1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1691: Kapitulation von Limerick und Abschluss des Williamitenkriegs in Irland (Vertrag von Limerick)
- 1692: Seeschlacht bei La Hougue im Neunjährigen Krieg
- 1693: Ende der Salem-Hexenprozesse in der Massachusetts Bay Colony
- 1694: Gründung der Bank of England
- 1697: Unterzeichnung des Vertrags von Rijswijk (Ryswick) im Neunjährigen Krieg
- 1701: Erlass des Act of Settlement in England
- 1703: Gründung von Sankt Petersburg durch Peter den Großen
- 1704: Schlacht von Höchstädt (Blenheim) im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1713: Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht (Ende des Spanischen Erbfolgekriegs)
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Der Vertrag von Rijswijk wurde 1697 geschlossen und beendete im Wesentlichen den Krieg der „Großen Allianz“ in Europa. Durch die Friedensregelungen wurden zahlreiche besetzte Gebiete zurückgegeben bzw. neu geordnet; zugleich diente der Vertrag dazu, die Kräfteverhältnisse zwischen den beteiligten Mächten wieder zu stabilisieren.
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Mit der Unionsakte von 1707 wurde das Königreich England mit dem Königreich Schottland zu einem gemeinsamen Staat, dem „Königreich von Großbritannien“, vereinigt. Die Regelungen schufen eine gemeinsame politische Ordnung und ein gemeinsames Parlament in London, während zentrale institutionelle Strukturen neu festgelegt wurden.
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Im Verlauf des Schlacht bei Guastalla (1734) kam es in Norditalien zu einem militärischen Zusammenstoß im Umfeld des Polnischen Erbfolgekriegs. Solche Gefechte waren entscheidend dafür, welche Armeen im Raum Einfluss gewinnen konnten und wie sich die Fronten in der laufenden Auseinandersetzung entwickelten.
- 1692: Hexenprozesse von Salem
- 1694: Gründung der Bank of England
- 1697: Frieden von Rijswijk beendet den Pfälzischen Erbfolgekrieg
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1702: Königin Anne besteigt den englischen Thron
- 1703: Gründung von Sankt Petersburg durch Peter den Großen
- 1704: Schlacht von Blenheim
- 1707: Act of Union verbindet England und Schottland zum Königreich Großbritannien
- 1711: Erste Aufführung von Händels "Rinaldo" in London
- 1713: Frieden von Utrecht beendet den Spanischen Erbfolgekrieg
- 1715: Jakobitenaufstand in Großbritannien
- 1716: Schlacht von Petrovaradin zwischen den Habsburgern und dem Osmanischen Reich
Im Jahr 1701 begann der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714), ein umfassender militärischer Konflikt, der durch den Tod des kinderlosen spanischen Königs Karl II. und die nachfolgende Machtverteilung in Europa ausgelöst wurde. Hauptakteure waren die Bourbonen, vertreten durch Philipp V., Enkel Ludwigs XIV. von Frankreich, und die Habsburger, die den Erzherzog Karl als Nachfolger präferierten. Das Kriegsgebiet erstreckte sich über große Teile Europas, einschließlich der spanischen Niederlande, des Heiligen Römischen Reiches und Italiens. Dieser Krieg führte zu einem enormen Blutvergießen und einer erheblichen Erschöpfung der betroffenen Länder. Der Konflikt endete mit dem Frieden von Utrecht (1713) und dem Frieden von Rastatt (1714), die neben Territoriumsgewinnen und -verlusten die Hegemoniebestrebungen der beteiligten Mächte nachhaltig beeinflussten.
Ein weiteres bedeutendes Ereignis war die Gründung des Königreichs Preußen im Jahre 1701. Friedrich III., Kurfürst von Brandenburg, krönte sich am 18. Januar 1701 in Königsberg als Friedrich I. zum König in Preußen. Die Entstehung des Königreichs resultierte aus dem Bestreben der Hohenzollern, ihren Status innerhalb des Heiligen Römischen Reiches zu festigen und zu erweitern. Diese Krönung markierte den Beginn eines zukunftsweisenden Staatswesens, das sich durch militärische Effizienz und Verwaltungsreformen auszeichnete. Das neue Königreich entwickelte sich in folgenden Jahrzehnten zu einer europäischen Großmacht unter der Regentschaft Friedrichs II., genannt Friedrich der Große.
