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1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1683
  • 1683: Ende der zweiten Türkenbelagerung Wiens
  • 1687: Veröffentlichung von Isaac Newtons „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“
  • 1688: Beginn der Glorious Revolution in England
  • 1697: Vertrag von Rijswijk (Ende des Neunjährigen Kriegs)
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1707: Acts of Union – Union von England und Schottland
  • 1713: Vertrag von Utrecht
  • 1718: Vertrag von Passarowitz
  • 1739: Vertrag von Belgrad (Ende des österreichisch-osmanischen Kriegs 1737–1739)

Die Zweite Türkenbelagerung von Wien (1683) gilt als Wendepunkt im Konflikt zwischen dem Osmanischen Reich und der habsburgischen Monarchie in Mitteleuropa. Im Sommer 1683 belagerten osmanische Truppen Wien, während innerhalb und außerhalb der Stadt um die Verteidigung gekämpft wurde. Durch das Eintreffen eines Entsatzheeres unter anderem mit polnisch-litauischen Kontingenten und die anschließende Schlacht im Umfeld der Stadt konnten die Belagerer schließlich zurückgedrängt werden. Der Sieg hatte weitreichende Folgen für die weitere Entwicklung der Machtverhältnisse in Europa.

Der Friede von Utrecht (1713) beendete große Teile des Spanischen Erbfolgekriegs. In mehreren Verträgen einigten sich die beteiligten europäischen Mächte auf neue Besitz- und Herrschaftsverhältnisse. Besonders prägend war die Regelung, wer in Spanien herrschen sollte und welche Gebiete zwischen den europäischen Dynastien aufgeteilt wurden. Für viele Staaten bedeutete der Friedensschluss eine Stabilisierung nach Jahren kriegerischer Auseinandersetzungen und schuf zugleich die Grundlage für die spätere europäische Balance of Power.

Mit dem Belgrader Frieden (1739) wurde der Austro-Osmanische Krieg der Jahre 1737 bis 1739 beendet. Der Vertrag, der im Umfeld der Kämpfe um den Balkan geschlossen wurde, führte zu einer erneuten politischen und militärischen Neuordnung der Grenzen zwischen dem habsburgischen Machtbereich und dem Osmanischen Reich. Für die Habsburger war das Ergebnis vor allem deshalb einschneidend, weil es territoriale Verluste nach sich zog und die künftige strategische Ausrichtung gegenüber dem Osmanischen Reich beeinflusste.

Dieser Text wurde mit Unterstützung von ChatGPT erstellt.
1683
  • 1683: Zweite Wiener Türkenbelagerung
  • 1688: Glorious Revolution in England
  • 1697: Frieden von Rijswijk beendet den Pfälzischen Erbfolgekrieg
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1707: Act of Union vereinigt England und Schottland zum Königreich Großbritannien
  • 1713: Frieden von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg
  • 1715: Ende der Herrschaft Ludwigs XIV. in Frankreich
  • 1720: Südseeblase in England und Mississippi-Blase in Frankreich platzen
  • 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
  • 1740: Maria Theresia besteigt den Thron in Österreich und Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1748: Frieden von Aachen beendet den Österreichischen Erbfolgekrieg
  • 1755: Erdbeben von Lissabon

1. Am 12. September 1683 fand die Zweite Wiener Türkenbelagerung statt. Diese Schlacht war ein entscheidender militärischer Konflikt zwischen dem Habsburgerreich und dem Osmanischen Reich. Die Osmanische Armee, unter dem Kommando von Großwesir Kara Mustafa, hatte Wien umzingelt und einen Belagerungsring um die Stadt gezogen. Die Belagerung dauerte über zwei Monate, und die Wiener Verteidiger litten unter Hunger und Munitionsmangel. Die entscheidende Wende kam mit der Entsatzarmee der Heiligen Liga, angeführt von König Jan III. Sobieski von Polen, die vom Kahlenberg aus einen erfolgreichen Angriff startete. Die osmanischen Truppen wurden zurückgeschlagen, was das Ende der osmanischen Expansion nach Mitteleuropa markierte und den Beginn der habsburgischen Dominanz in der Region einleitete.

2. Vom 23. bis zum 26. Oktober 1707 ereignete sich das Erdbeben von Hōei in Japan. Dies war eines der stärksten Erdbeben, die das Land bis dahin erlebt hatte, und es betraf die Regionen Kansai, Chūbu, und Shikoku. Mit einer geschätzten Magnitude von 8,6 löste das Beben einen verheerenden Tsunami aus, der weite Teile der Küstengebiete zerstörte und viele Menschenleben forderte. Besonders betroffen war die Tosa-Provinz (heutiges Kōchi), wo durch Erdrutsche und Flutwellen ganze Dörfer vernichtet wurden. Es war ein bedeutendes Ereignis in der japanischen Geschichte, da es auch den Hōei-Ausbruch des Vulkans Fuji im darauffolgenden Jahr beeinflusste, was zu einer der bekanntesten Vulkaneruptionen Japans führte.

