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1780 Einträge gefunden in der Kategorie Geschichte

1692
  • 1697: Vertrag von Rijswijk
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1707: Act of Union (Vereinigung von England und Schottland)
  • 1713: Vertrag von Utrecht
  • 1715: Jakobitischer Aufstand in Schottland
  • 1721: Vertrag von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1763: Vertrag von Paris (Ende des Siebenjährigen Krieges)
  • 1692: In Salem (Massachusetts) eskalierten die sogenannten Hexenprozesse von Salem zu einer Massenverfolgung, die auf die angebliche Anwesenheit von Hexerei zurückgeführt wurde. Mehrere Dutzend Menschen wurden in dieser Zeit verhaftet; das Ereignis gilt bis heute als Beispiel für die Folgen von Massenhysterie und schwankenden Beweiskriterien.
  • 1713: Der Friede von Utrecht beendete den Spanischen Erbfolgekrieg in weiten Teilen und verschob die Machtverhältnisse in Europa. Durch die darin festgelegten Territorial- und Herrschaftsregelungen gewann Großbritannien (u. a. mit Zugeständnissen in Übersee) an Einfluss, während Spanien große Gebietsverluste hinnehmen musste.
  • 1763: Mit dem Pariser Frieden (1763) wurde der Siebenjährige Krieg zwischen den wichtigsten europäischen Großmächten weitgehend abgeschlossen. Der Vertrag hatte besonders große Auswirkungen auf das koloniale Machtgefüge: Grenzen und Besitzungen in Nordamerika und im globalen Handel wurden neu geordnet, was langfristig auch die Entwicklung hin zur Amerikanischen Revolution beeinflusste.
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1693

Am 7. November 1693 zog ein außergewöhnlich schwerer Sturm über Teile von England, Irland und das benachbarte Nordseeraumgebiet hinweg. Der Große Sturm von 1693 richtete in vielen Küstenregionen große Schäden an, zerstörte Schifffahrt und Siedlungen und zählt deshalb zu den markanten Naturkatastrophen dieser Zeit.

Im Rahmen des Pfälzischen Erbfolgekriegs bzw. der Auseinandersetzungen des „Neunjährigen Krieges“ kam es am 4. Juli 1693 bei Marsaglia im Piemont zu einer entscheidenden Schlacht. In der Schlacht bei Marsaglia trafen französische Truppen auf gegnerische Kräfte unter verschiedenen Verbündeten; der Ausgang beeinflusste die Lage in Italien und zeigte zugleich die hohe Dynamik militärischer Operationen in der Region.

Nur wenige Wochen später, am 29. Juli 1693, kam es bei Neerwinden (nahe den damaligen Kriegsgebieten der Spanischen Niederlande) erneut zu heftigen Kampfhandlungen. Die Schlacht bei Neerwinden war Teil der militärischen Bemühungen mehrerer europäischer Mächte, strategisch wichtige Stellungen zu gewinnen oder zu halten, und gilt als bedeutendes Gefecht, das den Kriegsverlauf in der Region nachhaltig prägte.

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1693
  • 1693: Schlacht bei Neerwinden im Neunjährigen Krieg
  • 1697: Vertrag von Rijswijk
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1703: Gründung von Sankt Petersburg durch Peter den Großen
  • 1704: Schlacht bei Blenheim
  • 1707: Inkrafttreten der Acts of Union (Vereinigung von England und Schottland)
  • 1709: Schlacht von Poltawa
  • 1713: Vertrag von Utrecht
  • 1718: Vertrag von Passarowitz
  • 1697 beendete der Friede von Rijswijk den Neunjährigen Krieg (1690er Koalitionskriege) zwischen Frankreich und der „Großen Allianz“ (u. a. England/Niederlande und die habsburgischen Mächte). Durch die Verhandlungen bei Rijswijk (nahe Den Haag) wurden zahlreiche besetzte Gebiete und Einflusszonen neu geordnet. Zentral war vor allem, dass Frankreich seine weitgehenden Ansprüche im Westen Europas teilweise zurücknehmen musste und die Stabilisierung der europäischen Machtverhältnisse nach den Kriegsjahren gelang: Der Konflikt endete mit einem wiederhergestellten Kräftegleichgewicht, auch wenn spätere Auseinandersetzungen (z. B. um die spanische Erbfolge) schon absehbar waren.

  • Am 27. Juni 1709 entschied die Schlacht von Poltawa im Großen Nordischen Krieg zwischen Schweden und Russland zugunsten Zar Peters I. Die Schlacht gilt als Wendepunkt: Zwar war das schwedische Heer unter König Karl XII. lange Zeit militärisch überlegen gewesen, doch bei Poltawa führte Peters systematische Kriegsführung (u. a. Logistik, Befestigungen und die Bindung der Gegner) zum Zusammenbruch der schwedischen Schlagkraft. Die Folge war, dass Schweden seine dominierende Stellung in Osteuropa deutlich verlor und Russland seinen Aufstieg zur Großmacht beschleunigte. Unmittelbar danach formierte sich die russische Offensive in Richtung Ostsee, was langfristig das Kräfteverhältnis in Nordeuropa nachhaltig veränderte.

