1775 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1922: Gründung des Türkischen Staats durch die Ausrufung der Republik
- 1929: Börsencrash an der Wall Street und Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1933: Machtübergabe an Adolf Hitler und Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor und Einstieg der USA in den Zweiten Weltkrieg
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1947: Beginn des Kalten Krieges mit der Truman-Doktrin
- 1962: Kubakrise, die fast zum Atomkrieg führt
- 1989: Fall der Berliner Mauer und Beginn der deutschen Wiedervereinigung
Am 28. Oktober 1922 gelang es den italienischen Faschisten unter Benito Mussolini im Umfeld der „Marsch auf Rom“-Krise, massiven politischen Druck aufzubauen. Die Drohkulisse paramilitärischer Gewalt und die fehlende Einigkeit der liberalen Regierungen führten dazu, dass König Viktor Emanuel III. Mussolini zum Ministerpräsidenten ernannte. Damit begann eine Phase, in der demokratische Institutionen Schritt für Schritt ausgehöhlt und die Opposition systematisch eingeschränkt wurde. Dieser Einschnitt gilt als Auftakt zur Errichtung der faschistischen Diktatur in Italien. Marsch auf Rom
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt – ein Schlüsselereignis der deutschen Geschichte. In den folgenden Monaten nutzte die NS-Führung die neu gewonnene Regierungsposition, um den parlamentarischen und rechtsstaatlichen Rahmen gezielt zu untergraben: u. a. durch die Ausschaltung politischer Gegner, die Stärkung der Polizeigewalt und die rasche Verschiebung der Gewaltenteilung. Die „Machtergreifung“ markiert den Übergang von der Weimarer Republik in die NS-Diktatur und bildete die Grundlage für die spätere Verfolgung politischer Gegner sowie die rassistische Politik des Regimes. Machtergreifung der Nationalsozialisten
Am 9. November 1989 öffneten sich nach langjährigen Spannungen und Reformbewegungen die Grenzen zwischen Ost- und West-Berlin. Der „Fall der Berliner Mauer“ steht für den plötzlichen politischen Umbruch am Ende der DDR und für das Zusammenbrechen der bis dahin bestehenden Systemgrenzen in Europa. In den folgenden Wochen kam es zu massenhafter Reisefreiheit, Demontagen und schließlich zur staatlichen Wiedervereinigung Deutschlands. Das Ereignis veränderte nicht nur die deutsche, sondern auch die gesamte europäische Sicherheits- und Bündnispolitik deutlich. Fall der Berliner Mauer
- 1924: Dawes-Plan zur Stabilisierung der deutschen Reparationszahlungen
- 1925: Locarno-Verträge
- 1929: Börsencrash in New York (Beginn der Weltwirtschaftskrise)
- 1933: Machtübertragung an Adolf Hitler (Beginn der NS-Diktatur)
- 1933: Reichstagsbrand
- 1935: Nürnberger Gesetze
- 1936: Beginn der Olympischen Spiele in Berlin
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD)
Im Oktober 1929 kam es an der Wall Street zum Wall-Street-Crash 1929. Der Börsenkrach leitete eine weltweite Wirtschaftskrise ein: Banken gerieten in Schieflage, Unternehmen gingen bankrott und die Arbeitslosigkeit stieg stark. In Deutschland verschärfte sich dadurch die ohnehin angespannte Lage der Weimarer Republik, insbesondere weil viele Investitionen und Kredite aus dem Ausland zurückgezogen wurden.
Am 30. Januar 1933 begann mit der nationalsozialistischen Machtergreifung eine grundlegende Umwälzung des politischen Systems in Deutschland. Adolf Hitler wurde zum Reichskanzler ernannt, und in den folgenden Monaten wurden zentrale demokratische Rechte zunehmend eingeschränkt. Durch eine Kombination aus politischen Verfolgungen, Propaganda und gesetzlichen Maßnahmen wurde die Herrschaft der NSDAP fest verankert.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in Westdeutschland schrittweise ein demokratischer Staat aufgebaut, der schließlich am 23. Mai 1949 mit dem Grundgesetz bzw. der Gründung der Bundesrepublik Deutschland offiziell in Kraft trat. Damit erhielt die westliche Besatzungszone eine stabile verfassungsrechtliche Grundlage und eine parlamentarische Regierung, während parallel in der sowjetischen Zone die DDR entstand.
