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1779 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1668
  • 1668: Frieden von Aachen (Vertrag von Aix-la-Chapelle) im Spanischen Erbfolgekriegskontext
  • 1672: Beginn des Holländischen Krieges (Französisch-Niederländischer Krieg)
  • 1683: Beginn der zweiten Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich
  • 1688: Glorious Revolution in England (Beginn der Abdankung von König Jakob II.)
  • 1697: Frieden von Rijswijk (Vertrag von Ryswick)
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekrieges
  • 1713: Frieden von Utrecht
  • 1721: Frieden von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
  • 1739: Frieden von Belgrad (Beendigung des Österreichisch-Osmanischen Krieges 1737–1739)
  • 1683: Zweite Türkenbelagerung von Wien. Im Jahr 1683 belagerten osmanische Truppen unter Kara Mustafa Pascha die kaiserliche Hauptstadt Wien. Die Belagerung wurde schließlich durch einen Entsatz unter König Johann III. Sobieski von Polen und verbündeten Truppen entscheidend zurückgeschlagen. Mit dem Scheitern der Belagerung wandte sich der Krieg im habsburgischen Raum deutlich zugunsten der Christenliga.
  • 1701: Spanischer Erbfolgekrieg. Der Konflikt begann 1701, nachdem es nach dem Tod des spanischen Königs Karl II. zu einer Erbfolgekrise gekommen war. Mehrere europäische Mächte griffen ein, um ihre Interessen in Europa zu sichern und das Machtgleichgewicht zu beeinflussen. Der Krieg prägte politische Allianzen über Jahre und führte schließlich zu weitreichenden territorialen und dynastischen Veränderungen.
  • 1733: Polnischer Thronfolgekrieg. 1733 brach in Europa ein neuer Konflikt aus, ausgelöst durch die Nachfolgekrise in Polen nach dem Tod des Königs August II. Verschiedene Kandidaten und internationale Bündnisse führten zu einer militärischen Auseinandersetzung, die sich über mehrere Jahre erstreckte. Der Krieg hatte Folgen für die Gestaltung der Machtverhältnisse in Ost- und Mitteleuropa und beeinflusste die Ausrichtung zentraler Staatsinteressen.
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1668
  • 1668 – Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet den Devolutionskrieg.
  • 1672 – Beginn des Holländischen Krieges (Französisch-Niederländischer Krieg) gegen die Republik der Vereinigten Niederlande.
  • 1683 – Zweite Türkenbelagerung Wiens, die durch die Ankunft des Entsatzheeres abgewendet wird.
  • 1689 – Verabschiedung der Bill of Rights in England nach der Glorreichen Revolution.
  • 1697 – Vertrag von Rijswijk (Ryswick) beendet den Neunjährigen Krieg.
  • 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs mit dem Regierungsantritt Philipps V.
  • 1713 – Vertrag von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg in weiten Teilen Europas.
  • 1756 – Ausbruch des Siebenjährigen Krieges.
  • 1762 – Russische Thronrevolution: Peter III. wird abgesetzt, Katharina II. wird zur Kaiserin.
  • 1683 scheiterte im Rahmen der Zweiten Türkenbelagerung Wiens die Großoffensive des Osmanischen Reiches: Nach einer Belagerung kam es zur Entsatzschlacht vor Wien, bei der vor allem die heranrückenden Truppen unter Jan III. Sobieski (polnischer König) die Lage entscheidend wendeten. Die Niederlage der Belagerer gilt in der europäischen Erinnerung oft als wichtiger Wendepunkt, der den weiteren Vormarsch des Osmanischen Reiches nach Mitteleuropa zunächst deutlich ausbremste.

  • Mit dem Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs im Jahr 1701 eskalierte der Streit um die Nachfolge im Königreich Spanien. Nach dem Tod von Karl II. beanspruchten mehrere europäische Mächte die spanische Krone, was zu einem groß angelegten Konflikt führte, in dem viele Staaten Europas gegeneinander kämpften. Der Krieg prägte mit seinen Kämpfen in verschiedenen Regionen nicht nur die Machtbalance zwischen den europäischen Großmächten, sondern hatte auch langfristige Folgen für die politische Neuordnung im westlichen und südlichen Europa.