Schließlich ereignete sich 1707 die Union zwischen England und Schottland, ein bedeutender politischer Schritt, der zur Bildung des Königreichs Großbritannien führte. Die Act of Union, einschließlich zweier Parlamentsakte der beiden beteiligten Länder, trat am 1. Mai 1707 in Kraft. Diese Vereinigung resultierte aus langfristigen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Erwägungen. Besonders bemerkenswert waren die Bestimmungen zur Handelsvereinheitlichung und zur uneingeschränkten parlamentarischen Union. Diese Integration hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die politische Landschaft Europas und war ein maßgeblicher Schritt im Aufbau des Britischen Empire, das in den folgenden Jahrhunderten zur dominierenden Macht aufstieg.
- 1697: Vertrag von Rijswijk
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1707: Acts of Union (Vereinigung von England und Schottland)
- 1714: Tod von Königin Anne und Beginn der Herrschaft der britischen House of Hanover
- 1718: Frieden von Passarowitz
- 1721: Vertrag von Nystad
- 1733: Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
- 1756: Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1763: Vertrag von Paris (Ende des Siebenjährigen Kriegs in Nordamerika)
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Vertrag von Rijswijk (1697)
Der Vertrag von Rijswijk beendete im Wesentlichen den Neunjährigen Krieg (1690/1691–1697) in Europa. Nach jahrelangen militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem französischen Königreich unter Ludwig XIV. und der sogenannten Großen Allianz einigten sich die beteiligten Mächte auf einen Ausgleich von Gebietsansprüchen und auf Bedingungen, die einen vorläufigen Stabilitätsgewinn bringen sollten. Der Vertrag gilt als wichtiger Schritt, um die Belastungen des langen Krieges zu beenden und die geopolitische Ordnung in West- und Zentraleuropa neu zu sortieren. -
Vertrag von Utrecht (1713)
Mit dem Vertrag von Utrecht wurde der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714) in Europa rechtlich und politisch abgeschlossen. Die Einigung regelte vor allem die Nachfolge im spanischen Königshaus und ordnete die Verteilung von Territorien zwischen den europäischen Großmächten neu. Für viele Staaten brachte der Frieden konkrete Macht- und Besitzverschiebungen, etwa in Bezug auf italienische Besitzungen und die Stellung einzelner Dynastien. Insgesamt markiert Utrecht das Ende eines Konflikts, der europaweite Bündnissysteme stark geprägt und die Balance der Mächte nachhaltig beeinflusst hatte. -
Frieden von Paris (1763)
Der Frieden von Paris beendete den Siebenjährigen Krieg (1756–1763) zwischen den wichtigsten europäischen Machtblöcken. Der Vertrag führte zu erheblichen territorialen Veränderungen, insbesondere in Nordamerika und im kolonialen Bereich. Besonders folgenreich war die Neuordnung der Einflusssphären, wodurch sich die koloniale Landkarte deutlich verschob. Damit gilt der Frieden von 1763 als Zäsur: Er veränderte nicht nur Besitzverhältnisse, sondern beeinflusste auch die weitere Entwicklung der internationalen Rivalitäten, nachdem zentrale Konfliktlinien des 18. Jahrhunderts neu gezogen worden waren.
