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1681
  • 1681 – 4. März 1681: König Karl II. erteilt William Penn die Charter für die Kolonie Pennsylvania.
  • 1681 – März 1681: Das „Oxford Parliament“ wird einberufen und im Zuge der Exclusion-Crisis wieder aufgelöst.
  • 1681 – 2. November 1681: Anthony Ashley Cooper, Earl of Shaftesbury, wird durch die Krone verhaftet (Eskalation der Exclusion-Crisis).
  • 1681 – 1681: Gottfried Kirch entdeckt den Kometen C/1681 X1.
  • 1682 – April 1682: Robert Cavelier de La Salle beansprucht den Mississippi-Abschnitt für Frankreich (Benennung/Anspruch im Namen Ludwigs XIV.).
  • 1682 – 25. April 1682: William Penn veröffentlicht die „Fundamental Frame of Government“ (Grundlage der Selbstverwaltung Pennsylvanias).
  • 1682 – 27. April 1682: Peter der Große wird (gemeinsam mit Iwan V.) zum Zaren von Russland erklärt.
  • 1682 – Mai 1682: Moskauer Strelizenaufstand; Sofja Alexejewna übernimmt die Regentschaft.
  • 1682 – Oktober 1682: Gründung der Stadt Philadelphia durch William Penn.
  • Am 4. März 1681 erhielt William Penn von König Karl II. eine königliche Charta, mit der ihm das Gebiet der späteren Kolonie Pennsylvanien übertragen wurde. Penn konnte damit eine eigene Verwaltung aufbauen und Siedler anwerben. Besonders bedeutsam war die in der Charta verankerte religiöse Toleranz, die Quäker und andere Glaubensrichtungen anziehen sollte und zugleich die Grundlagen für eine planvolle Kolonialentwicklung legte.

  • Im Verlauf von 1682 wurde die Stadt Philadelphia als zentrale Siedlung in Pennsylvanien gegründet. Die Ansiedlung wurde von William Penn und seinen Mitarbeitern nach einem geordneten Plan angelegt und entwickelte sich rasch zu einem politischen, wirtschaftlichen und religiösen Mittelpunkt der Region. Durch ihre Lage und ihre Funktion als Anlaufpunkt für Handel und Migration wuchs Philadelphia in kurzer Zeit zu einer der bedeutendsten Städte in Nordamerika heran.

  • 1682 wurde der Halley-Komet erneut am Nachthimmel beobachtet, was später entscheidend zur Bestätigung seiner periodischen Wiederkehr beitrug. Astronomen erkannten die auffällige Kometenerscheinung und sammelten präzise Messdaten, unter anderem zur Bahnbewegung. Diese Beobachtungen lieferten eine wichtige Grundlage für Edmund Halley, der den Kometen als sich regelmäßig wiederholendes Ereignis interpretierte—ein Meilenstein für die Astronomie und das Verständnis kometarischer Umlaufbahnen.

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1681
  • 1683: Zweite Türkenbelagerung Wiens
  • 1687: Glorious Revolution in England beginnt (ab 1688; Vorphase/Umwälzung)
  • 1688: Glorious Revolution
  • 1689: Bill of Rights in England
  • 1697: Frieden von Rijswijk (Ende des Pfälzischen Erbfolgekriegs und des Holländischen Kriegs)
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1713: Frieden von Utrecht (Beendigung des Spanischen Erbfolgekriegs)
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1748: Frieden von Aachen (Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs)

1681 erhielt William Penn von König Karl II. eine königliche Urkunde (Charter), mit der er die Kolonie Pennsylvanien gründen konnte. Penn knüpfte dabei an seine quäkerischen Vorstellungen an und setzte auf weitreichende religiöse Toleranz – ein damals ungewöhnlicher Ansatz in den englischen Kolonien. Die neue Provinz entwickelte sich rasch zu einem Anziehungspunkt für Siedler, die wirtschaftliche Chancen suchten oder religiösen Spielraum erwarteten.

Am 5. Juli 1687 veröffentlichte Isaac Newton sein grundlegendes Werk „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“. Darin formulierte er die drei Newtonschen Bewegungsgesetze und stellte das Konzept der universellen Gravitation dar, womit er die Bewegungen von Himmelskörpern und Objekten auf der Erde mit einem einheitlichen physikalischen Modell erklärte. Das Buch wurde damit zu einem Fundament der klassischen Mechanik und prägte die wissenschaftliche Entwicklung in Europa über Generationen.