- 1925: Veröffentlichung von Adolf Hitlers "Mein Kampf".
- 1927: Charles Lindbergh fliegt als erster Mensch alleine nonstop über den Atlantik.
- 1929: Beginn der Weltwirtschaftskrise mit dem Börsencrash an der Wall Street.
- 1932: Franklin D. Roosevelt wird zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.
- 1933: Machtergreifung Adolf Hitlers und Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland.
- 1936: Bürgerkrieg in Spanien beginnt mit dem Aufstand der Nationalisten unter Franco.
- 1937: Japan startet eine umfassende Invasion Chinas im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg.
- 1938: Münchner Abkommen, das die Abtretung des Sudetenlands an Deutschland besiegelt.
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen durch Deutschland.
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor und Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg.
- 1942: Schlacht von Stalingrad beginnt, ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg.
- 1944: D-Day, die alliierte Invasion in der Normandie während des Zweiten Weltkriegs.
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler von Deutschland ernannt. Dies markierte den Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland. Der Reichspräsident Paul von Hindenburg ernannte Hitler, der Führer der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), trotz der Tatsache, dass die Partei keine absolute Mehrheit im Reichstag hatte. Diese Ernennung wurde durch eine Reihe politischer Manöver und Druck von konservativen Industriekreisen ermöglicht. Nur wenige Wochen später wurde der Reichstag durch den Reichstagsbrand erschüttert, was Hitler half, seine Macht zu festigen und politische Gegner zu eliminieren. Mehr über diese Ereignisse erfahren Sie auf der Wikipedia-Seite zur Machtergreifung.
Am 1. September 1939 begann der Überfall auf Polen, der den Zweiten Weltkrieg auslöste. Deutschland griff Polen ohne vorherige Kriegserklärung an, wobei es die Taktik des „Blitzkriegs“ einsetzte, um schnell strategische Ziele zu erreichen. In nur wenigen Wochen wurde Polen besetzt, geteilt von Deutschland und der Sowjetunion, die am 17. September 1939 von Osten her ebenfalls in Polen einmarschierte. Der Angriff führte dazu, dass Großbritannien und Frankreich Deutschland zwei Tage später, am 3. September, den Krieg erklärten. Weitere Informationen finden Sie auf der Wikipedia-Seite zum Überfall auf Polen.
Am 6. Juni 1944 fand die größte amphibische Invasion in der Geschichte statt, bekannt als der D-Day, die Landung der Alliierten in der Normandie. Diese Operation, offiziell als Operation Overlord bezeichnet, markierte den Beginn der Befreiung Westeuropas von der nationalsozialistischen Besetzung während des Zweiten Weltkriegs. Rund 156.000 Soldaten der USA, Großbritanniens, Kanadas und anderer alliierten Nationen landeten an den Stränden der Normandie in Frankreich. Der D-Day war der Beginn einer langen und blutigen Kampagne, die schließlich zur Befreiung von Paris und dem Fall der deutschen Westfront führte. Detaillierte Informationen sind auf der Wikipedia-Seite zur Operation Overlord zu finden.
- 1924: Dawes-Plan zur Stabilisierung der deutschen Reparationszahlungen
- 1929: Börsencrash an der Wall Street (Beginn der Weltwirtschaftskrise)
- 1933: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1945: Kapitulation Deutschlands am Ende des Zweiten Weltkriegs
- 1962: Kubakrise (nahezu nuklearer Weltkrieg zwischen den USA und der UdSSR)
- 1969: Landung der Apollo-11-Mission auf dem Mond
- 1979: Beginn der sowjetischen Intervention in Afghanistan
- 1989: Fall der Berliner Mauer
- 1991: Auflösung der Sowjetunion
1969: Die Apollo-11-Mission führte zur ersten bemannten Landung auf dem Mond. Am 20. Juli 1969 setzten Neil Armstrong und Buzz Aldrin mit der „Eagle“ als erste Menschen ihren Fuß auf die Mondoberfläche, während Michael Collins in der Mondumlaufbahn blieb. Das Ereignis gilt als Höhepunkt des „Wettrennens im Weltraum“ zwischen den USA und der Sowjetunion und wurde weltweit live übertragen.
