russische Oktoberrevolution
Am 1. Mai 1894 trat der Erster Mai als internationaler Feiertag der Arbeiterbewegung in Kraft. Dieser Tag, auch als Tag der Arbeit bekannt, wurde weltweit ein Symbol für die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und sozialer Gerechtigkeit. Die Einführung des Feiertags kam angesichts einer wachsenden Arbeiterbewegung, die für Rechte wie den Achtstundentag, gerechte Löhne und sichere Arbeitsbedingungen kämpfte. Der 1. Mai wurde in verschiedenen Ländern mit Demonstrationen, Streiks und politischen Kundgebungen gefeiert. Besonders prägend war die Beteiligung von Gewerkschaften und linken politischen Gruppen, die diesen Tag nutzten, um auf soziale Missstände aufmerksam zu machen und Reformen im Arbeitsrecht zu fordern.
Die RMS Lusitania wurde am 7. Mai 1915 von einem deutschen U-Boot im Ersten Weltkrieg vor der südlichen Küste Irlands versenkt. Die Lusitania war ein britisches Passagierschiff und wurde von einem Torpedo getroffen, das von U-Boot U-20 abgefeuert wurde. Dieses Ereignis führte zum Tod von 1.198 Menschen, darunter viele amerikanische Staatsbürger. Die Versenkung der Lusitania löste internationale Empörung aus und wurde zu einem Wendepunkt in der Meinung der Vereinigten Staaten über ihre Rolle im Krieg. Es trug entscheidend dazu bei, dass die USA zwei Jahre später auf der Seite der Alliierten in den Krieg eintraten. Die Tragödie der Lusitania wurde auch symbolisch für die Grausamkeiten des U-Boot-Kriegs und die zivile Tragödie des Ersten Weltkriegs.
Am 3. März 1917 führte die Februarrevolution in Russland zum Sturz des Zaren Nikolaus II. und markierte den Beginn des Endes der Romanow-Dynastie. Diese Revolution war das Ergebnis weitverbreiteter Unzufriedenheit mit der autokratischen Regierung, wirtschaftlicher Notlagen und der Belastung durch den Ersten Weltkrieg. Die Revolution begann in Petrograd (heute Sankt Petersburg), als Arbeiter streikten und Soldaten sich den Demonstranten anschlossen. Die zentrifugal wirkenden Kräfte der Revolution führten zur Bildung des Petrograder Sowjets und zur Abdankung von Zar Nikolaus II. Dies führte zur Errichtung einer provisorischen Regierung, die jedoch instabil und ineffektiv war. Diese Ereignisse ebneten den Weg für die Bolschewiki und die Oktoberrevolution, die schließlich zur Gründung der Sowjetunion führte.
- 1892: Gründung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Revolution
- 1919: Versailler Vertrag
- 1933: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1947: Beginn des Kalten Krieges (Truman-Doktrin)
- 1962: Kubakrise
Am 28. Juli 1914 begann der Erste Weltkrieg. Auslöser war die Julikrise nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajewo. In kurzer Zeit traten die Großmächte aufgrund ihrer Bündnissysteme in den Konflikt ein, wodurch ein zunächst regionaler Krisenverlauf zu einem globalen Krieg wurde. Besonders prägend waren die Stellungskriegsphase an der Westfront sowie der Einsatz neuer Technologien wie Maschinengewehre, Artillerie und erste Formen von chemischen Kampfstoffen.
Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte. Kurz darauf erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg. Der Krieg entwickelte sich zu einem totalen Weltkrieg mit massiven Zerstörungen, großflächigen Vertreibungen und dem systematischen Terror des nationalsozialistischen Regimes, insbesondere durch den Holocaust. In den folgenden Jahren verlagerte sich der Kampfcharakter auf mehreren Fronten, bis schließlich die Niederlage Deutschlands und Japans den Krieg beendete.
Am 20. Juli 1969 erreichte die Mission Apollo 11 mit der Landung von „Apollo“ auf dem Mond einen Höhepunkt der Weltraumforschung: Astronauten landeten in der Mondregion Mare Tranquillitatis, und Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond. Die Mission war technisch und organisatorisch eine enorme Leistung (Navigation, Landemanöver, Lebenserhaltung, Funkübertragung). Politisch wirkte sie als sichtbarer Ausdruck des Wettlaufs im Kalten Krieg und hatte nachhaltige Effekte auf Wissenschaft, Technologie und das öffentliche Interesse an Raumfahrt.
- 1892: Gründung der General Electric Company
- 1893: Wirtschaftsdepression in den USA (Panik von 1893)
- 1895: Erste Vorführung eines Films von den Brüdern Lumière
- 1896: Eröffnung der ersten modernen Olympischen Spiele in Athen
- 1898: Spanisch-Amerikanischer Krieg
- 1901: Ermordung von US-Präsident William McKinley
- 1903: Erstflug der Gebrüder Wright
- 1905: Russische Revolution von 1905
- 1912: Untergang der Titanic
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1916: Schlacht um Verdun
- 1917: Russische Oktoberrevolution
1. Der New-Orleans-Hurrikan von 1915 ereignete sich am 29. September 1915 und war einer der verheerendsten Wirbelstürme, die die Region trafen. Der Hurrikan verursachte weitreichende Schäden in der Stadt New Orleans und an der Küste von Louisiana. Der Sturm erreichte eine Windgeschwindigkeit von bis zu 217 km/h und führte zu erheblichen Überflutungen. Tausende Menschen wurden obdachlos, und es gab viele Tote und Verletzte. Die Schäden beliefen sich auf mehrere Millionen US-Dollar, und der Wiederaufbau dauerte Jahre.
