1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1690 – Schlacht von Beachy Head
- 1697 – Vertrag von Rijswijk
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1713 – Vertrag von Utrecht
- 1718 – Frieden von Passarowitz
- 1721 – Friede von Nystad
- 1739 – Beginn des Österreichisch-Sizilianischen Erbfolgekriegs
- 1740 – Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756 – Beginn des Siebenjährigen Krieges
- 1759 – Schlacht von Kunersdorf
Der Frieden von Rijswijk beendete 1697 große Teile des Krieges der „Großen Allianz“ (u. a. gegen Frankreich). In den Vereinbarungen wurden unter anderem Gebietsfragen und Ansprüche neu geregelt, wodurch sich die politische Kräfteverteilung in Europa wieder stabilisieren sollte. Für viele beteiligte Staaten bedeutete der Frieden vor allem eine Atempause nach jahrelangen kostspieligen Feldzügen.
Mit dem Frieden von Rastatt (1714) fand ein wesentlicher Abschnitt des Spanischen Erbfolgekriegs im Raum des Heiligen Römischen Reiches sein Ende. Die Abmachungen regelten unter anderem die Folgen militärischer Niederlagen und die Neuordnung von Territorien. Dadurch wurden viele Konflikte, die die Herrschaftsverhältnisse und die Bündnispolitik in Mittel- und Westeuropa geprägt hatten, formal abgeschlossen.
In der Phase des Siebenjährigen Krieges kam es 1759 zur Schlacht bei Kunersdorf. Die preußischen Truppen wurden dabei vernichtend geschlagen; insbesondere die geschickte Bündelung gegnerischer Kräfte führte zu einem taktisch und strategisch bedeutsamen Sieg. Das Ereignis gilt als einer der entscheidenden Wendepunkte des Krieges in Mitteleuropa, weil es die Lage Preußens kurzfristig stark verschlechterte und zugleich zeigte, wie stark die Erfolgschancen vom Zusammenspiel der Koalitionsarmeen abhingen.
- 1692 – Hexenprozesse von Salem
- 1697 – Frieden von Rijswijk
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1702 – Schlacht bei Kliszów
- 1707 – Unionsakte: Entstehung des Königreichs Großbritannien
- 1713 – Frieden von Utrecht
- 1714 – Tod von Königin Anne und Beginn der Herrschaft von Georg I.
- 1715 – Jakobitenaufstand von 1715
- 1718 – Vertrag von Passarowitz
- 1697 wurde der Frieden von Rijswijk geschlossen. Der Vertrag beendete mehrere Konflikte der „Neunjährigen“ Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und einer europäischen Koalition und führte zu territorialen und machtpolitischen Neuordnungen. Besonders wichtig war, dass Frankreich seine Position gegenüber den rivalisierenden Mächten neu ausbalancieren musste, während zugleich viele beteiligte Staaten versuchten, Stabilität für die nächsten Jahre zu sichern.
- Am 8. Juli 1709 fand die Schlacht bei Poltawa im Rahmen des Großen Nordischen Krieges statt. Die schwedischen Truppen unter König Karl XII. erlitten eine entscheidende Niederlage gegen das Heer Peter I. (Russland). Diese Schlacht gilt als Wendepunkt: Nach Poltawa verlor Schweden deutlich an militärischer Schlagkraft, während Russland seine Vormachtstellung in der Region systematisch ausbauen konnte.
- 1721 beendete der Frieden von Nystad den Großen Nordischen Krieg zwischen Russland und Schweden. In dem Abkommen wurden umfangreiche Gebiets- und Einflussbereiche festgelegt, die den Machtverhältnissen in Nordeuropa nachhaltig prägten. Für Russland war der Vertrag ein zentraler Schritt zum Aufbau seiner neuen Stellung als europäische Großmacht, während Schweden seinen Anspruch auf die führende Rolle in der Region deutlich zurücknehmen musste.
- 1690: Schlacht am Boyne
- 1691: Fall von Limerick und Ende des Krieges in Irland (Vertrag von Limerick)
- 1692: Beginn der Salem-Hexenprozesse
- 1697: Unterzeichnung des Vertrags von Ryswick
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1704: Schlacht von Blenheim
- 1707: Inkrafttreten der Acts of Union (Vereinigung von England und Schottland)
- 1709: Schlacht von Poltawa
- 1715: Beginn und Niederschlagung des Jakobitenaufstands in Großbritannien (1715)
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Frieden von Ryswick (1697) beendete im Wesentlichen den Neunjährigen Krieg zwischen Frankreich und einer europäischen Koalition (u. a. mit England und den Niederlanden). Der Vertrag stellte die in den Kämpfen erlangten Gebietsgewinne wieder in Frage, regelte Fragen von Grenzlinien und Truppenpräsenz und schuf damit für einige Jahre eine Phase relativer Stabilität in West- und Mitteleuropa.
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Mit den Unionsakten (Act of Union) (1707) entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien. England und Schottland schlossen sich politisch zusammen und wurden zu einem Staat mit gemeinsamer Gesetzgebung vereint. Für Schottland bedeutete dies insbesondere neue Strukturen in Parlament und Verwaltung sowie eine stärkere Integration in die wirtschaftliche und politische Gesamtordnung des neuen Königreichs.