1989: Der Fall der Berliner Mauer markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der europäischen Nachkriegsgeschichte. Nachdem die DDR-Führung die Reiseregelungen gelockert hatte, strömten am Abend des 9. November 1989 viele Menschen in Berlin an die Grenzübergänge. In den folgenden Tagen wurden die Grenzanlagen geöffnet und schließlich abgebaut. Das Ereignis beschleunigte die politische Transformation in der DDR und trug wesentlich zum Ende der Teilung Deutschlands und Europas bei.
2001: Die Anschläge vom 11. September 2001 veränderten die Weltpolitik nachhaltig. Dabei wurden mehrere Entführungen von Flugzeugen durch Terroristen in den USA ausgeführt, wobei insbesondere die Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Arlington schwere Zerstörungen verursachten. Die Ereignisse führten zu einer neuen sicherheitspolitischen Lage und prägten die folgenden Kriege und Maßnahmen zur Terrorbekämpfung, darunter verstärkte Grenz- und Sicherheitskontrollen sowie neue außen- und innenpolitische Strategien.
- 1924: Ermordung von Ferdinand und die Folgen für die politische Lage in Europa
- 1929: Börsencrash an der Wall Street und Beginn der Weltwirtschaftskrise
- 1933: Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1948: Berlin-Blockade durch die Sowjetunion
- 1950: Beginn des Koreakriegs
- 1955: Unterzeichnung des Warschauer Pakts (bzw. Gründung des Militärbündnisses)
- 1962: Kubakrise zwischen den USA und der Sowjetunion
- 1969: Beginn des Apollo-11-Flugs und erste Mondlandung
Der Dawes-Plan wurde 1924 verabschiedet und sollte nach dem Ersten Weltkrieg die finanzielle und wirtschaftliche Krise in Deutschland sowie die Reparationsfrage entschärfen. Der Plan sah vor, dass Deutschland über gestaffelte Zahlungen wieder in der Lage sein sollte, seine Reparationsverpflichtungen zu erfüllen. Gleichzeitig wurden ausländische Kredite (vor allem aus den USA) unterstützt, um den deutschen Wiederaufbau und die Wirtschaft zu stabilisieren. Politisch sollte das damit auch das Verhältnis zwischen Deutschland und den Siegermächten verbessern und die Chancen auf eine Normalisierung erhöhen.
Während der Berliner Luftbrücke (1948/49) blockierte die Sowjetunion den westlichen Zugang zu Berlin. Um die Versorgung der eingeschlossenen West-Berliner Bevölkerung sicherzustellen, organisierten die Westmächte eine großangelegte Luftbrücke. Tausende Flüge brachten in kurzer Zeit Lebensmittel, Kohle und andere lebenswichtige Güter in die Stadt. Das Ereignis wurde zu einem Symbol des Kalten Krieges: Es zeigte die Handlungsfähigkeit der Westmächte, führte aber auch zu einer weiteren Verhärtung der Fronten und gilt als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Spaltung Deutschlands.
Die Apollo-11-Mission endete 1969 mit der ersten bemannten Mondlandung der Menschheitsgeschichte. Am 20. Juli 1969 landeten die Astronauten Neil Armstrong, Edwin „Buzz“ Aldrin und Michael Collins im Rahmen dieser Mission auf dem Mond, während Collins in der Mondumlaufbahn verblieb. Die Landung und die nachfolgenden Schritte auf der Mondoberfläche waren nicht nur ein technologischer Triumph, sondern hatten auch großen Einfluss auf Wissenschaft, Forschung und öffentliche Aufmerksamkeit für Raumfahrt. Apollo 11 ist bis heute eine der bekanntesten Leistungen der Raumfahrtprogramme des 20. Jahrhunderts.