1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte
- 1697 – Frieden von Rijswijk (Beendigung des Neunjährigen Krieges)
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1709 – Schlacht bei Poltawa
- 1713 – Frieden von Utrecht
- 1715 – Beginn des Jakobitenaufstands (England)
- 1721 – Frieden von Nystad (Ende des Großen Nordischen Kriegs)
- 1739 – Beginn des Kriegs um das »Jenkins’ Ear« (Guerra de la Oreja de Jenkins)
- 1748 – Frieden von Aachen (Aix-la-Chapelle)
- 1759 – Schlacht bei Kunersdorf
- 1701 eskalierte mit dem Spanischen Erbfolgekrieg ein europaweiter Konflikt um die Nachfolge in Spanien. Nach dem Tod des kinderlosen Königs Karl II. stritten mehrere Dynastien um den spanischen Thron, wobei u. a. Frankreichs Bourbonen und eine Koalition gegen Frankreich ihre Machtansprüche in Europa verteidigten. Der Krieg band große Ressourcen, führte zu zahlreichen Feldzügen und prägte die politische Landkarte des frühen 18. Jahrhunderts bis hin zu den späteren Friedensschlüssen.
- 1713 beendete der Vertrag von Utrecht (bzw. die damit verbundenen Verträge) den Spanischen Erbfolgekrieg weitgehend. Dabei wurde die Thronfolge in Spanien zwischen den rivalisierenden Häusern geregelt, während zugleich territoriale Zugewinne und Einflusszonen in Europa neu verteilt wurden. Für viele Mächte war der Vertrag ein Versuch, ein Gleichgewicht der Kräfte herzustellen, das künftige Großkonflikte verhindern sollte.
- Am 12. August 1759 endete die Schlacht von Kunersdorf für Preußen katastrophal: In einer entscheidenden Auseinandersetzung zwischen den Truppen Friedrichs des Großen sowie verbündeten russischen und österreichischen Einheiten erlitten die Preußen schwere Verluste. Die Niederlage schwächte Preußens militärische Position erheblich und machte deutlich, wie gefährdet das Königreich inmitten des Siebenjährigen Krieges war—später sollten sich die Rahmenbedingungen jedoch wieder zugunsten Preußens verändern.
- 1692 Prozesswelle gegen vermeintliche Hexen in Salem (Salem Witch Trials)
- 1697 Unterzeichnung des Friedens von Rijswijk (Vertrag von Ryswick)
- 1701 Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1703 Gründung von Sankt Petersburg durch Peter den Großen
- 1704 Schlacht bei Blenheim im Spanischen Erbfolgekrieg
- 1707 Inkrafttreten der Acts of Union und Gründung des Königreichs Großbritannien
- 1709 Schlacht von Poltawa im Großen Nordischen Krieg
- 1713 Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht
- 1717 Gründung der Großloge von England (Freimaurerei)
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Vertrag von Rijswijk (1697) beendete im Wesentlichen den Pfälzischen Erbfolgekrieg und trug dazu bei, das Machtgleichgewicht in Europa nach Jahren der Kämpfe neu zu ordnen. In dem Abkommen wurden unter anderem Gebietsfragen und Rückgaben von Territorien geregelt. Für viele Staaten bedeutete der Frieden eine Rückkehr zu stabileren politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen, auch wenn die Ursachen künftiger Konflikte noch nicht vollständig beseitigt waren.
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Vereinigungsakte von 1707 führten zur Entstehung des Königreichs Großbritannien aus dem Zusammenschluss von England und Schottland. Durch die rechtliche und politische Union erhielten beide Teile eine gemeinsame Gesetzgebung und Institutionen, was die außen- und wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit des neuen Staates stärken sollte. Gleichzeitig veränderten die Reformen den Alltag vieler Menschen, etwa im Bereich von Verwaltung, Handel und parlamentarischer Repräsentation.
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Frieden von Utrecht (1713) beendete den Spanischen Erbfolgekrieg zwischen mehreren europäischen Großmächten. Der Vertrag regelte unter anderem, wer welche Gebiete in Europa erhalten sollte, und prägte damit die territorialen und dynastischen Realitäten der folgenden Jahrzehnte. Für viele Zeitgenossen bedeutete das Abkommen vor allem eine Neuordnung der Einflusszonen, die die künftige Diplomatie und die Machtpolitik in Europa nachhaltig beeinflusste.
- 1692 – Beginn der Salem-Zauberprozesse in den britischen Kolonien Nordamerikas
- 1697 – Unterzeichnung des Vertrags von Rijswijk (Ryswick), der den Neunjährigen Krieg beendete
- 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1704 – Schlacht von Blenheim
- 1706 – Schlacht von Ramillies
- 1707 – Inkrafttreten der Acts of Union zwischen England und Schottland
- 1713 – Unterzeichnung des Vertrags von Utrecht, der den Spanischen Erbfolgekrieg beendete
- 1715 – Beginn des Jakobitischen Aufstands in Schottland
- 1717 – Gründung der ersten Großloge der Freimaurer in London
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Der Vertrag von Rijswijk wurde 1697 zwischen mehreren europäischen Mächten geschlossen und beendete vorläufig den seit 1688 andauernden Pfälzischen Erbfolgekrieg. Der Vertrag regelte unter anderem Gebiets- und Sicherheitsfragen und diente vor allem dazu, die Kräfteverhältnisse nach dem „Großen Bündnis“ neu auszutarieren. Viele Bestimmungen galten als Schritt zur Stabilisierung Europas, auch wenn spätere Konflikte bald wieder neue Dynamik brachten.