  • 1762 fiel im Siebenjährigen Krieg die Schlacht von Freiberg in Sachsen: Bei Freiberg kam es zu heftigen Gefechten zwischen den gegnerischen Armeen, in denen die Kontrolle über strategisch wichtige Stellungen und Versorgungswege eine zentrale Rolle spielte. Der Ausgang der Schlacht begünstigte die preußischen Truppen und trug dazu bei, dass Preußen in dieser Kriegsphase seinen Einfluss in Teilen Sachsens behaupten konnte.

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1668
  • 1668 — Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet den Krieg um die Devolution zwischen Frankreich und Spanien.
  • 1672 — Beginn des Holländisch-Französischen Krieges (Rampjaar) mit der Invasion der Niederlande durch Frankreich.
  • 1674 — Schlacht bei Seneffe im Rahmen des Französisch-Spanischen Krieges.
  • 1678 — Abschluss des Friedens von Nimwegen zur Beendigung des Holländisch-Französischen Krieges.
  • 1683 — Beginn der zweiten Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich.
  • 1685 — Tod Karls II. von England; Jakob II. wird König.
  • 1688 — Glorreiche Revolution: Landung Wilhelms III. von Oranien in England und Beginn der Absetzung Jakobs II.
  • 1690 — Schlacht am Boyne zwischen Anhängern Jakobs II. und Wilhelms III.
  • 1692 — Beginn der Salem- Hexenprozesse in Massachusetts.

Am 2. Mai 1668 beendete der Friede von Aachen den Krieg zwischen Frankreich und Spanien, der seit den 1630er Jahren bzw. in mehreren Phasen im Rahmen des europäischen Konflikts um Vormachtstellungen geführt worden war. Der Vertrag brachte zwar keine dauerhafte Stabilität, bedeutete aber für die unmittelbar Beteiligten eine wichtige politische Entspannung: Gebiets- und Einflussfragen wurden neu geordnet, wodurch Frankreich seine Position festigen konnte.

Im Sommer 1683 scheiterte die zweite große militärische Offensive des Osmanischen Reiches gegen Mitteleuropa mit der Zweiten Wiener Türkenbelagerung. Nach dem Rückzug der Belagerer durch den Entsatz und den anschließenden Kämpfen verlor das Osmanische Heer an Schlagkraft. Die Ereignisse prägten die politische Lage in der Region nachhaltig: Wien blieb zwar nicht „endgültig gesichert“, doch der Rückschlag wurde in Europa als entscheidender Wendepunkt wahrgenommen.

Am 1. Juli 1690 entschied die Schlacht am Boyne in Irland maßgeblich über die Herrschaft in der Zeit nach der englischen „Glorious Revolution“. Militärisch standen Kräfte um Wilhelm III. den Anhängern des abgesetzten Königs Jakob II. gegenüber. Politisch verstärkte das Ergebnis die Stellung Wilhelms und wirkte sich langfristig auf die konfessionelle und machtpolitische Entwicklung in Irland aus – mit Folgen, die weit über den unmittelbaren Krieg hinausgingen.

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1668
  • 1668: Vertrag von Aachen (Aix-la-Chapelle) beendet den Devolutionskrieg zwischen Frankreich und Spanien.
  • 1672: Beginn des Holländischen Krieges (Französisch–Niederländischer Krieg).
  • 1683: Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich wird zurückgeschlagen.
  • 1688: Glorious Revolution (England) – Absetzung von König Jakob II. und Thronwechsel.
  • 1697: Vertrag von Rijswijk (Ryswick) beendet den Neunjährigen Krieg.
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs.
  • 1707: Acts of Union – Union von England und Schottland zum Königreich Großbritannien.
  • 1713: Vertrag von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg weitgehend.
  • 1742: Vertrag von Berlin (auch Vertrag von Breslau) im Rahmen des Ersten Schlesischen Krieges.

