1775 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1933: Machtübertragung an die Nationalsozialisten in Deutschland
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs (Überfall auf Polen)
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1948: Beginn der Berlin-Blockade
- 1961: Bau der Berliner Mauer
- 1962: Kubakrise
- 1972: Unterzeichnung der Ostverträge (u. a. Grundlagenvertrag)
- 1989: Fall der Berliner Mauer
- 1991: Auflösung der Sowjetunion
Am 30. Januar 1933 (Machtergreifung) wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. In der Folge nutzte das NS-Regime die politischen Notlagen und der schrittweise Abbau demokratischer Strukturen führte dazu, dass die Herrschaft der Nationalsozialisten rasch gefestigt wurde. Besonders einschneidend war die Umwandlung des Rechts- und Institutionensystems, wodurch oppositionelle Kräfte zunehmend ausgeschaltet wurden und die Diktatur stabiler werden konnte.
Am Kapitulation der Wehrmacht 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Nach massiven militärischen Niederlagen und dem Zusammenbruch der deutschen Verteidigung erklärte Deutschland die Beendigung des Kampfes. Für Millionen Menschen bedeutete das das Ende der Gewalt, zugleich aber auch den Beginn einer Phase enormer humanitärer Not: Kriegsgefangene mussten freigelassen und Heimkehr organisiert werden, viele Regionen lagen zerstört da, und die politische Neugestaltung Europas wurde angestoßen.
Der Fall der Berliner Mauer 1989 gilt als eines der markantesten Zeichen für den Zusammenbruch der SED-Herrschaft in der DDR und für das Ende des Kalten Krieges. Nach massiven Protesten in Ostdeutschland und einer wachsenden Unzufriedenheit öffneten sich schließlich die Übergänge, wodurch die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin faktisch durchlässig wurde. Das Ereignis löste weitreichende politische Veränderungen aus, beschleunigte Reformprozesse in Osteuropa und trug entscheidend zur deutschen Wiedervereinigung bei.
- 1934: Machtübernahme und Konsolidierung des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland
- 1936: Olympische Spiele in Berlin
- 1937: Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem deutschen Überfall auf Polen
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor und Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg
- 1945: Kriegsende in Europa (bedingungslose Kapitulation Deutschlands)
- 1947: Verkündung der Truman-Doktrin
- 1962: Kubakrise
- 1989: Fall der Berliner Mauer
Am 30. Juni 1934 ließ Adolf Hitler im Zuge der „Nacht der langen Messer“ führende Gegner innerhalb der NS-Führung und der SA ermorden bzw. verhaften. Die Aktion sollte einerseits eine vermeintliche „Bedrohung“ ausschalten und andererseits Hitlers Macht innerhalb des NS-Regimes weiter festigen. Link: Nacht der langen Messer
Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der „Berliner Mauer“, die West-Berlin vom Gebiet der DDR abriegelte. Ziel war es, die Fluchtbewegungen in den Westen zu stoppen; faktisch verstärkte die Mauer die Teilung Deutschlands und prägte über Jahrzehnte das Leben vieler Menschen. Link: Berliner Mauer
Am 9. November 1989 kam es im Zuge der „Friedlichen Revolution“ zur Öffnung der innerstädtischen Übergänge in Berlin. Durch die massenhafte Durchlässigkeit der Grenzübergänge wurde der politische Druck auf die DDR-Regierung erhöht und der Weg zur Deutschen Einheit beschleunigt; historisch wird dieses Ereignis oft als „Mauerfall“ bezeichnet. Link: Mauerfall
- 1934: Machtübernahme des NS-Regimes in Deutschland – Beginn der staatlichen Gleichschaltung
- 1935: Nürnberger Gesetze werden erlassen
- 1936: Beginn des Spanischen Bürgerkriegs (1936–1939)
- 1937: Beginn des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen
- 1941: Angriff der Achsenmächte auf die Sowjetunion (Operation Barbarossa)
- 1945: Kapitulation Deutschlands; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1945: Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki; Ende des Zweiten Weltkriegs im Pazifik
- 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik
- Am 30. Juni 1934 ließ die NS-Führung in der „Nacht der langen Messer“ zahlreiche tatsächliche und vermeintliche Gegner sowie innerparteiliche Rivalen verhaften und ermorden. Das Ereignis festigte die Macht von Adolf Hitler, indem es dem NS-Regime ermöglichte, die Opposition innerhalb der eigenen Reihen rasch auszuschalten und den „Säuberungskurs“ auch nach außen zu legitimieren. Gleichzeitig gilt die Aktion als Beispiel für die brutale Gewaltpolitik des NS-Staates und für die enge Verzahnung von Parteiinteressen und Staatsapparat.
- Am 20. Juli 1944 wurde im „Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944“ ein Sprengstoffanschlag auf Adolf Hitler verübt. Der fehlgeschlagene Versuch, das nationalsozialistische Regime zu stürzen, führte zu massiven Repressionen: Viele Beteiligte und Unterstützer wurden verhaftet, Schauprozesse angestoßen und zahlreiche Menschen hingerichtet. Das Attentat gilt bis heute als einer der bekanntesten Widerstandsversuche gegen die NS-Diktatur und als Symbol dafür, dass innerhalb Deutschlands trotz des repressiven Systems Widerstand organisiert werden konnte.
