1776 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Revolution (Oktoberrevolution)
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1919: Versailler Vertrag
- 1920: Gründung des Völkerbunds
- 1922: Marsch auf Rom und Beginn der faschistischen Herrschaft in Italien
- 1929: Weltwirtschaftskrise (Beginn in den USA)
- 1933: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1935: Beginn der italienischen Invasion in Äthiopien
Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand (28. Juni 1914) in Sarajevo gilt als unmittelbarer Auslöser des Ersten Weltkriegs. Der Anschlag führte zu einer raschen politischen Eskalation zwischen den europäischen Großmächten. In der Folge verhängten Staaten Bündnisse und Mobilmachungen, wodurch aus der lokalen Krise innerhalb kurzer Zeit ein großflächiger Krieg wurde. Besonders die Dynamik von Bündnissystem, Ultimaten und Mobilmachungsplänen machte den Weg in den Krieg praktisch unumkehrbar.
Hitlerputsch (8.–9. November 1923) war ein gescheiterter Versuch der NSDAP, die Weimarer Republik in Bayern gewaltsam zu stürzen. In München marschierten die Putschisten unter Adolf Hitler in Richtung der Feldherrnhalle, wurden jedoch von der Polizei gestoppt. Der Putsch scheiterte zwar militärisch, wurde aber propagandistisch genutzt: Hitler und Mitbeteiligte wurden verhaftet und vor Gericht gestellt, wodurch die Bewegung erheblich an Aufmerksamkeit gewann. Langfristig zeigte das Ereignis, dass die Nationalsozialisten sowohl mit Gewalt als auch mit politischer Strategie um Unterstützung ringen würden.
Reichstagsbrand (27. Februar 1933) in Berlin markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der nationalsozialistischen Machtübernahme. Die Zerstörung des Reichstagsgebäudes wurde von den Nationalsozialisten zum Anlass genommen, umfangreiche Repressionsmaßnahmen gegen politische Gegner zu rechtfertigen. Noch am selben Tag bzw. unmittelbar danach erließ die Regierung Notverordnungen, die Grundrechte stark einschränkten und die Lage für Opposition und Gewerkschaften drastisch verschlechterten. In der historischen Debatte wird der Brand bis heute kontrovers diskutiert, politisch diente er den Machthabern jedoch zur Festigung ihrer Kontrolle über den Staat.
- 1912 - Untergang der Titanic
- 1914 - Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917 - Russische Revolution
- 1918 - Ende des Ersten Weltkriegs
- 1919 - Unterzeichnung des Vertrags von Versailles
- 1920 - Gründung des Völkerbunds
- 1922 - Gründung der Sowjetunion
- 1923 - Hitlerputsch in München
- 1929 - Börsenkrach und Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1930 - Veröffentlichung von Albert Einsteins Relativitätstheorie
- 1931 - Japanische Invasion in der Mandschurei
- 1933 - Machtübernahme der NSDAP in Deutschland
Am 28. Juni 1914 wurde der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo ermordet. Das Attentat, verübt von Gavrilo Princip, einem Mitglied der bosnisch-serbischen nationalistischen Gruppe „Schwarze Hand“, löste eine Kette von diplomatischen Spannungen und Vertragsverpflichtungen aus, die letztlich zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten. Das Attentat war ein Zeichen des Aufbegehrens gegen die Herrschaft der Habsburger und löste in Europa eine Mobilisierung der Großmächte aus, die zu einem Konflikt globalen Ausmaßes führte. Weitere Details zu diesem Ereignis finden Sie auf der Wikipedia-Seite.
Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg offiziell mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens von Compiègne zwischen dem Deutschen Reich und den Alliierten. Dieses Abkommen markierte den Beginn eines langwierigen und komplizierten Prozesses zur Wiederherstellung des Friedens in Europa, der letztlich im Vertrag von Versailles seinen Gipfel fand. Der Krieg hatte Millionen von Toten und Verwundeten gefordert und die politischen Landkarten und gesellschaftlichen Strukturen vieler Nationen radikal verändert. Der Waffenstillstand von Compiègne und die nachfolgenden Friedensverhandlungen prägten die internationale Politik und das soziale Gefüge der Nachkriegszeit tiefgreifend. Mehr Informationen sind auf der Wikipedia-Seite verfügbar.
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler vom deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Dies war ein entscheidender Schritt in der nationalsozialistischen Machtübernahme in Deutschland. Die Ernennung Hitlers markierte den Beginn einer Diktatur, die das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland radikal veränderte und letztlich zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und der Shoah führte, bei der Millionen Juden und andere Minderheiten systematisch verfolgt und ermordet wurden. Das Ereignis ist ein zentraler Punkt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts und hat tiefe Spuren in der Weltgeschichte hinterlassen. Weitere Informationen sind auf der Wikipedia-Seite.
- 1914: Ausbruch des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Revolution
- 1918: Ende des Ersten Weltkriegs
- 1919: Vertrag von Versailles
- 1922: Marsch auf Rom
- 1929: Weltwirtschaftskrise beginnt
- 1931: Beginn der Mandschurei-Krise (Japan greift an)
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler
- 1936: Beginn des Spanischen Bürgerkriegs
- Im Ersten Weltkrieg (ab 1914) eskalierte der Konflikt zwischen den europäischen Großmächten nach der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand. Innerhalb weniger Wochen führten Bündnisse zu einer Ausweitung des Krieges in ganz Europa. Der Krieg prägte die Gesellschaften durch Masseneinsätze, Stellungskrieg und schwere Verluste. Wirtschaftliche wie politische Umbrüche führten zudem nach Kriegsende zu tiefen Veränderungen in vielen Staaten.
