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1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1676
  • 1676 – Schlacht bei Lund
  • 1677 – Belagerung von Korfu
  • 1678 – Frieden von Nimwegen
  • 1679 – Franzosenfieber in Wien
  • 1680 – Rebellion der Pueblo
  • 1681 – Gründung von Pennsylvania
  • 1683 – Zweite Belagerung Wiens
  • 1685 – Aufstand des Herzogs von Monmouth
  • 1687 – Veröffentlichung von Isaac Newtons "Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica"
  • 1688 – Glorreiche Revolution
  • 1692 – Hexenprozesse von Salem
  • 1701 – Gründung des Königreichs Preußen

Am 29. Juni 1676 wurde Michel de Ruyter, der berühmte niederländische Admiral, nach einer schweren Verletzung, die er in der Seeschlacht bei Augusta erlitten hatte, beigesetzt. Michel de Ruyter spielte eine zentrale Rolle in vielen Seeschlachten und trug maßgeblich dazu bei, die Interessen der Niederlande auf hoher See zu verteidigen. Die Seeschlacht bei Augusta fand während des Dritten Englisch-Niederländischen Krieges statt und war Teil der größeren Auseinandersetzung zwischen den englischen und niederländischen Flottenmächten. In dieser Schlacht wurde de Ruyter schwer verwundet und erlag schließlich am 29. April 1676 seinen Verletzungen. Seine Beerdigung fand statt, nachdem er als einer der größten Seefahrer seiner Zeit gefeiert wurde.

Im Jahr 1683 wurde die Schlacht um Wien zu einem entscheidenden Moment in der europäischen Geschichte. Die osmanische Armee, unter der Führung von Großwesir Kara Mustafa, belagerte die Stadt Wien, um die Herrschaft über Zentraleuropa zu festigen. Die Belagerung begann am 14. Juli 1683 und dauerte bis zu ihrer entscheidenden Niederlage am 12. September 1683. Die Belagerer sahen sich einer Entsatzarmee unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski gegenüber, der dem belagerten Wien mit einer Koalition aus verschiedenen europäischen Mächten zu Hilfe kam. Der Sieg der Entsatztruppen führte zu einem Wendepunkt in den Türkenkriegen und markierte den Beginn des Rückzugs des Osmanischen Reiches aus Mitteleuropa.

Am 27. Juli 1694 wurde das Bank of England gegründet, um den finanziellen Bedürfnissen Englands gerecht zu werden und insbesondere den Krieg gegen das Frankreich Ludwig XIV. zu finanzieren. Dies geschah in einer Zeit, als die britische Krone und Regierung nach innovativen Wegen suchten, die stetige Kriegsfinanzierung zu sichern. Die Bank of England wurde durch die Act of Parliament in London gegründet, und ihr Hauptziel war es, die Schulden der Regierung zu managen und die Wirtschaft zu stabilisieren. Durch den Verkauf von Aktien konnte die Bank von Anfang an Kapital beschaffen und spielte eine wesentliche Rolle in der Entwicklung des modernen Bankwesens.

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1676
  • 1676 – Entdeckung der Moons of Mars durch Giovanni Cassini
  • 1677 – Veröffentlichung der Principia Philosophiae von Gottfried Wilhelm Leibniz
  • 1678 – Der Friede von Nimwegen beendet den Französisch-Niederländischen Krieg
  • 1679 – Verabschiedung des Habeas Corpus Act in England
  • 1680 – Große Plage von Wien
  • 1682 – Gründung von Philadelphia durch William Penn
  • 1683 – Zweite Belagerung Wiens durch die Osmanen
  • 1685 – Revokation des Edikts von Nantes durch Ludwig XIV.
  • 1687 – Veröffentlichung der Principia Mathematica von Isaac Newton
  • 1688 – Glorious Revolution in England
  • 1690 – Schlacht am Boyne
  • 1701 – Gründung des Königreichs Preußen

1678 - Friede von Nimwegen: Der Friede von Nimwegen beendete eine Reihe von Kriegen zwischen Frankreich und einer Koalition europäischer Mächte. Das Abkommen, das am 10. August 1678 unterzeichnet wurde, sah vor, dass Frankreich das Franche-Comté und Teile von Flandern erhielt, während Spanien und die Niederlande Vorteile in anderen Gebieten erlangten. Diese Friedensverträge stabilisierten vorübergehend Europa, eröffneten jedoch auch den Weg für zukünftige Konflikte, da die territorialen und politischen Machtverhältnisse in der Region verschoben wurden. Weiterlesen...