3. Der Dresdner Konferenz fand vom 25. bis 27. Juni 1756 statt. Diese Zusammenkunft war ein bedeutendes diplomatisches Treffen zwischen den Staatsoberhäuptern und Ministern Brandenburg-Preußens, Sachsens, und des Kurfürstentums Hannover. Gastgeber der Konferenz war Friedrich II. von Preußen, der im Schloss Pillnitz eine Neutralitätsvereinbarung erreichen wollte, um Spannungen mit Sachsen zu entschärfen. Die Konferenz endete jedoch ohne verbindliches Ergebnis und konnte die drohende Konfliktausweitung nicht verhindern. Stattdessen waren die politischen Beziehungen zwischen Preußen und dessen Nachbarn bereits so angespannt, dass dies indirekt zur Eskalation führte, die im Siebenjährigen Krieg gipfelte. Der Mangel an greifbaren Ergebnissen und die komplexen Machtinteressen der Teilnehmer machten die Dresdner Konferenz zu einem lehrreichen Beispiel für die Herausforderungen des Diplomatie-Managements in Mitteleuropa im 18. Jahrhundert.

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1683
  • 1683: Das Zweite Osmanische Reich belagert Wien im Rahmen der Zweiten Wiener Türkenbelagerung.
  • 1683: Der Entsatz von Wien durch die Truppen des Heiliges Römisches Reiches und der polnischen Armee unter König Johann III. Sobieski findet statt.
  • 1683: Der Vertrag von Ryswick beendet die Feindseligkeiten zwischen Frankreich und Spanien.
  • 1683: Antonie van Leeuwenhoek beschreibt erstmals die Bakterien mit einem Mikroskop.
  • 1683: Der Philosoph Thomas Burnet veröffentlicht das Buch „The Sacred Theory of the Earth“.
  • 1683: In Philadelphia in der Province of Pennsylvania wird erstmals ein Krieg zwischen den Algonkin, Susquehannock und Irokesen ausgerufen.
  • 1683: Die Kolonie New York legalisiert das Sklavenhalten.
  • 1683: Die Ashmolean Museum, das erste öffentliche Museum Englands, wird in Oxford eröffnet.
  • 1683: Der osmanische Großwesir Kara Mustafa Pascha wird wegen der Niederlage vor Wien hingerichtet.
  • 1683: Die schottische Stadt Glasgow erhält das Stadtrecht von König Karl II von England.
  • 1683: Im Osmanischen Reich beginnt die Herrschaft von Sultan Suleiman II.
  • 1683: Die Erstausgabe der Zeitschrift „Philosophical Transactions of the Royal Society“ erscheint.

1. Die Zweite Belagerung Wiens: Im Jahr 1683 war Wien Schauplatz eines entscheidenden Ereignisses im Großen Türkenkrieg, als die Osmanen unter dem Kommando von Großwesir Kara Mustafa Pascha die Stadt belagerten. Die Belagerung begann am 14. Juli und dauerte bis zum 12. September. Die osmanische Armee hatte Wien nahezu vollständig umzingelt, doch die Verteidiger, unterstützt von einer Allianz europäischer Mächte, leisteten erbitterten Widerstand. Eine entscheidende Rolle spielte die Entsatzarmee unter der Führung des polnischen Königs Jan III. Sobieski, die in der Schlacht am Kahlenberg die Osmanen entscheidend schlug und somit Wien befreite. Dieses Ereignis gilt als Wendepunkt in der Abwehr der osmanischen Expansion nach Europa. Weitere Details finden Sie auf der Wikipedia-Seite zur Zweiten Wiener Türkenbelagerung.

2. Die Schlacht am Kahlenberg: Am 12. September 1683 fand die Schlacht am Kahlenberg statt, die den Höhepunkt der Zweiten Belagerung Wiens markierte. Die christlichen Truppen, bestehend aus Kontingenten verschiedener europäischer Länder, wurden von König Jan III. Sobieski von Polen angeführt. Die polnischen Hussaren stießen das osmanische Heer in einem dramatischen Angriff zurück. Die Niederlage der Osmanen in dieser Schlacht war ein schwerer Schlag für ihr Vorhaben, Wien zu erobern und ihre Herrschaft in Europa auszudehnen. Der Sieg der Alliierten wurde zu einem symbolischen Sieg des Abendlandes über das Osmanische Reich. Mehr über diese entscheidende Schlacht erfahren Sie auf der Wikipedia-Seite zur Schlacht am Kahlenberg.

3. Die Befreiung Wiens: Nach der erfolgreichen Schlacht am Kahlenberg war die Befreiung Wiens gesichert. Die Entsatzarmee drang in das osmanische Lager vor, dessen Verteidigung inzwischen zusammengebrochen war. Die Überreste der geschlagenen osmanischen Streitkräfte zogen sich zurück, und die geplante Einnahme Wiens war gescheitert. Dieser Triumph wurde in ganz Europa gefeiert und bekräftigte die Macht und den Einfluss der Habsburger Monarchie in Zentraleuropa. Im Anschluss an diese Ereignisse begann die so genannte Große Türkenkriege, bei denen die Habsburger sich weitere Gebiete des Osmanischen Reiches einverleiben konnten. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Wikipedia-Seite zur Belagerung Wiens im Jahr 1683.

