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- 1940: Deutschland beginnt im Mai die Invasion Frankreichs im Zweiten Weltkrieg.
- 1940: Winston Churchill wird im Mai Premierminister des Vereinigten Königreichs.
- 1940: Die Luftschlacht um England beginnt im Juli zwischen der deutschen Luftwaffe und der Royal Air Force.
- 1940: Italien tritt im Juni auf der Seite der Achsenmächte in den Zweiten Weltkrieg ein.
- 1941: Deutschland startet im Juni die Operation Barbarossa, den Überfall auf die Sowjetunion.
- 1941: Japanische Streitkräfte greifen im Dezember Pearl Harbor an, was den Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg auslöst.
- 1941: Das Atlantik-Charta-Abkommen wird im August zwischen Roosevelt und Churchill unterzeichnet.
- 1941: Die Belagerung von Leningrad beginnt im September durch deutsche und finnische Truppen.
- 1942: Die Schlacht von Midway, ein entscheidender Seesieg der USA gegen Japan, findet im Juni statt.
- 1942: Die Wannsee-Konferenz im Januar legt die "Endlösung der Judenfrage" fest.
- 1942: Die Schlacht von El Alamein beginnt im Oktober in Nordafrika.
- 1942: Die Schlacht von Stalingrad beginnt im August, ein Wendepunkt an der Ostfront im Zweiten Weltkrieg.
1. Im Jahr 1940, der Winterkrieg
Der Winterkrieg war ein militärischer Konflikt zwischen der Sowjetunion und Finnland. Er begann am 30. November 1939, als die Sowjetunion Finnland angriff, und endete am 13. März 1940 mit dem Frieden von Moskau. Finnland, das bei weitem die kleinere der beiden Streitkräfte hatte, konnte einen unerwartet starken Widerstand leisten. Der Konflikt führte zu hohen Verlusten auf beiden Seiten, obwohl die sowjetischen Kräfte letztendlich die größeren Geländegewinne erzielten. Die Sowjetunion forderte ursprünglich Gebietsabtretungen von Finnland zur Sicherung Leningrads, die Finnland jedoch ablehnte. Dies führte zu einem blutigen und kräftezehrenden Krieg, bei dem das harte Winterklima eine bedeutende Rolle spielte. Trotz des Friedensabkommens musste Finnland einige Gebiete an die Sowjetunion abtreten, konnte jedoch seine Unabhängigkeit bewahren.
2. Im Jahr 1941, der Überfall auf Pearl Harbor
Der Überfall auf Pearl Harbor erfolgte am 7. Dezember 1941 und war ein überraschender Angriff der Kaiserlich Japanischen Marine auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii. Der Angriff führte zum Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg. Die japanischen Streitkräfte organisierten einen Luftangriff, bei dem sie zahlreiche Schiffe und Flugzeuge der US-Pazifikflotte zerstörten oder beschädigten. Der Angriff zielte darauf ab, die militärische Handlungsfähigkeit der USA im Pazifik zu lähmen und Japan die Möglichkeit zu eröffnen, ohne Widerstand seine Expansionsziele in Südostasien zu verfolgen. Trotz des anfänglichen Erfolgs führte der unerwartete Angriff auf die Vereinigten Staaten zu einem entschlossenen Gegenschlag und einem vollumfänglichen Kriegseintritt der USA gegen die Achsenmächte.
3. Im Jahr 1942, die Schlacht von Stalingrad
Die Schlacht von Stalingrad war eine der bedeutendsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs und fand zwischen August 1942 und Februar 1943 statt. Sie wurde zwischen der Achsenmacht Deutschland und der Sowjetunion ausgefochten und gilt als einer der Wendepunkte im Verlauf des Krieges. Ziel der deutschen Wehrmacht war die Eroberung der Stadt Stalingrad (heute Wolgograd) am Ufer der Wolga, um die sowjetische Front zu destabilisieren und sichere Ölquellen im Kaukasus zu erlangen. Der erbitterte Häuserkampf sowie das feindliche Winterwetter forderten enorm hohe Verluste auf beiden Seiten. Letztendlich umzingelten sowjetische Truppen die deutschen Streitkräfte in einem Kessel und schnitten deren Nachschubrouten ab. Die Schlacht endete mit der Kapitulation der deutschen 6. Armee, was einen großen strategischen Sieg für die Sowjetunion und einen Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg darstellte.