  • 1718 schloss der Frieden von Passarowitz den österreichisch-türkischen Krieg 1716–1718. In den Verhandlungen zwischen dem Osmanischen Reich und den habsburgischen Mächten wurden Ergebnisse der vorhergehenden Feldzüge festgeschrieben: Die Osmanen mussten wesentliche Gebiete an Österreich abtreten, darunter strategisch wichtige Regionen im Donau- und Balkanraum (vor allem Teile des Banats sowie Gebiete, die die österreichische Kontrolle entlang der Donau verstärkten). Der Vertrag beendete damit eine Phase intensiver Kämpfe an der Südostgrenze der Habsburger und veränderte die regionale Sicherheitslage spürbar. Gleichzeitig verschaffte der Friedensschluss Österreich den Handlungsspielraum, die weitere Politik in Europa neu zu ordnen und sich nach Jahren militärischer Belastung stärker zu konsolidieren.

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1693
  • 1693: Schlacht bei Neerwinden
  • 1697: Vertrag von Rijswijk
  • 1701: Act of Settlement im Königreich England
  • 1702: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1704: Schlacht von Blenheim
  • 1709: Schlacht bei Poltawa
  • 1713: Frieden von Utrecht
  • 1715: Jakobitischer Aufstand von 1715
  • 1718: Schlacht von Kap Passero (Cape Passaro)
  • 1697 – Friede von Rijswijk: Nach jahrelangen Auseinandersetzungen im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs und breiterer Konflikte zwischen europäischen Großmächten beendete der Friede von Rijswijk (unterzeichnet 1697) viele der Kämpfe in Europa. Der Vertrag führte zu umfangreichen territorialen Neuordnungen und stabilisierte vorübergehend das Kräfteverhältnis zwischen Frankreich und der „Großen Allianz“ (u. a. aus dem Haus Habsburg und den Seemächten). In der Folge konnten sich Staaten wieder stärker auf ihre inneren Reformen und die Stabilisierung ihrer Finanzen konzentrieren.

  • 1701 – Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs: Mit dem Tod des kinderlosen spanischen Königs Karl II. kam es zur Frage, wer die spanische Thronfolge antreten sollte. Der daraus resultierende Konflikt, der Spanische Erbfolgekrieg, begann 1701 und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten europäischen Kriege des frühen 18. Jahrhunderts. Besonders prägend waren die Kämpfe um Einfluss in West- und Mitteleuropa sowie die Frage, wie stark Frankreich im Westen werden würde. Der Krieg verband dynastische Ansprüche mit machtpolitischen Zielen und zog zahlreiche Staaten in Mitleidenschaft.

  • 1718 – Passarowitzer Frieden: Der Passarowitzer Frieden (1718) stellte eine wichtige Zäsur im Konflikt zwischen dem Osmanischen Reich und der Habsburgermonarchie dar. Nach dem Osmanisch-Habsburgischen Krieg wurden dabei konkrete territoriale Zugewinne und Grenzen festgelegt, wodurch die Sicherheitslage in Südosteuropa kurzfristig neu geordnet wurde. Der Vertrag beeinflusste die weitere Ausrichtung beider Seiten erheblich: Für die Habsburger war er ein Schritt zur Sicherung ihrer südlichen Stellung, während das Osmanische Reich seine Kontrolle und politische Stabilität neu justieren musste.

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1693
  • 1693: Schlacht bei Lagos im Rahmen des Neunjährigen Krieges
  • 1701: Beginn des Spanischen Erbfolgekriegs
  • 1704: Schlacht von Blenheim
  • 1714: Frieden von Utrecht
  • 1721: Vertrag von Nystad (Ende des Großen Nordischen Krieges)
  • 1733: Beginn des Polnischen Erbfolgekriegs
  • 1740: Beginn des Österreichischen Erbfolgekriegs
  • 1756: Beginn des Siebenjährigen Krieges
  • 1770: Bostoner Massaker (Boston Massacre)

1697 wurde mit dem Frieden von Rijswijk der Neunjährige Krieg in Europa beendet. Der Vertrag beendete vor allem die Auseinandersetzungen zwischen dem französischen Königreich und der Großen Allianz (u. a. mit England und den Niederlanden) und brachte eine Neuordnung des Einflusses in den betroffenen Gebieten.

1713 schloss das Frieden von Utrecht den Spanischen Erbfolgekrieg ab. In mehreren Teilabkommen wurden die Nachfolgefragen in Spanien und den europäischen Besitzungen geregelt; besonders bedeutend war die Festlegung, wer welche Territorien und Machtpositionen erhielt.

1763 beendete der Frieden von Paris den Siebenjährigen Krieg. Der Vertrag veränderte das globale Machtgefüge spürbar: In Nordamerika wurde u. a. der Besitz neu verteilt, während auch in anderen Weltregionen die koloniale Stärke der europäischen Mächte neu ausgerichtet wurde.

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