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- 1687 – Isaac Newton veröffentlicht „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“.
- 1687 – Schlacht von Mohács: Habsburger Truppen besiegen das Osmanische Reich (Ungarn).
- 1687 – König Jakob II. erteilt die „Declaration of Indulgence“ zur religiösen Duldung in England.
- 1687 – Mehmed IV., Sultan des Osmanischen Reiches, stirbt.
- 1687 – Suleiman II. wird Sultan und übernimmt die Herrschaft im Osmanischen Reich.
- 1687 – Der französische Entdecker René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle, wird ermordet.
- 1687 – Jean-Baptiste Lully (Jean-Baptiste Lully/„Lulli“), französischer Komponist und Theaterdirektor, stirbt.
- 1687 – Der Mogulherrscher Aurangzeb beginnt die Belagerung von Golconda (Sultanat der Qutb Shahi).
- 1687 – Fall von Golconda: Aurangzeb erobert die Stadt und beendet die Qutb-Shahi-Herrschaft.
- Am 5. Juli 1687 erschien in London Isaac Newtons bahnbrechendes Werk Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica. Darin formulierte Newton die nach ihm benannten Grundprinzipien der klassischen Mechanik und das Trägheits- sowie Gravitationsgesetz in einer geschlossenen, mathematischen Theorie. Das Buch gilt als Fundament der Physik der Neuzeit und prägte das wissenschaftliche Weltbild über Jahrhunderte.
- Im Rahmen der Großen Türkenkriege kam es 1687 zur Schlacht bei Mohács (1687). Dabei trafen Truppen der Habsburgermonarchie auf osmanische Kräfte um Einfluss und strategische Kontrolle in Ungarn. Die Kampfhandlungen verliefen für die jeweiligen Feldherren entscheidend und beeinflussten den weiteren Verlauf des Krieges in der Region.
- Im Jahr 1687 wurde der französische Entdecker René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle während einer Expedition im heutigen Gebiet von Texas ermordet. Der Tod des Anführers beendete für eine Weile seine Pläne zur Gründung von Kolonien und zur Erschließung neuer Handels- bzw. Machtwege. Sein Ende steht heute sinnbildlich für die extremen Risiken europäischer Erkundungsfahrten in Nordamerika im späten 17. Jahrhundert.
- 1687: Isaac Newton veröffentlicht "Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica"
- 1688: Glorious Revolution in England
- 1692: Hexenprozesse von Salem in Massachusetts
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1703: Gründung von Sankt Petersburg durch Zar Peter den Großen
- 1707: Vereinigung von England und Schottland zum Königreich Großbritannien
- 1715: Ende des Spanischen Erbfolgekriegs mit dem Frieden von Utrecht
- 1718: Gründung der Stadt New Orleans in Louisiana
- 1720: Ende der Großen Pest in Marseille
- 1727: Georg II. wird König von Großbritannien
- 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
- 1740: Friedrich II. besteigt den preußischen Thron
Am 5. Oktober 1713 wurde der Friede von Utrecht unterzeichnet, welcher das Ende des Spanischen Erbfolgekrieges markierte. Der Vertrag, der zwischen mehreren europäischen Mächten geschlossen wurde, legte die Bedingungen für das Ende des Konflikts fest und führte zu einer Neuordnung der europäischen Machtverhältnisse. Insbesondere erkannte Frankreich Philipp V. als König von Spanien an, im Gegenzug verzichtete Philipp V. und seine Nachkommen auf sämtliche Ansprüche auf den französischen Thron. England sicherte sich wichtige koloniale Besitzungen und Handelsrechte, darunter Gibraltar und Menorca. Der Frieden von Utrecht gilt als ein bedeutendes Ereignis in der Geschichte der internationalen Diplomatie und des europäischen Gleichgewichts der Mächte.