2. Am 7. Mai 1915 wurde das britische Passagierschiff Lusitania von einem deutschen U-Boot torpediert und sank vor der Küste Irlands. Die Versenkung der Lusitania führte zum Tod von 1.198 Menschen, darunter 128 Amerikaner, und wurde zu einem wichtigen Faktor für den späteren Eintritt der Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg. Das Ereignis löste internationale Entrüstung aus und führte zu einer Verschärfung der Kriegshandlungen auf See. Die Lusitania war von New York nach Liverpool unterwegs, als sie vom deutschen U-Boot U-20 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Walter Schwieger getroffen wurde.
3. Die Februarrevolution von 1917 war eine der bedeutenden Ereignisse der russischen Geschichte. Sie fand vom 8. bis 15. März 1917 (nach julianischem Kalender vom 23. Februar bis 2. März 1917) statt und führte zum Sturz des russischen Zaren Nikolaus II. Die Revolution begann mit einem Streik der Arbeiter von Petrograd (heute Sankt Petersburg), der sich schnell auf andere Klassen und Regionen ausweitete. Die Soldaten schlossen sich den Demonstranten an, und der Zar musste abdanken. Dies markierte das Ende der Zarenherrschaft und leitete eine Phase weitreichender politischer und sozialer Umwälzungen ein, die schließlich zur Oktoberrevolution und zur Gründung der Sowjetunion führte.
- 1893: Frauenwahlrecht wird in Neuseeland eingeführt
- 1903: Erstflug der Gebrüder Wright
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Ende des Zweiten Weltkriegs
- 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland
- 1955: Unterzeichnung des Warschauer Pakts
- 1963: Ermordung von John F. Kennedy
- 1969: Erste Mondlandung der Apollo 11
- 1974: Rücktritt von US-Präsident Richard Nixon
Am 28. Juni 1914 wurde der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este in Sarajevo von Gavrilo Princip, einem Mitglied der serbischen nationalistischen Bewegung „Schwarze Hand“, ermordet. Dieses Ereignis gilt als der unmittelbare Auslöser des Ersten Weltkriegs. Der Mord löste eine Serie von diplomatischen Manövern und Ultimaten aus, die Anfang August 1914 zum Kriegsausbruch führten. Österreich-Ungarn erklärte Serbien den Krieg, was eine Kettenreaktion der Kriegserklärungen unter den europäischen Großmächten auslöste. Dieser Konflikt entwickelte sich zu einem globalen Krieg, der bis 1918 dauerte und zu massiven politischen, sozialen und ökonomischen Umwälzungen führte, einschließlich des Zusammenbruchs mehrerer europäischer Monarchien und der Schaffung neuer Staaten sowie der Etablierung des Völkerbundes.
Am 6. August 1945 warf die amerikanische B-29-Bomber „Enola Gay“ die erste Atombombe namens „Little Boy“ auf die japanische Stadt Hiroshima. Diese Bombe tötete schätzungsweise 70.000 Menschen sofort, und Tausende weitere starben in den folgenden Wochen an den Folgen von Verbrennungen und Strahlung. Drei Tage später, am 9. August 1945, warf ein anderer Bomber die zweite Atombombe „Fat Man“ auf die Stadt Nagasaki ab, was etwa 40.000 Todesopfer forderte. Diese Bombenabwürfe markierten das erste und einzige Mal, dass Atomwaffen im Krieg eingesetzt wurden. Sie trugen entscheidend zum Ende des Pazifikkriegs und damit des Zweiten Weltkriegs bei, indem sie Japan zur bedingungslosen Kapitulation zwangen, die am 15. August 1945 erfolgte. Diese Ereignisse führten auch zu weltweiten Diskussionen und einschneidenden Veränderungen in der internationalen Politik über den Einsatz und die Kontrolle von Atomwaffen.
Am 16. Oktober 1973 begann der erste Ölpreisschock, beeinflusst durch einen Ölembargo der Mitgliedstaaten der Organisation der Arabischen Erdöl exportierenden Länder (OAPEC), als Reaktion auf die Unterstützung des Westens für Israel im Jom-Kippur-Krieg von 1973. Dies führte zu einer vierfachen Erhöhung des Ölpreises und löste eine weltweite Energiesparkampagne aus. In vielen westlichen Ländern, darunter Deutschland, Italien und die USA, wurden Maßnahmen wie Sonntagsfahrverbote und Tempolimits eingeführt, um den Ölverbrauch zu senken. Die Krise offenbarte die starke Abhängigkeit der westlichen Industrieländer vom Öl und führte zu umfangreichen wirtschaftlichen und politischen Veränderungen, einschließlich Investitionen in alternative Energiequellen, Energiepolitikänderungen und einer Stärkung der Energiereserven. Sie markierte auch den Beginn des sogenannten „Ölzeitalters“, in dem Öl und Energiepolitik zentrale Themen der internationalen Beziehungen und Wirtschaftspolitik wurden.