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Der Jakobitenaufstand von 1715 war ein bedeutender Versuch, die Herrschaft in England/Schottland wieder zugunsten der Anhänger des Hauses Stuart zu verändern. Ausgelöst durch die innenpolitischen Folgen der Thronfolge nach Königin Annes Tod, kam es zu Aufständen und militärischen Auseinandersetzungen, die letztlich scheiterten. Das Ereignis gilt als entscheidender Einschnitt für die weitere Entwicklung des britischen Parteiensystems und für den Umgang mit oppositionellen Anspruchsberechtigten.
- 1690: Schlacht am Boyne
- 1692: Prozesswelle gegen angebliche Hexerei in Salem (Massachusetts)
- 1697: Vertrag von Rijswijk (Ryswick)
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1704: Schlacht bei Höchstädt (Blenheim)
- 1707: Acts of Union – Vereinigung Englands und Schottlands zum Königreich Großbritannien
- 1709: Schlacht bei Poltawa
- 1713: Vertrag von Utrecht
- 1715: Jakobitenaufstand in Großbritannien
1697: Der Frieden von Ryswijk beendete den so genannten Pfälzischen Erbfolgekrieg bzw. (je nach Betrachtung) Teile der europäischen Konflikte der Neunjährigen Kriege zwischen Frankreich und einer Reihe gegnerischer Mächte. In den Verhandlungen wurden vor allem Grenz- und Einflussfragen in Europa neu geordnet und wichtige Gebiets- sowie Anerkennungsfragen geklärt. Damit erhielt Frankreich zwar nicht überall vollständige Dominanz, aber es gelang eine geordnete Beendigung des Krieges und eine Stabilisierung der Lage im Westen des Kontinents.
1709: In der Schlacht von Poltawa trafen im Rahmen des Großen Nordischen Krieges schwedische Truppen unter König Karl XII. auf das Heer des russischen Zaren Peter I. Die Niederlage Schwedens gilt als Wendepunkt, weil sie den schwedischen Vormarsch im östlichen Europa stoppte und das Kräfteverhältnis zugunsten Russlands verschob. In der Folge wurden die strategischen Möglichkeiten Schwedens deutlich eingeschränkt, während Peter I. seine Machtstellung weiter ausbauen konnte.
1713: Der Frieden von Utrecht beendete den Spanischen Erbfolgekrieg zwischen mehreren europäischen Großmächten. Die Abkommen regelten unter anderem die Nachfolge in Spanien und die damit verbundenen territorialen sowie machtpolitischen Neuordnungen in Europa und im Kolonialbereich. Für viele Staaten bedeutete der Frieden eine langfristige Weichenstellung, weil er das politische Gleichgewicht neu justierte und die zukünftigen Einflusszonen festlegte.
- 1692: Hexenprozesse von Salem
- 1697: Vertrag von Rijswijk beendet den Pfälzischen Erbfolgekrieg
- 1700: Beginn des Großen Nordischen Krieges
- 1701: Gründung des Königreichs Preußen
- 1704: Schlacht von Blenheim im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1707: Gesetz über die Vereinigung von England und Schottland
- 1713: Vertrag von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg
- 1715: Beginn des Aufstands der Jakobiten
- 1718: Ende der Seeräuberzeit mit der Hinrichtung von Blackbeard
- 1720: Unterzeichnung des Vertrages von Stockholm
- 1721: Zar Peter der Große wird Kaiser aller Russen
- 1732: Gründung der Kolonie Georgia in Nordamerika
Glorious Revolution (1688-1689): Die Glorious Revolution war eine bedeutende politische Wende in Großbritannien, die zur Absetzung von König Jakob II. führte. William III. von Oranien und seine Frau Mary II. bestiegen den Thron, was zu einer konstitutionellen Monarchie führte. Die Bill of Rights 1689 und der Act of Settlement 1701 sind direkte Ergebnisse dieser Revolution, die festlegten, dass keine katholischen Monarchen mehr auf dem englischen Thron sitzen dürfen. Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia.
Großer Nordischer Krieg (1700-1721): Der Große Nordische Krieg war ein Konflikt, in dem eine Koalition unter Führung von Russland gegen das Königreich Schweden kämpfte. Zar Peter I., der Große, wollte den Zugang zur Ostsee sichern, was zu einer Serie von militärischen Auseinandersetzungen führte. Der Krieg endete mit dem Vertrag von Nystad 1721, der Russland den Zugang zur Ostsee und Schweden eine weitreichende Schwächung brachte. Detaillierte Informationen sind auf Wikipedia verfügbar.
Die Schlacht bei Poltawa (1709): Die Schlacht bei Poltawa war eine entscheidende Auseinandersetzung im Großen Nordischen Krieg. Am 27. Juni 1709 besiegten die russischen Streitkräfte unter Zar Peter dem Großen die Armee des schwedischen Königs Karl XII. Der russische Sieg bedeutete das Ende der schwedischen Großmachtstellung in Europa und den Aufstieg Russlands als bedeutende Macht. Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia.