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1666
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1666
  • 1666 – Großes Feuer von London zerstört weite Teile der Stadt.
  • 1667 – Vertrag von Breda beendet den Zweiten Englisch-Niederländischen Krieg.
  • 1668 – Frieden von Aachen (Vertrag von Aix-la-Chapelle) beendet den Krieg der Devolution.
  • 1672 – England erklärt den Niederlanden den Krieg (Beginn des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges).
  • 1673 – Schlacht von Texel (Seeschlacht) im Dritten Englisch-Niederländischen Krieg.
  • 1674 – Frieden von Westminster (Vertrag) beendet den Dritten Englisch-Niederländischen Krieg.
  • 1688 – Glorreiche Revolution in England setzt König Jakob II. ab.
  • 1689 – Bill of Rights wird in England verabschiedet.
  • 1691 – Schlacht von Aughrim im Irlandfeldzug endet zugunsten Wilhelms III.
  • Am Großen Feuer von London (1666) geriet ein Großteil der Stadt in Brand. Die Flammen, vermutlich ausgehend von einer Feuerquelle in der Gegend um Pudding Lane, griffen in den engen Gassen rasch um sich. Das Feuer zerstörte große Teile der Wohn- und Handelsgebiete, machte viele Menschen obdachlos und führte zu umfangreichen Wiederaufbauplänen; zugleich beeinflusste es spätere Überlegungen zu Brandschutz und Stadtplanung erheblich.
  • Mit der Aufhebung des Edikts von Nantes (1685) beendete König Ludwig XIV. die rechtliche Duldung der Hugenotten in Frankreich. Das Edikt von Nantes hatte zuvor weitreichende religiöse Rechte gewährt; nach seiner Aufhebung wurde der protestantische Glaube zunehmend unter Druck gesetzt. Die Folge waren Verfolgungen, Zwang zur Konversion sowie Fluchtbewegungen, die nicht nur das gesellschaftliche Leben, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung und die konfessionelle Zusammensetzung in verschiedenen Regionen prägten.
  • In der Zeit der Schlacht am Boyne (1690) entschieden sich wesentliche Weichenstellungen im Kontext der sogenannten Glorious Revolution. Bei der Schlacht trafen Truppen von König Wilhelm III. von Oranien auf Anhänger des abgesetzten Königs Jakob II. Der Sieg Wilhelms stärkte seine Position und trug dazu bei, den politischen und konfessionellen Konflikt in Irland zugunsten der neuen Ordnung zu beeinflussen. Die Schlacht wurde dadurch zu einem wichtigen Ereignis in der Geschichte Irlands und Großbritanniens.
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1667
  • 1667: Frieden von Breda (Beendigung des Zweiten Englisch-Niederländischen Krieges)
  • 1668: Vertrag von Aix-la-Chapelle (Beendigung des Devolutionskriegs)
  • 1672: Beginn des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges
  • 1673: Schlacht von Solebay (Seeschlacht im Dritten Englisch-Niederländischen Krieg)
  • 1674: Frieden von Westminster (Beendigung des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges)
  • 1678: Schlacht bei Saint-Denis (Teil der Kriege Ludwigs XIV. gegen die Niederlande)
  • 1679: Frieden von Nimwegen (Beendigung des Krieges von 1672–1678)
  • 1686: Vertrag von Augsburg (Heilige Liga gegen das Osmanische Reich bzw. Habsburgs Gegner; Beginn der breiteren Koalitionspolitik)
  • 1689: Bill of Rights (Verabschiedung in England nach der Glorious Revolution)
  • 1692: Schlacht von La Hogue (entscheidende Seeschlacht im Neunjährigen Krieg)

Der Frieden von Breda (1667) beendete im Wesentlichen den Zweiten Englisch-Niederländischen Seekrieg. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen um Seeherrschaft und Handelswege einigten sich die Konfliktparteien auf Regelungen, die den Handel wieder stabilisieren sollten. Der Vertrag gilt als wichtiger Schritt, um die unmittelbaren militärischen Belastungen auf beiden Seiten zu reduzieren und die geopolitische Balance im westeuropäischen Raum neu zu ordnen.

Bei der Wiener Türkenbelagerung (1683) stand Wien einer großen osmanischen Armee gegenüber. Obwohl die Belagerung zunächst erfolgreich wirkte, brachte die Entsatzarmee unter Führung des habsburgisch-königlichen Umfelds entscheidende Wende im Kampf. Das Ereignis hatte weitreichende Folgen: Es stärk­te die Position der Habsburger im Konflikt mit dem Osmanischen Reich und gilt als bedeutsamer Wendepunkt in der Entwicklung der Auseinandersetzungen in Südosteuropa gegen Ende des 17. Jahrhunderts.

