1775 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1919: Vertrag von Versailles
- 1920: Gründung des Völkerbunds
- 1922: Marsch auf Rom und Beginn der faschistischen Herrschaft in Italien
- 1929: Weltwirtschaftskrise (Börsencrash in New York)
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler in Deutschland
- 1935: Beginn der Nürnberger Gesetze in Deutschland
- 1936: Beginn des Spanischen Bürgerkriegs
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs (Überfall auf Polen)
- 1943: Wende in der Schlacht von Stalingrad
Vertrag von Versailles (1919): Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs regelte der Vertrag am 28. Juni 1919 die Bedingungen des Friedens zwischen Deutschland und den Alliierten. Neben territorialen Anpassungen und umfangreichen Verpflichtungen zur Zahlung von Reparationen prägten vor allem die als hart empfundene Schuldzuweisung und die militärischen Einschränkungen die politische Lage in der Weimarer Republik. Die Bedingungen trugen langfristig zu wachsender Unzufriedenheit und zur Destabilisierung des demokratischen Systems bei.
Reichstagsbrand (1933): Am 27. Februar 1933 brannte der Reichstag in Berlin. Die nationalsozialistische Führung nutzte das Ereignis, um die Verfolgung politischer Gegner massiv zu verschärfen. In der Folge wurden per Notverordnungen Grundrechte außer Kraft gesetzt und die politische Gewalt eskalierte. Der Reichstagsbrand gilt bis heute als Schlüsselereignis für die rasche Errichtung der NS-Diktatur, auch weil die tatsächlichen Hintergründe umstritten bleiben.
Schlacht von Stalingrad (1942/1943): Die Schlacht um Stalingrad zwischen der Wehrmacht und der Roten Armee begann im Sommer 1942 und endete Anfang Februar 1943 mit der Einschließung und Kapitulation der deutschen 6. Armee. Der Kampf führte zu extrem hohen Verlusten auf beiden Seiten und gilt als einer der entscheidenden Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs an der Ostfront. Strategisch markierte Stalingrad den Übergang zur sowjetischen Offensive und schwächte die deutschen Kriegsressourcen nachhaltig.
- 1919: Versailler Vertrag wird unterzeichnet
- 1920: Gründung des Völkerbunds
- 1923: Hitler-Putsch in München
- 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise nach dem Börsencrash
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler (Beginn der NS-Diktatur)
- 1935: Verabschiedung der Nürnberger Gesetze
- 1936: Beginn des Spanischen Bürgerkriegs
- 1939: Ausbruch des Zweiten Weltkriegs mit dem deutschen Überfall auf Polen
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor (Kriegseintritt der USA)
- 1944: Beginn der Operation Overlord (Landung in der Normandie)
- Versailler Vertrag (1919): Der Versailler Vertrag regelte nach dem Ende des Ersten Weltkriegs die Friedensbedingungen zwischen dem Deutschen Reich und den Siegermächten. Er legte unter anderem schwere Reparationsverpflichtungen fest und zog Gebietsverluste nach sich, wodurch in Deutschland eine weit verbreitete Unzufriedenheit entstand. Viele Bestimmungen wirkten in der Folge stark auf die innenpolitische Lage und trugen zum Vertrauensverlust in die Weimarer Republik bei. Gleichzeitig bildete der Vertrag für die europäische Nachkriegsordnung einen zentralen Bezugspunkt, der später von revisionistischen Bewegungen angegriffen wurde.
- Reichstagsbrand (1933): In der Nacht zum 27. Februar 1933 brannte der Reichstag in Berlin, was von den Nationalsozialisten als Vorwand genutzt wurde, um politische Gegner umfassend zu verfolgen. Noch am selben Tag wurde die „Reichstagsbrandverordnung“ erlassen, die zentrale Grundrechte stark einschränkte. Der Vorfall ebnete damit den Weg dafür, die parlamentarische Demokratie schnell auszuhöhlen und die NS-Herrschaft zu festigen. Bis heute gilt der Reichstagsbrand als eines der Schlüsselereignisse zur Eskalation der Diktatur in Deutschland.
- Attentat vom 20. Juli 1944: Am 20. Juli 1944 versuchten Angehörige des militärischen Widerstands, Adolf Hitler zu töten, um die NS-Herrschaft zu beenden. Das Attentat scheiterte, doch der Umsturzversuch umfasste auch geplante Maßnahmen, um zentrale Machtstrukturen zu kontrollieren. Nach dem Scheitern folgte eine brutale Verfolgung und Hinrichtung vieler Beteiligter und Verdächtiger. Das Ereignis gilt als bedeutender Höhepunkt des deutschen Widerstands im Zweiten Weltkrieg und zeigt zugleich, wie dicht die NS-Diktatur selbst gegen organisierte Opposition abgesichert war.
- 1919: Vertrag von Versailles
- 1929: Weltwirtschaftskrise (Börsencrash)
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor
- 1945: Kapitulation Deutschlands
- 1945: Gründung der Vereinten Nationen
- 1948: Berliner Blockade
- 1962: Kubakrise
- 1967: Sechstagekrieg
Der Versailler Vertrag wurde am 28. Juni 1919 unterzeichnet und beendete offiziell den Ersten Weltkrieg. Er legte umfangreiche Reparations- und Schuldregelungen fest, definierte neue Grenzen in Europa und schwächte die Stellung des Deutschen Reiches. Viele Bestimmungen wirkten sich langfristig politisch aus und trugen dazu bei, dass die Weimarer Republik innenpolitisch stark unter Druck geriet.