- 1944: D-Day - Landung der Alliierten in der Normandie
- 1944: Warschauer Aufstand
- 1945: Yalta-Konferenz
- 1945: Befreiung von Auschwitz
- 1945: Kapitulation Deutschlands
- 1945: Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki
- 1945: Gründung der Vereinten Nationen
- 1946: Beginn der Nürnberger Prozesse
- 1947: Gründung des Kominform
- 1947: Marshall-Plan verkündet
- 1948: Gründung des Staates Israel
- 1948: Beginn der Berliner Luftbrücke
Am 6. Juni 1944 landeten die westalliierten Streitkräfte in der Normandie, was als D-Day oder Operation Overlord bekannt ist. Die Invasion der Normandie war ein entscheidender Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg, der zur Befreiung Westeuropas von der Nazi-Besatzung führte. Mehr darüber erfahren Sie hier.
Am 8. Mai 1945 wurde der Zweite Weltkrieg in Europa offiziell beendet. Bekannt als VE-Day (Victory in Europe Day), markiert dieses Datum die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht und das Ende der nationalsozialistischen Herrschaft. Mehr darüber erfahren Sie hier.
Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet. Die Gründung erfolgte nach dem Ende des britischen Mandats für Palästina und führte unmittelbar zu Spannungen und Krieg mit den benachbarten arabischen Staaten, was als Israelischer Unabhängigkeitskrieg bekannt ist. Mehr darüber erfahren Sie hier.
- 1944: Landung der Alliierten in der Normandie (Operation Overlord)
- 1945: Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg
- 1945: Gründung der Vereinten Nationen (UNO)
- 1947: Verkündung der Truman-Doktrin
- 1948: Beginn der Berliner Blockade
- 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR)
- 1953: Volksaufstand in der DDR am 17. Juni
- 1961: Bau der Berliner Mauer
- 1969: Beginn der Apollo-Programmsmission Apollo 11 (Mondlandung 1969)
- Im Zuge der Berlin-Blockade (1948/49) starteten die Westmächte die Berliner Luftbrücke. Weil die sowjetische Seite Zugänge nach West-Berlin blockierte, wurden Versorgungsgüter per Flugzeug in die Stadt gebracht. Die Luftbrücke wurde zu einem Symbol westlicher Solidarität und endete mit der Aufhebung der Blockade.
- Am 13. August 1961 ließ die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer die innerstädtische Grenze zwischen Ost- und West-Berlin stark absichern. Ziel war es, die massenhafte Flucht in den Westen zu stoppen. Über Jahrzehnte prägte die Mauer die Teilung Deutschlands und wurde international zum zentralen Symbol des Kalten Krieges.
- Am 20. Juli 1969 gelang der Mission Apollo 11 mit der Mondlandung erstmals die bemannte Landung auf dem Erdmond. Kommandant Neil Armstrong und seine Crew brachten neue wissenschaftliche Erkenntnisse zurück und demonstrierten den technischen und organisatorischen Aufwand der damaligen Raumfahrt. Die Mission gilt als einer der prägendsten Höhepunkte der Raumfahrtgeschichte.
