1778 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1893 – Beginn der Weltausstellung in Chicago (World’s Columbian Exposition)
- 1898 – Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges
- 1914 – Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1918 – Waffenstillstand im Ersten Weltkrieg
- 1929 – Börsencrash an der Wall Street (Beginn der Weltwirtschaftskrise)
- 1933 – Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt
- 1945 – Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki
- 1957 – Start von Sputnik 1 (Beginn des Weltraumzeitalters)
- 1965 – Unterzeichnung des U.S. Voting Rights Act
- Weltausstellung Chicago 1893: Die Weltausstellung in Chicago im Jahr 1893 wurde zu einem Schaufenster für Technik, Industrie und Architektur des späten 19. Jahrhunderts. Besonders prägend war das von Daniel Burnham gestaltete Ausstellungsgelände mit dem „White City“-Ensemble, das durch seine monumentalen Gebäude und die moderne Beleuchtung (u. a. mit elektrischen Installationen) internationale Aufmerksamkeit erregte. Die Messe förderte den Austausch über neue Erfindungen und Herstellungsverfahren und gilt als wichtiger Höhepunkt im Kontext der Industrialisierung und des weltweiten Wettbewerbs um Innovationen.
- Attentat von Sarajevo (1914): Am 28. Juni 1914 wurde in Sarajevo der österreich-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand ermordet. Das Ereignis führte in kurzer Zeit zu einer stark eskalierenden diplomatischen und militärischen Krise in Europa. Durch Bündnissysteme und nationale Interessen wurde aus dem regionalen Konflikt rasch ein Auslöser für den Ersten Weltkrieg. Das Attentat wird daher häufig als ein unmittelbarer Startpunkt der Kriegsausweitung betrachtet, weil es den vorhandenen politischen Spannungen einen entscheidenden, dramatischen Impuls gab.
- Bau der Berliner Mauer (1961): In der Nacht zum 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer, um die Flucht von Ost- nach West-Berlin zu verhindern. Die Mauer wurde zu einem sichtbaren Symbol für die Teilung Deutschlands und die tiefe Spaltung Europas im Kalten Krieg. Familien wurden getrennt, Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt und Fluchtversuche erschwert oder verhindert. Der Bau und die anschließende Existenz der Mauer prägten über Jahrzehnte Politik, Alltag und internationalen Druck bis hin zu den Ereignissen rund um ihre Öffnung 1989.
- 1893: Aufhebung des deutschen Sozialistengesetzes
- 1905: Russische Revolution von 1905
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs (Waffenstillstand)
- 1929: Börsencrash an der Wall Street
- 1933: Machtübernahme der NSDAP in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands (Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa)
- 1962: Kubakrise
1896 fanden in Athen die Olympischen Sommerspiele 1896 statt – die ersten Spiele der Neuzeit. Nach der Idee, die Tradition der antiken Olympiaden wieder aufleben zu lassen, machten sie deutlich, wie sehr Sport als internationales Ereignis verstanden werden konnte. Die Spiele trugen wesentlich dazu bei, dass sich die olympische Idee als regelmäßiges Großereignis etablierte, auch wenn das Teilnehmerfeld und die Disziplinen noch deutlich anders waren als bei späteren Austragungen.
Im August 1945 kam es zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki. Die Angriffe führten zu katastrophalen Zerstörungen und hohen Opferzahlen und beeinflussten die politische und militärische Lage im letzten Abschnitt des Zweiten Weltkriegs entscheidend. Über das unmittelbare Kriegsende hinaus prägten sie die Weltordnung stark: Fragen nach Kriegsführung, Abschreckung und den Risiken nuklearer Waffen wurden von da an dauerhaft zum zentralen Gegenstand internationaler Politik und Sicherheitsstrategien.
Am 20. Juli 1969 landete die Apollo-11-Mission erstmals mit Menschen auf der Mond. Der Start und die erfolgreiche Landung zeigten, wie weit die damals verfügbaren Technologien in Navigation, Raumfahrttechnik und Lebenserhaltungssystemen getrieben worden waren. Die Mission hatte nicht nur enorme wissenschaftliche Bedeutung, sondern wirkte auch gesellschaftlich und politisch: Sie wurde zu einem Symbol des Wettlaufs im All und löste weltweit eine breite Begeisterung für Raumfahrt und Forschung aus.
- 1894: Beginn des Ersten Chinesisch-Japanischen Krieges
- 1896: Entdeckung von Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen
- 1898: Gründung der Deutschen Zeitung der Frauenbewegung
- 1901: Erstes Nobelpreis-Verleihung
- 1903: Erstflug der Gebrüder Wright mit der Wright Flyer
- 1905: Veröffentlichung der Speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein
- 1912: Untergang der RMS Titanic
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1916: Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg
- 1917: Russische Revolution und Abdankung des Zaren
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs und Unterzeichnung des Waffenstillstands von Compiègne
- 1919: Vertrag von Versailles wird unterzeichnet
Am 28. Juni 1914 wurde der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet. Dieses Ereignis, bekannt als das Attentat von Sarajevo, führte unmittelbar zum Ersten Weltkrieg. Der Attentäter, Gavrilo Princip, war Mitglied der jugoslawischen-nationalistischen Bewegung "Mlada Bosna" und stand in Verbindung zu der serbisch-geheimen Organisation "Schwarze Hand". Die politischen Spannungen zwischen Österreich-Ungarn und Serbien hatten bereits zugenommen, und der Mord erhöhte diese Spannungen dramatisch. Nachdem Österreich-Ungarn Serbien ein Ultimatum stellte, erklärt es am 28. Juli 1914 den Krieg, was einen Kettenreaktion europäischer Bündnisverpflichtungen auslöste und den gesamten Kontinent in einen verheerenden Krieg stürzte.