- Die Russische Revolution (1917) begann zunächst als Folge von Kriegsmüdigkeit, Hungerkrisen und wachsendem Unmut über die Schwäche des Zarenregimes. Nach der Februarrevolution kam es zu einer Phase doppelter Macht zwischen Provisorischer Regierung und Sowjets. Im Oktober 1917 übernahmen die Bolschewiki die politische Kontrolle. Die Revolution hatte weitreichende Folgen für Europa und begründete die Grundlagen für die spätere Sowjetunion.
- Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann die entscheidende Phase der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland. Wenige Wochen später wurden grundlegende Rechte unterdrückt und politische Gegner systematisch ausgeschaltet. Durch die anschließende Gleichschaltung wurde das öffentliche Leben zunehmend kontrolliert. Die Ereignisse leiteten eine Entwicklung ein, die schließlich in massenhafte Verfolgung, Kriegsvorbereitung und internationale Eskalation mündete.
- 1912: Erster Balkankrieg
- 1914: Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917: Russische Februarrevolution
- 1918: Waffenstillstand im Ersten Weltkrieg
- 1923: Hitler-Putsch in München
- 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise (Börsencrash)
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler (Beginn des NS-Regimes)
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs (Überfall auf Polen)
- 1942: Beginn der Schlacht von Stalingrad
- 1943: Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad
- Attentat von Sarajevo (28. Juni 1914): Der österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand wurde in Sarajevo von dem bosnisch-serbischen Nationalisten Gavrilo Princip ermordet. Das Attentat verschärfte die politische Krise zwischen Österreich-Ungarn und Serbien massiv und gilt als ein zentraler Auslöser für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs, da die folgenden diplomatischen Schritte und Ultimaten in eine Eskalationsspirale mündeten.
- Ernennung Hitlers zum Reichskanzler (30. Januar 1933): Adolf Hitler wurde von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Dieser Schritt gilt als Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland, weil sich dadurch die Macht der NSDAP in kurzer Zeit in staatliche Strukturen übertragen ließ. In der Folge wurden demokratische Rechte weiter eingeschränkt und die politische Opposition systematisch verfolgt.
- Polenfeldzug (1. September 1939): Mit dem Angriff auf Polen begann der Zweite Weltkrieg in Europa. Der Überfall führte zu schnellen militärischen Fortschritten der deutschen Wehrmacht, während Großbritannien und Frankreich Deutschland kurz darauf den Krieg erklärten. Der Krieg entwickelte sich rasch zu einem umfassenden globalen Konflikt, mit weitreichenden Folgen für die Zivilbevölkerung und politischen Strukturen in ganz Europa.
- 1914 – Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo und Beginn des Ersten Weltkriegs
- 1917 – Russische Revolution und Sturz des Zaren
- 1918 – Waffenstillstand von Compiègne und Ende des Ersten Weltkriegs
- 1929 – Beginn der Weltwirtschaftskrise (Börsencrash an der Wall Street)
- 1933 – Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1939 – Beginn des Zweiten Weltkriegs durch den deutschen Überfall auf Polen
- 1945 – Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1962 – Kubakrise und beinahe weltweiter Atomkrieg zwischen den USA und der UdSSR
- 1989 – Fall der Berliner Mauer
- Erster Weltkrieg (ab 1914) – Nach der Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand im Juni 1914 eskalierten die Bündnissysteme in Europa rasch: In kurzer Zeit gerieten zahlreiche Staaten in einen umfassenden Krieg. Der Konflikt prägte Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über mehrere Jahre hinweg und ging mit massiven Zerstörungen, hohen Verlustraten sowie dem Einsatz neuer militärischer Technologien einher. 1918 führte die militärische und politische Erschöpfung vieler beteiligter Staaten schließlich zu Waffenstillständen und dem Ende des Krieges.
- Zweiter Weltkrieg (1939–1945) – Der Krieg begann 1939 mit dem Überfall Deutschlands auf Polen. In der Folge weitete sich der Konflikt durch weitere Eroberungen und den Eintritt vieler Staaten global aus. Besonders prägend waren groß angelegte Luftangriffe, Massendeportationen und der Völkermord an den europäischen Jüdinnen und Juden sowie weiteren verfolgten Gruppen. Ab 1943/44 veränderten sich die militärischen Kräfteverhältnisse zunehmend zugunsten der Gegner des NS-Regimes, bis 1945 das Ende des Krieges durch die Kapitulationen der Achsenmächte eingeläutet wurde.
- Mauerfall (1989) – Im Herbst 1989 führten Proteste in der DDR sowie wachsende Unzufriedenheit mit dem SED-Regime zu einer politischen Dynamik, die sich schließlich in der Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989 verdichtete. Der Mauerfall markierte den sichtbarsten Symbolbruch des Kalten Krieges in Europa: DDR-Bürger konnten fortan wieder frei in den Westen reisen, und die Ereignisse beschleunigten die Umwälzungen in Osteuropa. Kurz darauf begann der Prozess, der in die deutsche Wiedervereinigung mündete.