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1684
  • 1684 Unterzeichnung des Vertrags von Regensburg
  • 1688 Glorreiche Revolution in England
  • 1689 Verabschiedung der Bill of Rights in England
  • 1692 Schlacht von La Hogue
  • 1697 Unterzeichnung des Vertrags von Rijswijk
  • 1701 Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1704 Schlacht bei Höchstädt (Blenheim)
  • 1713 Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht
  • 1715 Tod von König Ludwig XIV. von Frankreich

1685: Mit der Aufhebung des Edikts von Nantes beendete König Ludwig XIV. offiziell die rechtliche Duldung der Hugenotten in Frankreich. Die Maßnahme führte zu verstärktem Druck und Verfolgung nichtkatholischer Christen, unter anderem durch gewaltsame Rekatholisierung („Dragonnaden“), Eingriffe in den Alltag der Betroffenen und eine deutliche Abwanderung vieler religiöser Minderheiten. Politisch bedeutete dies eine stärkere Durchsetzung der konfessionellen Einheit, wirtschaftlich schadete es durch den Verlust von Fachkräften und Steuerzahlern.

1709: In der Schlacht von Poltawa trafen während des Großen Nordischen Krieges das schwedische Heer unter König Karl XII. auf die russischen Truppen unter Zar Peter I. Der Sieg Russlands gilt als entscheidender Wendepunkt: Die Niederlage der Schweden beendete deren Vormachtstellung in Osteuropa nachhaltig und stärkte die Position Russlands erheblich. Für Peter I. war die Schlacht auch ein Signal, dass seine Reformen in Heer und Staat (u. a. im Bereich der Ausbildung und Organisation) in der Praxis wirksam waren.

1713: Der Frieden von Utrecht fasst mehrere Verträge zusammen, mit denen der Spanische Erbfolgekrieg weitgehend beendet wurde. Inhaltlich wurden die Herrschafts- und Machtverhältnisse in Europa neu geordnet: In Spanien setzte sich das Haus Bourbon (Philipp V.) durch, während verschiedene europäische Großmächte territoriale und politische Vorteile erhielten. Für Großbritannien war besonders wichtig, dass es Schlüsselstellungen und Handelsrechte ausbaute, während Frankreich im Gegenzug an Einfluss in Teilen Europas verlor. Der Frieden prägte damit das europäische Staatensystem in den folgenden Jahrzehnten.

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1684
  • 1685: Widerruf des Edikts von Nantes durch das Edikt von Fontainebleau in Frankreich
  • 1687: Veröffentlichung von Isaac Newtons „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“
  • 1688: Beginn der Glorreichen Revolution in England
  • 1689: Verabschiedung der „Bill of Rights“ in England
  • 1692: Beginn der Hexenprozesse von Salem
  • 1697: Unterzeichnung des Vertrags von Rijswijk (Ryswick), Ende des Neunjährigen Krieges
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1713: Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht, Ende des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1753: Parlamentarische Gründung des British Museum (in London)
  • 1685 wurde das Edikt von Fontainebleau erlassen, mit dem König Ludwig XIV. das zuvor gewährte religiöse Schutzniveau für französische Protestanten (Hugenotten) faktisch beendete. Die Aufhebung des Edikts von Nantes führte zu zunehmenden Repressionen wie Zwangskatholisierungen und den sogenannten „Dragonnaden“ und löste weitreichende soziale und wirtschaftliche Folgen aus. Viele Betroffene flohen ins Ausland, was dem französischen Arbeitskräfte- und Bildungsbestand schaden konnte und die Spannungen in Europa verstärkte.
  • Am 18. Januar 1701 ließ sich der brandenburgische Kurfürst Friedrich III. im Königsberger Schloss zum König Friedrich I. in Preußen krönen. Damit wurde aus dem bisherigen Kurfürstentum Brandenburg die staatlich aufgewertete Königswürde im Gebiet „Preußen“; politisch war dies vor allem ein Schritt zur Steigerung von Ansehen und Durchsetzungskraft gegenüber den übrigen europäischen Mächten. Die Krönung gilt häufig als symbolischer Startpunkt der späteren „Großmacht“-Entwicklung Preußens, weil sie die Eigenständigkeit und die konsolidierende Rolle des Staates unterstrich.
  • Mit dem Frieden von Aachen (geschlossen 1748) endete der Krieg um die „Österreichische Erbfolge“ in weiten Teilen wieder nach dem Prinzip der Wiederherstellung des Status quo. Zwar wurden zahlreiche Gebiets- und Einflussfragen erneut ausgehandelt, doch insgesamt stellte der Vertrag für viele Regionen die Verhältnisse vor dem Konflikt weitgehend wieder her. Für Maria Theresia war entscheidend, dass ihre Herrschaft im Grundsatz anerkannt wurde; zugleich trug der erreichte Ausgleich dazu bei, das Kräftegleichgewicht in Europa neu zu sortieren – ein Prozess, der indirekt den Boden für spätere Großkonflikte bereitete.
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