Der Frieden von Utrecht, abgeschlossen 1713, beendete den Großteil des Spanischen Erbfolgekriegs und veränderte die Machtverhältnisse in Europa deutlich. Mehrere europäische Staaten einigten sich auf Gebiets- und Einflussregelungen, die vor allem Spaniens Stellung in Europa schwächten, während unter anderem Großbritannien wichtige strategische und wirtschaftliche Vorteile erhielt. Insgesamt trug der Vertrag dazu bei, eine neue Balance of Power zu etablieren und die politischen Ziele der Kriegsparteien neu auszurichten.

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1681
  • 1683: Zweite Türkenbelagerung von Wien
  • 1687: Veröffentlichung von Isaac Newtons „Principia Mathematica“
  • 1688: Beginn der Glorious Revolution in England
  • 1697: Frieden von Rijswijk
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1713: Frieden von Utrecht
  • 1718: Friede von Passarowitz
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1748: Frieden von Aachen (Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs)
  • Zweite Türkenbelagerung von Wien (1683) – Im Jahr 1683 belagerte das osmanische Heer Wien, was die Lage in Mitteleuropa erheblich zuspitzte. Der Konflikt wird häufig als ein Wendepunkt verstanden: Nach der Entsatzschlacht, die mit der Ankunft und dem Zusammenspiel christlicher Truppen zusammenhing, gelang es, die Belagerung abzuwehren. Das Ereignis prägte die politische und militärische Balance zwischen dem Osmanischen Reich und den europäischen Mächten nachhaltig und gilt als Symbol für das Ende einer Phase osmanischer Expansion in Richtung Westen.
  • Spanischer Erbfolgekrieg (Beginn 1701) – Der Spanische Erbfolgekrieg brach aus, nachdem der spanische König ohne männlichen Nachfolger gestorben war und verschiedene europäische Mächte um die Nachfolge stritten. Ab 1701 wurde der Streit zu einem groß angelegten Konflikt, in dem unter anderem das Haus Habsburg, Frankreich und weitere Koalitionen gegeneinander kämpften. Der Krieg war nicht nur militärisch bedeutend, sondern beeinflusste auch Staatsfinanzen, Bündnispolitik und die langfristige Neuordnung von Besitzungen in Europa. Mit späteren Friedensregelungen wurde versucht, ein Kräftegleichgewicht herzustellen, das dauerhafte Auswirkungen auf die europäische Geopolitik hatte.
  • Österreichischer Erbfolgekrieg (Beginn 1740) – Nachdem Kaiser Karl VI. gestorben war, entbrannte 1740 ein Streit um die Nachfolge in den habsburgischen Erblanden. Der Österreichische Erbfolgekrieg entwickelte sich zu einem umfassenden Krieg zwischen verschiedenen europäischen Mächten, der über mehrere Jahre andauerte und Regionen in Mittel- und Südosteuropa sowie angrenzende Einflusszonen erfasste. Besonders prägend war die Frage, ob die Herrschaftsrechte der Habsburgerin Maria Theresia anerkannt würden. Der Konflikt führte zu weitreichenden territorialen Verschiebungen und stärkte gleichzeitig das Bewusstsein, dass europäische Konflikte um Erb- und Machtansprüche oft schnell zu einem Kontinentalkrieg eskalieren konnten.
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1681
  • 1681: William Penn erhält die königliche Charter für Pennsylvania
  • 1683: Die Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich wird durch Jan Sobieski beendet
  • 1688: Die Glorious Revolution in England führt zur Absetzung Jakobs II.
  • 1692: Beginn der Salem-Hexenprozesse in Massachusetts
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1707: In Krafttreten der Acts of Union zwischen England und Schottland
  • 1715: Platzen der South-Sea-Bubble in Großbritannien
  • 1718: Abschluss des Vertrags von Passarowitz nach dem Österreichisch-Osmanischen Krieg
  • 1721: Abschluss des Vertrags von Nystad, der den Großen Nordischen Krieg beendet
  • 1683: Zweite Türkenbelagerung Wiens – In der Spätphase des Großtürkischen Krieges versuchten osmanische Truppen, Wien einzunehmen. Der Druck auf die Stadt wurde durch die rasch heranrückenden Entsatzkräfte unter König Johann III. Sobieski entscheidend gebrochen. Die Ereignisse rund um die Schlacht bei Kahlenberg gelten als Wendepunkt, weil sich die militärische Initiative in Mitteleuropa nach und nach von den Osmanen weg verlagerte. Zweite Türkenbelagerung Wiens