Am 24. Oktober 1945 wurden die Vereinten Nationen gegründet. Nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs sollte die neue Organisation internationale Zusammenarbeit fördern und zukünftige Konflikte durch kollektive Sicherheit und Diplomatie verhindern helfen. In der Folge entwickelten die UN zentrale Institutionen und Vertragswerke, die bis in die Gegenwart Fragen von Frieden, Menschenrechten, Entwicklung und humanitärer Hilfe prägen.
Der Bau der Berliner Mauer begann am 13. August 1961 und markierte eine besonders sichtbare Eskalation des Kalten Krieges in Europa. Mit dem Mauerbau wurde der freie Personenverkehr zwischen Ost- und West-Berlin drastisch eingeschränkt, was Fluchtversuche erschwerte und das Leben vieler Menschen dauerhaft veränderte. Die Mauer wurde so zu einem mächtigen Symbol der Teilung Deutschlands und des geteilten Europas.
- 1920: Gründung des Völkerbunds
- 1923: Beginn des Ruhrkampfs
- 1929: Weltwirtschaftskrise
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler
- 1935: Nürnberger Gesetze
- 1936: Beginn des Spanischen Bürgerkriegs
- 1938: Novemberpogrome (Reichskristallnacht)
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor
Die Weltwirtschaftskrise ab 1929 gilt als eine der tiefgreifendsten Krisen der Moderne. Sie löste sich zunächst aus den Problemen der US-Wirtschaft und griff dann durch den internationalen Handel sowie Finanzverflechtungen massiv auf Europa über. In vielen Ländern führten steigende Arbeitslosigkeit, Banken- und Unternehmenszusammenbrüche sowie ein deutlicher Rückgang der Produktion zu politischen Spannungen. Besonders in Deutschland verschärften sich die wirtschaftlichen Notlagen erheblich, was die Stabilität der Weimarer Republik weiter schwächte.
Mit dem Ermächtigungsgesetz (23. März 1933) schuf das nationalsozialistische Regime die rechtliche Grundlage, um weitreichende Vollmachten außerhalb der parlamentarischen Kontrolle durchzusetzen. Das Gesetz ermöglichte es der Regierung, Gesetze zu erlassen, ohne dass der Reichstag in der bisherigen Form beteiligt sein musste, wodurch die Gewaltenteilung faktisch ausgehebelt wurde. In der Praxis bedeutete dies einen entscheidenden Schritt hin zur Errichtung einer Diktatur: Opposition wurde systematisch zurückgedrängt, Grundrechte eingeschränkt und der politische Spielraum demokratischer Akteure drastisch reduziert.
Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen. Der Krieg weitete sich rasch auf große Teile Europas und später weltweit aus, geprägt von massiven militärischen Operationen, Besatzungspolitik und der systematischen Verfolgung sowie Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen. Durch die Einbindung zahlreicher Staaten, die Eskalation von Fronten und die industrielle Dimension des Krieges wurden Ressourcen und Zivilbevölkerung gleichermaßen in Mitleidenschaft gezogen. Am Ende kam es in Europa schließlich zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945, womit der Krieg in Europa sein Ende fand.
- 1921: Beginn der Washingtoner Flottenkonferenz
- 1923: Hitler-Ludendorff-Putsch in München
- 1933: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1948: Beginn der Berliner Luftbrücke
- 1962: Kubakrise
- 1979: Islamische Revolution im Iran
- 1988: Inkrafttreten des INF-Vertrags (Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme)
1933 kam es zur Machtergreifung der Nationalsozialisten. Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 wurden in den folgenden Monaten zentrale Schritte zur Ausschaltung demokratischer Strukturen eingeleitet. Durch Verordnungen, die Zerschlagung bzw. Verfolgung politischer Gegner und die Neuausrichtung der staatlichen Organe entstand rasch ein autoritäres NS-Herrschaftssystem. Mit der Machtkonsolidierung verschärften sich außerdem die menschenfeindliche Politik der NS-Ideologie und die Entrechtung vieler Bevölkerungsgruppen.
Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Die DDR-Führung ließ die innerstädtische Grenze zwischen West-Berlin und dem übrigen Staatsgebiet der DDR stark befestigen, um Fluchtversuche zu verhindern. In der Folge wurde die Bewegungsfreiheit der Menschen massiv eingeschränkt: Familien wurden getrennt, der Alltag beiderseits der Grenze geprägt und die Mauer zu einem zentralen Symbol des Kalten Krieges. Gleichzeitig verfestigte sie die politische Teilung Deutschlands und Europas für Jahrzehnte.
1986 ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Beim Betrieb des Atomkraftwerks im damaligen Sowjetstaat kam es zu einer schweren Störfallkette, die zur Freisetzung großer Mengen radioaktiver Stoffe führte. Die Katastrophe hatte weitreichende Folgen für Umwelt und Gesundheit, löste in vielen Ländern Besorgnis aus und trug zur politischen Neubewertung der Atomenergie bei. In der öffentlichen Wahrnehmung wurde Tschernobyl zum prägenden Ereignis für Diskussionen über Sicherheitsstandards und die Risiken der Kerntechnik.