1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1687 – Veröffentlichung von Isaac Newtons „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“
- 1688 – Glorious Revolution in England (Absetzung von Jakob II.)
- 1697 – Vertrag von Ryswick
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1707 – Inkrafttreten der Acts of Union (Vereinigung von England und Schottland)
- 1714 – Tod der Königin Anne; Beginn der Herrschaft Georgs I.
- 1721 – Vertrag von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1762 – Staatsstreich in Russland: Peter III. wird abgesetzt; Katharina II. übernimmt die Macht
- 1687: Isaac Newton veröffentlicht die „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“ – In diesem grundlegenden Werk fasst Newton seine Gesetze der Bewegung und das Prinzip der universellen Gravitation in einer streng mathematischen Form zusammen. Die „Principia“ erklären damit nicht nur die Bewegungen von Himmelskörpern, sondern liefern auch ein systematisches physikalisches Modell, das für die klassische Mechanik prägend wurde. Mit der Veröffentlichung setzte sich ein neues, auf Berechnung und Naturgesetzen beruhendes Weltbild in der Wissenschaft nachhaltig durch.
- 1701: Aus dem Kurfürstentum Brandenburg wird das „Königreich Preußen“ – 1701 krönte sich Friedrich (der spätere Friedrich I.) zum ersten König in Preußen. Damit wurde der bisherige Status als Kurfürstentum in eine Königswürde überführt, nachdem die Hohenzollern ihre Territorien zunehmend konsolidiert hatten. Die Erhebung zum Königreich gilt als wichtiger Schritt in Richtung der späteren Großmachtrolle Preußens und stärkte dessen außenpolitisches Gewicht innerhalb des Europäischen Staatensystems.
- 1748: Der Aachener Frieden (Frieden von Aachen) beendet die österreichische Erbfolgekriege – Der Aachener Frieden schloss den großen Konflikt der „Österreichischen Erbfolge“ ab. Die beteiligten Mächte einigten sich darauf, weite Teile der vor Kriegsbeginn bestehenden Verhältnisse wiederherzustellen, um einen erneuten Machtzuwachs einzelner Staaten zu begrenzen. Vor allem in Europa trug der Vertrag dazu bei, das Kräftegleichgewicht vorerst zu stabilisieren; zugleich blieb die politische Zukunft vieler Gebiete umstritten und bestimmte Konflikte verlagerten sich in andere Regionen.
- 1687: Veröffentlichung von Isaac Newtons „Philosophiæ Naturalis Principia Mathematica“.
- 1688: Die Glorreiche Revolution führt in England zur Absetzung von König Jakob II.
- 1689: Beginn der Regierungszeit von Wilhelm III. und Maria II. in England.
- 1690: Schlacht am Boyne während der Wilhelmite-Kriege in Irland.
- 1692: Die Hexenprozesse von Salem finden in Massachusetts statt.
- 1701: Gründung des Königreichs Preußen unter Friedrich I.
- 1703: Gründung von Sankt Petersburg durch Zar Peter den Großen.
- 1707: Die Akte von Union vereint das Königreich England und das Königreich Schottland zum Königreich Großbritannien.
- 1715: Beginn des Aufstands der Jakobiten in Schottland.
- 1717: Gründung der ersten Freimaurerloge in London.
- 1720: Der Südseeblasen-Skandal erreicht seinen Höhepunkt in Großbritannien.
- 1733: Verabschiedung des Molasses Act durch das britische Parlament, was zu Spannungen in den amerikanischen Kolonien führt.
1. Glorious Revolution (1688-1689): Die Glorious Revolution war ein bedeutendes Ereignis in der britischen Geschichte, das zur Absetzung von König James II. von England führte. Diese unblutige Revolution resultierte in der Herrschaft von William of Orange und seiner Frau Mary II. Das Paar wurde als konstitutionelle Monarchen in Großbritannien eingesetzt, was die Macht des Parlaments stärkte und die Grundlage für das moderne britische politische System legte. Ein zentrales Resultat der Glorious Revolution war die Bill of Rights von 1689, die wesentliche Rechte und Freiheiten festlegte, unter anderem die Regelung der Thronfolge, die Pressefreiheit und das Verbot von grausamer Bestrafung.
2. Großer Nordischer Krieg (1700-1721): Der Große Nordische Krieg war ein weitreichender Konflikt in Nordeuropa, der begann, als eine Koalition unter Führung von Russland, Dänemark-Norwegen und Sachsen-Polen das schwedische Reich angriff. Unter der Führung von Karl XII. wehrte Schweden die ersten Angriffe erfolgreich ab, erlitt jedoch später eine entscheidende Niederlage in der Schlacht bei Poltawa im Jahr 1709 gegen Russland, was einen erheblichen Machtverschiebung in der Region einleitete. Der Krieg endete mit dem Frieden von Nystad 1721, in dem Schweden einen Großteil seines Landes in der Ostsee abtreten musste, und Russland als neue Großmacht in Europa emporstieg.
3. Südseeblase (1720): Die Südseeblase war eine Finanzkrise in England im frühen 18. Jahrhundert. Hervorgerufen durch die immense Spekulation auf die Aktien der South Sea Company, die gegründet wurde, um die Schulden der Regierung zu restrukturieren, stiegen die Aktienkurse rasant, bevor sie schließlich dramatisch fielen und viele Investoren in den Ruin trieben. Die Krise führte zu weitreichenden Verlusten und einem Vertrauensverlust in das Finanzsystem. Der Skandal hatte langanhaltende Auswirkungen und führte zu Reformen in der Unternehmens- und Finanzregulierung. Die Regierung musste eingreifen, um das Vertrauen wiederherzustellen, was eine Neubewertung der Beziehung zwischen Finanzinstitutionen und dem Staat erforderte.