  • 1701: Proklamation des Königtums in Preußen – Am Anfang des 18. Jahrhunderts wandelte sich der bisherige Kurfürstentum-Status im brandenburgisch-preußischen Raum: Friedrich III. nahm im Januar 1701 den Titel „König in Preußen“ an. Damit wurde das politische Gewicht des Hauses Hohenzollern sichtbar gestärkt und zugleich ein Schritt gesetzt, der die spätere Bedeutung Preußens im europäischen Staatensystem mitprägte. Friedrich I. (Preußen)

  • 1713: Utrechter Frieden – Nach dem Spanischen Erbfolgekrieg wurde der Konflikt in Europa durch mehrere Verträge beendet. Der Utrechter Frieden regelte unter anderem die territoriale Neuordnung in den habsburgischen und französischen Interessensbereichen und beeinflusste die Machtbalance auf dem Kontinent nachhaltig. Er gilt als wichtiger Meilenstein, weil die Neuordnung der Besitz- und Einflussansprüche langfristige Folgen für die europäische Politik, Bündnissysteme und Kriegsziele hatte. Utrechter Frieden

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1681
  • 1681 (4. März): König Karl II. erteilt William Penn die Charta für die Kolonie Pennsylvania.
  • 1681 (21. März): Das sogenannte Oxford Parliament (England) tritt zusammen (Exclusion-Crisis).
  • 1681 (28. März): Das Oxford Parliament wird aufgelöst.
  • 1681: Der Vertrag von Bakhtschissarai (Russisches Zarenreich–Khanat Krim) wird geschlossen.
  • 1681: In China kapituliert Geng Jingzhong unter Kaiser Kangxi; damit gilt der Aufstand der „Drei Lehnsmänner“ als beendet.
  • 1681 (Mai): In Japan beginnt die Ära Tenna (Übergang von Enpō zu Tenna).
  • 1681: Veröffentlichung von John Drydens politisch-satirischem Werk „Absalom and Achitophel“.
  • 1681: Der Aufstandsversuch/innere Konflikt im Qing-Reich wird durch kaiserliche Entscheidungen weiter unterdrückt (Fortgang der Niederschlagung der „Drei Lehnsmänner“).
  • 1681: Die Umsetzung der englischen Kolonialpolitik in Nordamerika mit Wirkung aus der Pennsylvanien-Charta beginnt.

Am 4. März 1681 erhielt William Penn von König Karl II. die sogenannte „Charter“ (Konzession), mit der die englische Kolonie Pennsylvania gegründet wurde. Die Charta schuf einen neuen rechtlichen Rahmen für die Selbstverwaltung der Kolonie und gilt als wichtige Grundlage für den späteren Charakter Pennsylvanias, der unter anderem von religiöser Toleranz geprägt war.

Im Jahr 1681 wurde der Vertrag von Bachtschissarai zwischen dem Russischen Reich und dem Krim-Khanat geschlossen. Der Vertrag beendete bzw. entschärfte einen Teil der militärischen Auseinandersetzungen dieser Zeit und regelte unter anderem Grenzen und die zukünftige politische Ausrichtung. Für das Russische Reich war dies bedeutsam, weil es damit die Lage an der südlichen Peripherie stabilisieren konnte.

Nach dem Puebloaufstand (1680) begannen die Spanier in die Kommandounternehmungen unter Diego de Vargas, um die spanische Herrschaft im heutigen Südwesten der USA schrittweise wiederherzustellen. Die Aktionen ab 1681 waren Teil des später als „spanische Rückeroberung“ bekannten Prozesses und zielten darauf ab, verlorene Missionen und Siedlungsgebiete erneut unter Kontrolle zu bringen.

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