Am 1. Juli 1916 begann die Schlacht an der Somme während des Ersten Weltkriegs. Diese Schlacht war eine der größten Schlachten des Krieges und gilt als Synonym für das Grauen und die Sinnlosigkeit des Grabenkrieges. Die britische und französische Offensive gegen die deutsche Armee entlang eines 30 Kilometer langen Frontabschnitts war ein Versuch, die deutschen Linien zu durchbrechen und die Not der französischen Armee in Verdun zu lindern. Am ersten Tag der Schlacht verloren die Briten fast 60.000 Soldaten, was den tragischsten Tag in der Geschichte der britischen Armee darstellt. Bis zum Ende der Schlacht, am 18. November 1916, hatten die alliierten Streitkräfte nur geringe Geländegewinne erzielt, jedoch zu einem hohen Preis, mit über einer Million Soldaten, die auf beiden Seiten getötet oder verwundet wurden.
Die Russische Februarrevolution begann am 23. Februar 1917 (nach dem gregorianischen Kalender der 8. März) und führte zur Abdankung von Zar Nikolaus II. und zum Ende der Romanow-Dynastie, die mehr als 300 Jahre über Russland regiert hatte. Die Unzufriedenheit mit der zaristischen Regierung war aufgrund der katastrophalen Beteiligung Russlands am Ersten Weltkrieg, wirtschaftlicher Not und des Mangels an politischen Reformen auf einem Höhepunkt angelangt. Die massenhaften Proteste in Petrograd, angestachelt durch Lebensmittelknappheit und den kalten Winter, führten schließlich dazu, dass die zaristischen Truppen die Befehle verweigerten, auf Demonstranten zu schießen, was die Regierung in eine Machtlosigkeit versetzte. Die Bildung einer provisorischen Regierung nach der Abdankung des Zaren ebnete den Weg für tiefgreifende politische Veränderungen in Russland, obwohl sie letztlich im Oktober desselben Jahres von der Bolschewistischen Revolution abgelöst wurde. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite zur Februarrevolution 1917.
- 1896 Schlacht von Adwa: Äthiopien besiegt die italienische Armee.
- 1914 Beginn des Ersten Weltkriegs nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand.
- 1917 Oktoberrevolution in Russland (Sturz der Provisorischen Regierung).
- 1929 Börsencrash an der Wall Street (Beginn der Weltwirtschaftskrise).
- 1933 Adolf Hitler wird Reichskanzler.
- 1939 Deutscher Überfall auf Polen (Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa).
- 1945 Gründung der Vereinten Nationen (UN).
- 1961 Bau der Berliner Mauer.
- 1972 Olympische Sommerspiele in München: Terroranschlag bei den Spielen.
- Am Attentat von Sarajewo am 28. Juni 1914 wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand ermordet. Der Anschlag führte durch die anschließenden diplomatischen Eskalationen zu einer Kettenreaktion unter den europäischen Großmächten. Nur wenige Wochen später begann der Erste Weltkrieg, der das politische und gesellschaftliche Leben in Europa nachhaltig veränderte.
- Am 30. Januar 1933 kam es zur Machtergreifung der Nationalsozialisten, als Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde. In der Folge wurden zentrale demokratische Strukturen systematisch ausgeschaltet, oppositionelle Kräfte verfolgt und die politische Gewalt in den Staat integriert. Damit begann eine Phase der Diktatur, die schließlich in den Zweiten Weltkrieg mündete.
- Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Mit dem Mauerbau sollte die Flucht von Menschen aus der DDR in den Westen verhindert werden. Die Grenze teilte Familien und Stadtteile jahrzehntelang und wurde zu einem zentralen Symbol des Kalten Krieges. Erst mit der Öffnung der Mauer im Jahr 1989 endete diese Teilung schrittweise.
- 1894 - Beginn des Ersten Chinesisch-Japanischen Krieges
- 1903 - Erstflug der Gebrüder Wright
- 1914 - Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1917 - Russische Revolution
- 1929 - Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1933 - Machtergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1939 - Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945 - Ende des Zweiten Weltkriegs
- 1949 - Gründung der Volksrepublik China
- 1950 - Beginn des Koreakriegs
- 1957 - Start des ersten Satelliten Sputnik 1
- 1962 - Kubakrise
Am 28. Juni 1914 wurde der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet, ein Ereignis, das als Auslöser für den Ersten Weltkrieg gilt. Der Attentäter war Gavrilo Princip, ein Mitglied der serbisch-nationalistischen Gruppierung „Schwarze Hand“. Dies führte zu einer Kette diplomatischer und militärischer Eskalationen zwischen den europäischen Großmächten. Hier erfahren Sie mehr über das Attentat von Sarajevo.
Am 6. August 1945 warfen die Vereinigten Staaten während des Zweiten Weltkriegs die erste Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima ab. Diese Bombardierung führte zu enormer Zerstörung und unsäglichem Leid unter der Zivilbevölkerung. Drei Tage später folgte eine weitere Atombombenexplosion über Nagasaki, was schließlich zur Kapitulation Japans und zum Ende des Krieges im Pazifik führte. Mehr über die Atombombenabwürfe erfahren Sie hier.
Die Kubakrise vom 16. bis 28. Oktober 1962 war ein 13-tägiger politischer und militärischer Konflikt, der die Welt während des Kalten Krieges an den Rand eines Atomkriegs brachte. Die Krise begann, als die USA die Installation sowjetischer Raketenbasen auf Kuba entdeckten. Ein diplomatischer Austausch zwischen den USA unter Präsident John F. Kennedy und der UdSSR unter Nikita Chruschtschow führte schließlich zu einem Kompromiss und dem Abbau der Basen. Lesen Sie hier mehr über die Kubakrise.