- 1688 - Glorious Revolution in England
- 1690 - Schlacht am Boyne
- 1692 - Salem-Witchcraft-Trials
- 1701 - Gründung des Königreichs Preußen
- 1707 - Union von England und Schottland
- 1713 - Vertrag von Utrecht
- 1715 - Jakobitenaufstand in Schottland
- 1720 - Südseeblase platzt in England
- 1740 - Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756 - Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1760 - George III. wird König von Großbritannien
- 1761 - Gründung der University of Göttingen
Der Glorreiche Revolution von 1688 war ein grundlegendes Ereignis in der britischen Geschichte, bei dem der katholische König Jakob II. von England durch eine Koalition von Parlamentsmitgliedern und dem niederländischen Statthalter Wilhelm III. von Oranien abgesetzt wurde. Dies führte zu einer konstitutionellen Monarchie und stärkte das Parlament gegenüber der Krone.
Der Spanische Erbfolgekrieg von 1701 bis 1714 wurde durch den Tod des kinderlosen spanischen Königs Karl II. ausgelöst, der in seinem Testament Philipp von Anjou, einen Enkel Ludwigs XIV. von Frankreich, als seinen Nachfolger benannte. Dies führte zu einem großen europäischen Konflikt, in dem verschiedene Allianzen um die Kontrolle über das spanische Erbe kämpften.
Am 13. Februar 1748 wurde die Universität Göttingen von König Georg II. von Großbritannien gegründet. Sie entwickelte sich schnell zu einem Zentrum der Aufklärung in Deutschland und zog renommierte Gelehrte aus ganz Europa an. Die Gründung der Universität war Teil einer größeren Bildungsreform in Preußen und Hannover.
- 1688: Glorious Revolution in England
- 1689: Bill of Rights in England
- 1689: Austritt Österreichs aus dem Bündnis mit dem Osmanischen Reich beginnt der europäischen Neuordnung
- 1697: Frieden von Rijswijk
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1702: Schlacht von Blenheim
- 1709: Schlacht bei Poltawa
- 1711: Friede von Altranstädt
- 1713: Frieden von Utrecht
1688: In England beginnt mit der Glorious Revolution ein Machtwechsel, bei dem König Jakob II. abgesetzt wird und Wilhelm III. sowie Maria II. den Thron besteigen. Das Ereignis stärkte die Rolle des Parlaments und veränderte die politische Entwicklung Englands nachhaltig.
1697: Der Vertrag von Rijswijk beendet den Neunjährigen Krieg (einen Konflikt großer europäischer Mächte) und stellt die politische Ordnung in West- und Mitteleuropa neu auf. Dabei wurden u. a. territoriale Fragen sowie die Stellung der beteiligten Mächte in der Zeit danach neu geregelt.
1713: Mit dem Vertrag von Utrecht endet der Spanische Erbfolgekrieg. Der Vertrag legte fest, wer Anspruch auf Teile des spanischen Erbes erhält, und trug dazu bei, das Kräfteverhältnis in Europa neu zu ordnen – mit Folgen für das europäische Staatensystem über die folgenden Jahrzehnte.
- 1688: Glorious Revolution in England
- 1689: Verabschiedung der Bill of Rights
- 1697: Frieden von Rijswijk (Ryswick) beendet den Neunjährigen Krieg
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1704: Schlacht bei Höchstädt (Blenheim)
- 1707: Acts of Union: Vereinigung von England und Schottland
- 1709: Schlacht von Malplaquet
- 1712: Schlacht bei Denain
- 1713: Frieden von Utrecht (Vertrag von Utrecht)
- Glorreiche Revolution (1688/1689): Ende 1688 kam es in England zu einem Machtwechsel, als Teile des Adels und der politischen Elite gegen König Jakob II. opponierten. Statt Jakobs Herrschaft setzte sich die Verbindung aus dem protestantischen Wilhelm III. von Oranien und Maria II. durch. Die Ereignisse veränderten die politische Ordnung nachhaltig: In der Folge wurden die Grundlagen für stärkere parlamentarische Kontrolle über den König gelegt, was die Entwicklung hin zu einer konstitutionell geprägten Monarchie beschleunigte.
- Spanischer Erbfolgekrieg (ab 1701): Der Konflikt brach 1701 aus, nachdem über die Nachfolge auf den spanischen Thron gestritten worden war. Europäische Großmächte unterstützten unterschiedliche Kandidaten, um ihre Interessen in Europa abzusichern und das Machtgleichgewicht zu beeinflussen. Der Krieg entwickelte sich zu einem umfassenden, über verschiedene Schauplätze geführten Auseinandersetzungsfeld und band Ressourcen mehrerer Staaten. Neben den politischen Folgen wirkten sich die Kämpfe auch auf Wirtschaft und Zivilbevölkerung in betroffenen Regionen aus.
- Utrechter Frieden (1713): 1713 wurden mit dem Utrechter Frieden zentrale Ergebnisse des Spanischen Erbfolgekriegs vertraglich festgehalten. Ziel war es, die Konflikte zwischen den beteiligten Mächten zu beenden und die künftigen Herrschaftsverhältnisse sowie Einflusszonen neu zu ordnen. Besonders bedeutsam war die Regelung, wer Anspruch auf welche Gebiete im Rahmen der europäischen Machtpolitik erhielt. Damit trug der Frieden wesentlich dazu bei, den Krieg zu beenden und die internationale Ordnung im frühen 18. Jahrhundert neu auszurichten.