Die Glorious Revolution (1688/1689) führte in England zu einem tiefgreifenden Macht- und Regierungswechsel: König Jakob II. wurde abgesetzt, und mit Wilhelm III. von Oranien sowie Maria II. wurde eine neue Dynastie etabliert. Die Revolution gilt als entscheidender Schritt hin zu einer stärkeren parlamentarischen Kontrolle über die Monarchie. Langfristig prägte sie die politische Entwicklung Englands nachhaltig und beeinflusste Diskussionen über Grundrechte, Regierungskompetenzen und die rechtliche Stellung von Herrschern.

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1667
  • 1667 – Beginn des Devolutionskriegs: Frankreich greift die Spanischen Niederlande an
  • 1667 – Belagerung von Tournai: französische Truppen erobern die Stadt
  • 1667 – Belagerung von Douai: französische Truppen erobern die Stadt
  • 1667 – Belagerung von Lille: französische Truppen erobern Lille
  • 1667 – Überfall auf den Medway (Raid on the Medway): niederländische Flotte dringt in die Themse-Region ein
  • 1667 – Vertrag von Breda wird geschlossen (Ende des Zweiten Englisch-Niederländischen Kriegs)
  • 1667 – Veröffentlichung von John Miltons „Paradise Lost“
  • 1667 – Erlass des „Code Louis“ (Ordonnance civile) in Frankreich unter Ludwig XIV.
  • 1667 – Große Sturmflut („Great Storm of 1667“) trifft England und die Niederlande

Im Juni 1667 starteten niederländische Truppen im Rahmen des Zweiten Englisch-Niederländischen Kriegs den Überfall auf den Medway. Dabei drang eine holländische Flotte unter Michiel de Ruyter bis in den Bereich des englischen Marinestützpunkts am Medway vor (Chatham). Die Aktion richtete schweren Schaden an der englischen Kriegsflotte an und löste in England eine tiefgreifende politische Krise aus – ein Schock, der wesentlich dazu beitrug, dass der Krieg bald beendet werden musste.

Der Vertrag von Breda wurde im Jahr 1667 geschlossen und beendete damit den Zweiten Englisch-Niederländischen Krieg. In den Vertragsverhandlungen wurden vor allem koloniale Besitzstände geregelt: England erhielt die niederländischen Ansprüche in Nordamerika nicht mehr (die englische Position gegenüber dem Gebiet um Neu-Niederlande wurde festgeschrieben), während die Niederlande im Gegenzug Territorien in der Karibik beziehungsweise Südamerika erhielten bzw. bestätigt bekamen. Insgesamt sorgte der Vertrag dafür, dass beide Seemächte ihre Konflikte vorerst beilegten und ihre Schwerpunkte wieder stärker auf Handel und Seemachtpolitik legen konnten.

Auch kulturell gilt 1667 als bedeutendes Jahr: John Miltons episches Werk Paradise Lost erschien erstmals 1667. Das in Versform erzählte Hauptwerk entfaltet den Stoff von Sündenfall, Vertreibung aus dem Paradies und den Folgen menschlicher Ungehorsamkeit in einer weit ausgreifenden theologischen und literarischen Argumentation. Die Veröffentlichung wurde bald zu einem Meilenstein der englischen Literatur und prägte bis heute die Rezeption des Milton’schen Schaffens.

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1667
  • 1667: Vertrag von Breda beendet den Zweiten Englisch-Niederländischen Krieg.
  • 1668: Bildung der Triple-Alliance (England, Niederlande, Schweden) gegen Frankreich.
  • 1672: Beginn des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges.
  • 1674: Vertrag von Westminster beendet den Dritten Englisch-Niederländischen Krieg.
  • 1678: Frieden von Nimwegen beendet den Französisch-Niederländischen Krieg.
  • 1683: Zweite Wiener Türkenbelagerung endet mit der Schlacht am Kahlenberg.
  • 1685: Edikt von Fontainebleau hebt das Edikt von Nantes auf.
  • 1697: Vertrag von Rijswijk beendet den Neunjährigen Krieg.
  • 1708: Schlacht von Oudenaarde im Spanischen Erbfolgekrieg.
  • Vertrag von Breda (1667): Der 1667 geschlossene Frieden beendete wesentliche Kampfhandlungen der Zweiten Englisch-Niederländischen Seekriege. Er trug dazu bei, die Lage auf den Handelsrouten zwischen England und den Niederlanden zu stabilisieren und regelte zentrale Streitpunkte des Krieges.
  • Zweite Türkenbelagerung Wiens (1683): 1683 belagerte das Osmanische Reich Wien. Die Belagerung wurde schließlich durch den Entsatz (u. a. mit Unterstützung polnischer Truppen) entscheidend abgebrochen. Das Ereignis gilt als Wendepunkt in der Geschichte der Habsburgermonarchie im Konflikt mit dem Osmanischen Reich.
  • Vereinigungsakte 1707 (Act of Union): Mit der 1707 in Kraft tretenden Vereinigungsakte wurden das Königreich England und das Königreich Schottland politisch zum Königreich von Großbritannien zusammengeschlossen. Die Maßnahme veränderte die politische Struktur der Insel und hatte weitreichende Folgen für Gesetzgebung, Handel und internationale Stellung.
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