Der Frieden von Aachen (1668) beendete den Konflikt zwischen Frankreich und Spanien im Kontext der „Devolutionskriege“. Nach mehrjährigen Auseinandersetzungen wurde ein Ausgleich gefunden, der Frankreich weitere strategische Vorteile in den Niederlanden sicherte und zugleich eine vorläufige Stabilisierung der politischen Lage in Westeuropa brachte. Der Vertrag gilt als wichtiges Signal dafür, wie sehr die Machtverschiebungen im 17. Jahrhundert bereits von Frankreich vorangetrieben wurden.

Mit dem Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs (1701) entbrannte in Europa ein großer Erbfolgekonflikt um die Nachfolge im spanischen Königshaus. Hintergrund war der Streit um die Ansprüche auf das spanische Erbe nach dem Tod Karls II. Der Krieg weitete sich rasch aus und zog zahlreiche europäische Mächte ein, wobei Bündnisse sich verschoben und ganze Regionen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Konflikt gilt als einer der entscheidenden Treiber der europäischen Diplomatie und Kriegsführung im frühen 18. Jahrhundert.

Der Frieden von Utrecht (1713) beendete den Spanischen Erbfolgekrieg in weiten Teilen und setzte neue politische Rahmenbedingungen. In den Verhandlungen wurden Gebiets- und Machtfragen zwischen den beteiligten Staaten neu geordnet; insbesondere wurden die Weichen für die europäische Nachkriegsordnung gestellt. Für viele Staaten bedeutete dies, ihre Position gegenüber konkurrierenden Mächten zu festigen und zugleich die direkten Folgen des Krieges diplomatisch zu begrenzen.

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1669
  • 1669 – Ausbruch des Vesuvs bei Neapel
  • 1670 – Gründung (Charter) der Hudson’s Bay Company
  • 1672 – Beginn des Zweiten Englisch-Niederländischen Kriegs
  • 1674 – Vertrag von Westminster zur Beendigung des Zweiten Englisch-Niederländischen Kriegs
  • 1675 – Beginn des King-Philip’s-War in Neuengland
  • 1676 – Ausbruch von Bacons Rebellion in Virginia
  • 1678 – Unterzeichnung des Vertrags von Nimwegen
  • 1679 – Verabschiedung des Habeas-Corpus-Gesetzes in England
  • 1681 – Penn erhält die Charta zur Gründung der Provinz Pennsylvania
  • Ätnaausbruch 1669 Am 11. Januar 1669 setzte der Ätna auf Sizilien zu einem der folgenreichsten Vulkanausbrüche der Neuzeit an. Über Wochen bis Monate stießen glühende Lavaflüsse aus, die zahlreiche Ortschaften und landwirtschaftliche Flächen zerstörten und in der Region große Verwüstungen verursachten. Der Ausbruch wurde in den damaligen Chroniken ausführlich beschrieben und gilt bis heute als wichtiges Beispiel dafür, wie verheerend die Auswirkungen eines lang anhaltenden Lavaabflusses auf Siedlungen sein können.

  • Frieden von Nimwegen Der Frieden von Nimwegen wurde 1678/1679 zwischen Frankreich und mehreren Gegnern geschlossen und beendete weitgehend den sogenannten Holländischen Krieg (bzw. in Teilen auch die Auseinandersetzungen im Umfeld der europäischen Koalitionskriege dieser Zeit). Die Verhandlungen führten zu territorialen Anpassungen und zu einem Neuarrangement von Einflusszonen in Europa. Politisch hatte der Frieden große Bedeutung, weil er nach jahrelangen militärischen Belastungen eine Phase relativer Stabilisierung ermöglichte und zugleich die strategische Lage Frankreichs in den folgenden Jahren prägte.

  • Belagerung von Straßburg (1681) Im Jahr 1681 kam es zur Belagerung von Straßburg durch französische Truppen, die im Kontext der französischen Expansionspolitik und der sogenannten Reunionspolitik zu sehen ist. Straßburg war als strategisch bedeutsame Stadt am Oberrhein sowohl wirtschaftlich als auch militärisch von großer Relevanz. Die Einnahme der Stadt festigte den französischen Einfluss in der Region nachhaltig und verschärfte zugleich die Spannungen mit dem Reich und den benachbarten Mächten. Damit wurde ein wichtiger Schritt in Richtung der späteren großen Konflikte um die Vormachtstellung am Rhein eingeleitet.

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