1688 - Glorious Revolution: Die Glorious Revolution war ein einschneidendes Ereignis in der britischen Geschichte, das zur Absetzung von König James II. und zur Einsetzung von Wilhelm III. und Maria II. führte. Diese unblutige Umwälzung, die im November 1688 begann, resultierte aus religiösen Spannungen und politischen Unzufriedenheiten. Sie hatte weitreichende politische Konsequenzen, da sie die Vorherrschaft des Parlaments über die Monarchie festigte und den Weg für das moderne britische parlamentarische System ebnete. Weiterlesen...

1701 - Spanischer Erbfolgekrieg: Der Spanische Erbfolgekrieg begann 1701 und dauerte bis 1714. Er brach aus, nachdem der spanische König Karl II. ohne Erben verstorben war, was einen Kampf um die spanische Thronfolge auslöste. Frankreich und Österreich beanspruchten den Thron, woraufhin eine breite Koalition europäischer Mächte gegen Frankreich mobilisierte. Der Krieg war einer der bedeutendsten Konflikte des 18. Jahrhunderts und führte zu umfangreichen territorialen und politischen Veränderungen in Europa. Weiterlesen...

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1677
  • 1678 - Friede von Nimwegen beendet den Holländischen Krieg zwischen Frankreich und den Niederlanden
  • 1683 - Zweite Belagerung Wiens durch die Osmanen endet mit der Niederlage der Türken
  • 1688 - Glorious Revolution in England führt zur Thronbesteigung von Wilhelm von Oranien und Maria II.
  • 1701 - Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1707 - Gründung des Königreichs Großbritannien durch die Vereinigung von England und Schottland
  • 1715 - Ende des Spanischen Erbfolgekriegs mit dem Frieden von Utrecht
  • 1720 - Südseeblase und Mississippi-Blase platzen und führen zu großen wirtschaftlichen Krisen in Europa
  • 1733 - Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
  • 1740 - Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs nach dem Tod von Kaiser Karl VI.
  • 1756 - Beginn des Siebenjährigen Kriegs zwischen Großmächten Europas
  • 1763 - Ende des Siebenjährigen Kriegs mit dem Frieden von Paris
  • 1765 - Erlass des Stamp Act durch das britische Parlament, was zu Spannungen mit den amerikanischen Kolonien führt

Am 7. September 1697 endete der Große Türkenkrieg mit dem Frieden von Karlowitz. Dieser Vertrag wurde zwischen dem Osmanischen Reich und der Heiligen Liga abgeschlossen und markierte einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte des Balkans. In den Verhandlungen erhielten die Habsburger das heutige Ungarn (mit Ausnahme des Banats), Kroatien und Slavonien. Venedig bekam Gebiete in Dalmatien und der Peloponnes, Polen beanspruchte Podolien und die Ukraine westlich des Dnister, und Russland erhielt Asow. Dieser Frieden brachte eine längere Periode der Stabilität und markierte den Beginn des politischen und militärischen Niedergangs des Osmanischen Reiches.

Der Siebenjährige Krieg endete am 15. Februar 1763 mit dem Frieden von Hubertusburg. In diesem Vertrag zwischen Preußen, Österreich und Sachsen wurde der Status quo von 1748 wiederhergestellt, was bedeutete, dass Preußen Schlesien behielt. Dieses Resultat festigte die Position Preußens als eine der führenden europäischen Großmächte. Der Friede von Hubertusburg, zusammen mit dem Pariser Frieden, der am 10. Februar 1763 unterzeichnet wurde, beendete die weltweiten Kämpfe des Siebenjährigen Krieges, der auch als der erste "Weltkrieg" der Geschichte betrachtet wird.

Am 4. Juli 1753 wurde der Fourchette-Maschine von Johann Andreas Stein in Augsburg erfunden und markierte einen Meilenstein in der Entwicklung der Rechenmaschine. Diese Maschine konnte auf dezimale Weise Additionen und Subtraktionen ausführen und wurde in der Folgezeit von verschiedenen Wissenschaftlern weiterentwickelt. Die Erfindung von Stein ermöglichte genauere und effizientere Berechnungen und trug maßgeblich zur Weiterentwicklung von mechanischen Rechenmaschinen bei, welche später in der Entwicklung moderner Computer gipfelte. Es wird angenommen, dass Stein die Grundlagen für spätere Erfindungen wie die von Charles Babbage im 19. Jahrhundert legte.