Im Jahr 1707 trat das Act of Union 1707 in Kraft, das die Königreiche England und Schottland vereinigte, um das Königreich Großbritannien zu bilden. Zuvor hatten beide Länder separate Parlamente, jedoch teilten sie sich denselben Monarchen seit der Personalunion von 1603. Die Union wurde aus wirtschaftlichen, politischen und religiösen Gründen befürwortet. Schottland erhoffte sich wirtschaftliche Vorteile und Zugang zu den Kolonien des englischen Empires. England wiederum strebte nach Stabilität und wollte Schottland davon abhalten, politisch oder militärisch mit England rivalisierende Mächte zu unterstützen. Die vertraglichen Vereinbarungen führten zu einem neuen Parlament des Vereinigten Königreichs, das in Westminster tagte. Trotz einiger Widerstände und Spannungen gilt der Act of Union als ein bedeutendes Ereignis in der britischen Geschichte.
Am 15. Oktober 1722 wurde Peter I., besser bekannt als Peter der Große, zum Kaiser des gesamten Russischen Reiches gekrönt, was eine der zahlreichen Reformen und Modernisierungsmaßnahmen unter seiner Herrschaft darstellte. Peter I. setzte eine beispiellose Reihe von Reformen durch, die das Ziel hatten, Russland zu einem modernen und mächtigen europäischen Staat zu machen. Er gründete die neue Hauptstadt St. Petersburg, reorganisierte die russische Armee und Marine nach westlichem Vorbild und reformierte Verwaltung, Wirtschaft sowie die Gesellschaft. Peter der Große unternahm auch zahlreiche Reisen in westliche Länder, um deren Technologien und Verwaltungsstrukturen zu studieren und nach Russland zu übertragen. Seine Herrschaft markiert einen Wendepunkt in der russischen Geschichte, indem sie das Land auf den Weg zu einer europäischen Großmacht brachte.
- 1687: Veröffentlichung von Isaac Newtons "Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica"
- 1688: Glorreiche Revolution in England
- 1689: Bill of Rights wird in England verabschiedet
- 1689: Beginn des Pfälzischen Erbfolgekriegs
- 1690: Schlacht am Boyne während des Williamitenkrieges in Irland
- 1692: Hexenprozesse von Salem in Massachusetts
- 1697: Frieden von Rijswijk beendet den Pfälzischen Erbfolgekrieg
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1703: Gründung von St. Petersburg durch Peter den Großen
- 1704: Schlacht bei Blenheim während des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1707: Vereinigung von England und Schottland zum Königreich Großbritannien
- 1712: Krieg der Quadrupelallianz beginnt
1. Glorious Revolution (1688-1689): Die Glorious Revolution war ein Ereignis in der englischen Geschichte, das zur Absetzung von König James II. und der Thronbesteigung von Wilhelm III. und Maria II. führte. Diese Revolution markierte den Beginn der konstitutionellen Monarchie in England und beendete das absolutistische Königtum. Die politischen und religiösen Spannungen zwischen den Katholiken und Protestanten sowie das Vorgehen von James II. gegen das Parlament führten zu dieser bedeutenden Umwälzung. Wilhelm III. wurde aus den Niederlanden eingeladen, um den Thron zu übernehmen, und nach einigen Konflikten trat James die Flucht nach Frankreich an, womit ein neues Zeitalter der britischen Geschichte begann.
2. Frieden von Rijswijk (1697): Der Frieden von Rijswijk beendete den Pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) zwischen Frankreich und der Augsburger Liga, zu der die Hauptakteure England, Spanien, das Heilige Römische Reich und die Niederlande gehörten. Er wurde am 20. September 1697 in der niederländischen Stadt Rijswijk unterzeichnet. Die Friedensverhandlungen führten zur Rückgabe eroberter Gebiete und zur Anerkennung Wilhelms III. als rechtmäßiger König von England durch Frankreich. Diese Vereinbarungen stabilisierten vorübergehend die Machtverhältnisse in Europa und beendeten eine Phase intensiver militärischer Auseinandersetzungen.
3. Gründung von Sankt Petersburg (1703): Zar Peter der Große gründete Sankt Petersburg am 27. Mai 1703 mit dem Ziel, Russland einen direkten Zugang zur Ostsee zu verschaffen und eine moderne europäische Stadt zu bauen. Die Stadt wurde als "Fenster nach Europa" bekannt und diente dem Zweck, die wirtschaftlichen und kulturellen Verbindungen Russlands mit Westeuropa zu stärken. Innerhalb kurzer Zeit entstand eine der prächtigsten Städte Europas, die schnell zu einem politisch und kulturell bedeutenden Zentrum wurde und später die Hauptstadt des Russischen Kaiserreiches bis 1918 bleiben sollte. Peters umfangreiche Baumaßnahmen und das Engagement internationalen Fachwissens prägten das Stadtbild nachhaltig.