- 1945: Ende des Zweiten Weltkriegs
- 1947: Unabhängigkeit Indiens und Pakistans
- 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland
- 1950: Beginn des Koreakriegs
- 1953: Tod von Josef Stalin
- 1957: Start des ersten Sputnik-Satelliten
- 1961: Bau der Berliner Mauer
- 1963: Ermordung von John F. Kennedy
- 1969: Erste bemannte Mondlandung (Apollo 11)
- 1973: Ende des Vietnamkriegs
- 1979: Islamische Revolution im Iran
- 1986: Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Dieses Ereignis markierte das Ende des nationalsozialistischen Regimes und den Beginn einer Periode des Wiederaufbaus in Europa. Die Kapitulation wurde in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai im Hauptquartier der Alliierten Expeditionsstreitkräfte in Reims, Frankreich, unterzeichnet. Die offizielle Bekanntgabe erfolgte am nächsten Tag. Für Deutschland bedeutete dies nicht nur das Ende des Krieges, sondern auch die Teilung in Besatzungszonen, die später zur Gründung der beiden deutschen Staaten, der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, führten. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Die Kubakrise vom 16. bis 28. Oktober 1962 war eine 13-tägige Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion über sowjetische ballistische Raketen, die auf Kuba stationiert waren. Die Krise gilt als der am nächsten bekannte Zeitpunkt, an dem der Kalte Krieg zu einem globalen Atomkrieg hätte führen können. Die USA entdeckten die Raketenbasen mittels Aufklärungsflugzeugen und errichteten eine Seeblockade um Kuba, um die Lieferung weiterer Raketenteile zu verhindern. Intensive diplomatische Verhandlungen, hauptsächlich zwischen US-Präsident John F. Kennedy und dem sowjetischen Premier Nikita Chruschtschow, führten letztlich zur Beilegung der Krise. Die Sowjetunion erklärte sich bereit, die Raketen abzubauen, während die USA zusicherten, keine Invasion Kubas zu unternehmen und ihre Raketen aus der Türkei abzuziehen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Am 1. Oktober 1982 wurde Helmut Kohl Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, nachdem er ein Misstrauensvotum gegen den vorherigen Kanzler Helmut Schmidt gewonnen hatte. Kohl wurde mit den Stimmen der CDU/CSU und der FDP in das Amt gewählt. Seine Kanzlerschaft war geprägt von der Durchführung weitreichender Wirtschafts- und Sozialreformen, dem Einsatz für die europäische Einigung und vor allem der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990. Kohl blieb bis 1998 im Amt und ist damit einer der am längsten amtierenden Bundeskanzler der deutschen Geschichte. Während seiner Amtszeit setzte er sich stark für die Stabilität der westlichen Allianz und die Integration Deutschlands in die Strukturen der Europäischen Gemeinschaft ein. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
- 1945 – Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 1949 – Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR
- 1961 – Bau der Berliner Mauer
- 1969 – Erste bemannte Mondlandung
- 1989 – Fall der Berliner Mauer
- 1991 – Auflösung der Sowjetunion
- 2001 – Terroranschläge vom 11. September in den USA
- 2004 – Zehn Staaten treten der Europäischen Union bei
- 2008 – Beginn der weltweiten Finanzkrise
Die Berliner Blockade begann 1948, als die Sowjetunion die Land- und Wasserwege nach West-Berlin sperrte. Die Westmächte versorgten daraufhin die Stadt fast ein Jahr lang über eine Luftbrücke mit Lebensmitteln, Kohle und weiteren Gütern. Die Blockade endete im Mai 1949 und verschärfte die politische Teilung Deutschlands und Europas.
Mit dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 öffneten sich die Grenzübergänge zwischen Ost- und West-Berlin. Vorausgegangen waren anhaltende Proteste in der DDR und eine missverständliche Äußerung bei einer Pressekonferenz, die viele Menschen zum Aufbruch an die Grenze bewegte. Das Ereignis wurde zum Symbol für das Ende der deutschen Teilung und den Umbruch in Osteuropa.
Die Deutsche Wiedervereinigung trat am 3. Oktober 1990 in Kraft: Die fünf Länder der DDR wurden Teil der Bundesrepublik Deutschland. Möglich wurde sie durch die friedliche Revolution in der DDR sowie Verhandlungen zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs. Der 3. Oktober wird seither als Tag der Deutschen Einheit gefeiert.