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In der Schlacht um Poltawa (1709) trafen im Rahmen des Großen Nordischen Krieges schwedische Truppen auf russische Kräfte unter Zar Peter I. Der Sieg der Russen markierte einen entscheidenden Wendepunkt: Schweden verlor deutlich an militärischer Schlagkraft, während Russland seine Stellung im Ostseeraum nachhaltig ausbauen konnte. Die Niederlage trug wesentlich dazu bei, dass das schwedische „Übergewicht“ in Nordeuropa langfristig zurückging.
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Der Frieden von Utrecht wurde 1713/1714 in mehreren Verträgen vereinbart und beendete weitgehend den Spanischen Erbfolgekrieg. Zentrale Folge war die Neuordnung der Besitz- und Einflussverhältnisse in Europa: Bestimmte Gebiete fielen an andere Mächte, und in Spanien wurde die dynastische Neuordnung festgeschrieben. Damit prägte der Frieden die europäische Politik für Jahrzehnte und beeinflusste auch die Machtbalance zwischen den Großmächten.
- 1692: Schlacht von La Hogue (Gegenüberstellung gegen die französische Flotte im Neunjährigen Krieg)
- 1697: Vertrag von Rijswijk (Beendigung des Neunjährigen Krieges)
- 1699: Vertrag von Karlowitz (Habsburgisch-Osmanischer Frieden nach dem Großen Türkenkrieg)
- 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
- 1704: Schlacht von Blenheim
- 1707: Inkrafttreten des Acts of Union (Vereinigung von England und Schottland zum Königreich Großbritannien)
- 1709: Schlacht von Poltawa (entscheidender Sieg der Russen im Großen Nordischen Krieg)
- 1713: Vertrag von Utrecht (Neuordnung nach dem Spanischen Erbfolgekrieg)
- 1718: Vertrag von Passarowitz (Frieden zwischen Osmanischem Reich und dem Habsburgerreich)
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Vertrag von Rijswijk (1697) beendete den „Neunjährigen Krieg“ (in vielen Geschichtsdarstellungen als Krieg der Großen Allianz geführt). Durch die Friedensregelung wurde vor allem die umkämpfte Machtbalance in Europa neu geordnet: Frankreich musste weiträumige Verluste hinnehmen, während gleichzeitig nicht nur Gebietsfragen, sondern auch Fragen der Anerkennung und Bündnissysteme verhandelt wurden. Für England und seine Verbündeten war dabei besonders wichtig, dass die politische Stellung im europäischen Konzert stabilisiert wurde; viele umstrittene Gebiete und Einflusszonen wurden in eine neue, weniger konfliktträchtige Ordnung überführt, auch wenn die Spannungen zwischen den Großmächten keineswegs vollständig verschwanden.
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Gründung des Königreichs Preußen (1701) markiert den Schritt von Brandenburg-Preußen zur formalen Aufwertung als Königreich. 1701 ließ sich Kurfürst Friedrich III. zum König „in Preußen“ krönen und führte damit den Titelwechsel ein, der die internationale Wahrnehmung deutlich verändern sollte: Die neue Königswürde sollte den Rang des Staates gegenüber anderen europäischen Mächten sichtbar erhöhen. Zugleich hatte diese Entwicklung innenpolitische und machtpolitische Folgen, weil sich Ressourcen und Prestigepolitik stärker auf die neu geordnete Staatsrepräsentation konzentrierten. Damit wurde ein wichtiger Fundamentstein für die spätere, stärker wahrnehmbare Rolle Preußens in europäischen Konflikten gelegt.
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Frieden von Utrecht (1713) beendete den Spanischen Erbfolgekrieg und stellte die Weichen für die europäische Nachkriegsordnung. Im Zentrum stand die Frage, wer das spanische Herrscherhaus stellen dürfe, ohne dass dadurch alle Nachbarn unmittelbar bedroht würden. Der Frieden regelte deshalb nicht nur die dynastische Nachfolge in Spanien, sondern auch die Verteilung strategisch wichtiger Gebiete in Europa und die Auswirkungen auf Kolonial- und Handelsinteressen. Besonders bedeutend war, dass sich dadurch ein neues Gleichgewicht der Mächte herausbildete: Einige Territorien fielen an andere Großmächte, während Spanien zwar einen neuen Herrscher akzeptieren musste, dafür aber seine Einheit als Reich stärker zu behaupten suchte. Insgesamt gilt der Frieden von Utrecht daher als ein Scharnier zwischen der „alten“ europäischen Kriegsordnung und den Machtkonstellationen des 18. Jahrhunderts.