- Am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zum „Aufstand vom 17. Juni 1953“. Auslöser waren vor allem verschärfte Arbeitsnormen und die angespannte wirtschaftliche Lage, die Proteste in Arbeiterkreisen entfachten und sich rasch ausbreiteten. Demonstrationen richteten sich gegen die SED-Herrschaft und die staatlichen Maßnahmen; die Volksaufstände wurden schließlich durch sowjetische Truppen und das DDR-Sicherheitsapparat niedergeschlagen. Das Ereignis hatte nachhaltige Folgen für die politische Entwicklung der DDR und wird häufig als ein zentraler Einschnitt für das Verhältnis zwischen Staat und Bevölkerung eingeordnet.
- 1934: Machtergreifung Hitlers (Nazi-Regime) und Beginn der Konsolidierung der Macht
- 1935: Nürnberger Gesetze werden erlassen
- 1936: Olympische Spiele in Berlin
- 1938: Reichspogromnacht (Novemberpogrome)
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs (Überfall auf Polen)
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor und Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg
- 1942: Wannseekonferenz zur Planung der „Endlösung“
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1956: Ungarischer Volksaufstand wird niedergeschlagen
Am 30. Juni 1934 ließ das NS-Regime im Zuge des sogenannten Röhm-Putsches führende SA-Funktionäre und politische Gegner verhaften und ermorden. Der Schlag gegen Ernst Röhm und andere wurde als „Säuberung“ begründet, festigte jedoch vor allem die Machtstellung Hitlers und band die übrigen Machteliten enger an das NS-Regime.
Am 8. Mai 1945 endete mit der Kapitulation Deutschlands in weiten Teilen Europas der Zweite Weltkrieg. Die bedingungslose Kapitulation Deutschlands führte zu massiven politischen und humanitären Folgen: Das NS-Regime brach zusammen, Millionen Menschen waren auf der Flucht oder von Gewalt betroffen, und die Alliierten begannen mit der Neuordnung Europas sowie dem Wiederaufbau in den späteren Besatzungs- bzw. Nachkriegsstrukturen.
Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Es wurde zunächst als provisorische Verfassung für den westlichen Teil Deutschlands geschaffen, entwickelte sich aber zur dauerhaften Grundlage des politischen Systems. Zentrale Anliegen waren die Sicherung der Menschenwürde, der Grundrechte und demokratischer Verantwortlichkeit nach den Erfahrungen des Nationalsozialismus.
- 1935: Verabschiedung der Nürnberger Gesetze im Deutschen Reich
- 1939: Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem deutschen Überfall auf Polen
- 1941: Angriff auf Pearl Harbor und Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg
- 1945: Kapitulation Deutschlands und Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1947: Verkündung der Truman-Doktrin als Beginn der US-Containment-Politik
- 1969: Landung der Apollo 11-Mission auf dem Mond
- 1989: Fall der Berliner Mauer
- 2001: Terroranschläge vom 11. September in den USA
- 2022: Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine
- Die Reichspogromnacht (9.–10. November 1938) war eine von den Nationalsozialisten orchestrierte, massive Gewaltwelle gegen Jüdinnen und Juden im Deutschen Reich. Synagogen wurden angegriffen und zerstört, Geschäfte geplündert und viele Menschen verhaftet oder misshandelt. Die Ereignisse gelten als deutlicher Eskalationspunkt der Verfolgungspolitik und machten die systematische Ausgrenzung in der Praxis sichtbar—mit weitreichenden Folgen bis hin zur späteren Deportation in Ghettos und Vernichtungslager.
- Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer. Die DDR-Führung ließ die innerstädtischen Grenzen in Berlin mit Sperranlagen abschirmen, um den Flüchtlingsstrom in den Westen zu stoppen. Die Mauer wurde zum zentralen Symbol der deutschen Teilung und des Ost-West-Konflikts. Familien wurden getrennt, der Alltag vieler Menschen stark eingeschränkt, und über Jahrzehnte war die Frage nach Freiheit, Reisemöglichkeiten und demokratischer Teilhabe unmittelbar an die Mauer gebunden.
- Die COVID-19-Pandemie wurde im März 2020 weltweit zu einer tiefgreifenden Krise. Sie führte zu massiven Einschränkungen im öffentlichen Leben, zum Zusammenbruch bzw. zur starken Belastung von Gesundheitssystemen sowie zu weitreichenden wirtschaftlichen Folgen. Gleichzeitig prägten politische Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Schul- und Betriebsschließungen sowie später Impfkampagnen den Verlauf der Pandemie. Bis 2024 blieb das Thema international relevant—durch neue Virusvarianten, unterschiedliche Schutzstrategien und die anhaltenden Auswirkungen auf Gesellschaft, Gesundheit und Arbeit.