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1677
  • 1678 – Frieden von Nimwegen
  • 1683 – Belagerung von Wien (Beginn des Sieges der Heiligen Liga)
  • 1686 – Rückeroberung von Buda durch die Habsburger
  • 1701 – Ausbruch des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1704 – Schlacht von Blenheim
  • 1707 – Union of England and Scotland (Acts of Union) tritt in Kraft
  • 1713 – Frieden von Utrecht
  • 1718 – Frieden von Passarowitz
  • 1746 – Schlacht von Culloden
  • 12. September 1683: Entsatz Wiens und Ende der Zweiten Türkenbelagerung Nach fast zweimonatiger Belagerung konnten die Osmanen die Stadt Wien nicht halten. Unter dem Druck, das militärisch und politisch stark belastete Heilige Römische Reich zu schützen, sammelten sich die Entsatzkräfte und schlugen am Kahlenberg die Belagerer. Mit dem Rückzug der osmanischen Truppen verlor die Großoffensive der Jahre 1683/84 zunächst ihre Dynamik. Das Ereignis gilt als Wendepunkt für die weitere Entwicklung der Auseinandersetzungen in Südosteuropa.

  • 18. Januar 1701: Krönung Friedrichs I. zum ersten König in Preußen Friedrich III., Kurfürst von Brandenburg, ließ sich in Königsberg zum König in Preußen krönen und schuf damit rechtlich und symbolisch ein neues Machtzentrum im Nordosten des Reiches. Die Erhebung vom Kurfürstentum zum Königreich stärkte den Rang Preußens gegenüber anderen Fürstentümern und kurbelte zugleich die administrative und militärische Neuordnung an. Mit dem Königstitel konnten dynastische Bündnisse und die Außenpolitik wirksamer gestaltet werden. Die Krönung gilt daher als wichtiger Schritt auf dem Weg zur späteren Großmachtstellung Preußens.

  • 16. April 1746: Schlacht bei Culloden und Zusammenbruch des Jakobitenaufstands In der letzten entscheidenden Auseinandersetzung des Jakobitenaufstands trafen die Truppen von Charles Edward Stuart („Bonnie Prince Charlie“) auf die Regierungstruppen unter dem Duke of Cumberland. Die Schlacht endete mit einer schweren Niederlage der Aufständischen und beendete damit praktisch die Hoffnung auf die Wiederherstellung der jakobitischen Herrschaft. Unmittelbar danach folgten umfangreiche Vergeltungsmaßnahmen und restriktive Gesetze, die vor allem in den schottischen Hochlanden tiefgreifende Folgen hatten. Culloden wird in der britischen Geschichte daher häufig als Endpunkt eines lang anhaltenden Konflikts betrachtet.

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1677
  • 1677: Schlacht bei Kassel
  • 1678: Vertrag von Nimwegen
  • 1679: Beginn der Exclusion Crisis (Exclusion Bill im englischen Parlament)
  • 1681: Habeas-Corpus-Act (England)
  • 1685: Widerruf des Edikts von Nantes
  • 1688: Glorious Revolution (Sturz Jakobs II. von England)
  • 1689: Bill of Rights (England)
  • 1697: Vertrag von Ryswick
  • 1702: Tod Wilhelms III.; Beginn der Herrschaft von Königin Anne
  • 11. April 1677: In der Schlacht von Cassel (1677) trafen im Rahmen des Französisch-Niederländischen Krieges französische Truppen auf ein Bündnis aus Gegnern Frankreichs in der Region um Cassel (heute in Nordfrankreich). Die Auseinandersetzung wurde insbesondere als Beitrag zur sich verschärfenden militärischen Lage in den Niederlanden und angrenzenden Gebieten verstanden. Der Ausgang der Schlacht wirkte sich auf die anschließenden Operationen und die Bemühungen aus, strategisch wichtige Stellungen zu kontrollieren.
  • Juli–September 1683: Die Zweite Türkenbelagerung Wiens war eines der entscheidenden Ereignisse des Osmanisch-Habsburgischen Krieges. Osmanische Streitkräfte belagerten Wien, während die Verteidiger auf militärische Verstärkung angewiesen waren. Als entscheidend gilt das Zusammenwirken der Verteidigung mit dem Entsatz durch verbündete Truppen, wodurch die Belagerung scheiterte. Das Ereignis prägte die politische und militärische Lage in Mitteleuropa nachhaltig und beeinflusste die weitere Entwicklung des Krieges.
  • 20. September 1697: Mit dem Frieden von Rijswijk endete der Große Neunjährige Krieg in großen Teilen Europas. Der Vertrag brachte zwischen den beteiligten Mächten eine Neuordnung der Einflusssphären und bestätigte zahlreiche Bestimmungen, die zuvor im Krieg umstritten waren. Für viele Staaten bedeutete dies eine Phase der Stabilisierung nach jahrelangen Auseinandersetzungen, auch wenn nicht alle Konfliktursachen vollständig beseitigt waren. In der Geschichtsschreibung gilt der Frieden daher als wichtiger Schritt zur Wiederherstellung von politischer Handlungsfähigkeit nach intensiven Kriegsjahren.
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