- 1687 – Veröffentlichung von Isaac Newtons „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“
- 1688 – Glorious Revolution in England (Absetzung von Jakob II.)
- 1689 – Verabschiedung der „Bill of Rights“ in England
- 1690 – Schlacht am Boyne
- 1697 – Frieden von Rijswijk
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1704 – Schlacht von Blenheim
- 1709 – Schlacht von Poltawa
- 1712 – Schlacht von Denain
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1687 veröffentlichte Isaac Newton sein Werk Philosophi%C3%A6 Naturalis Principia Mathematica. Mit den darin entwickelten Gesetzen der Bewegung und dem Gravitationsmodell verknüpfte Newton erstmals systematisch Beobachtungen auf der Erde mit der Himmelsmechanik. Das Buch wurde damit zu einem Grundstein der klassischen Physik und prägte die naturwissenschaftliche Forschung in Europa für Jahrhunderte.
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1707 trat in Großbritannien die Unionsakte in Kraft, wodurch England und Schottland zu einem gemeinsamen Staat, dem Königreich von Großbritannien, zusammengeschlossen wurden. Politisch führte dies zu einer neuen Vertretungs- und Gesetzesordnung sowie zur Zusammenführung zahlreicher Institutionen. Die Union hatte weitreichende Folgen für Verwaltung, Wirtschaft und Machtprojektion des britischen Staates im frühen 18. Jahrhundert.
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1712 wurde im Zuge des Spanischen Erbfolgekriegs die Schlacht bei Denain ausgetragen. Dabei gelang es französischen Truppen unter Führung von Marschall Villars, einen Rückschlag gegen die gegnerischen alliierten Kräfte zu drehen und wichtige Stellungen zurückzugewinnen. Der Erfolg trug entscheidend dazu bei, die militärische und politische Ausgangslage zugunsten Frankreichs zu verschieben und beeinflusste die Verhandlungsbedingungen, die schließlich zum Ende des Krieges führten.
- 1687: Veröffentlichung von Isaac Newtons „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“.
- 1689: Verabschiedung der Bill of Rights nach der Glorious Revolution.
- 1697: Unterzeichnung des Friedensvertrags von Rijswijk (Ryswick).
- 1709: Schlacht von Poltawa im Großen Nordischen Krieg.
- 1713: Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht.
- 1721: Unterzeichnung des Vertrags von Nystad (Beendigung des Großen Nordischen Kriegs).
- 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs.
- 1746: Schlacht bei Culloden (Niederschlagung des Jakobitenaufstands).
- 1748: Unterzeichnung des Vertrags von Aachen (Aix-la-Chapelle) und Ende des Österreichischen Erbfolgekriegs.
1687 veröffentlichte Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica von Isaac Newton. Das Werk legte die mathematische Grundlage für die klassische Mechanik und vereinheitlichte mit dem Gravitationsgesetz die Erklärung irdischer und himmlischer Bewegungen. Damit wurde die Physik nachhaltig auf ein nachprüfbares, experimentell abgesichertes Modell umgestellt und die wissenschaftliche Revolution in Europa entscheidend weitergetragen.
1713 wurde der Utrechter Frieden zwischen den beteiligten europäischen Großmächten geschlossen, der den Spanischen Erbfolgekrieg weitgehend beendete. Der Vertrag führte zu großen territorialen Verschiebungen und stärkte vor allem England bzw. Großbritannien, etwa durch koloniale und machtpolitische Vorteile. In der Folge veränderten sich die Kräfteverhältnisse in Europa, was die späteren Bündnissysteme und Konflikte mitprägte.
1748 kam es zum Aachener Frieden, der den Österreichischen Erbfolgekrieg im Wesentlichen abschloss. Obwohl viele Gebiete nicht vollständig neu geordnet wurden, wurden die Konfliktparteien zur Stabilisierung ihrer Stellung veranlasst und die Kriegsfolgen in diplomatische Ergebnisse überführt. Der Frieden gilt als wichtiger Schritt zur vorübergehenden Entspannung in Europa, bevor es in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu neuen Spannungen kam.