- 1692: Massaker von Glencoe in Schottland
- 1692: Seeschlacht von La Hogue im Neunjährigen Krieg
- 1692: Beginn der Salem-Hexenprozesse in Massachusetts
- 1693: Schlacht bei Landen (Neerwinden) im Neunjährigen Krieg
- 1694: Gründung der Bank of England
- 1694: Verabschiedung des Triennial Act im Königreich England
- 1695: Eroberung von Namur durch Frankreich im Neunjährigen Krieg
- 1696: Vertrag von Turin zwischen Frankreich und dem Herzogtum Savoyen
- 1697: Vertrag von Rijswijk zur Beendigung des Neunjährigen Krieges
Schlacht von La Hogue (1692): In der Seeschlacht vor der französischen Küste bei La Hogue trafen im Rahmen des Neunjährigen Krieges eine Flotte der sogenannten „Großen Allianz“ auf französische Verbände. Die Allianz verhinderte dabei eine wichtige Operation der Franzosen zur Unterstützung einer Landkampagne und konnte vor allem die französischen Bemühungen zur Durchsetzung ihrer maritimen Pläne deutlich schwächen. Die Ereignisse um La Hogue gelten als ein Wendepunkt zugunsten der englisch-niederländischen Seemacht. (Deutsche Wikipedia)
Belagerung von Namur (1695): Namur war im Neunjährigen Krieg eine strategisch bedeutsame Festung an der Maas. 1695 belagerten Truppen der europäischen Koalition die Stadt bzw. das befestigte Gebiet, nachdem die Region mehrfach zwischen den Konfliktparteien umkämpft worden war. Die Belagerung stand exemplarisch für die starke Rolle von Festungen und Belagerungskriegsführung in dieser Zeit, in der militärische Entscheidungen häufig über die Kontrolle solcher Knotenpunkte fielen. (Deutsche Wikipedia)
Friede von Rijswijk (1697): Der 1697 geschlossene „Friede von Rijswijk“ beendete den Neunjährigen Krieg in weiten Teilen Europas und leitete eine neue Phase in der machtpolitischen Ordnung ein. In den Friedensregelungen wurden Territorien und Einflusssphären zwischen den beteiligten Staaten neu festgelegt; damit war der Vertrag zugleich ein Versuch, die im Krieg entstandenen Kräfteverhältnisse dauerhaft zu stabilisieren. Für viele Staaten bedeutete dies eine Rückkehr zu diplomischer Neuordnung und langfristiger Neuorientierung. (Deutsche Wikipedia)
- 1692 - Hexenprozesse von Salem
- 1701 - Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1707 - Vereinigung von England und Schottland zum Königreich Großbritannien
- 1715 - Jakobitenaufstand in Schottland
- 1718 - Gründung der Stadt New Orleans
- 1720 - Südseeblase platzt in Großbritannien
- 1721 - Erste vollständige Ausgabe von Daniel Defoes "Robinson Crusoe"
- 1733 - Beginn des Polnischen Thronfolgekriegs
- 1740 - Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
- 1756 - Beginn des Siebenjährigen Kriegs
- 1760 - George III. wird König von Großbritannien
- 1761 - Erstbesteigung des Mount Adams
Im Jahr 1692 ereigneten sich die Hexenprozesse von Salem in der Massachusetts Bay Colony. Diese Prozesse waren eine Serie von Anklagen und Hinrichtungen wegen Hexerei, die in Salem und umliegenden Dörfern stattfanden. Die Prozesse begannen, als eine Gruppe von Mädchen im Dorf Salem behauptete, von Dämonen heimgesucht zu werden. Ihr Verhalten wurde auf Hexerei zurückgeführt, was eine panische Suche nach Hexen auslöste. Mehr als zwei Dutzend Menschen wurden hingerichtet oder starben in Gefangenschaft, bevor die Hysterie nachließ und Zweifel an der Rechtmäßigkeit und Moralität solcher Anklagen aufkamen.
Zwischen 1733 und 1734 entstand in Russland der sogenannte Nekrassow-Aufstand. Der Aufstand wurde vom Kosakenführer Iwan L. Nekrassow initiiert und richtete sich gegen die zaristische Obrigkeit. Gründe für die Erhebung waren unter anderem die weite Verbreitung von Unterdrückung und Ungerechtigkeiten gegen die Leibeigenen. Der Aufstand besitzt historische Bedeutung, da er einen der bedeutenden frühen Widerstandskämpfe gegen das zentralisierte, autokratische System Russlands darstellt. Trotz Niederschlagung des Aufstands im Jahr 1734 trug er zur stetig wachsenden Unzufriedenheit in der Bevölkerung bei und legte den Grundstein für zukünftige, größere Revolten.
Von 1756 bis 1763 tobte der Siebenjährige Krieg, der die politische Landschaft Europas und darüber hinaus entscheidend veränderte. Dieser Krieg, der von vielen Historikern als der erste echte „Weltkrieg“ angesehen wird, involvierte die wichtigsten europäischen Mächte und ihre Kolonien in Nordamerika, der Karibik und Indien. Die Hauptgegner waren auf der einen Seite Preußen und Großbritannien sowie auf der anderen Seite eine Koalition aus Österreich, Frankreich, Russland, Schweden und Spanien. Der Krieg führte zu bedeutenden territorialen Verschiebungen und legte die Grundlage für das Aufstreben Großbritanniens als dominierende Weltmacht, während Frankreich erhebliche Kolonialverluste hinnehmen musste.